Sonntag, 29. Januar 2017

Samstagsfragmente #74 - faul bei Freunden


Gestern


- eigentlich das gesamte Wochenende über - hat der israelische Winter sich hier mal wieder so richtig ausgetobt. Schnee im Norden, eisiger Regen und Hagel im Zentrum, Temperaturen im einstelligen Bereich auch im Flachland. Wir hatten das große Glück, spontan von einem ganz süßen jungen Pärchen eingeladen zu werden und verbrachten dort einen sehr gemütlichen Nachmittag. Lümmelten auf einem gemütlichen Sofa am warmen Ofen, tranken heiße Schokolade (aus Nutella und warmer Milch - muss ich unbedingt nachmachen!) mit Marshmallows und leckerstem selbstgemachten Süßkram dazu. Der Gatte konnte sich mit unserer Freundin über sein Lieblingsthema Musik unterhalten und ich versuchte mich an einem Motiv aus einer Auswahl Malbücher von Johanna Basford - viel besser wird ein kalter, verregneter Shabbatnachmittag nicht :)



die Woche


begann für das Mädchen mal wieder mit einem Purzler vom Pferd. Diesmal hat es sie so erschreckt, dass sie nachdem sie sich aus dem Staub gerappelt hatte, am liebsten sofort mit mir nach Hause gefahren wäre. Nun gilt aber auch in Israel die internationale ungeschriebene Regel, dass man nach einem Sturz sofort wieder aufsteigen soll, damit keine langfristigen Ängste zurück bleiben, ihr Lehrer musste also kreativ werden. Für seine Idee, Mama solle doch mal eine Runde drehen, war ich sofort u haben, schließlich bin ich früher selbst leidenschaftlich gerne geritten. Dass ich es wirklich "kann", war dem Reitlehrer aber nicht klar, glaube ich, und auch das Mädchen und ihre kleinen Reitfreundinnen hatten mich noch nie zuvor auf einem Pferd sitzen sehen. Ein Aha-Erlebnis für alle Beteiligten also, für mich verbunden mit der bittersüßen Erinnerung an lang vergessene Glücksmomente..

Erfreulichkeiten


  1. unverhofft aufs Pferd sitzen dürfen (s.o.)
  2. auf Instagram die 500 geknackt 
  3. die erste Aloe Vera des Jahres entdeckt, die in Tel Aviv blüht noch nicht
  4. bei IKEA endlich neue Wäscheständer gekauft und die alten rostigen entsorgt
  5. ein Buchclubtreffen besucht 

Erlesenes


Ich habe eine Leseflaute und ich weiß jetzt auch, woran es liegt: ich lese nicht genügend Bücher, die ich wirklich lesen will, sondern bin zu sehr auf die Leseliste aus meiner Jahreschallenge fixiert und fange dann manchmal Bücher an, nur weil sie auf die Challenge passen. Das werde ich jetzt abstellen.

Red Rising von Pierce Brown, einen Science Fiction Goodreads Choice Award-Gewinner, der mich leider nicht wirklich mitreißt, habe ich bei 30% erstmal abgebrochen und zur Seite gelegt.

The Wild girl von Kate Forsyth lese ich noch zu Ende (eine historische Romanze über die Brüder Grimm, ein Kauf nach Cover, klang eigentlich vielversprechend, zieht sich aber leider sehr und ist nur sehr mittelmäßig geschrieben...), danach nehme ich nur noch Bücher zur Hand, die ich entweder in diesem Moment unbedingt lesen will (Jugendbücher zum Beispiel) oder die mich literarisch herausfordern und mir deswegen wichtig sind.

Eines habe ich gestern angefangen: Shades of grey von Jasper Fforde wurde mir schon so oft empfohlen, dass ich es jetzt endlich lesen will. (Dystopien treffen ja auch gerade ganz gut den Nerv der Zeit..) Ich komme allerdings bisher nicht ganz rein, hat es jemand gelesen und kann mich ermutigen?

Foto der Woche


"Chewy" Schokoladenkekse mit Reese's Erdnussbutterchips - soooo lecker! Ich habe aus der Not ein Rezept für Chocolate Chip Cookies abgewandelt, weil ich nur noch einen Becher Mehl hatte, aber unbedingt die Erdnussbutterchips austesten wollte...


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on

Webfragmente


Die Tage habe ich für das Buchclubtreffen ein bisschen über die israelische Autorin Dorit Rabinyan geforscht und dabei herausgefunden, dass ihr Buch "Wir sehen uns am Meer" wohl autobiographischer ist, als ich bisher dachte. Über die Freundschaft auf der der Roman basiert gibt es sogar einen kleinen Animationsfilm, der sehr schön anzusehen ist. (Video)

Habe ich hier schon mal die Makroaufnahmen von Alexey Kljatov verlinkt? Der Mann fotografiert und bearbeitet echte Schneeflocken, die Fotos davon sind wahnsinnig toll. (Auswahl)

Und den selbststrickenden Pulloverträger aus Baltimore? Sam Barsky erfindet eigene Strickmuster mit Motiven von Sehenswürdigkeiten, die er dann - natürlich mit dem passenden Pulli - besichtigt. (Englisch)

Apropos Stricken: Falls Frau mal wieder auf einen Protestmarsch muss, gibt es im Internet Anleitungen für die passende Strickmütze dazu - den PussyHat



// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu. //

Freitag, 27. Januar 2017

#WeRemember - vielleicht mehr denn je


Heute jährt sich die Befreiung von Auschwitz zum 72. Mal - es ist der internationale Holocaustgedenktag. Im Internet hatte der World Jewish Congress schon vor einigen Wochen zu einer bisher einmaligen Selfie-Aktion aufgerufen (mehr lesen), das Ziel: weltweit mindestens 6 Millionen Menschen zu finden, die mit dem Hashtag #weRemember ein Zeichen gegen das Vergessen setzen wollen. Denn die Zeitzeugen des Holocausts, die vom Leben in den Ghettos, unmenschlichen Todesmärschen und den Grauen in Konzentrations- und Vernichtungslagern berichten können, werden mit den Jahren immer weniger. Wenn die letzten Zeugen des Holocaust einmal nicht mehr sind, wird es es an ihren Nachkommen und an jedem einzelnen von uns sein, die historischen Fakten und Erinnerungen der Überlebenden für die Zukunft zu bewahren. Ich erinnere mich an einige bewegende Gespräche mit Holocaustüberlebenden, die sich mir tief in die Seele gebrannt haben und der grauenhaften Geschichte ein Gesicht gegeben. Sie ein ganz klein wenig begreifbarer gemacht.

In den letzten Tagen und Wochen, in denen es scheint, als seien Fakten verhandelbar geworden, wenn es um politische Ziele geht, in denen Nationalismus und Rechtsextremismus überall auf der Welt ihre hässliche Fratze zeigen und in denen ein deutscher Politiker dafür Applaus bekommt, dass er eine erinnerungspolitische Wende und eine neue, positive Beziehung der Deutschen zu ihrer Geschichte fordert, ruft diese Aktion Menschen weltweit nachdrücklich dazu auf, aktiv Stellung zu beziehen und zur kollektiven Erinnerung beizutragen. Ich hoffe sehr, dass wir niemals an den Punkt kommen, an dem der Holocaust in seinem ganzen grauenhaften Ausmaß verleugnet wird, aber falls doch, werde ich sagen können: Doch, ich erinnere mich, ich kannte Miriam und Rivka und Moshe, die den Lagern entkommen sind und mir ihre Geschichte erzählt haben.






Webfragmente:

Eine Überlebende warnt vor Hassrede: Beware hate speech (BBC)

Kommentar des Deutschen Botschafters in Israel zum Holocaustgedenken: Es ist unsere Pflicht zu gedenken, wachsam zu sein unsere Verantwortung

Ein Artikel über eine Ausstellung in einer New Yorker Synagoge, die Muslime ehrt, die während des Holocausts Juden gerettet haben: The Forgotten Stories of Muslims Who Saved Jewish People During the Holocaust

Donnerstag, 26. Januar 2017

Israel will syrische Kriegswaisen aufnehmen

Es ist ein big deal: 

Unser Innenminister hat gestern verlauten lassen, dass Israel 100 Kriegswaisen aus Syrien aufnehmen wird. Der Plan sieht vor, die Kinder zunächst einige Monate in einem Erstaufnahmeheim unterzubringen und später in arabische Pflegefamilien zu integrieren. Innerhalb von vier Jahren im Land sollen sie einen Aufenthaltsstatus auf Lebenszeit erhalten.

Das ist deshalb so eine große Sache, weil sich Israel mit Syrien noch immer im Kriegszustand befindet und keinerlei diplomatische Beziehungen zu den Nachbarn im Norden unterhält. Im andauernden Bürgerkrieg hält Israel, abgesehen von der Sicherung der eigenen Grenzen, eine neutrale Position, bietet aber humanitäre Hilfe in Form von medizinischer Behandlung von bislang über 2500 verwundeten Syrern an. Organisation wie Amaliah und eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne "just beyond our border", die innerhalb von einer Woche rund eine Viertelmillion Euro an Spenden erzielt hat, versorgen syrische Zivilisten mit Lebensmitteln, Medikamenten, warmer Kleidung, Decken und Babynahrung.

Die Bereitschaft zu helfen ist dabei für viele Israelis auch darin begründet, dass das jüdische Volk selbst über Jahrhunderte Verfolgung, Angriffen und Not ausgesetzt war - "Never again" hat man sich nach dem Holocaust geschworen und sich dabei auch die Pflicht zur Hilfe am Nächsten auferlegt - über die eigenen Grenzen hinaus.

Syrische Flüchtlinge in Jordanien / Bild: Russell Watkins (Quelle)

Dass Israel syrischen Flüchtlingen Asyl gewähren könnte, schien mir bisher dennoch immer reduziert auf edles Wunschdenken einiger Politiker in der Opposition, die schon länger darauf drängen, dass Israel dem Beispiel anderer Länder folgen und Verantwortung übernehmen soll. Jetzt scheint genau das in greifbare Nähe gerückt und ich nehme freudig (und ein bisschen beschämt) zur Kenntnis, dass mich unser Innenminister mit dieser Entscheidung positiv überrascht hat.

100 Kinder aus dem Kriegsgebiet zu retten mag auf den ersten Blick wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirken, aber es ist ein wichtiges Zeichen, das Israel mit dieser Entscheidung setzt. Ein Ausdruck menschlicher Solidarität in einer Zeit, in der egoistischer Nationalismus auf dem Vormarsch scheint.


Quellen: Haaretz, Times of Israel

Samstag, 21. Januar 2017

Samstagsfragmente #73 - Grün!


Heute


haben wir bei einem kleinen Ausflug in unserer Nähe richtig schön durchatmen können. Klare Luft, sattes Grün nach den Regenfällen in den letzten Wochen und immer wieder warme Sonnenmomente machten den Spaziergang auf einem schmalen Naturpfad über Stock und Stein zu einem erholsamen Familienerlebnis für die Seele.

 


die Woche


habe ich zur Hälfte mit einer fiesen Erkältung im Bett verbracht, die sich schon am Wochenende ankündigte weswegen es letzte Woche hier keine Samstagsfragmente gab. Habt ihr gemerkt, oder? Vielleicht war es auch ein grippaler Effekt, das ist aber letztlich egal, denn es ist wieder vorbei. Am Donnerstag war ich wieder im Büro, noch ein bisschen wuschig im Kopf, aber einsatzbereit und inzwischen scheint es komplett ausgestanden zu sein. (Obwohl mir nach der Amtseinführung gestern etwas schwach im Magen war, aber lassen wir das. Ich konzentriere meinen kritischen Blick jetzt auf die Bundestagswahl, da kann es einem schon flau genug werden.)


Erfreulichkeiten



  1. das Mädchen hat sich gefreut, dass ich zwei Tage zu Hause war
  2. in der Schule geht es ihr zur Zeit auch ziemlich gut
  3. vorletzte Woche flatterte eine Weihnachtskarte aus den USA hier ein, die hängt jetzt, ganz klassisch, am Kühlschrank 😀
  4. ein harmonisches Familienfest zum Geburtstag unserer Nichte gefeiert
  5. lange mit der Schwester telefoniert



Erlesenes


Romeo & Romy von Andreas Izquierdo - "Romeo und Julia im Erzgebirge" fand ich von der Idee her ganz fantastisch und auch nett zu lesen, aber durchgehend berührt hat es mich nicht. Es hatte seine Momente, leider auch einige Längen und war jetzt nicht das wow!-Erlebnis für mich.

Born a crime von Trevor Noah hat mich sehr begeistert. Ich habe die Erinnerungen aus der Kindheit des Komikers als Hörbuch gehört, das von ihm selbst gelesen wird - beeindruckend, nicht ganz einfach zu verkraften und teilweise ziemlich herausfordernd.


Foto der Woche


noch ein "Draußen"-Bild aus unserer Nähe ....


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on

Webfragmente


Mitmach-Kampagne des World Jewish Congress zum internationalen Holocaustgedenktag nächste Woche:  #weRemember

Wie verhält man sich an einem Mahnmal angemessen? Ein Satiriker in Berlin hat Besucher des Holocaust-Mahnmals in Berlin beobachtet und begonnen, deren gedankenlose Schnappschüsse zu editieren. Das Ergebnis zeigt er auf seiner Seite Yolocaust 

22 leckere Tel Aviver Gerichte:





// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu. //

Samstag, 14. Januar 2017

Frostige Ferien - Winter in Deutschland




[WinterFakt: Ich vermisse den Schnee in Israel. Ja, ich weiß, dass ich das Thema Schnee romantisiere, aber das ändert nichts an dieser Sehnsucht.]
Ok, unsere Chanukkaferien waren nicht das weiße Winterwunderland, das wir uns insgeheim gewünscht hatten, aber wir haben trotzdem so viel Winter für uns rausgezogen, wie wir irgendwie konnten.

Wir sind mit Swiss über frostige verschneite Berge nach Deutschland geflogen. 


Wir haben an unserm allerersten Tag leckere Maultaschen in der Brühe gegessen, bei einem besinnlichen Weihnachtsliedersingen mitgemacht, Glühwein getrunken und am Ende des Tages sogar unsere Koffer aus Zürich nachgeliefert bekommen ;-)  
[WinterFakt: Glühwein gehört für mich zum Winter dazu. Selbst wenn ich ihn bei 30° auf dem Adventsbasar in Jerusalem trinken muss.]
Wir, also hauptsächlich das Mädchen, haben an Heiligabend einen wunderschön bunten Weihnachtsbaum mit echten Kerzen geschmückt. 

Wir waren zum last-minute Shopping bei H&M und haben die Deko im Kaufhaus bewundert und sogar ein Selfie in einer Christbaumkugel gemacht. 😊
[WinterFakt: Ich mag Winterklamotten an mir lieber als luftige Sommerkleidung und muss mich immer beherrschen, mich nicht zu sehr mit warmer Kleidung einzudecken, denn in Israel braucht man wirklich nur eine sehr übersichtliche Wintergarderobe.]   


Wir waren in der Kirche meiner Kindheit, haben dort unter anderem einem tollen Chor gelauscht und danach einen gemütlichen Abend mit meinen Eltern und meiner Tante verbracht. (Bescherung war natürlich auch, ich sag nur neuer Kindle ♡)

Wir waren am ersten Weihnachtstag im beinahe menschenleeren Stuttgart zum Eislaufen (lies: Oma und Mädchen waren Eislaufen, Opa und ich haben nur zugeschaut, fotografiert und kluge Kommentare abgegeben), haben den riesigen Chanukkaleuchter am Neuen Schloss bestaunt und auf der verlassenen Königsstraße Schaufenstershopping gemacht.
[WinterFakt: Schlittschuhfahren war noch nie so richtig mein Ding. Beim Wintersporttag in der Schule habe ich mich immer für Skifahren entschieden. Skifahren vermisse ich in Israel schrecklich.]

Wir haben Currywurst und Pommes gegessen, dazu heißen Punsch getrunken und abends gab es lecker Raclette, so wie es sich im Winter gehört :)
[WinterFakt: Abgesehen von heißer Suppe und Eintöpfen gibt es in Israel keine klassischen "Winteressen". Fondue und Raclette kennt man in meinem israelischen Freundeskreis überhaupt nicht.]



Wir haben am zweiten Weihnachtstag meinen Geburtstag gefeiert - fast so wie in meiner Kindheit. Mit Fotos von mir im Schlafanzug am Geschenketisch und gemütlichem Abhängen.
[WinterFakt: Weil ich im Winter und dann auch noch an Weihnachten Geburtstag habe, wenn alle Welt anderweitig verplant ist, wurde mein Kindergeburtstag immer im Sommer gefeiert. Ich hatte also zweimal im Jahr Geburtstag und fand das eine klasse Regelung.]
Wir waren Schnee suchen im Allgäu. Gar nicht so einfach, wenn auch in höheren Lagen die Landschaft, abgesehen von künstlich beschneiten Hangstreifen für die Wintersportler, braungrün statt fluffig weiß ist. Rodeln mit "Poporutscher" geht aber zum Glück auch auf wenig Schnee und in Grasgehren konnte man schließlich fast in Winterwunderlandstimmung kommen.



Wir haben erkannt, dass die kleine Zypernhündin eigentlich ein Schneehase ist - so viel Spaß hatte sie beim Toben, nachdem sie sich mit dieser komischen weißen "Wiese" angefreundet hatte.
[WinterFakt: Kälte ist für mich schwer auszuhalten, ich bin eine richtige Frostbeule. Früher beim Skifahren habe ich zwar auch bei Schnee und Sturm gute Miene zum bösen Spiel gemacht, aber bei Sonne und blauem Himmel war's immer viel schöner, als mit dicker Schneebrille und Schal bis über die Nase.]
Wir haben Jagertee getrunken und Kässpatzen gegessen und ich bin lange quatschend bei lieben Freunden versackt und habe dort sogar von einem witzigen Brauch gehört, den ich noch gar nicht kannte "Christbaum loben" 😊



Wir haben viele alte Filme gesehen (Sissi 1, 2 und 3 und jetzt werde ich diese Geister nicht mehr los, weil das Mädchen dauernd Sissi sehen will *ächz*), Mini Rummy gespielt und viel gekniffelt. 
[WinterFakt: Dieses "Einigeln" mag ich am Winter sehr. Wenn es draußen garstig und kalt ist, hat man sozusagen einen Freibrief, faul und gemütlich zu Hause zu bleiben.]
Wir sind zum Jahreswechsel zu meiner Schwester gefahren, wo uns noch frostigeres Wetter, aber auch kein Schnee, dafür liebe Menschen und leckeres Essen erwarteten.
[WinterFakt: Im Winter halte ich oft dankbar inne und besinne mich darauf, dass es nicht selbstverständlich ist, ein Dach über dem Kopf und ein warmes Bett zu haben.]
Wir haben Eisblumen bestaunt, mit Eisschollen gespielt und mit eiskalten Händen winterfellflauschige Pferde gestreichelt.


[WinterFakt: Ich würde zu gerne einmal einen Ausritt durch ein frisch verschneites Winterwunderland machen. Schön dick eingemummelt natürlich.]
Wir improvisierten aus Styropor einen Chanukkaleuchter für das 8. Licht, das 2016 auf Silvester fiel, machten einen kleinen Fackellauf bevor wir die Kinder ins Bett steckten und beobachten schließlich hinter dem sicheren Schlafzimmerfenster das beeindruckende Feuerwerk der Nachbarn.




An Neujahr hieß es dann leider nach knapp 10 Tagen schon wieder Abschied nehmen, gerade noch vor Einbruch der Kältewelle, die ganz Deutschland immer noch fest im Griff hat. Ich bin nicht mal sicher, ob ich richtig traurig sein soll, dass wir den "richtigen" Winter verpasst haben. Ja, der Schnee wäre sicher toll gewesen, aber die vielen grau verhangenen eiskalten Wintertage, die es doch auch gibt, hätten uns sicher nicht mehr Freude gemacht, als die schönen Tage in unserer Ferienwoche.

Schön war's, danke liebe Familie! 💜


// Astrid hat auf ihrem Blog eine Lanze für den Winter gebrochen. Da reihe ich mich mit diesem Beitrag gerne noch ein. //

Donnerstag, 12. Januar 2017

Die allerersten #12von12 im neuen Jahr -

(Jetzt kam ich gerade fast ein bisschen ins Schleudern, weil ich weder beim Fotos aufbereiten noch beim Schreiben dieses Beitrags keine, wirklich keine!, Sekunde überlegt habe, ob die 12 von 12 dieses Jahr überhaupt wieder stattfinden werden. Dabei ist es ja wirklich nicht selbstverständlich, dass Caro dieses Treffen Jahr für Jahr für Jahr immer wieder für uns ausrichtet. Aber doch, erleichtert habe ich gerade festgestellt, dass es auch 2017 wie gewohnt bei Draußen nur Kännchen mit den Monatszwölften weiter geht. Das ist schön, danke Caro! 💜)


Beinahe hätte ich sie frustriert ausgelassen, die ersten 12, denn mein Tag fing, abgesehen von meinem wirklich leckeren Frühstücksmuffin (dunkle Schokolade und Nüsse...), nicht so richtig inspiriert an...




Der Spruch auf dem Teebeutel sagte mir auch nicht wirklich was...


... und weil ich zu faul war, mir heute was zu essen mit ins Büro zu nehmen, musste ich mir irgendwann vollkommen ausgehungert für teures Geld eine Handvoll Mini-Borekas und ein Brötchen kaufen.

Als ich aus dem Büro kam war es schon stockfinster, eigentlich immer ein absolutes Ausschlusskriterium für Handyfotos, aber ich fest entschlossen, trotzdem noch auf 12 Fotos zu kommen und, siehe da, auch bei Nacht kann man so manches Motiv ganz ordentlich festhalten. Und dass heute Vollmond (oder fast Vollmond) ist, hätte ich ohne die 12von12 gar nicht bemerkt.





Am Bahnhof war ziemlich viel los, das ist donnerstags meistens so, weil viele über das Wochenende entweder weg oder nach Hause fahren. Mein Zug hatte ein paar Minuten Verspätung, so konnte ich mir noch schnell was zu trinken kaufen (auch wieder für teures Geld, klar) und ein bisschen Leute beobachten.







Zuhause wartete die Familie auf mich. Weil der Gatte und ich es lieben, am Wochenende in frischer Bettwäsche aufzuwachen, bezog ich das Bett noch schnell neu.




Und jetzt würde es wohl Sinn machen, mal über einen neuen Nagellack nachzudenken, es ist ja schon peinlich, mit so abgefressenen Nägeln auf Fotos zu erscheinen. Ts ts ts. Ich glaub, ich mach sie mal lila. Lila passt zum Winter. Oder ich verkrieche mich einfach unter der Bettdecke, die Nägel können vermutlich auch bis morgen warten.




Wie habt ihr den ersten 12. 2017 verbracht?



Montag, 9. Januar 2017

"Seid ihr emotional ok?"

Das wurde ich heute von einer Freundin aus Deutschland gefragt und musste erstmal kurz überlegen, worauf sie sich wohl beziehen mag. Sekunden später war mir klar, dass es um den Anschlag in Jerusalem gehen muss, bei dem gestern 3 junge Soldatinnen und 1 Soldat getötet wurden und den ich, schon wieder in die hintere Schublade meines Bewusstseins verdrängt hatte. Er hat in Deutschland mehr Schlagzeilen gemacht als sonst, weil er so sehr an die Anschläge von Berlin und Nizza erinnert und sogar dazu geführt hat, dass das Brandenburger Tor heute Abend mit den Farben der israelischen Flagge angestrahlt wurde. Auf Facebook sammeln sich Beiträge dazu: Die Israelis sind tief bewegt über diese Geste der Solidarität aus Deutschland, denn viel zu oft fühlen sie sich von der ausländischen Berichterstattung ignoriert oder, und das ist für viele sogar noch schlimmer, einseitig repräsentiert.





Meine Antwort auf die Frage - "Ja, alles ok." - scheint mir dann aber ein bisschen zu nonchalant und so erkläre ich, wie ich es schon so oft erklärt habe, dass man in Israel sehr schnell lernt, Anschläge zwar betroffen zur Kenntnis zu nehmen, aber anschließend den Alltag so unbeeindruckt wie möglich weiter zu leben. So lernt es der Neuankömmling und so geben wir es an unsere Kinder weiter. Das war in Israel schon immer so. Natürlich geht jeder ein bisschen anders damit um: Manche sind furchtbar wütend und machen ihrem Ärger in den sozialen Netzwerken Luft, andere haben ein großes Redebedürfnis im Freundes- oder Kollegenkreis, andere bloggen oder diskutieren online über die Geschehnisse. Besonders betroffen machen einen die Beiträge von Leuten, die eines der Opfer persönlich kannten. Ich ziehe mich meist zurück und konzentriere mich auf meine "Weitermachen!"-Taktik. Das wirkt auf manche wahrscheinlich abgestumpft oder sogar gefühlskalt, letztlich ist es aber tatsächlich genau das: Eine Taktik, das alltägliche Leben am Laufen zu halten, nicht mehr und nicht weniger.

Was nicht heißt, und an dieser Stelle wird es jetzt sehr ehrlich, dass ich nicht manchmal im Bus unruhig werde, wenn er überfüllt ist und viele Pendler aus der Westbank mitfahren. In solchen Momenten muss sich mein rationales Ich sehr anstrengen, die irrationalen Ängste in Schach zu halten, denn statistisch gesehen sind sie das natürlich. Dennoch kann ich nicht aus meiner Haut, obwohl ich mich dafür schäme und sonst immer sehr vehement den Standpunkt vertrete, dass man nicht generalisieren darf, weil man sich damit zum Rassisten macht und dadurch selbst zum Teil des Problems wird.

Die Psychologie des Terrors ist kompliziert.

Samstag, 7. Januar 2017

Samstagsfragmente #72 - neues Jahr, alter Alltag :)



Heute 


waren wir bei herrlichem Wetter für ein gutes Stündchen im Zoo, danach zum Mittagessen bei den Schwiegereltern, wo wir das Mädchen und den Hund parkten um ins Kino zu gehen. Der neue Star Wars-Film Rogue One hat uns sehr gut gefallen, obwohl wir ihn nicht ganz einfach zu verkraften fanden. Ich will nicht spoilern, aber er ist tatsächlich wesentlich düsterer als die früheren Filme und ich würde auf keinen Fall mit jüngeren Kindern rein gehen. Für das Mädchen wäre es jedenfalls nichts. Toll finde ich, dass die neuen Star Wars-Filme über die Schauspieler der humanoiden Charaktere so eine große Vielfalt verschiedener Ethnien (Diego LunaRiz Ahmed, Donnie Yen u.a.) abbildet und - natürlich - dass wieder eine coole, starke Frau die Hauptrolle spielen darf. Das ist so wichtig für Mädchen in unserer Gesellschaft, dass sie sehen, dass auch in Filmen, die traditionell eher männlich dominiert sind und sich nicht explizit an Mädchen richten, Frauen wichtige Rolle spielen können.


Die Woche


Erfreulichkeiten


  • Ein tolles entspanntes Silvester verlebt
  • Gut in Israel gelandet und viele liebe Kollegen wieder getroffen
  • Mich jeden Morgen von meinem neuen R2-D2 wachpiepsen lassen, mehrmals meinen neuen wolkenleichten Cashmere-Pulli getragen und mich auch an meinen übrigen Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken sehr erfreut
  • Mit dem Gatten ein Freitagsfrühstücksdate gehabt
  • Sherlock ist wieder da! 💙

Erlesenes


Ken Folletts Edge of Eternity hat mich die letzten zwei Wochen beschäftigt. Die ersten zwei Drittel fand ich richtig klasse, zum Ende hin wirkte es dann etwas zeitraffermäßig auf mich und obwohl ich Follett sehr dafür liebe, dass bei ihm "die Guten" meistens ein Happy End bekommen, gingen mir die Beziehungsgeschichten am Ende fast ein bisschen zu rund und rosa auf. Unheimlich berührt (und auf den letzten Seiten auch ein bisschen gerissen) hat mich die schlichte Tatsache, dass viele der im Roman aufgegriffenen historischen Ereignisse beweisen, wie auch vollkommen verfahrene und aussichtslose politische Situationen mitunter ganz plötzlich lösbar sind, wenn die richtigen Menschen und Führungspersönlichkeiten zum richtigen Zeitpunkt mutige Entscheidungen treffen. Das hat mir wirklich Mut gemacht. 

Fotofragment der Woche 


der Hund hat mal wieder am meisten Herzchen gekriegt diese Woche... Aber sie kann ja nichts dafür, dass sie so niedlich ist.


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on

Webfragmente


Die Süddeutsche hat einen interessanten Artikel über den Kinderreichtum in Israel nicht nur in religiösen Familien.



wie habt ihr die erste Woche 2017 verbracht? In Deutschland soll es ja klirrend kalt sein... 


// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu. //

Mittwoch, 4. Januar 2017

[Buch] Literarischer Jahresabschluss #BSBP16



Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?


Das Paradies der Damen von Émile Zola - ich wollte länger nicht dran, weil ich dachte, dass der alte Wälzer sicher sperrig zu lesen ist und konnte es dann kaum weglegen, so modern und interessant fand ich es.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? 


Before I go to sleep (Ich. Darf. Nicht. Schlafen) von S. J. Watson - Das Buch wurde bei seinem Erscheinen 2011 so gehypt, dass ich sehr sicher war, dass es mich begeistern würde, als ich es vor ein paar Monaten in unserem Audible-Konto entdeckte. Leider fand ich es dann aber ziemlich mäßig, an den Haaren herbei gezogen und stellenweise sogar richtig öde. Wahrscheinlich habe ich einfach schon zu viele dieser Psychobeziehungsthriller gelesen.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum? 


Ich hatte tatsächlich noch nie was von Simon Beckett gelesen, obwohl er mir über die Jahre vielfach empfohlen wurde. Die Chemie des Todes hat mir richtig gut gefallen und ich freue mich, mal wieder einen Krimihelden entdeckt zu haben, von dem es noch viele weitere Geschichten gibt. 

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum? 


S. - Das Schiff des Theseus und seine gesamte Ausstattung. Das Cover von Es war einmal Aleppo fand ich aber auch wahnsinnig schön, weil es graphisch toll gemacht ist und Inhalt und Stimmung des Buches so gut widerspiegelt. Überhaupt mag ich die Cover der Ink Rebels

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2017 lesen und warum?


Ganz klar: A Court of Wings and Ruin von Sarah J. Maas. Darauf warte ich sehnsüchtig seit ich im Sommer die ersten beiden Bände der Serie verschlungen habe, denn ich muss einfach wissen, wie die Geschichte weitergeht.

Den Nachfolger von Kira MinttuKeep on dreaming werde ich natürlich auch lesen müssen. Hoffentlich kommt er bald :)

***

Jetzt noch ein bisschen Lesestatistik, wenn ich gerade dabei bin: 


2016 habe ich 71 gelesene Bücher auf Goodreads verzeichnet, 9 weniger als 2015. Für das kommende Jahr habe ich mir mindestens 77 vorgenommen.

Mein seitenstärkstes Buch war "Der Turm" von Uwe Hellkamp, das bekannteste "The Catcher in the Rye", das außer mir über 2 Millionen Goodreadsnutzer gelesen haben.

Meine Leselistenchallenge habe ich schon im November Zeit abgeschlossen und bei der Bücherkulturchallenge konnte ich 9 Bücher von der Gegenwartsliste und 3 Klassiker abhaken. Für 2017 liegen schon einige bereit, die ich bald lesen möchte. Eine Themenliste habe ich auch wieder, es wird also sicher nicht langweilig :)



// Bereits zum 8. Mal findet der Jahresabschluss der Buchblogger statt. Bisher immer bei Katrin auf BuchSaiten.de, dieses Jahr wurde er zum ersten Mal von Petzi organisiert. Gerne mache ich wieder mit, wie schon 2015 und 2014. //


Sonntag, 1. Januar 2017

[Buch] Julia Dibbern: Wenn ich dich nicht erfunden hätte

Endlich Studentin! Endlich weg aus der Provinz und auf eigenen Füßen stehen! Allerdings hat sich Leo das alles ein bisschen weniger schwierig vorgestellt mit dem Umzug in die Großstadt, denn ihre gemietete Bude ist eine nasskalte Katastrophe, der Wohnungsmarkt in Hamburg sowieso und als die Nachbarn anfangen, ihr vor die Haustür zu kotzen, will Leo am liebsten alles hinschmeißen und wieder nach Hause fahren. Doch da trifft sie zufällig auf Loris. Und der bietet ihr nicht nur spontan Hilfe an, sondern scheint direkt aus einer von Leos Geschichten geklettert zu sein - ihr Seelenverwandter, genau so wie sie ihn sich ausgedacht hat. Oder?


Julia Dibbern, die mir bisher nur als Sachbuchautorin bedürfnisorientierter Erziehungsratgeber bekannt war, schreibt eine wunderbar atmosphärische Prosa, der ich sofort verfallen bin. Die Beschreibung der Wohnung und der Tiefpunkte in Leos Stimmung in diesen ersten Tagen in Hamburg haben mich gefühlsmäßig auf eine Zeitreise in mein eigenes erstes WG-Zimmer genommen: Ich konnte die Ungemütlichkeit der Räume und das Frösteln ihrer Seele richtig nachempfinden und wollte beim Lesen eigentlich die ganze Zeit einen heißen Tee trinken und mit Kirschkernkissen noch tiefer unter der Bettdecke verschwinden. Die Personen und deren Beziehungen zueinander fand ich authentisch und nachvollziehbar geschrieben, aber die dichte Atmosphäre, die Situationsbeschreibungen und der spannende Handlungsaufbau waren es, die mich wirklich mitgerissen haben. Die Liebesgeschichte von Leo und Loris hat in mir sehr starke Reaktionen ausgelöst, Herzklopfen, Prickeln, Ärger, Wut, Beklemmung, Angst - als Leser muss man hier einfach mitgehen durch dieses Wechselbad und merkt kaum, wie man dabei durch die Seiten rast.

Obwohl ich nach dem Titel und dem Klappentext eine ganz andere Geschichte erwartet hatte und mich daher dieser realistische Liebesroman etwas überrumpelt hat, konnten mich Leo und Loris überzeugen. Streckenweise ist "Wenn ich dich nicht erfunden hätte" aber schon sehr krass und "erwachsen", daher bin ich beim Lesen die ganze Zeit über davon ausgegangen, dass es sich hier um einen New Adult Roman für ältere Jugendlich ab 17/18 handelt. Für die Zielgruppe ab 14 finde ich es einen Zacken zu heftig und würde als Mutter jüngere Teenies wohl beim Lesen begleiten wollen.


"Wenn ich dich nicht erfunden hätte" ist ab sofort als Kindle eBook für 3,99 Euro erhältlich. Als Taschenbuch wird es noch diesen Monat im Amrun-Verlag erscheinen und kann dort schon vorbestellt werdenEine ausführliche PDF-Leseprobe gibt es hier


Vielen Dank an Julia Dibbern und die Ink Rebels, dass ich Leo vorablesen durfte 💙

Samstagsfragmente #71 – Jahresrückblick 2016


Heute


Freue ich mich sehr, dass wir die letzten Tage des Jahres und unseres kurzen Urlaubs bei meiner Schwester und ihrer Familie verbringen dürfen. Mit dem ICE-Sprinter ging es gestern Nachmittag nach Frankfurt und von hier aus heben wir morgen wieder ab Richtung Israel. Da der heutige Samstag auf Silvester fällt, habe ich beschlossen, diesmal aus den Wochenfragmenten einen Jahresrückblick zu machen :)

Das Jahr


Wo ist 2016 nur geblieben? Seit ein paar Jahren kommt es mir so vor, als werden die Jahre immer kürzer...

Erfreuliches 2016


Januar

geglückte Tarifreform im öffentlichen Nahverkehr,
nicht ohne Startschwierigkeiten
knackig kalte Temperaturen und viel Regen
ein Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe in Jerusalem
tapferes Arabisch lernen
eine starke Inszenierung von Nathan der Weise in drei Sprachen


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


Februar

die ersten Blumen bestaunt
an einen heißen Sommertag in Salzburg erinnert
unser altes Auto verschrottet
und ein neues bekommen
tolles Wetter gehabt

A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


März

Purim war!
meditative Handarbeiten gemacht
eine wunderschöne Hochzeit im Wald besucht
mit dem Neffen Bar Mitzvah gefeiert


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on

April


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on



Mai


aus der Ferne miterlebt, 
wie sich ein kleiner Zypernhund bei meinen Eltern einlebt 
die Hochzeit einer lieben Freundin groß gefeiert
mal wieder über den ESC geärgert 
alte Freunde getroffen 


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


Juni

unverhoffte Spargelschlemmerei
viel Freude an S. - Das Schiff des Theseus gehabt 
Sauerteig aufgenommen


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


Juli

Endspurt vor dem Urlaub 
mehr Fußball 
Ferienprogramm in der Schule
Grillen für den Gatten 
eine neue Brille für mich


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


August

Urlaub in Deutschland - Taunus
 Schwaben - Bodensee - Oberbayern
Neuschwanstein - Allgäu 
Besuch bei alten Freunden 
Erholung 
Familienfrieden


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


September

Business & Pleasure in Thessaloniki
guter Start in die vierte Klasse
noch eine liebe Freundin verheiratet 
ein Monat voller Feiertage wirft seine Schatten voraus
das jüdische neue Jahr mit der ganzen Familie eingeläutet   


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


Oktober

Camping getestet und befunden, 
dass wir das nicht so bald wieder brauchen 
in der Wüste gewandert 
Hummus in Jerusalem gegessen


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


November

Wahl-Super-GAU in den USA 😞
im Zoo gewesen und gleich eine Jahreskarte gekauft
Frauenwochenende am Toten Meer


A photo posted by hadassale (@photo_fragment) on


Dezember

den wie immer stressigsten Monat heil überstanden
die Veröffentlichung eines Herzensbuches erlebt 
Weihnachten, Chanukka und 
Silvester in der Heimat verleben dürfen 
(danke liebe Familie! 💜)




Erlesenes 2016 - Lesehighlights 

Den Ken Follett schaffe ich leider nicht mehr vor Mitternacht, damit habe ich mich doch etwas übernommen...


Soweit mein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr. Vielen lieben Dank, dass ihr immer wieder rein geschaut habt. Wir lesen uns 2017 :)