Dienstag, 30. Mai 2017

#12telBlick 2017 - Kaktus und Mandelbäumchen (Mai)

Frohes Wochenfest ! חג שבועות שמח


Zwei Monate ist es schon her, dass ich hier den letzten 12tel-Blick eingestellt habe. Zwar habe ich im April auch ein Foto gemacht, aber es fehlte die Zeit, es Ende des Monats in einen Blogeintrag zu verpacken und irgendwann war es dann schon Mitte Mai und die Gelegenheit irgendwie vertan. In der Übersichtsseite ist es aber zu sehen.

Hier aber jetzt der Mai-Blick:



Mein Blickwinkel hat sich seit März ein bisschen verschoben, weil das hohe trockene Gras so sehr wuchert, dass es schwierig ist, zu meiner ursprünglichen Ausblicksstelle zu kommen. Jedenfalls ohne das Risiko, dabei eine Schlange aufzuscheuchen, und das will ich ja nicht. Der grüne Hügel ist innerhalb kürzester Zeit braun-gelb geworden, Gräser und zarte Wildblumen sind verschiedensten Distelsorten gewichen. Ganz neu dabei dieses wunderhübsche Exemplar, die ich spontan als eine Art Silberdistel verortet hätte:




Die archäologischen Ausgrabungen auf dem Hügel dauern ebenfalls noch an. Einer Infotafel habe ich jetzt entnommen, dass die Ruine eines Turms aus Kreuzfahrerzeiten näher untersucht werden soll, sowie die Reste eines römischen Gebäudes, das unter dem Turm gefunden wurde. Ich muss mal eruieren, wann wieder Ausgrabungstage für die Öffentlichkeit stattfinden, das wäre sicher interessant.



Alle Blicke des Jahres sammle ich hier.


// Der 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker, die jeweils am Ende des Monats die Monatsblicke der teilnehmenden Blogger bei sich sammelt. //

Kommentare:

  1. Das ist wirklich ein Unterschied zu Deinem Märzfoto! Im Überblick kann man dann aber sehen, dass der große Sprung jener vom März zum April war. Schlangen im Gras fände ich auch weniger toll, mir reichen schon die Zecken, die derzeit überall lauern...
    Fotos von den Ausgrabungen wäre bestimmt auch spannend!
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Ich glaube, im Moment kann man da noch gar nicht so viel spannendes sehen, aber ich werde versuche, mich beim nächsten Mal durch die Absperrung zu winden und schauen, ob ich was fotografiert kriege ;)

      LG,
      Hadassa

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  2. Ich habe mir gerade die anderen Eindrücke vom Mandelbäumchen angeschaut und bin fasziniert, wie sich auch ohne Schnee und Eis die Natur im Jahreswechsel verändert.
    Schlangen finde auch ich eher uhh, nee, und ein Kontakt muss nicht sein, doch auch hier sind mir die Wiesen momentan etwas verleidet. Da kann ich Andrea nur zustimmen, denn diese kleinen Mistviecher dort reichen völlig.
    Das interessante Distel-Pflänzchen sehe ich als verblühten Überrest von einem Blümchen. Dort wo die Punkte sind haben wohl einmal die Samen gesessen. Doch egal, es ist hübsch! :D
    Viele liebe Grüße,
    KArin

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    1. Grüß dich, Karin :)
      Zecken sind hier nicht so ein großes Problem, vor allem übertragen sie bei uns keine Borreliose und auch sonst meines Wissens keine bösen Krankheiten.

      Meinst du die Distel ist eine verblühte Blume? Da würden aber doch keine so harten scharfen Blütenblätter stehen bleiben, oder? Ich muss mir die mal noch mal genauer ansehen.

      Viele Grüße,
      Hadassa

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  3. Archäologische Ausgrabungen, wie spannend! Hätte ich nur Archäologie studiert damals. :)
    Viele Grüße,
    Katharina

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    1. hm... dann wärst du jetzt womöglich eine unzufriedene arbeitslose Akademikerin, ich glaube Archäologie lohnt sich hauptsächlich als Steckenpferd, wenn man nicht gerade das große Los eines Lehrstuhls oder so zieht :(

      LG,
      Hadassa

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  4. Yum tuv, Hadassa.
    Das halbe Jahr ist bald auch schon wieder vorbei...
    Dein Foto zeigt eindrucksvoll den Unterschied zwischen dem Baum (als Tiefwurzeler) & flachwurzelnden Gräsern/Stauden auf. Die grünende Feuchtigkeit liegt jetzt in der Tiefe.
    Der Regen - fern.

    Die Kreuzfahrer...eigentlich ein Paradebeispiel für die Instrumentalisierung von Glauben; von Ismus zum Dogma. Ganz zu schweigen von jeder Form der Selbstbereicherung (durch alle Stände hindurch). Die Sache mit der Nächstenliebe!? Wurde formlos auf Christen beschränkt - mit Ausnahmen, wenn sich unterwegs bereits Plündern & Brandschatzen anbot.
    Ein friedliches Beieinandersein wäre allen damals gut bekommen. Kultur, Wissen, Erkenntnis per se. Ist Hardlinern auf allen Seiten aber stets ein Dorn im Auge.
    Ein quasi historischer Film, der all diese Aspekte anmerkenswert beleuchtet bleibt für mich 'Kingdom Of Heaven'. Allerdings nur in der Langfassung; für den Kinoverleih wurde der Film quasi verstümmelt.
    Geschichte bleibt eben immer ein anmerkenswertes Metier.
    Apropos (alternative) Geschichte...
    Interessiert Dich 'Wonder Woman' weitergehend? In den Staaten flippen die Reviewer vor Begeisterung förmlich aus. :-)

    bonté

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    1. Machst du Witze?! Wonder Woman ist hier der Hype schlechthin! "Unsere" Gal Gadot spielt doch mit und ist damit sozusagen unser aller kollektiver Stolz <3 <3 <3

      Ich hab's sonst nicht soooo mit Superheldenfilmen, aber den werde ich mir schon noch ansehen, wir müssen nur einen Termin finden, der Gatte und ich. Soll ja ziemlich gut sein der Film.

      "Kingdom of Heaven" habe ich glaube ich mal gesehen... Aber ganz sicher bin ich mir nicht mehr. Müsste ich mal nachsehen.

      Ganz viele Grüße,
      Hadassa

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    2. ...die angelsächsische Marvel-itis läßt mich nicht minder kalt; allerdings ist es seit längerer Zeit wieder ein Superheldin-Film, der es auf die Leinwand schafft, der zudem im Ersten Weltkrieg angesiedelt ist. Gründe genug nächste Woche wieder ins Kino zu gehen. Der durchschlagende Erfolg freut mich zudem für die Riege der Regisseurinnen.
      Anmerkenswert noch, daß die Amazonen alle mit israelischem Akzent sprechen... :-)

      Trotz oder wegen des Erfolgs in den Staaten kam ungefragt, aus der rechten Medien-Ecke, die Klage 'Wonder Woman' sei nicht "patriotisch genug". Vermutlich hätte sie dafür - daß der Pathos ordentlich von der Leinwand trieft - mit US-Banner eine Kompanie US-Marines in den Kampf führen müssen (*).

      bonté



      (*)so diese alte Männer Phantasien eben!

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    3. .... ja, die (weiße) Altmännerriege in Amerika bereitet mir etwas Unbehagen in letzter Zeit. Ich verfolge die neue Hulu-Umsetzung von "The Handmaid's Tale", da kann es einem ganz schön gruselig werden ob mancher Parallelen.

      Grüße!

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    4. ...passenderweise hat Margaret Attwood heute den Friedenspreis des hiesigen Buchhandels erhalten.
      Altherrische Männer sind global ein Problem der Menschheit. Das inszenierte Possenspiel des Minority Elect heute mit seinem Kabinet, mag da beredtes Beispiel für sein. Denn de jure dienen die Minister ohne Wirbelsäule einzig dem amerikanischen Volk!

      bonté

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