Montag, 25. Januar 2016

Nicht auf dem Schirm

Ich kann nicht mit Regenschirmen. Es nervt mich nämlich kolossal, sperrige Gegenstände mit mir rum zu schleppen, die nur vielleicht jemals zum Einsatz kommen werden.

So wie Schirme eben: Nehme ich einen mit, weil Regen angesagt war, huschen die dunklen Wolken weiter, bevor ich ihn aufspannen kann. Oder es regnet tatsächlich, aber bei so starkem Wind, dass ich trotzdem nass werde und der Schirm innerhalb kürzester Zeit als trauriges Gerippe im Straßengraben landet. 

Habe ich den Schirm aber vergessen, regnet es ganz sicher. Heftig. (Meistens ist dann auch noch Wäsche auf dem Balkon, wenn schon, denn schon.) 

Und wenn ich alles richtig gemacht und morgens bei Regen einen Schirm mitgeschleppt habe, scheint nachmittags garantiert die Sonne und ich lasse ihn im Büro stehen, weswegen ich am nächsten Morgen (Nachtrag: oder eine Busstunde später), wenn es natürlich regnet, keinen Schirm mehr parat habe.

Seufz.

Kommentare:

  1. Hadassa, das ist wohl andersherum: Es regnet schirmuntauglich, WEIL du einen Schirm dabei hast. Wer immer das Wetter macht, hat hingegen eine diebische Freude dabei, dich nasszuschwappen, WEIL und wenn du keinen hast. Umgekehrt klappt das auch wohl mit Sonnenbrillen. Die Sonne scheint nur zum Dahinschmelzen, WEIL und wenn du keine Sonnenbrille dabei hast. Vielleicht kannst du einen Minischirm einfach als ständigen Begleiter in deine Tasche stecken? Aber keine Sonnenbrille! Dann könnte es theoretisch nur noch nachts und schirmuntauglich stürmisch regnen, denn tagsüber müsste die Sonne scheinen, weil du ja keine Sonnenbrille dabei hast.

    Der dialektische Wetterbericht...

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  2. Yum tuv, Hadassa.
    Alternativ "spaßig" ist auch der falsche Schraubenzieher, oder der entlüftete Ersatzreifen. Murphy's law eben - dem aber oft auch schieres Glück entgegen wirkt.

    Im Schwabenland herrscht derzeit eine Art Vorfrühling vor; tatsächlich habe ich vorgestern den ersten Marienkäfer des Jahres gesichtet...

    "Real feal" - ich stelle immer wieder aufs Neue fest wie poetisch Englisch klingt.

    Meine Schwächen für Fantasy/SF-Artwork, großformatige Bildbände & Film finden derzeit ein Eldorado im prächtigen "The art of The Force Awakens". Von den ersten Konzepten (Januar 2013)bis zu den letzten Strichen (Herbst 2014) wird die Entwicklung von Figuren, Orten, Planeten, Konstruktionen & Handlungselementen aufgefächert. Allerlei Freuden für den Filmenthusiasten in mir. :-D

    bonté

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    1. Der Bildband klingt klasse! Viel Freude damit :)

      Und ja, es gibt allerlei regenschirmartige Gegenstände, die man nie hat, wenn man sie braucht :)

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