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ein letzter Blick auf 2017 ....

... denn wenn ich ihn jetzt nicht werfe, kann ich es mir echt sparen, das neue Jahr ist ja nun auch schon wieder fast einen Monat alt.

Aber hier ist sie, die Jahresübersicht in Wort und Bild: 


- Januar - Erfreuliches: 
R2-D2 Wecker auf dem Nachttisch ❤Ausflüge ins GrüneTreffen mit Freundinnen  den alljährlichen Wintervirus überlebt kuschelige Samstage
Buch: 
Trevor Noahs Autobiographie Born a Crime habe ich mir fasziniert vom Autor selbst vorlesen lassen. Seine humorvolle Aufarbeitung einer schwierigen Kindheit in Südafrika kurz vor dem Ende der Apartheid und darüber hinaus hat mich nachhaltig beschäftigt.

Foto:
Auch in Tel Aviv wurde zur Amtseinführung von President Trump protestiert. Wir waren dabei.


A post shared by hadassale (@photo_fragment) on Jan 21, 2017 at 11:58am PST
- Februar - Erfreuliches: 
Frühlingsfotos gemacht für Purim gebastelt Farben gesammeltFalafel mit Kollegen gegessenErdmännchen besucht 
Buch: 
Februar war Ursula Poznanski-Monat mit gleich zwei Büchern dieser Lieb…

der 12. Tag im neuen Jahr

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Ähem.. wenn das zwölfte Foto der Netflix-Bildschirm im dunklen Schlafzimmer ist, braucht frau sich wohl nicht wirklich wundern, dass es die Tagesübersicht nicht mehr ins Blog schafft, aber hier ist sie nun, mit einigen Stunden Verspätung:


Am 12. Januar 2018 ging mein Tag ganz gemütlich los, mit einer Tasse Kaffee im Bett. Ich liebe Freitagmorgen :)




Die Gemütlichkeit hält freitags nur leider nicht wirklich lange vor, denn es gilt, den Wocheneinkauf zu meistern, den wir immer dann machen, wenn Kol HaOlam ve Ischto ebenfalls im Supermarkt ist.




wieder daheim helfe ich dem Mädchen, einen Bastelauftrag für die Pfadfinderinnen fertig zu machen - Schlafmasken für 20 Mädels, bemalt hat sie sie zum Glück schon mit ihren Freundinnen, ich muss nur noch die Gummis an alle dran tackern. (Sind sie nicht niedlich?)




Am Nachmittag geht es nämlich auf einen Ausflug mit Übernachtung, der Krempel steht schon gepackt bereit, pünktlich um 15:00 gibt der Papa sie bei ihrem Stamm ab - das Kind ist wahnsinnig g…

Literarischer Jahresabschluss #BSBP17

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Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?
Die fabelhaften Schwestern der Familie Cooke von Karen Joy Fowler wurde mir eines Tages mit dringender Empfehlung in die Hand gedrückt. Autorin und Titel sagten mir spontan nichts, aber schon auf den ersten Seiten hat es mich wahnsinnig in seinen Bann gezogen und steht definitiv ganz weit oben bei meinen diesjährigen Lesehighlights.
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? 
Seufz. Da gab es leider 2017 mehr als eins, aber richtig enttäuscht hat mich Artemis von Andy Weir. Der Marsianer war vor drei Jahren eines meiner Jahreshighlights und seit "Limit" von Frank Schätzing fasziniert mich die Idee einer Mondbesiedelung. Die Heldin in "Artemis" konnte aber leider überhaupt keine Sympathiepunkte bei mir landen, das Buch steckte voller Infodump und Spannung wollte auch nicht …

der zwölfte Monat von zwölf - #12von12 im Dezember

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hm... irgendwie habe ich die letzten 12 ein bisschen versemmelt. War aber auch viel los diese Woche: Erst war ich krank, dann kamen meine Eltern um ein Haar nicht zu Besuch, weil in Frankfurt Schneechaos ausgebrochen war, und am 12. war ich zwar wieder im Büro, aber immer noch angeschlagen und dementsprechend nicht so sehr auf dem Posten, dazu kam ein schreckliches Verkehrschaos, weil irgendein wichtiger Rabbiner gestorben war und halb Israel zur Beerdigung anreisen musste, so dass ich vor Aufregung ganz vergaß, den restlichen Tag auch noch zu dokumentieren. Immerhin sieben sind es geworden ...

Eins aus dem Bus (letzte Reihe, wie ganz früher, als man noch richtig cool war...)


Eins von der vorbeiziehenden Landschaft auf dem Weg zur Arbeit


Eins vom gigantischen Roladin-Billboard  (das sind die, die die besten Sufganiot zu Chanukka backen)



Eins vom morgendlichen Tel Aviver Berufsverkehr


Eins von dem neuen Kakteengarten
der vor ein paar Tagen in der Nähe meines Büro angelegt worden ist. S…

#12von12 - ist es echt schon November ?!?!

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Krass, wie schnell dieses Jahr vergangen ist, und krass, dass zwischen diesen und den letzten 12 von 12 nur zwei Blogeinträge liegen, mir fehlt die Zeit an allen Ecken und Enden. Das liegt aber nur daran, dass so viel in meinem Leben 1.0 passiert. Ich habe einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben und bin auf die andere Seite des Büroflurs gezogen. Das ist gut, geht aber natürlich nicht ohne eine Übergangszeit, während der ich zwischen zwei Stühlen und mit zu wenig Stunden alles mögliche jonglieren muss, bevor ich mich dann hoffentlich bald ganz auf meinen neuen Aufgabenbereich konzentrieren kann. In meiner Freizeit habe ich dann außer für Katzencontent und lustige Filmchen keine Energie für noch mehr Bildschirm. Das ist die sehr knappe Erklärung dafür, warum ich mich hier zur Zeit so rar mache :) 
Die 12 von 12 lasse ich aber nicht aus, zumal heute mein freier Tag war, da hätte es eigentlich ein Leichtes sein müssen, zwölf aussagekräftige Alltagsbilder zu machen, naja.. 

1/12 - erst …

12tel-Blick - Kaktus und Mandelbäumchen (Oktober)

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Es war ein bisschen länger still hier, was aber nur gute Gründe hatte (!) und ich traue mich schon gar nicht mehr her, weil ich so undiszipliniert bin, was die Blogpflege angeht. Den 12tel-Blick mag ich aber nicht auslassen, obwohl es leider immer noch nicht richtig grünt auf unserem Hügel. Regen hatten wir aber schon ein paar Mal und in den November setze ich große Hoffnungen. 




Meine bisherigen Fotos zum Durchklicken findet ihr hier.


// Der 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker, die jeweils am Ende des Monats die Monatsblicke der teilnehmenden Blogger bei sich sammelt. //

Wüstenfragmente #101 - Sonderausgabe aus den Ferien (mit Bildern!)

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Heute
war nach einer langen Serie jüdischer Hochfeiertage der letzte Ferientag bevor morgen die Schule und der ganz normale Alltag wieder losgehen. Außerdem haben die Pfadfinder mit großem Aufwand bombastisch das neue Jahr eingeläutet - unsere Fünftklässler haben ein neues Halstuch bekommen und sind damit jetzt nicht mehr die jüngsten im Stamm. (Natürlich finden sie sich extrem cool.)

Die Woche
haben wir in der Wüste begonnen. Auf einer Ökofarm unweit des großen Kraters bei Mitzpe Ramon kamen wir mit einer befreundeten Familie in einer gemütlichen Hütte für zwei Tage unter.




Spätestens seit unserem anstrengenden Camping-Trip vor genau einem Jahr weiß ich zweifelsfrei, dass ich und meine Familie eigene vier Wände, so einfach sie auch sein mögen, immer einem Zelt vorziehen werden. Die Succah in the desert ist verglichen mit Camping beinahe Luxus: Die Hütten, wir teilten unsere mit noch zwei Erwachsenen und vier Kindern, sind ausgestattet mit richtigen Matratzen,  Solarlampen, warmen Bet…