ein letzter Blick auf 2017 ....

... denn wenn ich ihn jetzt nicht werfe, kann ich es mir echt sparen, das neue Jahr ist ja nun auch schon wieder fast einen Monat alt.

Aber hier ist sie, die Jahresübersicht in Wort und Bild: 


- Januar -

Erfreuliches: 


  • R2-D2 Wecker auf dem Nachttisch ❤
  • Ausflüge ins Grüne
  • Treffen mit Freundinnen  
  • den alljährlichen Wintervirus überlebt 
  • kuschelige Samstage

Buch: 


Trevor Noahs Autobiographie Born a Crime habe ich mir fasziniert vom Autor selbst vorlesen lassen. Seine humorvolle Aufarbeitung einer schwierigen Kindheit in Südafrika kurz vor dem Ende der Apartheid und darüber hinaus hat mich nachhaltig beschäftigt.

Foto:


Auch in Tel Aviv wurde zur Amtseinführung von President Trump protestiert. Wir waren dabei.


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- Februar -

Erfreuliches: 


  • Frühlingsfotos gemacht 
  • für Purim gebastelt 
  • Farben gesammelt 
  • Falafel mit Kollegen gegessen
  • Erdmännchen besucht 

Buch: 


Februar war Ursula Poznanski-Monat mit gleich zwei Büchern dieser Lieblingsautorin:
Elanus ist ein Jugendbuch über einen hochintelligenten Studenten, der mit einer Drohne seine Mitmenschen ausspioniert. Spannend und mit einer unvorhersehbaren Wendung am Schluss.

Anonym, den zweiten Thriller für Erwachsene, den sie mit ihrem Kollegen Arno Strobel geschrieben hat, konnte ich kaum aus der Hand legen, so viel Nervenkitzel steckt da drin.

Foto:


Im Februar war mein (Instagram)monat von Fees Farbspirale bestimmt. Dieses Foto zeigt sehr schön, wie durchgeknallt ich in diesem Monat tatsächlich unterwegs war:


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- März -

Erfreuliches: 


Buch: 


Als Lesemonat war der März eher schwach. Child 44 von Tom Rob Smith fand ich heftig, aber gut.

Foto:


Purim, was sonst?


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- April -

Erfreuliches: 


  • noch mal Museum 
  • Ferienprogramm im Zoo 
  • Pessach in toller Gesellschaft 
  • langes Osterwochenende in Nazareth 
  • Ausstellung eines Künstlerfreundes 

Buch: 


Me, without words von Kira Minttu war für mich ein must-read im April. Ein tolles Jugendbuch mit psychologischer Tiefe.

Foto:


2017 verbrachten wir unseren Pessachurlaub in Israel. Nazareth fühlt sich aber auch fast ein bisschen wie Ausland an, wenn man sonst in einer modernen, aber eher farblosen Kleinstadt in Mittelisrael wohnt.


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- Mai -

Erfreuliches: 


  • ein lang erwartetes Buch erhalten
  • mit der besten Freundin Bat Mitzwa gefeiert 
  • Unabhängigkeitstagsgrillen mit der Familie 
  • für Frieden demonstriert 
  • mit viel Käse und Sahne das Wochenfest gefeiert 

Buch: 


Das achte Leben (für Brilka) von Nina Haratischwili war eines der besten Bücher, die ich im letzten Jahr gelesen habe.

Foto:


Diesen tapferen Schmetterling konnte ich in der beginnenden Sommerdürre mit der Kamera einfangen.


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- Juni -

Erfreuliches: 



Buch: 


im Juni habe ich eine Krimientdeckung gemacht: The Dry, das Debut der australischen Autorin Jane Harper, hat mich abgeholt und mitgerissen, wie schon lange kein Krimi mehr. Ok, Poznanski, von der ich, ebenfalls im Juni, Schatten gelesen habe, kann das schon auch, aber anders.

Foto:


Auch 2017 haben das Mädchen und ich einige glückliche Stunden auf dem Reiterhof verbracht.


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- Juli -

Erfreuliches: 


  • das Mädchen: zwei Sommerlager 
  • wir: zweimal sturmfreie Bude 
  • Festival of Lights in Jerusalem endlich mal besucht 
  • Rooftop Cinema zum Gattengeburtstag
  • glücklich in den Urlaub abgehoben 

Buch: 


Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke von Karen Joy Fowler war definitv mein Lesehighlight im Juli. Die Pulitzerpreisnominierung hatte das Buch absolut verdient.

Foto:


Anfang Juli verbrachten der Gatte und ich einen Sommerabend in Jerusalem inklusive leckerster Falafel kurz vor Mitternacht.


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- August -

Erfreuliches: 



Buch: 


And the mountains echoed (Der Traumsammler) von Khaled Hosseini hat mich im August sehr berührt. Er schafft es wie kaum ein anderer, mein Herz für seine Heimat zu öffnen.

Foto:


Den August verbringen wir seit Jahren in Deutschland. Dieses Jahr haben wir außerdem einen kleinen Städtetrip nach Paris unternommen.



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- September -

Erfreuliches: 


  • Schwiegermamas 80. gefeiert 
  • das Schuljahr ging erfreulich los
  • der Schwester eine Freude gemacht 
  • das Neujahrsfest mit der ganzen Familie verbracht 
  • ein neues Pferd auf der Farm begrüßt 

Buch: 


Der Zirkus der Stille von Peter Goldammer ist ein leises, märchenhaftes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

Foto:


Mein etwa 15. Neujahrsfest in Israel und ich habe endlich den Dreh raus, wie man einen Granatapfel vernünftig entkernt.


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- Oktober -

Erfreuliches: 


  • in der Wüste geurlaubt mit Freunden und Teleskop
  • neue Aufgaben im Job 
  • Theaterabend mit dem Gatten 
  • coole Bar Mitzwa-Party in Tel Aviv 
  • Erdmännchen!  

Buch: 


Never let me go von Kazuo Ishiguro hat mich gezwungen, meine eigene Menschlichkeit zu überdenken.

Foto:


Zum Laubhüttenfest fuhren wir für eine Nacht in die Wüste.


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- November -

Erfreuliches: 



  • spannende Projekte 
  • Frauenwochenende im Norden
  • mit Ken Follett auf den Ohren etwas entrümpelt 
  • erster "richtiger" Regen 
  • im Kino "Wonder" mit dem Mädchen gesehen ❤ 

Buch: 


Kukolka von Lana Lux hat mich umgehauen. Wahnsinnig starker Roman, der so authentisch geschrieben ist, dass er sich stellenweise anfühlt wie eine Autobiographie. 

Foto:


Die ersten Vorboten des israelischen Winters sind endlich da


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- Dezember -

Erfreuliches: 


  • Oma und Opa Besuch bei tollem Wetter
  • zu meinem Geburtstag Ai Weiwei im Israel Museum bestaunt 
  • Star Wars - the last Jedi 💕
  • Lichterglanz in Haifa
  • Schlauer Fernseher

Buch: 


Mornings in Jenin von Susan Abulhawa ist wohl das Buch, das mich im Dezember am meisten beschäftigt hat. Nicht einfach zu lesen von meiner Seite des Konflikts aus, aber das muss man aushalten können, finde ich.

Foto:


Vanillekipferl im Dezember hat hier schon Tradition. Dieses Jahr wurden wir beim Backen für das Filmprojekt einer Freundin gefilmt - aufregend!


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Das war es also mein Jahr 2017. Vielen Dank, dass ihr immer wieder reingelesen und kommentiert habt, ich schreibe sehr gerne für euch :)

Was das neue Jahr blogtechnisch so bringen wird, weiß ich noch nicht so richtig. Die Wochenrückblicke schätze ich zur Sortierung der Eindrücke und Erfreulichkeiten auch für mich selbst, die werde ich wohl in irgendeiner Form wieder einführen, und eigentlich würde ich gerne wieder mehr über Bücher schreiben.. und über dies und über das ... mal sehen, was das Jahr so bringt.


Kommentare

  1. Wie schön, dass Du so einen ausführlichen Jahresrückblick geschrieben hast. Das Buch "Wunder" fand ich hervorragend, ob ich den Film anschaue, weiß ich noch nicht. Bei Büchern, die mir sehr wichtig sind, bin ich immer sehr vorsichtig, mit meinen eigenen inneren Bildern (zumal das Thema eines ist, was für unsere Familie von Bedeutung ist). Ich würde mich sehr über neue Buchbesprechungen von Dir in 2018 freuen! Auch die Wochenrückblicke habe ich schon sehr vermisst.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Salut, Hadassa.
    Fein vollendeter Jahresrückblick. Ich lese (sehe & höre - bezogen auf UTube-Channels) gerne, was das tägliche Leben anderen bedeutet. Ist jeweils immer eine veröffentlichte Geschichte, der zu folgen es sich lohnt.

    Januar...
    Glücklicherweise & notwendigerweise wird dem Minority Elect, auch nach einem Jahr. weiterhin auf die Finger gekloppft.
    April...
    Das Straßenfoto aus Nazareth offenbart doch trefflich die kulturellen Gemeinsamkeiten des Kulturraums "Mittelmeer".
    Mai...
    Der Monat zeigt mein Lieblingsbild Deiner Auswahl; durchweg symbolistisch auch wie Schmetterling & Distel darauf verweilen. Sehr schönes Motiv.
    September...
    Du hast den Granatapfel mit einem Drehschraubenschlüßel entkernt? ;-)
    Oktober...
    Die Wirkung die "Never Let Me Go" auf Dich hatte, ist wohl das Idealbeispiel dafür wie Kunst auf Menschen einwirken kann.
    November...
    Bei einem Film wie 'Wonder' ist fein zu beobachten, daß das Thema "Ausgrenzung" ein großes Publikum in die Kinos gebracht hat; über 200 Mio Einspielergebnis. Ein Zehntel dieses Erfolgs hatte ich dem engagierten, bitteren Drama 'Gook' (von Justin Chon) auch gegönnt. Sehenswert.
    Dezember...
    'Last Jedi' ist neben 'Empire' & 'Rogue One' einer meiner drei Lieblingsfilme der Saga geworden.
    “That’s how we’re going to win. Not fighting what we hate. Saving what we love.”
    (Rose Tico)

    bonté

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  3. So viel schöne Dinge im vergangenen Jahr für euch und so viele Buchtipps, mit denen ich mich mal noch etwas intensiver beschäftigen muss. Ich freu mich immer, wenn ich einen Blogbeitrag von dir in meinem Feedreader finde, weshalb ich ganz egoistisch hoffe, dass du auch in diesem Jahr viel zu erzählen haben wirst. :)

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