Montag, 22. Februar 2016

#BloggerAlphabet - D wie Design




Form follows function - so lässt sich das neue Thema im Bloggeralphabet  für mich in drei Worten zusammen fassen.

Sprich, ein Internetauftritt muss für mich in erster Linie gut funktionieren und erst in zweiter Linie gut aussehen, denn was nutzen mir die schönsten hochauflösenden Grafiken und Seitenelemente, wenn ich die Beiträge nicht flüssig lesen oder bequem durch die Kategorien navigieren kann? Ein paar grundsätzliche Dinge versuche ich daher zu berücksichtigen, wenn ich an meinem Blog schraube:

1. Hintergrund- und Textfarbe

Blogs oder Webseiten mit hellem Text auf dunklem Hintergrund strengen mich beim Lesen total an, was dazu führt, dass ich sie entweder gar nicht lese oder aber nur über mein Reader-App Feedly, das Inhalte in generischer Form ohne individuelles Design abbildet. Da ich weiß, dass es auch Menschen gibt, die bedingt durch Sehschwächen einen starken Kontrast zwischen Text und Hintergrund brauchen, erscheinen meine Texte in dunkelbrauner Schrift auf weißem Hintergrund.


2. Blogger-Template

Ich nutze eine der voreingestellten Vorlagen von Blogger und habe sie mir nach meinen eigenen Vorstellungen angepasst. Über Farben, Schriftart, Spaltenbreite, Navigationsleistendesign, etc. lässt sich auch aus einer einfachen Vorlage viel rausholen, und ich habe dennoch die Sicherheit, dass alles innerhalb der Blogger-Plattform kompatibel bleibt. So verlockend ich manches schicke Designer-Template auch finde, das Risiko, dass sie mein Blog träge machen könnten und möglicherweise nicht in jedem Browser oder auf mobilen Geräten gleich gut dargestellt werden, ist mir zu hoch.


3. Widgets - Weniger ist mehr 

Ich habe eine Schwäche für all diese praktischen Kästen, Grafiken und Animationen, die man sich in die Seitenleiste seines Blogs packen kann und muss mich immer beherrschen, zurückhaltend damit zu sein, um mein Blog nicht zu überfrachten. Auch hier gilt für mich: Funktional muss es sein. Ich nutze Widgets, die meinen Besuchern und damit meinem Blog dienen, also die Suchfunktion, das Archiv, beliebte Artikel, letzte Kommentare und Social Media Knöpfe. Erst weiter unten erlaube ich mir allerlei bunte "nice-to-have"s. In der mobilen Ansicht und in Feedreadern ist all der liebevoll gehätschelte Schnickschnack ohnehin nicht zu sehen.


4. Kontinuität / Wiedererkennung 

Veränderungen nehme ich an meinem Blogdesign nur selten und sparsam vor. Ich möchte, dass mich auch Leser, die einige Zeit nicht da waren, gleich an meinem bekannten Design wieder erkennen.


Trotz allem stellt sich mit der Zeit eine gewisse Betriebsblindheit ein, was das eigene Blogdesign betrifft, daher wäre ich erfreut über ein Feedback von euch. Fehlt euch was? Ist was zu viel? 



Was andere Blogger zum Thema Design zu sagen haben, könnt ihr hier nachlesen. Das nächste Thema lautet E wie Emails und gilt ab dem 29. Februar.

// 52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen. Alle zwei Wochen stellt Anne auf neontrauma.de ein neues Stichwort in den Raum, das mit dem Bloggen verknüpft ist. //



Follow on Bloglovin


Kommentare:

  1. Nein, mir fehlt nichts bei Dir;-) . Ich finde es gut, dass Du Dir gerade bei der Lesbarkeit der Texte so viele gute Gedanken machst. Blogs, auf denen die Schrift zu stark ins angesagte Grau driftet, die Schrift zu klein oder (zwar hübsch aber) leserunfreundlich ist, mute ich meinen Augen auch nur ungern zu. Zu perfekt sollte das Design für mich übrigens auch nicht sein. Das wirkt eher unpersönlich.
    Liebe Grüße
    Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke Andrea :) Wir haben ja einen ähnlichen Geschmack beim Blogdesign. Aufgeräumt und schlicht ist zeitlos und wartungsarm, finde ich. Dein neues Logo im Header finde ich übrigens ganz toll. Passt zum klaren Gesamtbild.
      Viele Grüße,
      Hadassa

      Löschen