Donnerstag, 31. März 2016

#Auslese März

Irgendwie kriege ich es in letzter Zeit nicht so richtig hin mit den regelmäßigen Rezensionen, daher versuche ich mich mal an einer kleinen Rückschau auf meinen Lesemärz. 

Jeffrey Eugenides: Middlesex


Middlesex war das erste Buch, das ich diesen Monat ausgelesen habe, wenn auch nach zweitem Anlauf. Die episch angelegte Familiengeschichte griechischer Einwanderer in die USA über drei Generationen hat mich fasziniert. Allwissende Erzählerin ist die intersexuelle Calliope, die noch darum kämpft, ihren Platz im Leben zu finden. Besonders spannend waren für mich das erste und letzte Drittel dieses großen Romans, weswegen ich wohl auch beim ersten Lesen in der Mitte steckengeblieben bin.


Michael Ende: Momo


Bei der öden Hausarbeit und unterwegs höre ich seit einiger Zeit gerne Hörbücher über Audible oder die Onleihe des Goethe Instituts. Diese Bücher plane ich nicht groß, sondern entscheide relativ spontan, was ich mir gerade auf die Ohren nehmen will. Momo hat mich berührt und gefesselt, denn ich hatte daran zwar aus der Kindheit lebhafte Erinnerungen, viele Details und die tiefer liegende Philosophie haben sich mir aber noch einmal ganz neu erschlossen.

Daniel Glattauer: Geschenkt


Von Daniel Glattauer habe ich letztes Jahr beinahe manisch Gut gegen Nordwind und Alle sieben Wellen mehr oder minder in einem Rutsch durchgehört. Geschenkt - die unglaubliche Geschichte eines erfolglosen Journalisten, der durch eine anonyme Spendenserie ungewollt ins Rampenlicht rückt und mit der Zeit sogar den Respekt seines pubertierenden Sohnes gewinnen kann, fand ich ebenfalls sehr unterhaltsam. Ich denke aber, man muss Glattauers speziellen Humor, die Wortspielchen und Kalauer mögen, sonst kann es leicht nervig werden.



Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon


Das Leben eines Altphilologen, der in Bern als ein von Kollegium und Schülern geschätzter Lehrer tätig ist, gerät durch eine Zufallsbegegnung aus den Fugen. Er lässt alles hinter sich und bricht nach Lissabon auf, wo er den Spuren eines unbekannten Schriftstellers folgt, dessen philosophische Gedanken ihn aufwühlen und dazu bringen, immer tiefer in dessen Umfeld und Vergangenheit einzutauchen. Das Tempo dieses Romans ist wechselhaft: Mal wollte ich unbedingt ganz schnell wissen, was hinter der nächsten Wegbiegung auf Merciers gutmütigen Helden wartet, mal musste ich mir Zeit lassen, einer der philosophischen Ideen zu folgen - der Nachtzug braucht Muße, man kann ihn nicht zwischendurch lesen und man muss bereit sein, sich darauf einzulassen. Für mich hat es offenbar gerade gepasst, denn ich habe diesen Roman wirklich gemocht.



Sara Gruen: Water for elephants


Ein junger Mann verliert während der Weltwirtschaftskrise in Amerika seine Eltern in einem Verkehrsunfall. Mittellos und ohne Perspektive verlässt er seine Heimat und landet durch Zufall in einem Wanderzirkus, in dem er sich fortan verdingt. Doch allzu schnell erkennt er die dunklen Schatten hinter der bunten Glitzerkulisse: Intrigen, Ausbeutung und Tierquälerei sind an der Tagesordnung, und als er sich in eine schöne Artistin verliebt, bringt er sich selbst in Lebensgefahr. Wasser für die Elefanten ist ein spannender Roman, den ich atemlos gelesen habe, denn er gibt faszinierende Einblicke in die Zirkuskultur einer längst vergangenen Zeit. Schön fand ich, dass die Geschichte von der Hauptperson Jacob in Rückblenden erzählt wird: Der über 90-jährige Zirkusveteran lebt im Pflegeheim freudlos von Tag zu Tag, bis draußen ein Zirkus seine Zelte aufschlägt und eine Kette von Erinnerungen auslöst.






Im April werde ich erstmal ein paar angefangene Bücher auslesen, dann warten auf dem Stapel für die nächste Zeit A Thousand Splendid Suns, The Talented Mr. Ripley, Das Paradies der Damen und Die Herrlichkeit des Lebens

Montag, 28. März 2016

Safari-Geburtstag


Heute vor einem Jahr schrieb ich an dieser Stelle, dass ich nie wieder einen groß angelegten Kindergeburtstag mit der ganzen Schulklasse ausrichten würde. Ein Versprechen an mich selbst, das ich halten konnte. Die Qualität der Festivität hat darunter nicht gelitten - im Gegenteil. Weniger ist in diesem Fall eben doch mehr, und das lange Purimwochenende kam uns zu unserem Vorhaben wie gerufen.

Vier beste Freundinnen waren eingeladen und wurden am Donnerstag am frühen Abend bei uns abgeliefert. Das Mädchen wünschte sich schon lange eine Übernachtungsparty, was wir bisher aus Platzmangel immer abwehren mussten. Vier kleine Gäste kriegen aber sogar wir in unserer kleinen Hütte ohne Anbau problemlos unter. Nach der Begrüßung und dem großen Geschenke auspacken gab es erstmal Pizza zum Abendessen, danach ein kleines Bastelprojekt, das sich thematisch in die Ereignisse einfügen sollte, die noch kommen würden.




Die Idee mit der Tiermaske ließ sich mit ein paar Anregungen von Pinterest sehr einfach umsetzen. Zwar gab es keine fertige Vorlage für die Giraffe, aber eine ganze Menge ähnlicher Schablonen für Filzmasken, die sich einfach anpassen ließen.

Für die Mädels hatte ich die einzelnen Teile bereits auf Filz vorgezeichnet, sie mussten also nur noch ausschneiden und kleben. So blieb die Bastelarbeit vom Aufwand her überschaubar, war nicht mühselig in der Umsetzung und dauerte auch nicht ewig.

Anschließend war der Gatte an der Reihe, für Entertainment zu sorgen. Mit einem geliehenen Beamer verwandelte er unser Wohnzimmer in ein cooles Heimkino, natürlich mit Popcorn, und führte den "König der Löwen" vor. Ein Film, den unser Mädchen bisher noch nicht kannte, und mit dem man nichts falsch machen kann, fand ich, obwohl natürlich trotzdem eine vorpubertär behauptete, das sei ja sooooo langweilig. Abgesehen davon passte er wunderbar in unser Safari-Konzept.

Nach dem Film fanden wir, dass Schlafenszeit ist. Die Mädels auch. Wir haben mit Übernachtungsparties ja überhaupt keine Erfahrung und waren dementsprechend auf eine sehr kurze Nacht eingestellt, aber dass alle fünf tatsächlich noch vor 23:00 einschlafen würden, hat uns dann doch sehr positiv überrascht. War aber auch gut so, denn um 6:15 mussten wir schon wieder aus den Federn, jedem Kind einen Müsliriegel in die Hand drücken und zum Safari-Park bei Tel Aviv aufbrechen. 

Dort wartete die Zooeisenbahn mit der Frühaufstehertour auf uns, bei der man viele Tiere direkt nach dem Aufwachen besuchen und beim Frühstück beobachten kann. (Das Mädchen und ich hatten die vor Jahren schon einmal gemacht und sehr gemocht)



Dazu gibt es interessante Erklärungen auf kindgerechte Art, die aber auch für Erwachsene nicht nervig sind, und die Tourleiterin erzählt viele spannende und kuriose Geschichten über die einzelnen Tiere, ihre Gewohnheiten, Eigenheiten und Familienverhältnisse. Als Highlight darf man am Ende Giraffen aus nächster Nähe besuchen und sogar füttern.



Drei Stunden dauert die Tour, inklusive einer Pause, in der wie uns über unser mitgebrachtes Picknick aus Rohkost, Obst, harten Eiern, Muffins und Pizzaresten her machten. Am Ende waren wir alle ausgefüllt von Eindrücken, aber auch ziemlich platt. Die aufregende Nacht machte sich dann, etwas zeitverzögert, doch noch bemerkbar.



Ein Eis am Stiel für alle zum Abschied und dann ging es zurück nach Hause. So entspannt und kurzweilig habe ich noch keinen unserer Kindergeburtstage erlebt. Schön war's.



Samstag, 26. März 2016

Samstagsfragmente #35 - Erdbeeren und Elefanten



Heute


hätten wir eigentlich Ausflugstag gehabt, der wegen erhöhter Regenwahrscheinlichkeit aber leider abgesagt wurde. Stattdessen trafen wir uns mit einer befreundeten Familie zum Erdbeeren pflücken. Das ist nämlich in Israel zur Zeit richtig Mode und ich, voller Enthusiasmus, denn ich kenne das ja von "daheim", war natürlich gerne dabei. Es hieß, man müsse einen Eintrittspreis von 30 Shekeln (rund 7 Euro) pro Person entrichten und könne dann pflücken so viel man will. Gut, dachte ich mir, dann pflücken wir mal ordentlich Erdbeeren und machen später Marmelade, so wie früher. Ausgerüstet mit großen Papiertüten machten wir uns also auf, das Erdbeerfeld zu erobern, nur um dann vor Ort die große Ernüchterung zu erleben, als uns folgendes erklärt wird: Der Eintrittspreis gilt tatsächlich nur als Eintritt. Einmal bezahlt, darf man drinnen dann zwar tatsächlich so viele Erdbeeren vom Strauch essen, wie man will, Früchte mit nach Hause nehmen aber nur dann, wenn man zu diesem Zweck winzige Plastikschalen für rund 3,50 Euro pro Stück kauft, also gut das Doppelte des derzeitigen Supermarktpreises für Erdbeeren, auf dem Markt bekommt man sie noch billiger. Mitgebrachte Behältnisse dürfen nicht verwendet werden und wenn man erwischt wird, wie man Erdbeeren in die Tasche steckt oder gar in seinen Pullover einwickelt, wird man verwarnt. DAS hätte ich mir ja wirklich anders vorgestellt und wären wir nicht verabredet gewesen, hätte ich mir dieses schöne Erlebnis wohl ganz gespart, so entrichteten wir brav den Eintrittspreis und überließen es den Kindern, sich adäquat den Bauch vollzuschlagen. Und schöne Fotos konnte man dort auch machen, ja.

Die Woche 


Erfreulichkeiten


1. den neunten Geburtstag des Mädchens gefeiert. Alle Geschenke haben Gnade gefunden :)

2. Purim mit fliegenden Fahnen und Fanfaren hinter uns gebracht. Von der Frisur bis zu einem noch schnell zusammengeklöppelten Umhang für die Rapunzel saß alles perfekt. 

3. die letzten Planungen für den Kindergeburtstag sehr entspannt erlebt und zugesehen, wie alle Puzzleteile schön an ihren Platz fallen. Geholfen hat auch, dass der Gatte seinen freien Tag über Purim genutzt hat, manch ätzenden Job zu übernehmen wie Luftmatratze aufpumpen, Bad putzen, aufräumen....

4. Mal wieder "Herr der Ringe" gesehen.

5. den obligatorischen Kindergeburtstag - ich berichte demnächst noch etwas mehr - nicht nur gut überstanden, sondern sogar genossen (Elefanten waren dabei!) 

Erlesenes


Erica Fischer - Aimée und Jaguar für die Bücher-Challenge angefangen. Ein spannendes Zeitdokument, das ich bisher immer völlig falsch in der Kategorie Roman verortet hatte, es liest sich aber tatsächlich wie einer.

Water for Elephants von Sara Grun ist wirklich stark. Jetzt möchte ich den Film noch mal sehen

Passend zu Purim einen Roman über Königin Esther günstig auf den Kindle geladen.  Der Titel ist zwar doof, sonst liest es sich aber nicht schlecht: Hadassah - one night with the king von Tommy Tenney


Webfragmente 


Ein Kässpatzenrezept aus dem Allgäu nicht nur für Kluftifans ;)

Das beste Purimkostüm in ganz Israel: Video

Ein Artikel über die Alija der letzten Juden aus dem Jemen nach Israel. Denn auch heute ist es für Juden in einigen Ländern keine Selbstverständlichkeit, einfach so die Sachen zu packen und in die Heimstätte Israel umzuziehen.


Allen, die feiern, wünsche ich an dieser Stelle ein wunderschönes Osterfest :) 




// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu.//





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Samstag, 19. März 2016

Samstagsfragmente #34 - Traditionen und Treats




Heute


Eines der wichtigsten Ereignisse des Jahres wirft seine Schatten voraus: Das Mädchen hat morgen Geburtstag. Die Geschenke sind gepackt, die Geburtstagsfeier geplant und eigentlich kann nun nicht mehr viel schiefgehen. Ich befürchte nur, gegen das Geschenk von Saba und Savta aus Tel Aviv kann wahrscheinlich kein anderes mehr anstinken. Da waren wir nämlich heute schon vorfeiern und haben anschließend ein sehr glückliches Mädchen mit nach Hause nehmen dürfen. Und ein kleines schickes Einsteiger-Tabletchen auch. Ein bisschen Stress hat dabei nur verursacht, dass das gute Ding (es ist ein gebrauchtes) nach einem empfohlenen Softwareupdate erstmal abstürzte und sich gar nicht mehr starten ließ. Der Gatte unkte natürlich, dass das ja wohl typisch sei für ein Nicht-Apple-Gerät, aber mit etwas Geduld und Troubleshooting aus dem Internet kriegte ich, ICH, das wieder hin, und jetzt ist alles gut. Ja.

Die Woche 


war recht ereignisreich und endete mit einem kurzen geplanten Aufenthalt in der Herzklinik meines Vertrauens, wo minimalinvasiv ein kleines Problem gelöst werden musste. Ist alles gut verlaufen und am nächsten Morgen durfte ich schon wieder heim. Ich bin wirklich dankbar, dass die mich dort so gut betreuen, es ist nicht selbstverständlich, dass man einen so guten Draht und Vertrauen zu seinem medizinischen Team hat.


Erfreulichkeiten


1. des Neffen Bar Mitzwa überlebt, äh gefeiert. Ich mag familiäre Großveranstaltungen ja nicht so, aber es war überraschend anders.

2. Sushi gegessen. Ein besonderer Treat, weil der Gatte es gar nicht mag und Sushi-Restaurants daher meist nicht unsere erste Wahl sind. Abgesehen davon, dass wir ohnehin eher selten auswärts essen. Außer natürlich zum Frühstück :)

3. Endlich den Schritt gewagt, mich von meinem Fitnessclub zu trennen. Am Ende hat mich dort vieles nur noch genervt und da ich gesundheitlich sportlich eh etwas kürzer treten muss als andere Leute, war es wirklich an der Zeit.

4. das Traditionsgeschenk für den Mädchengeburtstag hat es - scheinbar per Schildkrötenpost - endlich hierher geschafft. Seit einigen Jahren bekommt sie von uns zu jedem Geburtstag ein kleines Fotobuch zur Erinnerung. Dafür nutze ich seit jeher Blurb, denn dort kann man kann von allen gängigen Fotohostern direkt importieren und alles online machen, ohne irgendwelche Programme zu installieren. Die fertigen Bücher bleiben gespeichert, falls man mal nachbestellen möchte, und die Qualität ist super. Einziges Minus: horrende Versandkosten weil Blurb nur per FedEx versendet. Das tut mir - zugegeben - jedes Jahr ein bisschen weh.

5. Beinahe noch wichtiger: Das Purimkostüm ist endlich hier! Fast 6 Wochen hat es gebraucht, und langsam waren wir dann doch ein bisschen unentspannt, denn nächsten Dienstag ist schon das große Kostümfest in der Schule. Puh. 


Erlesenes


Pascal Merciers Nachtzug nach Lissabon hat mir sehr gefallen. Das Ende lässt zwar für meinen Geschmack zu wünschen übrig, aber sonst ist das wirklich ein ganz besonderer Roman mit vielen überraschenden Wendungen.

Außerdem habe ich diese Woche mein erstes Manga überhaupt gelesen und gleich gemerkt, dass das nicht mein Genre wird. Zwar ist das Werk einer deutschen Melanie Schober sicher kein Maßstab, aber ich gehe mal davon aus, dass sich Personal Paradise in der Machart sehr an den japanischen Vorbildern orientiert. Mir ist das nichts.

Im Moment höre ich Geschenkt von Daniel Glattauer und amüsiere mich prächtig, obwohl es an Gut gegen Nordwind für mich bisher nicht heranreicht.

Für die Bücher-Challenge lese ich Water for Elephants. Ich kannte bisher nur den Film (den mochte ich) und finde das Buch sehr stark.


Webfragmente 


Palästinenserin und beste Lehrerin der Welt. Wer ist Hanan al-Hroub? Peter Münch in der SZ

Ko-Existenz ist kein Traum. Jedenfalls in Neve Shalom nicht. Da leben seit langer Zeit Juden und Araber zusammen. Im israelischen Kinderfernsehen gab es dieser Tage eine kleine Reportage über die Jugendlichen aus Neve Shalom. Video mit dt. UT

Und ein kleines Handarbeitsprojekt, das ich diese Woche gesehen und für nett befunden habe. Beuteltasche aus altem T-Shirt (ohne Nähen).  Videoanleitung 


Das war sie, meine Woche. Wirklich ziemlich viel dabei, würde ich sagen. 



// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu.//





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Donnerstag, 17. März 2016

Schokoladen Soufflée - als Kuchen!

Das wird jetzt auch ein bisschen ein Throwback Thursday - Beitrag, denn das ursprüngliche Rezept für dieses Dessert habe ich vor gefühlt hundert Jahren, nämlich noch blog- und kinderlos, bei cooking with monkey abgeschrieben.

Neulich beim Kochen und darüber sinnierend, dass ein Nachtisch doch auch ganz schön wäre, fiel es mir wieder ein, und da ich Schokolade und die wenigen anderen Zutaten immer im Haus habe, machte ich mich spontan ans Werk. Praktisch: das fast schon kochende Nudelwasser konnte ich gleich als Wasserbad nutzen :)

Zutaten: 


  • 200g Butter
  • 200g Bitterschokolade 
  • 100g weißer Zucker
  • 50g brauner Zucker
  • 4 Eier  
  • 1 EL Mehl 

Zubereitung: 


  1. Butter und Schokolade im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. 
  2. Beide Zucker unterrühren und kurz abkühlen lassen. 
  3. Eier einzeln gut untermischen und zuletzt das Mehl unterrühren. 
  4. In eine mit Backpapier ausgelegte Browniesform geben und bei 180° C etwa 30 min. backen, bis sich oben eine feste Kruste bildet. 


Warm serviert schmeckt dieser Kuchen wie Schokoladensoufflée. Über Nacht im Kühlschrank gelagert wird er schnittfest und erinnert dann an Fudge oder sehr weiche Brownies :)








Den habe ich wirklich viel zu lange unbeachtet im Rezeptordner gelassen - habt ihr auch solche altbewährten Rezepte ?




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Dienstag, 15. März 2016

Flickenteppich - meditative Handarbeit für Nähdeppen



Kennt ihr das auch, dass ihr aus dem Netz unendlich viel mehr Ideen aufschnappt und zum "unbedingt bald ausprobieren" abspeichert, als ihr realistischerweise zu euren Lebzeiten tatsächlich nachmachen könnt? Allein aus Zeitgründen? Das "Pinnen, statt machen"-Syndrom quasi, was bei mir dazu geführt hat, dass ich inzwischen recht zurückhaltend geworden bin mit dem reflexartigen Bookmarken und Abspeichern. Manchmal läuft mir aber eine Idee über den Schirm, die ich spontan so genial finde, dass ich sie sofort umsetzen muss. Das ging mir zuletzt mit den armgestrickten Schals so, dieses Mal war das Bild von einem selbstgemachten Flickenteppich auf Instagram schuld daran, dass ich mich sofort ans Werk machen wollte.

Ein zwei Klicks später fiel mir auf, dass es im Wesentlichen zwei Arten von Flickenteppichen ("Rugs") aus alten Stoffen ("Rags") gibt: Gehäkelte und geflochtene. Da man für die Häkelvariante eine extragroße Häkelnadel braucht und ich immer nicht weiß, ob und wo man so was in Israel überhaupt kaufen kann, entschied ich mich für die geflochtene Variante und las mir die Anleitungen auf Little House Living und Moda Bake Shop gründlich durch.

Bettwäsche habe ich ohnehin im Überfluss, denn außer den zwei-drei Sets, die ich am liebsten habe, bleiben die meisten immer im Schrank. Diese Überlegungen stellte ich noch im Bus auf dem Weg nach Hause an, direkt nach dem ich das Auslöserfoto entdeckt hatte. Zuhause fand ich dann einen ganzen Stall voll tadelloser Babybettlaken in Pastell, die wir damals im Nestbauüberschwang für das Mädchenbettchen gekauft und bei jedem Umzug mitgeschleppt haben. Außerdem einen halben Hjärta-Bettüberzug, der einst übrig geblieben war, als ich ihn auf die viel kleinere Kinderdecke zurecht nähen musste.. Das sollte für den Anfang doch erstmal reichen und wäre farblich auch ideal für das Mädchenzimmer.


Soweit so gut.

Ich hatte also 4-5 Babybettlaken aus Jersey und einen halben Bettbezug aus Baumwolle, die ich noch am gleichen Abend in Streifen riss. Vor lauter Eifer hätte ich dabei beinahe den "guten" Teil des Bettbezugs erwischt und nicht den Stoffrest. Ist aber gerade noch mal gut gegangen.

Das anschließende Flechten ging total easy. Nach knapp zwei Abenden (drei Outlander-Folgen, ähem) war der ganze Stoffhaufen verflochten und ich euphorisch. In einem Kreis ausgelegt ergab mein rund 25 Meter langer Stoffzopf einen potentiellen Teppich von knapp einem Meter Durchmesser, also ziemlich genau die Größe, die ich angepeilt hatte, und auch farblich kam es meinen Vorstellungen sehr nahe.

Aber: Das Zusammennähen des Dings stellte sich als zeitaufwändiger und anstrengender heraus, als ich dachte. (Eigentlich habe ich darüber im Vorfeld überhaupt nicht nachgedacht, muss ich sagen.) Ich nutze keine Maschine und in Handarbeit (mit dicker Nadel und festem Garn, ganz wichtig!) dauerte das noch mal mindestens sechs Outlander-Folgen, wobei ich verflixt aufpassen musste, dass der Teppich sich beim Nähen nicht zusammen zieht, sondern schön flach bleibt. Trotzdem habe ich am Ende mehrmals einzelne Abschnitte wieder aufgetrennt, bis ich den Bogen einigermaßen raus hatte. Vor dem Nähen feststecken und auf einer glatten Unterlage, am besten mit einem schweren Gegenstand auf dem bereits fertigen Teil, hat mir da sehr geholfen.




Alles in allem ist so ein Flickenteppich aber ein sehr simples Projekt, das jeder Anfänger hinkriegen kann. Ich würde beim nächsten Mal die Häkelvariante ausprobieren, weil dann das lästige Zusammennähen entfällt. Mein Endergebnis kann sich aber auch sehen lassen und vor allem ist der Teppich richtig schön weich und somit ideal fürs Kinderzimmer. Jetzt hoffe ich nur, dass das Mädchen das auch so sieht, sie soll das gute Stück nämlich zum Geburtstag kriegen :)





// Diese Projekt passt super zur "Machen, nicht pinnen"-Aktion bei "Geschwister Gezwitscher", da lade ich diesen Beitrag gleich mal ab.. //



Sonntag, 13. März 2016

Samstagsfragmente #33 - Hummus und Hopfen



Gestern


war wie jeden Monat "12 von 12", daher habe ich die Samstagsfragmente, die ja eh Wochenrückblicksfragmente sind, auf heute verschoben. Meine 12 vom 12. März könnt ihr hier sehen.


Die Woche 


war ziemlich anstrengend, zerrissen und hektisch. Aber so ist es halt manchmal, da muss man dann durch.


Erfreulichkeiten


1. überraschend einen alten Schulkameraden in Tel Aviv auf ein paar Bierchen getroffen

2. das neue Auto bekommen (und es ist toll!) 

3. das Mädchen hat weitgehend komplikationsfrei die Aufgaben als "Star der Woche" in ihrer Klasse gemeistert (mit ein bisschen Hilfe von uns)

4. mal wieder Hummus selber gemacht (s.o.)

5. ausnahmsweise richtig entspannt und produktiv mit dem Mädchen für eine Prüfung geübt


Erlesenes


Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier macht mir viel Freude, aber man muss sich darauf einlassen können. Nichts zum mal eben zwischendurch lesen.


Webfragmente 


Erinnert ihr euch an dieses Hummus-Rezept? Noch simplifizierter geht es mit dieser Videoanleitung von Jewlishious und der Trick mit dem Backnatron ist wirklich genial. So zarte Kichererbsen hatte ich noch nie!

Ocean Sole, eine Firma aus Kenya macht aus weggeworfenen Flip Flops Spielzeug und Skulpturen. Rund 400.000 pro Jahr werden in Nairobi verarbeitet. Diese Bildergalerie der Zeit ist schon etwas älter, aber ich bin diese Woche auf Facebook zum ersten Mal auf dieses Projekt gestoßen. Bestellen kann man die Gummitiere zum Beispiel hier.

Zum Internationalen Frauentag haben zwei Tel Aviver Künstlerin mit einer provokativen Installation auf die Prostitutionsproblematik in Israel aufmerksam gemacht. Das Material: Über 10.000 "Visitenkarten", die in Tel Aviv massenhaft die Gehwege vermüllen, und meist nur eine Telefonnummer und einen nackten Frauenkörper zeigen.



// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot 
zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu.//




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Samstag, 12. März 2016

#12von12 - Frühling außer Rand und Band im März 2016

Der 12. März beginnt bei uns ganz gemütlich, denn es ist ja Wochenende und wir können so lange im Bett bleiben, wie wir wollen. Zum Frühstück gibt es für mich und das Mädchen Pancakes am neu beblumten Balkonfenster, und ein bisschen schokoladiger Nachtisch von gestern Abend schleicht sich auch dazwischen. So sündhaft lecker! Der Gatte isst Omelette, er mag sein Frühstück herzhaft.

Pfannkuchen - Blumenkasten - Schokolade

Am späten Vormittag holen wir eine Schulfreundin ab und machen uns auf in die Natur. Auf den Spuren der Kreuzfahrer in Ein Hemed "Aquabella", auf halber Strecke nach Jerusalem, waren wir vor zwei Jahren schon mal. Heute war es weit weniger überlaufen, weniger heiß und herrlich grün!


Sattes Grün und zarte Blüten wo man hinsieht

Die Mädels hatten einen Riesenspaß beim Kaulquappen beobachten, Staudämme bauen und im Wasser "pitschern". Mein schlaues Arbeitsheft mit verschiedenen Stationen und Aufgaben zu den historischen Stätten und der Natur um sie herum, konnte eher weniger begeistern, aber das kann man halt nicht erzwingen. Wenigstens der Gatte und ich haben noch ein, zwei interessante Dinge dazu gelernt :)


Wasserspiele und Geschichte


Und die Samstagsfragmente? Gibt es morgen an dieser Stelle, ich freu mich, wenn ihr wieder reinschaut :)



// Die "12 von 12" sind ein Projekt, das Caro auf Draußen nur Kännchen einmal im Monat ausrichtet. Jeweils am Monatszwölften lädt sie die Teilnehmer dazu ein, 12 Fotos aus ihrem ganz normalen Alltag zu fotografieren und mit der Bloggerwelt zu teilen. Ich nehme seit 2012 regelmäßig an diesem Projekt teil. //



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Donnerstag, 10. März 2016

U-Bahn? U-Bahn!

1863 

Die Tube wird in London eingeweiht. Sie ist die erste Untergrundbahn der Welt und geht mit Dampflokomotiven an den Start. Bereits am ersten Tag nutzen 38.000 Menschen das neue Fortbewegungsmittel. (150. Fakten zum 150. Geburtstag). 

Quelle: Wikipedia

1900

Die Linie 1 der Pariser Métro macht ihre erste Fahrt. Die schönen, bis heute erhaltenen Art Nouveau Stationsaufgänge sind Schmuckstücke und gehören untrennbar zum Pariser Flair. 

© Steve Cadman

1904

Die New Yorker Subway nimmt ihren Betrieb auf. Keine U-Bahn hat so viele Stationen und die Subway ist eine der wenigen U-Bahnen weltweit, die rund um die Uhr operieren. 

1935

Stalin ist der erste Passagier in der neu eröffneten Moskauer Metro. Die Legende sagt, dass zuvor tagelang Testfahrten mit einer Stalin-Puppe gemacht werden mussten. Die prachtvollen unterirdischen Bahnhöfe werden auch als "Paläste des Volkes" bezeichnet.  

Kievskaya station © unknown

2016 

In Tel Aviv ist Verkehrschaos. 

Läppische 153 Jahre nach der Eröffnung der Tube möchte die kulturelle Hauptstadt der High-Tech-Nation Israel nun auch eine eigene U-Bahn haben. Ich bin begeistert über dieses Vorhaben, denn ich liebe öffentliche Verkehrsmittel und U-Bahnen ganz besonders. Allerdings ist so ein Projekt gar nicht so leicht umzusetzen in einer Stadt, die immer in Bewegung ist und in der Busse, Taxis und Autos den größten Teil der Fortbewegungsmittel ausmachen. So eine U-Bahn gräbt sich ja auch nicht über Nacht und von Planungen für das Tel Aviver Straßenbahnnetz habe ich schon gehört, seit ich vor über 10 Jahren hier angekommen bin. Letzten August ist das Projekt aber tatsächlich in die Bauphase eingetreten. Angeblich wird schon gebohrt und gegraben unter der Stadt, die niemals schläft, die Eröffnung der ersten Linie ist für 2021 geplant. Das halte ich zwar für sehr optimistisch, aber ich will nicht unken. 

Selbst wenn der Zeitplan eingehalten würde, kann man ja aber nicht wirklich die gesamte Tel Aviver Innenstadt über mehrere  Jahre lahmlegen, denn dass weiträumige Sperrungen böse ausgehen, vor allem für Ladenbesitzer, hat man während des Baus der Jerusalemer Straßenbahn gemerkt. Dennoch musste die Verkehrsführung an und um die Baustellen herum drastisch geändert und teilweise für PKWs komplett gesperrt werden. Park&Ride-Parkplätze vor der Stadt bieten aber Shuttleservice in die Stadt an und in Tel Aviv selbst wird alles dafür getan, den öffentlichen Nahverkehr und die Geschäfte so wenig wie möglich zu behindern. Business as usual, soweit das eben möglich ist. 

Sogar Fußgänger müssen sich an manchen Kreuzungen neu orientieren: Ich zum Beispiel kann morgens nicht mehr dort über die Straße gehen, wo ich es immer gewohnt war, da soll nämlich eine Station entstehen. Ein Umweg von mehreren Minuten, den ich lächelnd in Kauf nehmen soll, denn, wie heißt der Slogan des Projekts so schön: 

Jetzt ist es schwer, aber hinterher wird alles leichter

Schauen wir mal, wann "hinterher" beginnt.  


U-Bahn Bauzaun in Tel Aviv



Mehr über die U-Bahnen der Welt könnt ihr in dieser Bildergalerie lesen :) 



Montag, 7. März 2016

#BloggerAlphabet - E wie Emails


Schickt mir mehr Emails ! 


möchte ich meinen Lesern an dieser Stelle zurufen und damit das neue Thema des Blogger-Alphabets genau daran aufhängen. 

Die Sache ist so: Ich bin mir ganz sicher, dass da draußen ziemlich viele Fragen über (mein) Leben in Israel, oder Israel allgemein, oder das Judentum, so wie es in Israel gelebt wird, und viele andere israelbezogene Themen herumgeistern, und ich möchte euch ganz herzlich und ausdrücklich dazu einladen, mir diese Fragen mitzuteilen. Ich merke immer wieder, dass meine Beiträge über den ganz normalen israelischen Alltag am meisten Reaktionen auslösen. Nur stecke ich hier schon so lange fest, dass sich mit den Jahren eine gewisse Betriebsblindheit eingestellt hat, was für Nichtisraelis interessant sein könnte, weswegen ich oft überhaupt nicht weiß, ob ein Thema für euch Leser überhaupt taugt. Bitte, bitte schreibt mir also eure Fragen, Themenwünsche und Anregungen, und ich werde versuchen, sie aufzugreifen und darüber zu schreiben. Ich kann nicht versprechen, dass ich sie alle behandeln werde, aber es wäre doch schön, wenn ich ein bisschen konkreter wüsste, was euch besonders interessiert. 

Ihr könnt mich direkt über meine Blog-Emailadresse erreichen oder über das Kontaktformular rechts unten :)

(Ihr könnt mir natürlich auch gleich in die Kommentare schreiben, whatever works..)



Was andere Blogger zum Thema Emails zu sagen haben, könnt ihr hier nachlesen. Das nächste Thema lautet F wie Foren und gilt ab dem 14. März.


// 52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen. Alle zwei Wochen stellt Anne auf neontrauma.de ein neues Stichwort in den Raum, das mit dem Bloggen verknüpft ist. //



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Samstag, 5. März 2016

Samstagsfragmente #32 - Hochzeit hausgemacht


Heute


bläht ein angenehmer Wind die Vorhänge an der Balkontür auf, der Himmel ist blau, die Sonne scheint und wir sitzen zu Hause, weil der Gatte immer noch nicht wieder ganz fit ist. Richtig Spaß hätte man im Freien aber wahrscheinlich ohnehin nicht, weil die schönen Ausflugsziele an so einem Tag natürlich rettungslos überlaufen sind...


Die Woche 


haben wir eine ganz besondere Hochzeit erlebt, die völlig anders ablief, als man es sonst in Israel kennt. Diese Vermählung fand nämlich mitten im Wald statt und war so zauberhaft ausgedacht, dass man sich fast ins Auenland oder einen romantisch-verklärten Mittelaltertraum versetzt fühlte. Das Wetter war ideal, was gut war, denn es gab, wie bei vielen israelischen Outdooraktivitäten keinen Plan B. Wozu auch? Es regnet doch ohnehin fast nie... In diesem Fall ging der Optimismus allerdings nur haarscharf an der Katastrophe vorbei, denn einen Tag zuvor war es noch nasskalt, regnerisch und grau.

Besonders außergewöhnlich war an dieser Hochzeit, dass das Brautpaar mit Hilfe von Freunden und Familie das ganze Event in Eigenregie auf die Beine gestellt hat. Von der liebevoll gebastelten Deko (Fotorahmen und Blumengebinde in Bäumen, Mobiles, Girlanden und Tischschmuck, etc..) über die selbst angeschleppten Tische und Stühle bis hin zu einer großen Waldentmüllungsaktion im Morgengrauen vor der Zeremonie. Selbst das Essen kam nicht vom Caterer, sondern war nach ihren Vorstellungen hausgemacht - ein Riesenstress für alle Beteiligten natürlich - aber am Ende stand wirklich ein ganz außergewöhnliches Ereignis, an das man sich noch lange erinnern wird.

Mazal tov !



Erfreulichkeiten


1. die Hochzeit (s.o.)

2. ohne größeren Kampf zwei Paar schöne Schuhe für das Mädchen erstanden 

3. (bisher) nicht krank geworden, obwohl es in meinem Umfeld von Viren- und Bakterienschleudern nur so wimmelt zur Zeit

4. Fenster geputzt und endlich einen Reminder eingerichtet, der mich zweimal im Jahr dazu anhält... alle sechs Monate sollte doch reichen, oder?

5. in einen Konversationskurs Arabisch eingestiegen



Erlesenes


Momo von Michael Ende habe ich diese Woche auf den Ohren und werde es wohl heute noch fertig hören. Es steht auf der Liste der Gegenwartsliteratur, die ich gerade allmählich abarbeite, und ich habe mich gefragt, ob ich das Buch wirklich jemals gelesen oder nur den Film gesehen habe. Ich bin mir immer noch nicht sicher, aber ich genieße das Hörbuch sehr.

Middlesex von Jeffrey Eugenides habe ich tatsächlich ausgelesen. (Bitte Trommelwirbel!) Das letzte Drittel las sich am Ende total schnell, spannend und ich hatte Mühe, es aus der Hand zu legen. Mein Fazit: Ein großer Roman, der den Pulitzer sicher mehr als verdient hat, aber mir war der Mittelteil einfach insgesamt ein bisschen zu breit angelegt und dadurch stellenweise langatmig. Aber so ist das ja mitunter mit großer Literatur *duck*

Als nächstes werde ich mir Nachtzug nach Lissabon von Pascal Mercier vornehmen, nachdem es mir hier einige so warm empfohlen haben.


Webfragmente 


In einem Tierheim in den USA lesen Kinder traumatisierten Hunden Geschichten vor. (Artikel)

Kunst auf dem Keks, verrückt! (Video)

Bei der Handarbeit habe ich mir neulich fast die ganze erste Staffel von Outlander (nach Diana Gabaldons Bestseller) reingezogen. Der Titelsong ist ganz wunderbar und macht Fernweg nach den Highlands. (Video)



// Einmal die Woche lädt Andrea auf ihrem Blog Karminrot zum Samstagsplausch ein. Da passen meine Samstagsfragmente ganz gut dazu.//





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