Samstag, 16. September 2017

Samstagsfragmente #99 - just vor dem jüdischen Jahreswechsel


Heute 


hatten der Gatte und ich vormittags sturmfrei und ich habe die freie Zeit genutzt, um ein paar unliebsame Dinge im Haushalt zu erledigen: Einige Fenster geputzt, im Mädchenzimmer Staub gewischt, um die Unordnung herum geputzt und ein paar Löcher im Betthimmel gestopft, die Isomatte bis zum nächsten Camp eingemottet, meinen Nachttisch entstaubt und entrümpelt und zwei Ladungen Wäsche gewaschen. Ich habe festgestellt, dass ich derartige Zeit- und Energiefenster nutzen muss, denn Motivation für Haushaltsdinge packt mich eher selten.

Die Jahreszeit passt auch ganz gut dafür, denn das jüdische Jahr geht gerade zu Ende, am Mittwochabend werden wir mit einem leckeren Abendessen und lieben Gästen in das Jahr 5778 hinein feiern. Darauf freuen wir uns alle sehr und hoffen, dass es nicht zu heiß sein wird, um auf dem Balkon zu sitzen. Wir sind aber optimistisch, denn die Hitzewelle scheint gebrochen und gestern Früh hat es sogar kurz ein klitzekleines bisschen geregnet.


Die Woche


Erfreulichkeiten 


  • Theaterkarten für mich und den Gatten im israelischen Nationaltheater klargemacht - da war ich noch nie! 
  • mit dem großen Neffen schon den 20. Geburtstag gefeiert 
  • BBC - Strike und Robin wiedergesehen 
  • den Elternabend überstanden und einen guten ersten Eindruck von der neuen Lehrerin gewonnen
  • mit dem Mädchen die Nachmittags-AGs für dieses Schuljahr ausgesucht  


Erlesenes 


Everything is Illuminated von Jonathan Safran Foer fängt sehr krude an, konnte dann aber mein Interesse wecken und liest sich jetzt ordentlich.

The Secret History von Donna Tartt wird mich noch eine Weile beschäftigen, wirklich am Stück lesen schaffe ich bei diesem Wälzer zur Zeit nicht. Aber muss ja auch nicht, da steckt so viel drin, was man ruhig sacken lassen und dann wieder aufnehmen kann.

Ein bis zwei amerikanische Romanzen als Kontrastprogramm zur Entspannung habe ich diese Woche auch weggelesen. Details erspare ich euch 😁


Foto der Woche 


Ich bin diese Woche nicht wirklich zum Fotografieren gekommen, aber "Egon", der Bürokaktus mit seiner ersten Blüte hat einen kleinen Fanclub generiert:


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Webfragmente 


Eine Schule in Tel Aviv schafft mit großem Engagement die Integration von Flüchtlingskindern - "Aspekte"-Sendung vom 8. September: Video (ab Minute 17)

Die deutsche Künstlerin "Raubdruckerin" nutzt urbane Strukturen wie Gullideckel um tolle Textilprints zu erzielen: Video

Eine allerliebste Cartoonserie über das Leben mit anhänglichen Hunden: Sammlung

Ein weiterer Beweis dafür, dass man nie, nie, nie das Internet bitten sollte, einen eigenen Schnappschuss per Photoshop zu "verbessern": Fotosammlung



Euch allen einen schönen Sonntag !


Freitag, 15. September 2017

Einmal auf den Eiffelturm #Paris


Paris, Tag 1.2 


Am Anfang meiner Parisplanungen dachte ich tatsächlich kurzfristig, der Eiffelturm sei überwertet und man könne den Touristenmagneten womöglich mit nur einem Foto von weitem abhaken. Sehr witzig. Wie soll man bitte einem zehnjährigen Kind und seinem Papa, die beide zum ersten Mal im Leben in der Stadt sind, klarmachen, dass wir leider nicht wie all die anderen Touristen hoch können, sondern lieber unten bleiben, weil das viel cooler und individueller ist? Geht gar nicht, Eiffelturm muss sein, nur wie? Von beeindruckenden Warteschlangen war überall die Rede und ich hatte ein bisschen Sorge, dass man ähnlich horrende Eintrittspreise einplanen muss, wie für die Londoner Sights. Umso erfreuter war ich, dass man auf der offiziellen Internetseite des Turms bequem Karten mit Zeitfenster bestellen kann und die Preise sich in sehr fairen Grenzen halten.

Unseren Termin hatte ich auf den späten Nachmittag als krönenden Abschuss unseres ersten Tages (Tag 1.1 hier) gelegt und so zücken wir gegen halb fünf wieder unser Carnet und steigen am Louvre in die Metro gen Westen. (Die Metro 1 fährt übrigens vollautomatisch ohne Lokführer, das ist vor allem dann spannend, wenn man ganz vorne sitzt und volle Kraft voraus durch die Tunnel rast..)

Hier jetzt ein echter Pro-Tipp: Solltet ihr jemals den Eiffelturm besuchen wollen, dann steigt unbedingt am Trocadéro aus. Eine bessere Draufsicht kriegt man als Fußgänger nicht, minimal nervig sind nur die Selfiestick- und Miniatureiffelturmverkäufer und dass man zum Fotografieren an den richtig guten Stellen Schlange muss :)




Dank Vorbestellung müssen wir nur an der Sicherheitskontrolle etwa 20 Minuten warten, dann geht es, ratternd und klappernd hoch auf die zweite Ebene. Ich hatte erwartet, dass man sich dort vor lauter Menschen kaum bewegen kann und bin daher sehr positiv überrascht, wie gut sich die Massen da oben verteilen (wer hätte gedacht, dass auf dem Eiffelturm sogar Platz für Restaurants und Läden ist?). Knalliger Sonnenschein wechselt sich an diesem Nachmittag mit vorbeiziehenden Wolken ab und so entsteht ein tolles Licht für die vielen Fotos, die natürlich gemacht werden müssen. Wir genießen die Rundumsicht über Paris in vollen Zügen und ich neige dazu, den vielen Erfahrungsberichten zu glauben, dass der Blick von der mittleren Ebene am schönsten ist. Die Entscheidung, keine Tickets für die obere Aussichtsplattform gelöst zu haben, bereue ich nur so lange, bis ich die Schlange zu dem kleinen Aufzug auf die dritte Ebene sehe, zusätzliche Wartezeit hätte heute keiner von uns mehr in Kauf nehmen wollen.







Wir verbringen viel Zeit da oben bevor wir uns losreißen und einen Stock tiefer in die erste Ebene steigen. Dort ist kaum etwas los, wir haben den schwindelerregenden Glasboden ganz für uns und staunen von oben über die langen Warteschlangen an den Kartenhäuschen unter dem Turm. Von hier aus kann man auch sehr schön die kunstvoll verschnörkelten Stützen des Turmes sehen und es gibt viele Informationstafeln und interaktive Displays zu entdecken. Im offiziellen Eiffelturmladen bleiben wir standhaft, obwohl wirklich außergewöhnliche und geschmackvolle Souvenirs angeboten werden, deren Preise nicht einmal sehr überzogen wirken. Das habe ich in Neuschwanstein anders in Erinnerung.







Gegen 19:00 beginnen wir den Abstieg nach unten, einmal Fahrstuhlfahren hat mir gereicht, und der Abstieg über die Treppen macht noch einmal richtig Spaß. So langsam wird es spät und wir spüren die kurze Nacht und die Erschöpfung dieses aufregenden Tages in den Gliedern. Keiner von uns hat wirklich Lust, die Reise mit der Metro zuerst zum Bahnhof zu unserem Koffer und danach weiter nach Marne-la-Vallée anzutreten, wo unser Hotelzimmer gebucht ist, aber es hilft ja nichts. Wir nehmen also die Metro von Bir Hakeim, fahren zum Bahnhof und holen unseren Koffer. Als wir anschließend in die RER-Bahn umsteigen wollen, entdecken wir, dass diese leider derzeit im Innenstadtraum außer Betrieb ist und wir stattdessen eine weitere Metro nehmen müssen. Ätzend.


Inzwischen sind wir fix und alle. Proviant für morgen wollten wir eigentlich auch noch besorgen, wie gut, dass es im Bahnhof einen Marks & Spencer's gibt, bei dem wir das nötigste zusammenraffen können. Als wir endlich die RER-Station erreichen, sehen wir, dass der nächste Zug erst in einer knappen Stunde geht - ächz. Wir rufen das Hotel an, erklären, dass wir später kommen und harren tapfer in diesem stickigen Bahnhof aus, bis wir endlich in die RER einsteigen können. Das Mädchen schläft sofort ein, der Gatte und ich dösen ebenfalls vor uns hin, aber erst nachdem wir uns dreimal versichert haben, dass wir wirklich im richtigen Zug sind...

Eine gute halbe Stunde später erreichen wir endlich unser Ziel und stellen erleichtert fest, dass die Hotelbeschreibung nicht übertrieben hat, denn das Elysée-Hotel ist wirklich nur ein paar Schritte vom Bahnhof entfernt. An der Rezeption wird uns trotz später Stunde freundlich der Schlüssel für unser "Premiumzimmer" (Frühbucherbonus..) im vierten Stock ausgehändigt. Der Gatte holt nebenan noch schnell zwei Pizzen, die wir uns vollkommen ausgehungert reinziehen, dann stecken wir das Mädchen ins Bett und ich weiche meine müden Knochen in der Badewanne ein, bevor wir uns ebenfalls unter die Decken kuscheln.


Mehr Paris:

Paris Tag 1.1 - Sacre Coeur, Montmartre, Tuileries, Louvre





Dienstag, 12. September 2017

#12von12 im September - wieder voll im Alltag

Wer meine Monatszwölf regelmäßig verfolgt wird kaum überrascht sein, dass ich - mal wieder - den ganzen Vormittag verpennt und mich erst um die Mittagszeit erinnert habe, dass ich vielleicht ein paar Fotos machen sollte. Zu meiner Ehrenrettung muss ich aber sagen, dass ich bis zum Anschlag mit Arbeit ausgelastet war und überhaupt kommt nicht viel interessantes rum an so einem Bürotag voller Zahlenkolonnen und Papier.



1. wenn man um 12:00 immer noch nicht gefrühstückt hat, 
wird es höchste Zeit
2. dienstliches Kaffeetreffen 




3. Buchhalterdroge: die besten Pfefferminzbonbons die ich kenne
4. manche nehmen den Zug in ihren Feierabend...




5. ... andere fahren zum Flughafen mit knalligem Gepäck
6. Erste!





7. vom Bus aus beobachte ich die untergehende Sonne ...
8. ... und auf dem Weg von der Haltestelle 
nach Hause gehen die Straßenlaternen an




9. zuhause wartet ein Hundeblick 
10. die Betten wollen bezogen werden 
(danach will ich am liebsten direkt 
in die Kissen sinken, aber ich muss leider noch mal los) 



11. wieder zuhause schnell einen Tee aufgebrüht
12. und jetzt im Schlafanzug noch eben die Fotos hochgeladen  


Ein langer, anstrengender Tag war das. Beim nächsten Mal hätte ich die 12 gerne wieder am Wochenende oder in den Ferien, ich gehe gleich mal nachsehen, wie sie im Oktober fallen....


// Die "12 von 12" sind ein Projekt, das Caro auf Draußen nur Kännchen einmal im Monat ausrichtet. Jeweils am Monatszwölften lädt sie die Teilnehmer dazu ein, 12 Fotos aus ihrem ganz normalen Alltag zu fotografieren und mit der Bloggerwelt zu teilen. Ich nehme seit 2012 regelmäßig an diesem Projekt teil. //

Mittwoch, 6. September 2017

à grande vitesse nach Paris


Sacre Coeur

Paris, Tag 1.1


Heute ist unsere Parisreise bereits genau drei Wochen her und ich habe immer noch nichts darüber geschrieben, wahrscheinlich weil dieses Erlebnis so groß war und die Eindrücke so viele, dass ich gar nicht so richtig weiß, wo ich eigentlich anfangen soll.

Vielleicht auf einem Bahnsteig am guten alten Stuttgarter Bahnhof, gleich neben der Großbaustelle, wo wir an jenem Augustmittwoch im Morgengrauen in den TGV klettern und unsere Plätze einnehmen. Abfahrtszeit 6:38, ich bin nicht die einzige, die noch etwas verstrahlt aus der Wäsche schaut, aber im Zug ist es gemütlich, wir sitzen am Tisch und ansonsten ist das Abteil kaum besetzt, sogar WiFi gibt es kostenlos. Der TGV rast Richtung Paris und die rund vier Stunden Fahrt gehen mit Spielen, Lesen, ein bisschen Schlafen und einem ersten Café au Lait mit Croissant aus dem Bordcafé viel entspannter vorbei, als unsere Flugreisen es je könnten. Zugfahren ist einfach schön :)

Gegen halb 11 erreichen wir den Gare de L'Est - wir sind tatsächlich in Paris! Im Office du Tourisme holen wir unsere Metro-Tickets ab, die ich vorab im Internet bestellt hatte, unseren Koffer stellen wir in einem Bahnhofsschließfach unter, dann kann es losgehen. Jeder bekommt ein Kärtchen aus meinem Carnet und wir steigen in die Metro Richtung Montmartre. Erster Halt: Abbesses, wo wir feststellen, dass aus dieser Station nur eine Wendeltreppe mit über 100 Stufen ans Tageslicht führt, denn die Fahrstühle sind derzeit außer Betrieb.

Steil bergan geht es auch draußen weiter, denn wir wollen natürlich hoch zu Sacre Coeur und leider, leider hat Duolingo mich nicht das wichtige Wort "Funicular" gelehrt, sonst wüsste ich, dass es irgendwo ganz in der Nähe eine bequeme Zahnradbahn zur Basilika gibt. Aber die Gässchen und Treppenwege sind auch hübsch, das Wetter angenehm und die Aussicht entschädigt uns für die Strapazen mehr als reichlich. Der Blick über Paris ist vom Sacre Coeur aus wirklich unglaublich, gerade als erster Überblick, wenn man die Stadt noch nicht so gut kennt. In die Basilika hinein zieht es keinen von uns, also suchen wir uns ein schattiges Plätzchen weit ab vom Getümmel und essen erstmal ein paar Sandwiches, die der Gatte noch zuhause liebevoll zubereitet hat.



Gemütlich spazieren wir anschließend durch Montmartre wieder stadteinwärts bis zum Moulin Rouge (wollte ich mal davor stehen, wenn man schon so nah dran ist) und von dort weiter mit der Metro in Richtung Louvre. Bis dahin schaffen wir es aber gar nicht, denn unter den Champs Elysees will der Gatte aussteigen und etwas von der Stadt sehen. Mit vielen "Aaahs!" und "Ooohs!" spazieren wir vom Grand Palais über den Place de la Concorde bis in die Tuilerien, wo wir es uns mit Café au Lait und sündhaft teurem Mövenpick-Eis bequem machen.

An dieser Stelle ist das Mädchen schon ziemlich knatschig, man sei schon sooooo viel gelaufen und alles sei total langweilig, Geschichten von Josephine und Napoléon begeistern sie nur mäßig und nur mit Mühe gelingt es uns, sie noch bis zum Louvre zu motivieren. Dort bestaunen der Gatte und ich den beeindruckenden Gebäudekomplex und die große Pyramide, hinein gehen wir nicht. Gut dass wir vorab den Geheimtipp Carrousel du Louvre erhalten hatten, denn die unterirdische Pyramide Inversée findet das Mädchen dann schon wieder richtig cool. Außerdem hat der Apple Store Klimaanlage, man kann sich also tatsächlich abkühlen. (Israelis!) Nur Sitzgelegenheiten gibt es hier nirgends.



Praktisch also, dass man gar nicht mehr weit gehe muss, sondern unterirdisch bleiben und direkt wieder in die Metro steigen kann, denn inzwischen ist es schon spät und wir müssen uns zum Eiffelturm aufmachen. Darüber schreibe ich dann demnächst, schaut wieder rein :)


Louvre

​​
Mehr über Paris:

Paris 1.2. - einmal auf den Eiffelturm

Sonntag, 3. September 2017

Samstagsfragmente - Schule, soff soff!


*soff soff! = endlich!  

Heute 


ist schon Sonntag. Ich wollte diese Fragmente wirklich gestern noch schreiben, bin dann aber mit dem Gatten vor der neuen Cormoran Strike-Serie versackt (BBC One) und konnte mich danach nicht mehr aufraffen.

Es war ein ereignisreiches Wochenende: Am Freitag ging nach exakt zwei Monaten Ferien die Schule wieder los und es war höchste Zeit. Nicht so sehr für mich, ich fand die Ferien dieses Jahr gar nicht so stressig, aber das Mädchen wollte dringend wieder zurück ins Klassenzimmer zu ihren Freundinnen. Während sie dort war, habe ich die Zeit genutzt, mal wieder bei IKEA vorbei zu sehen, was eine sehr gute Entscheidung war. Normalerweise ist das freitags eine ätzende Quälerei, weil gefühlt alle zu IKEA rennen, aber am 1. September sind scheinbar alle Eltern mit Schule beschäftigt, denn es war fast gespenstisch leer. Nicht mal an den Kassen musste man anstehen, das heißt ich konnte mir gar nicht in Ruhe überlegen, welche Artikel ich möglicherweise doch nicht brauche, fatal, denn normalerweise werfe ich kurz vor knapp ein ganzes Sortiment nice-to-haves in den Korb direkt vor der Kasse. Aber gut..

Eigentlich brauchte ich bei IKEA nämlich nur Kleiderbügel für Mädchens Schrank, denn ihre niedlichen bunten BAGIS halten ihre Beinahe-Teenie-Kleidung schon lange nicht mehr ordentlich fest. Und einen Mülleimer. Unser alter war komplett durchgerostet und ja, ich fahre auch für Mülleimer zu IKEA, weil ich da weiß, was ich für mein Geld kriege, was bei den überteuerten israelischen Baumarktartikeln häufig nicht der Fall ist.

Nachmittags fuhren wir zu einem Picknick in den Yarkon-Park nach Tel Aviv. Grillen im Palmenhain hat schon was und die Gesellschaft war ebenfalls nett, ab und an konnte man sich einen angenehmen Lufthauch vom Meer her einbilden und das Mädchen tobte mit Freunden. Sogar der Hund durfte mit.

Am Shabbat führten wir meine Schwiegermutter zu einem ausschweifenden Geburtstagsbrunch aus. Die Gute ist vor ein paar Tagen 80 geworden und genoss es sehr, die ganze Familie um sich versammelt zu haben. Natürlich wurden auch Reiseerlebnisse ausgetauscht und alle hatten ihren Spaß. Das sollten wir öfter so machen.


Die Woche

Erfreulichkeiten 

  • ich hatte trotz Endsommerhitze richtig viel Energie
  • das Mädchen ist freudig wieder in der Schule 
  • ein Versand aus dem Ausland hat reibungslos geklappt und war rechtzeitig als Einschulungsüberraschung hier 
  • Schwiegermamas Geburtstag war ein Erfolg 
  • eine Nacht Wüste für Anfang Oktober klar gemacht. Das letzte Mal liegt schon wieder viel zu lange zurück  

Erlesenes 


The Chemist von Stephenie Meyer war ok. Nicht bahnbrechend und nicht wahnsinnig spannend, aber schon gut zu hören, vor allem weil die Erzählerin das richtig gut gemacht hat.


Foto der Woche 


Sonnenuntergänge, ich sagte es bereits, sind immer gut. Diesmal mit Scherenschnittpflanzen im Vordergrund:


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Webfragmente 


Eine ultra-orthodoxe Traumaspezialistin aus Israel über ihren bevorstehenden Einsatz in Houston. (Englisch)

Ein neugeborenes Zebra macht in unserem Zoo erste Schritte (Video)

Gelacht habe ich über diesen Reisebericht - Die deutschen sind manchmal schon noch sehr deutsch

und interessiert gelesen dieses Interview mit der Politikwissenschaftlerin Mariam Tazi-Preve über die idyllische europäische Kleinfamilie.


Und ihr so?  Ich danke euch sehr für eure netten Kommentare und werde sie heute noch alle beantworten, hatte nur extrem viel los letzte Woche... 💜



Mittwoch, 30. August 2017

#12telBlick 2017 - Kaktus und Mandelbäumchen (August)

Huch, jetzt habe ich doch tatsächlich zwei Monate komplett verschlafen, den Kaktus und das Mandelbäumchen zu fotografieren. Wirklich wahnsinnig viel hat sich aber vermutlich auch nicht verändert, außer, dass alles noch trostloser und trockener geworden ist *seufz*

Gestern in der Abenddämmerung sah es auf dem Hügel so aus - Tristesse in Grau-beige-hellgelb-oliv, unglaublich, dass das die gleiche Ecke ist, die ich Anfang des Jahres fotografiert habe! (Alle Fotos hier)




Schafe waren in den letzten Wochen zu Gast, um das trockene, in dieser Jahreszeit brandgefährliche Steppengras, abzugrasen und riesige schwarze Mistkäfer krabbeln durch diese öde Landschaft. Aus dem Baum krakelten bei unserem Spaziergang unsichtbare Grillen, sonst war außer dem Hundeding nicht wirklich viel Leben auszumachen. Aber das wird wieder. Einen guten Monat wird es noch dauern bis zum ersehnten ersten Regen ...


// Der 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker, die jeweils am Ende des Monats die Monatsblicke der teilnehmenden Blogger bei sich sammelt. //

Samstag, 26. August 2017

Samstagsfragmente #97 - back in Beige ...



Heute 


ist Wochenende. Ich habe unser Urlaubstagebuch beinahe fertig gebastelt, das wurde Zeit, denn je weiter der Urlaub zurück liegt, desto weniger Motivation habe ich erfahrungsgemäß, mich da noch mal richtig rein zu knien, eine Großbestellung beim Supermarkt abgesetzt, und zum Sonnenuntergang sind wir auf einen Spaziergang auf unseren Hügel gestiegen. Man muss die Natur so nehmen, wie sie eben gerade ist, und wir haben tatsächlich trotz Staub und null Grün ein paar schöne Eindrücke gesammelt.

Gestern haben wir zum Kaffee Freunde besucht, die kürzlich in eine neue Wohnung gezogen sind, und am Abend zum Sonnenuntergang mit zwei Klassenkameradinnen des Mädchens und deren Familien am Strand gesessen. So langsam bin ich dann wieder angekommen im beige-trockenen Israel, glaube ich.

Die (letzten zwei) Woche(n)

Erfreulichkeiten 

  • eine wundervolle Zeit in Paris und im Disneyland gehabt (Reiseberichte folgen) 
  • die letzten Tage mit Oma und Opa sehr genossen und noch viel deutsches Grün getankt
  • sicher wieder in Israel gelandet 
  • Gut in den Arbeitsalltag gestartet (und die Wäsche ist auch schon erledigt) 
  • das Mädchen freut sich wieder auf die Schule 

Erlesenes 


And the Mountains echoed / Traumsammler von Khaled Hosseinis habe ich im Urlaub gelesen und er hat mich mit seinem letzten Roman wie immer sehr berührt.

Aktuell lese ich The Secret History / Die geheime Geschichte von Donna Tartt und bin etwas schwer reingekommen, finde es jetzt aber sehr spannend.

Auf Audible habe ich mir nach längerem Zögern The Chemist von Stephenie Meyer (ja, ja) geladen und finde es bisher eher dröge und info-dump-mäßig. Aber vielleicht wird es ja noch.

Foto der Woche 


Sonnenuntergänge gehen immer auf Instagram. Der von gestern schlägt in diesem Fall sogar diverse Bilder aus Paris:


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Webfragmente 


Die Sommerhits der letzten Jahrzehnte (zurück bis 1958) haben mir heute gute Laune gemacht (Video)

Und diese Auflistung, warum finnische Schulen so toll sind, wie sie eben sind, hat mich etwas frustriert, weil vieles davon so einfach umzusetzen wäre.. seufz (Englisch)





So, jetzt hoffe ich, dass der Gatte noch nicht pennt und mit mir, wie versprochen, "Amélie" anschaut, so als Erinnerung an Montmartre...

Was habt ihr so erlebt während ich weg war ?


Sonntag, 13. August 2017

#12von12 im August - Urlaubszwölf :)

Auch in diesem Jahr feiern wir den 12. August wieder in Deutschland, diesmal bei meiner Schwester im schönen Hessen 💜

Die Fotos habe ich wieder als Instagram Story über den Tag verteilt gezeigt und schustere sie jetzt nur noch schnell hier hin, ich weiß, es ist schon spät...


 

1. Kaffee am Bett von der Lieblingsschwester
2. Kaffee am Tisch vom Lieblingsschwager


3. Orangen-Ginger Shot für das Immunsystem (bei dem Regenwetter sicher nicht verkehrt, außerdem lecker)
4. Stifte für den Lieblingsneffen beschriften, in Hessen müssen die Schulkinder schon am Montag wieder antreten...


5. Schwimmsachen gepackt und auf ins Erlebnisbad
6. Schwimmen ist bei dem Wetter eine tolle Option und das Bad nicht mal soooo überlaufen



7. Auf der Rückfahrt durch saftige Wälder haben wir sogar ein Reh am Straßenrand entdeckt
8. Manchmal müssen Schwestern dringend einen Lieblingsfilm sehen - zur Not auch im Kleinstformat zwischen Kinderstreitschlichten und Abendessen ;)


9. Versucht, endlich in Donna Tartts "Secret History" einzusteigen, aber nicht sehr weit gekommen
10. Lecker Abendessen aus dem Wok geschlemmt

11. Noch fix ein paar Sachen eingekauft 
12. und die neue Frisur im Spiegel bestaunt, dazu vielleicht bald mal mehr... 




// Die "12 von 12" sind ein Projekt, das Caro auf Draußen nur Kännchen einmal im Monat ausrichtet. Jeweils am Monatszwölften lädt sie die Teilnehmer dazu ein, 12 Fotos aus ihrem ganz normalen Alltag zu fotografieren und mit der Bloggerwelt zu teilen. Ich nehme seit 2012 regelmäßig an diesem Projekt teil. //