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Es werden Posts vom Juli, 2014 angezeigt.

[DonnerstagsErinnerung] - der alte Flughafen

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Auf Instagram erfreut sich der "Throwback Thursday" (#tbt) großer Beliebtheit. Immer wieder donnerstags posten Nutzer alte Fotos und schwelgen in Erinnerungen. Dabei spielt es keine Rolle ob das Bild erst ein Jahr alt ist oder aus einem uralten Familienalbum abfotografiert wurde. Ich möchte diese Idee im Blog aufgreifen und die Donnerstage meinen Erinnerungen widmen. 

Das Terminal 3 des Flughafens Ben Gurion feiert bald seinen 10. Geburtstag. Auf das außergewöhnliche Gebäude aus Jerusalemstein mit der großen runden Plaza und dem beeindruckenden Wasserfall im Herzen des Terminals sind viele Israelis zu Recht ein wenig stolz.

Als ich im Sommer 2001 das erste Mal in Israel aus dem Flugzeug stieg, war das neue Terminal noch im Bau. Es gab keine Gangways, man stieg einfach aus dem Flugzeug, ging eine Treppe hinunter und war mitten in Israel. Die Luftfeuchtigkeit traf mich damals wie ein Schlag, noch nie hatte ich so eine Luft gefühlt. Und den Geruch - eine Mischung aus heißem Asp…

El Al - not just any Airline

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In 2h werden wir zum Flughafen aufbrechen und diesem Zirkus für einen dringend nötigen Erholungsurlaub entfliehen. Fast hätte es nicht geklappt, denn unser Lufthansaflug wurde gestern Vormittag überraschend gestrichen. Ein knapper Zweizeiler per Email informierte mich darüber. Ohne Angabe von Gründen, "we apologize for the inconvenience".

(Später erfuhr ich, dass Lufthansa es ihren Piloten und Flugbegleitern frei stellt zu entscheiden, ob sie in der aktuellen Krisensituation mit dem Risiko eines Raketenangriffs am Flughafen Flüge nach Tel Aviv übernehmen wollen, was dazu führt, dass sie derzeit nur etwa 50% der Flüge durchführen können.)

Innerhalb einer Minute hing ich in der Warteschleife bei der hiesigen Hotline von Lufthansa. Wirklich große Hoffnungen machte ich mir nicht, ich hatte von zu vielen schlechten Erfahrungen von Reisenden gehört, die letzte Woche teils mehrere Tage auf Flüge-  oder Anschlussflüge warten mussten. Umso überraschter war ich, a) wie freundlich die …

[Buch] Gemeinsam lesen #71

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Gemeinsam lesen ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Jan-Philipp Sendker: Das Herzenhören, S. 101

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Die Stille der Nacht quälte mich. 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Dieses Buch ist mir in einem israelischen Buchladen aufgefallen, weil mir das Cover gefiel. Weder Autor und Titel sagten mir was, weswegen ich umso überraschter war zu entdecken, dass es sich um ein Romandebüt aus deutscher Feder handelt. Dieser Jan-Philipp Sendker war mir nämlich bisher weder beim Stöbern in deutschen Buchläden noch in Blogs und auch nicht in Regalen von Freunden begegnet Das sollte ein internationaler Bestseller sein? Seither ist es mir noch öfter aufgefallen und als es mir neulich auf Deutsch in die Hände fiel, griff ich gerne zu. Es handelt sich um eine Familiengeschichte. Eine junge Frau macht sich auf die Suche nach ihrem Vater in dessen Heimat Birma…

Auf den Hund gekommen... :)

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Zwischen Sirenen und Kriegsschwermut möchte ich doch ganz kurz mal wieder einfach was Nettes hier lassen. Wir sind nämlich sehr überraschend letzthin mit der Situation überrumpelt worden, eine kleine Hündin zu adoptieren. Die muntere kleine "Promenadenmischung" ist etwa 7 Jahre alt und bringt uns allen viel Freude und unserer Tochter insbesondere.

Ein bisschen bittersüß ist es, denn Sally zieht zu uns, weil ihre Herrchen - unsere allerbesten Freunde - ins Ausland gehen und sie nicht mitnehmen können. Andererseits ist es auch schön, einen Teil der Familie bei uns behalten zu können, zumal wir Sally schon immer sehr gerne mochten.

Im Augenblick schlummert sie eingerollt wie ein kleines Füchschen neben meinem Bloggerplatz. Wenn ich in ihre Richtung sehe oder am Körbchen vorbei muss, gehen die Augen kurz auf und der Schwanz fängt zu wedeln an. So knuffig.  <3











[Buch] Sayed Kashua: Tanzende Araber

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Tanzende Araber by Sayed Kashua
My rating: 3 of 5 stars

Ich habe Sayed Kashuas Erstling heute fertig gelesen. Ein Buch, an das ich hohe Erwartungen hatte, weil ich Sayeds Sicht auf die Dinge in seiner wöchentlichen Kolumne in der Tageszeitung Haaretz sehr schätzen gelernt habe. Er ist für mich eine authentische Stimme der israelischen Araber geworden, sein Humor, der auch in seinen schwärzesten Schilderungen durchbricht ist unglaublich, und seine erfolgreiche Sitcom "Avoda Aravit" hilft mir in letzter Zeit paradoxerweise, inmitten der aktuellen Nahostkrise nicht völlig durchzudrehen.

Sein Romandebüt ist dann aber doch ziemlich anders, als ich dachte.

Die Geschichte eines arabischen Jungen in Israel, der so sehr mit dem Schicksal seiner Herkunft hadert, dass er als junger Erwachsener versucht sich zu verstellen, um unter den Juden nicht aufzufallen ist stellenweise sehr schwermütig. Sie schildert einen quälenden Drahtseilakt zwischen Israels Parallelwelten - der arabischen …

Hass mit der Muttermilch? Äh.. Nein.

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Lese ich doch gestern einen auf Twitter empfohlenen Blogbeitrag einer "Unpolitischen" über den Nahostkonflikt. Ohne hier weiter auf Details eingehen zu wollen, kommt unterm Strich dabei raus, dass beide Seiten gleichermaßen schuld seien. Eine oft gehörte Aussage, die aus meiner Sicht zwar schief ist, mit der ich aber noch leben kann, wenn damit gemeint ist, dass auf beiden Seiten über die Jahrzehnte Fehler gemacht worden sind. Es macht meiner Meinung nach durchaus Sinn, sich in heutigen Verhandlungen auf den Status Quo und die Zukunft zu konzentrieren und weniger in der Vergangenheit zu stochern. Was ich allerdings in jenem Blogbeitrag las, gestern Nacht, als ich ohnehin kaum noch geradeaus schauen konnte, verschlug mir dann doch die Sprache.

Seien wir mal ehrlich: Der Mohammed und der Ismael von heute kämpfen nicht wegen Dingen, die vor einigen 1000 Jahren mal passiert sind. Die kämpfen, weil sie in diese Frontengeschichte hineingeboren und hinein erzogen wurden. Sie böse, w…

Heavy..

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... fühle ich mich schon den ganzen Tag.

Die Situation, so wie wir sie derzeit erleben, laugt mich aus und deprimiert mich zutiefst. Die Hoffnungslosigkeit und die Resignation. Die Aussichtslosigkeit dieses Krieges, den Israel, so sehr "wir" auch im Recht sein mögen, militärisch gegen die Hamas vorzugehen, letztlich nur verlieren kann, weil er eben doch, bei aller Vorsicht und moralischer Stärke, unschuldige Opfer fordert. Dabei ist es irrelevant, dass die Hamas mit ihrer widerlichen Strategie, Zivilisten nicht zu evakuieren, sondern vielfach sogar als menschliche Schutzschilde zu missbrauchen, die eigentliche Schuld daran trägt. Tote Kinder sind tote Kinder, keine Erklärung, keine noch so legitime Rechtfertigung wird sie ins Leben zurückholen. Das drückt mir richtig schwer aufs Gemüt, dazu die Anspannung, wann wohl der nächste Alarm kommt. Ob er meine Tochter im Sommerlager erwischt, und wie es ihr dabei dann wohl geht. Oder meinen Mann auf der Autobahn, wenn man sich nur f…

[Buch] Gemeinsam lesen #69

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Gemeinsam lesen ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Sayed Kashua: Tanzende Araber, S. 36

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Mir war immer klar, dass ein Krieg ausbrechen würde. 
3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Sayed Kashua ist eine relative Neuentdeckung von mir. Als israelischer Araber in einem kleinen Dorf aufgewachsen, versucht er Zeit seines Lebens sich "einzupassen" in diese Gesellschaft, in der er sich immer als Bürger zweiter Klasse fühlt. Seine wöchentliche Kolumne in der großen Tageszeitung Haaretz ist humorig und gleichzeitig melancholisch, denn sie zeigt den Identitätskonflikt der israelischen Araber auf. "Tanzende Araber" ist Sayed Kashuas erstes Buch (eine Verfilmung ist kürzlich angelaufen) und ich freue mich darauf, mich in seine Seele einzufühlen. Gerade jetzt.


4. Welches Buch muss ich unbedingt diesen Sommer lesen?

Ich finde, "…

More of the same...

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Zchok, Zchok (1), wie man hier so schön sagt, aber morgens um 6 vom Raketenalarm geweckt werden ist kein Spaß.

Sonntag ist mein freier Tag, das heißt mein Mann geht früh aus dem Haus, und ich bringe für gewöhnlich das Mädchen zur Schule, bzw. aktuell zum Sommerprogramm. Ich befinde mich in einem etwas schrägen Traum, als ich irgendwo am fernen Bewusstseinsrand eine Sirene wahrnehme. Es braucht einen Moment bis mir klar wird, dass der Alarm kein Traum ist. Hätten wir die Balkontür nicht wegen der Hitze offen gelassen, wäre ich womöglich gar nicht wach geworden. Ich rüttle meine Tochter, die praktischerweise nicht in ihr eigenes Bett gegangen ist nach den Sirenen letzte Nacht, wach und schiebe sie in den Schutzraum (2). Der grenzt bei uns an das Schlafzimmer, was gut ist, denn ich ziehe gerade die Tür zu und nehme mein Mädchen auf den Schoß, als ich schon den ersten "Boom" höre. So heftig hat ihr Herz wohl noch nie geklopft, aber sie bleibt ruhig, tapfere Maus. Danach ein laut…

12 von 12 unter dem Iron Dome

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Schon wieder 12 von 12 ! Dieses Jahr geht so rasend schnell, das beunruhigt mich irgendwie...

Alle Fotoserien sammelt wie immer Caro auf Draußen nur Kännchen!




















Wer hier nicht regelmäßig reinschaut: Die Hamas hat letzte Woche - mal wieder - mit massiven Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf israelische Städte begonnen. In den letzten Tagen hat zwar die israelische Armee einiges an Infrastruktur und Waffen zerstört, was nicht einfach ist, wenn man gleichzeitig irre aufpasst, so wenig Zivilisten wie möglich zu treffen, der Beschuss hat bisher aber nicht nachgelassen.. Dieses Mal tönen Sirenen öfter als bisher in Tel Aviv und anderen Städte im Zentrum Israels. (Die Raketen, die es für solche Distanzen braucht, sind Importware und alles andere als Feuerwerkskörper. Sage ich nur mal so).

Heute Abend haben die Angriffe einen neuen Höhepunkt erreicht, mit fast zeitgleichen Angriffen auf ganz Zentralisrael. Auch uns hat die Sirene zuhause das erste Mal erwischt. Das Mädchen war gerade einges…

[DonnerstagsErinnerung] - mein allererster Alarm....

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... abgesehen von dem gestern, den ich spontan als meinen ersten rechnete, war bereits 2012.

Damals war ich gerade mit meiner besten Freundin bei IKEA, als uns plötzlich eine Mitarbeiterin - natürlich im gelben Polo - ansprach, wir mögen ihr bitte folgen. Es sei gerade Alarm, das höre man im IKEA-Gebäude zwar nicht, aber sie würde uns jetzt dennoch zum Schutzraum bringen. Der stand voller Kartons und Schrott und bot gerade so Platz für eine kleine Gruppe Möbelbummler.

Surreal war das. Chutzpi hatte damals auch darüber berichtet.



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Auf Instagram erfreut sich der "Throwback Thursday" (#tbt) großer Beliebtheit. Immer wieder donnerstags posten Nutzer alte Fotos und schwelgen in Erinnerungen. Dabei spielt es keine Rolle ob das Bild erst ein Jahr alt ist oder aus einem uralten Familienalbum abfotografiert wurde. Ich möchte diese Idee im Blog aufgreifen und die Donnerstage meinen Erinnerungen widmen. 






Business as usual. (Fast.) Und ganz viel Galgenhumor.

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Als ich heute Früh das Haus verließ, war der Himmel strahlend blau, wie meistens im israelischen Sommer. Ich stieg in den Bus, wunderte mich ein bisschen, dass wir, trotz massivem Beschuss in weiten Teilen Israels, in unserer "Insel der Glückseligen" tatsächlich nach wie vor ruhig schlafen. Unterwegs schmunzle ich über einige lustige Witze und Statusupdates meiner Freunde:

Unsere Freundin, Terroropfer Kay, gestern Abend:

Israel wird mit Raketen beschossen, die im Norden bis Hadera reichen und im Osten bis Jerusalem, aber im Radio läuft die WM. Dinge für die ich mein Land liebe. 
Bitterböse Witze:

In Tel Aviv hat es gestern Abend einen Leichtverletzten gegeben: Während eines Raketenalarms verschüttete der junge Mann vor Schreck seinen heißen Espresso.
Die Tel Aviver Stadtverwaltung hat beschlossen, die öffentlichen Bunker zu öffnen. Die erste Stunde kostet 20 Shekel, jede weitere Viertelstunde 7 Shekel. 
Ein Armeesprecher hat die Bewohner im Großraum Tel Aviv aufgefordert, bis a…

[Buch] Vanessa Diffenbaugh: The Language of Flowers / Die verborgene Sprache der Blumen

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Deutsch: Die verborgene Sprache der Blumen


The Language of Flowers by Vanessa Diffenbaugh
My rating: 5 of 5 stars


Victoria Jones hat ihr ganzes Leben in Pflegefamilien und Wohngruppen verbracht. Mit jeder enttäuschten Hoffnung, endlich ein richtiges Zuhause zu finden, ist sie unnahbarer und einsamer geworden. Als sie volljährig wird und lernen soll, auf eigenen Beinen zu stehen, hat sie jeglichen Selbstwert und vor allem den Glauben daran verloren, jemals wirklich lieben und geliebt werden zu können.

Ihr außergewöhnliches Gespür für Blumen verhilft Veronica zu einem Aushilfsjob in einem Blumenladen, wo sie die Stammkunden schnell für sich gewinnt. Victoria hat nämlich ein besonderes Talent dafür, ganz persönliche Blumenarrangements zusammenzustellen, denn sie kennt die viktorianische "Blumensprache" (faszinierend!), die sie, wie der Leser in Rückblenden nach und nach erfährt, als Kind von einer Pflegemutter gelernt hat. Nach und nach wagt sie ein wenig Vertrauen, lässt einige…

[Buch] Gemeinsam lesen #68

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Gemeinsam lesen ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

 Wolfgang Hohlbein: Das Netz, 4. Kapitel
2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Laura Berendt unterbrach die Verbindung und überlegte einen Moment. 3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Hohlbein habe ich ewig nicht mehr gelesen. Als ich dieses Buch in meiner Onleihe entdeckte, dachte ich daher direkt an eine Neuerscheinung. Tatsächlich ist aber nur das eBook neu erschienen, die Erstveröffentlichung war bereits Mitte der 1990er Jahre, und das ist wirklich erstaunlich. Ich bin noch nicht wirklich weit, aber vieles, was mir als Leser bereits in den ersten Kapitel über diese Zukunftswelt klar wird, ist verblüffend nah an unserer Realität im Jahr 2014 oder mindestens sehr vorstellbar. Ich frage mich, wie Herr Hohlbein diesen Roman heute, fast zwanzig Jahre später, sieht, und ob er die Entwicklungen damals schon geahnt oder überwi…

Plötzlich die Angst.

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Israel ist zur Zeit kein kuschliger Ort.

Ich meine, "kuschlig" ist Israel ja nie so richtig, aber die vielen wunderbaren Eigenschaften von Land und Leuten machen es doch allermeistens zu einem sehr lebenswerten Flecken Erde. In den letzten Wochen fühlt sich das Leben hier für mich allerdings so beladen und düster an wie noch nie. Zwar leben wir in unserer ruhigen (lies: langweiligen), sehr homogen-jüdischen Stadt, außerhalb der Reichweite von Raketen aus Gaza und ohne gewaltbereite Demonstranten, eigentlich wie auf einer Insel der Glückseligen. An Schlagzeilen, Berichten von Freunden, Meinungen und der immer brodelnden Gerüchteküche der Social Media kommt dieser Tage aber kein Israeli vorbei. Leider stellt sich die Situation für mich gerade so dar, dass es eher erst noch schlimmer wird, bevor sich die Lage vielleicht wieder etwas beruhigt.

Ich will darauf an dieser Stelle gar nicht weiter eingehen, mir fehlen nach wie vor die Worte, mein Innenleben in zusammenhängende, blogt…

Samstag, 5. Juli: Tagebuchkaffee

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Der Tagebuchblogtag von Frau Bruellen, der immer am Fünften des Monats stattfindet fällt im Juli auf einen Samstag. Das heißt er muss sich diesen Webspace heute mal mit dem Samstagskaffee von Ninjas Sieben teilen.

War ein wenig ereignisreicher Samstag, bzw. Shabbat. Samstag ist ja der "israelische Sonntag", es ist arbeitsfrei, die meisten Läden sind geschlossen und man verbringt Zeit mit der Familie. Da ich mich immer noch ein wenig von meinem OPchen am Montag erholen muss, blieb ich morgens im Bett, während Mann und Maus sich ins Freibad verabschiedeten.

Ein fataler Fehler, danach noch mal einzuschlafen, denn zwei Stunden später schrecke ich aus einem actionthrillerartigen Albtraum auf, in dem es um eine schräge Mission, viel zu viel Gepäck von einem Ende irgendeines Gebäudekomplexes zum anderen zu schaffen, und düstere Kämpfer eines Kalifen auf meinen Fersen ging (die Schlagzeilen setzen mir unterbewusst offenbar doch zu). Am Ende des Traums zwänge ich mich völlig abgehe…