Sonntag, 14. Mai 2017

Samstagsfragmente #87 - Essen und entspannen

Tel Aviv, vom Uni-Campus aus


Gestern


haben der Gatte und ich richtig ausspannen können. Beziehungsweise, wie man bei uns in der Familie sagt - "abschlaffen". Das Mädchen war fast den ganzen Tag mit den Pfadfindern unterwegs, es war phasenweise drückend heiß, da hatten wir keine großen Ambitionen für Unternehmungen. Den Abend verbrachte ich bei einem meiner Frauenabende und bekam dort das beste Lammfleisch aufgetischt, das ich je gegessen habe (ich bin nämlich eigentlich kein Lammfan): Es war so zart, dass es beinahe auf der Zunge zerging, wirklich lecker. Dazu gefüllte Zucchini und Auberginen, Salate, Hummus und zum Nachtisch Baklava und Kanafeh, wenn ich das so rekapituliere wundert mich fast, dass keine von uns anschließend die Treppe runtergerollt ist :)

Die Woche

Erfreulichkeiten


  • mit der Arabischlehrerin spontan eine Modeveranstaltung (u.a. mit den wunderschönen israelisch-palästinensischen Designerkleidern von Two Neighbors) besucht und dort - unverhofft - eine frühere Bekanntschaft erneuert
  • einen wichtigen ehrenamtlichen Termin gut hinter mich gebracht 
  • verschiedene Lösungen in Sachen Sommercamps für das Mädchen beginnen sich abzuzeichnen (und ich habe jetzt schon wieder ein paar graue Haare mehr, wie jedes Jahr) 
  • Lag baOmer an uns vorbei ziehen lassen, ohne selbst involviert zu sein - yeah! 
  • das zweite Eltern-Lehrer-Kind-Gespräch des Jahres ist gut verlaufen, unglaublich, dass die vierte Klasse jetzt fast schon rum ist

Erlesenes 


Eine Kindle-Leiche habe ich diese Woche gelesen - Death in the Tunnel von Miles Burton ist ein klassischer englischer Krimi in der Machart von Agatha Christie und co. Am Ende werden die Bösen gehängt (wie es sich gehört, O-Ton).

Aktuell lese ich The Circle von Dave Eggers. Das hatte ich schon länger auf meiner Wunschliste und habe es neulich im 2nd-Hand Buchladen entdeckt. Sehr, sehr ungemütlich zu lesen, aber es packt mich nicht ganz so, wie ich es erwartet hätte.

Foto der Woche


Ein Nicht-Selfie von mir wurde diese Woche gemocht:

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Webfragmente


Die israelische Autorin Mirna Funk lebt abwechselnd in Berlin und Israel. In einem Artikel beschreibt sie die Unterschiede in der Gesellschaft in Bezug auf Kinder. Liest sich ein bisschen traurig insgesamt. Zeit-Artikel

Das niedlichste Video auf Facebook diese Woche war eine Schar Entenküken, die eins nach dem anderen mutig der Mama hinterher in einen See hopsen (Video)

Und das witzigste der freundliche Tigermann, der den großen Fehler macht, seine Gefährtin aufwecken zu wollen (Video)


// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu. //










Kommentare:

  1. Das scheint eine sehr erfreuliche Woche bei Dir gewesen zu sein. Auch kulinarisch ;-)
    Ups, schon in der vierten Klasse ist dein Mädchen jetzt? Ich hab das Gefühl, dass die Zeit rast, wenn die Kinder den Kindergarten verlassen.
    Der Zeit-Artikel ist interessant. Irgendwann hält man das hier in Deutschland für normal (wobei ich es vom ländlichen Vermont auch anders kenne).
    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Den Berlin-Israel-Artikel fand ich auch interessant, kenne aber auch andere Beispiele in Deutschland. So ist es in unserem Lieblingscafé zum Beispiel selbstverständlich, dass Kinder rumwuseln und auch mal an fremden Tischen landen. Ich denke, es hängt sehr davon ab, in welchen Vierteln und Cafés man in Großstädten unterwegs ist, wenn es um die Kinderfreundlichkeit geht.

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  3. Ich abhängen ist doch auch mal schön!
    Deutschland hat ja eher die letzte Zeit gefroren. Wir hätten uns über etwas Wärme gefreut. Hättet ihr mal geteilt.
    Das die grauen Haare bei all diesen Organisationen sprießen, kann ich mir vorstellen.
    Deine Links sind klasse.
    Bei Insta bekommt man nur noch zu sehen, was der Generator für dich aussucht, deshalb habe ich dein Bild gar nicht zu sehen bekommen.
    Ich guck gleich mal.
    Lieben Gruß
    Andrea (besser später als nie)

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