Samstag, 30. Mai 2015

Samstagsfragmente #4




Heute


stand für uns der allmonatliche Ausflug mit unserer Wandergruppe auf dem Plan. Wir fuhren also bereits zum zweiten Mal in dieser Woche gen Norden, allerdings nicht ganz bis an die libanesische Grenze, sondern nur bis zum Fuß des Gilboa, wo gleich mehrere Flüsse entlang fließen und Süßwasserquellen natürliche Becken bilden. Zum Einstieg in die Wanderung sollte die Gruppe etwa einen halben Kilometer durch den Nachal HaKibbutzim waten, der den Erwachsenen teilweise bis an die Brust reichte. Für die Kinder natürlich ein Riesenspaß, ich verzichtete dankend mit der Ausrede, mit dem wasserscheuen Hund lieber auf dem Trockenen zu bleiben. Der weitere Verlauf dieser landschaftlich und historisch eher unspektakulären Wanderung führte uns durch einen kleineren Bachlauf zwischen Schilf und Libellen und vorbei an mehreren Quellwasserbecken zum Baden und Plantschen.

Es war heiß, aber auszuhalten, denn es ging meist ein angenehmer Wind, und wir fanden zum Glück oft ein wenig Schatten. Der Höhepunkt des Ausflugs erwartete uns am Ende, als wir unseren Picknickplatz zum Mittagessen erreichten. Das glitzernde Wasserbecken dort wirkte von weitem fast wie ein gewöhnliches Schwimmbad, war aber eines der größeren aus Quellwaser gespeisten Becken dieser Gegend. Da wäre auch ich am Ende noch reingesprungen, hätte ich meine Badesachen dabei gehabt. Hier sind wir sicher nicht das letzte Mal gewesen.












Die Woche


Erlesenes


Annelie Wendeberg: The Lion's Courtship - diese Vorgeschichte zur Anna Kronberg-Reihe, die Annas Leben als Krankenschwester in den Londoner Slums beleuchtet, habe ich gerne gelesen. Sie ist allerdings weit weniger romantisch, als der Titel vermuten lässt, und stellt die harsche Realität der Ärmsten im viktorianischen London sehr unverklärt und mit teils drastischen Schilderungen dar.

Klüpfel / Kobr: Grimmbart - Klufti, der schrullige Kommissar aus dem Allgäu, ist zurück und hat mich wieder mal gut unterhalten. Ob ich ohne meinen persönlichen Regionalbezug durch viele Allgäuaufenthalte in den letzten Jahren ebenso viel Spaß an den gemütlichen Krimis hätte, kann und will ich nicht beurteilen, aber mir gibt es auf jeden Fall Mehrwert, dass ich zumindest einige der Schauplätze kenne.

5 Erfreulichkeiten


  1. Ben & Jerry's Eis war auch diese Woche noch im Sonderangebot 
  2. Die fiese Hitzewelle am Mittwoch ging am Donnerstag Nachmittag zu Ende und machte einem frischen Wind Platz 
  3. Der Gatte und ich haben eine neue Fernsehserie entdeckt, die wir des Abends gerne sehen 
  4. Gestern habe ich mich zum Pilates aufgerafft und hatte viel Spaß dabei 
  5. Unser Sommerurlaub rückt näher und der Gatte äußert Ideen und Wünsche, wie er ihn gerne gestalten möchte 

Webfundstück


Alle Jahre wieder hören wir in Israel von tragischen Todesfällen durch vergessene Babies und Kleinkinder in heißen Autos.

Der folgende Clip von Haim Cohen, dem wahrscheinlich bekanntesten Fernsehkoch hier im Land, zeigt auf anschauliche Weise, wie heiß es in einem Auto in der Sommerhitze tatsächlich wird.


לכבוד השרב הכבד ששורר היום בכל רחבי הארץ - קבלו הצצה ראשונה לתכנית החדשה של Chef Haim Cohen - שף חיים כהן "מבשלים ברכב">> *שתפו את הסרטון!*
Posted by ‎ארגון בטרם לבטיחות ילדים‎ on Wednesday, 27 May 2015




Einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen und eine gute Woche :)



Follow on Bloglovin


Freitag, 29. Mai 2015

12tel Blick mit Palme im Mai

Ich hab's ja schon im April befürchtet, dass uns der trockene Sommer unmittelbar bevorsteht und ich habe Recht behalten. Ende Mai, zwei Tage nach der bisher heftigsten Hitzewelle diesen Jahres, ist der einst grüne Hügel völlig vertrocknet:




Alle bisherigen Ausblicke findet ihr hier.

// Der 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker, die jeweils am Ende des Monats die Monatsblicke der teilnehmenden Blogger bei sich sammelt. //


Follow on Bloglovin


Donnerstag, 28. Mai 2015

Im hohen Norden

Wie letztens erwähnt, hatten wir uns für unseren Feiertag am letzten Sonntag einen Ausflug vorgenommen - in den Norden Israels sollte es gehen. Da Israelis sehr gerne Ausflüge machen, vor allem an Feiertagen, brachen wir für unsere Verhältnisse ziemlich frühzeitig auf und erreichten noch vor der großen Mittagshitze Rosch HaNikra, den nördwestlichsten Punkt des Staates und quasi das Ende unserer Welt.

Hinter einem großen gesicherten Rolltor liegt die libanesische Grenze, nach Beirut sind es von hier aus nur 120 Kilometer, zum Mittagessen könnten wir locker dort am Meer sitzen. Ein schöner Traum, denn die Grenze ist für Zivilisten geschlossen und streng bewacht. An einem sonnigen Tag wie heute kann man leicht vergessen, dass nur wenige Meter hinter dem Zaun der Feind lauern soll, und es beklemmt mich immer wieder, wenn ich mir bewusst mache, wie streng bewacht dieser kleine enge Flecken Erde hier ist. Ich beneide euch Europäer, die ihr einfach übers Wochenende mit dem Auto nach Österreich, Dänemark oder in den Elsaß fahren könnt, offene Grenzen haben schon was von großer Freiheit, die nicht selbstverständlich ist.

Aussicht Richtung Haifa
An der Grenze
Doch zurück zu Rosch HaNikra, dessen Name "Kopf der Felsenhöhle" auf die tiefen Einschnitte und Grotten zurückgeht, die das Meer über die Jahrhunderte in die hohen Kalksteinfelsen gespült hat. Mit einer Seilbahn kann man an der Felswand entlang hinunter zu den Höhlen fahren, beziehungsweise man könnte es, wenn die Seilbahn nicht derzeit außer Betrieb wäre, was wir natürlich im Vorfeld nicht wussten. Minibusse bringen stattdessen die Besucher zum Eingang der Höhlen, was zwar weniger spektakulär ist, dafür aber garantiert schneller geht, als sich stundenlang in die Warteschlange für eine winzige Seilbahn zu stellen. Mit der Seilbahn fahren wir dann wieder im Allgäu :)

Die Grotten von Rosch HaNikra sind aber tatsächlich beeindruckend und der Rundgang durch die verzweigten Tunnel länger als ich dachte, ein Film erzählt von der Geschichte dieser Felsformation, die mich faszinierte. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass schon Alexander der Große hier einen Tunnel anlegen ließ und dass die Briten während des zweiten Weltkrieges einen Eisenbahntunnel hindurch gruben, um auf der Bahnstrecke Haifa-Beirut-Tripoli Material Richtung Norden zu schicken. Dieser Tunnel wurde letztlich im Unabhängigkeitskrieg von der israelischen Armee gesprengt, um das Vorrücken von libanesischen Truppen zu verhindern - Teile des Tunnels sind aber bis heute intakt und auch die Eisenbahnschienen kann man nachverfolgen. 

Die Kalksteinhöhlen
Beeindruckende Felsen
Man könnte fast an Zypern erinnert werden
Da Beirut als Lunch-Location ja leider ausscheidet, machten wir uns als nächstes auf Richtung Akko. Das antike Hafenstädtchen mit seinem orientalischen Flair und der verwinkelten Altstadt ist Unesco Weltkulturerbe und wäre als solches eigentlich einen ganzen Tagesausflug wert. Nach einigen Schweißausbrüchen, Fastzusammenstößen und viel wildem Gestikulieren und Hupen fanden wir einen etwas weiter entfernten, dafür offiziell ausgewiesenen Parkplatz und machten uns an der Promenade entlang auf den Weg in die Altstadt.

Akko Promenade
Stadtmauer


Saftladen und Leuchtturm
Wohnen am Wasser
Da wir inzwischen ziemlich hungrig waren (das Mädchen ganz besonders) und keine Lust auf eine ermüdende Suche nach einem geeigneten Lokal hatten, kehrten wir direkt in das erstbeste ein, an dem wir vorbeikamen. Im Vergleich mit Jerusalem oder Abu Gosh waren die Preise absolut im Rahmen, der Tisch stand direkt am Wasser, der Service war, wie so oft in arabisch geführten Restaurants, einwandfrei, die Salate frisch und das Fleisch lecker. 

Mittagessen
Mediterranes Tafeln... 
Außerdem im Preis enthalten: die Lokalmatadoren beim Kamikazekunstspringen von der Hafenmauer und allerlei lärmende Wasseraction als Unterhaltungsprogramm.

Wasserakrobatik und Entertainment inklusive

Nach dem Essen spazierten wir noch ein wenig durch die Altstadt, es war erstaunlich wenig überlaufen und wir fühlten uns nur ein bisschen wie Touristen. Ok, schon etwas mehr als ein bisschen. Die Karawanserei ist ein tolles Fotomotiv und hätte ich mehr Zeit gehabt, hätte ich da wahrscheinlich noch wesentlich länger Säulen und Bögen fotografiert, aber der Gatte und das Mädchen hatten dafür nicht wirklich viel Sinn. Auch der Basar, das türkische Bad, die Hospitaliter-Festung, die historischen Synagogen und Moscheen werden warten müssen bis zum nächsten Besuch. Immerhin: Zu einem Gang durch die Templertunnel konnte ich sie grade noch überreden, Tunnel sind immer gut. 

Am Eingang der Tunnel stolperten wir über eine unerwartete Sehenswürdigkeit der anderen Art: Mitten im alten Gemäuer von Akko gibt es dort eine öffentliche Toilette nach europäischem Standard. "2theloo", eine niederländische Geschäftsidee, funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip wie die Sanifair-Toiletten, die wir in deutschen Autoraststätten schon kennengelernt haben. Dieses blitzblank geputzte und mit Tork-Papier ausgestattete Luxusklo mutet in seiner antiken Umgebung surreal deplatziert, obwohl die Idee dahinter wirklich genial ist. Leider war ich so perplex, dass ich völlig versäumte, ein Foto davon zu machen, aber ich wünsche mir für die lokalen Betreiber, dass ihr Konzept aufgeht. 

Khan al-Umdan -
alte Karawanserei 
geheimnisvolle Ecken und Tore
bewachsene Nischen und Mauervorsprünge
Kuriositäten... 
...

Wohnen hinter der Stadtmauer
zufriedenes Kind
Taubentreff

Alles in allem ein ausgefüllter Feiertag :)


Wie habt ihr Pfingsten und Schawuot verbracht? 




Follow on Bloglovin


Mittwoch, 27. Mai 2015

Cool bleiben.

Wenn man mich fragt, was um alles in der Welt ich in Israel verloren hätte, gebe ich gerne zurück: "Es ist immer schönes Wetter". Und tatsächlich ist das einer der Gründe dafür, dass ich mich damals in das Land verliebt habe: Nach einer Kindheit in Deutschland mit unzähligen grauen, nasskalten Novembern, Dezembern und Januaren, und auch dem einen oder anderen verregneten Sommer, fand ich die Vorstellung fantastisch, in einem Land zu leben, in dem an durchschnittlich 330 Tagen im Jahr die Sonne scheint. Wenn der Gatte und andere Israelis jammern, wie schrecklich der Sommer hier sei, amüsiert mich das in erster Linie. Ab und an werde ich aber auch ein bisschen ungehalten über das Gejammer, vor allem wenn der Gatte behauptet, dass er von der Sommerhitze depressiv wird und diesen Gemütszustand mit skandinavischen Winterdepressionen gleichsetzt, was ich für völlig übertrieben halte, abgesehen davon, dass dieser Vergleich wissenschaftlich kaum haltbar sein dürfte :)

Tage wie dieser sind selbst mir aber ein bisschen zu viel. Google zeigt für unsere Gegend aktuell 42 Grad bei einer Luftfeuchtigkeit von 13%. Atmen fühlt sich an, als inhaliere man mit Staub angereicherte Fönluft, und ich war tatsächlich froh, dass ich den Rat meiner Kollegin befolgt und mir für den Heimweg eine Wasserflasche in die Tasche gesteckt hatte. Zwar sind es kaum 10 Minuten zur Bushaltestelle, aber danach fühlte ich mich seltsam angestrengt und ausgedörrt. Besonders der Kontrast zwischen künstlich temperiertem Raumklima, je nach Büro von angenehm bis kühlschrankkalt, und 40 Grad heißer Wüstenluft ist für den Kreislauf wirklich nicht ohne.




Zuhause angekommen holte ich wie immer sofort das Hundeding aus der Wohnung und machte mich auf den Weg, das Mädchen abzuholen. Normalerweise ist diese Hunderunde ein großes Highlight für das Tier, heute hatte ich das Gefühl, es hebt nur mit großer Anstrengung die Pfoten, von dem sonst speziestypischen Enthusiasmus keine Spur. In unserem Park, der seit ein paar Wochen um diese Uhrzeit voller Leben ist, weil gefühlt die ganze Nachbarschaft nach Feierabend dort mit den Kindern hingeht, war heute Nachmittag keine Menschenseele zu sehen, dafür entdeckte ich einen Leguan, der, von uns aufgeschreckt, schnell den Weg überquerte und zwischen den Steinen verschwand.

Für Echsen mag dieses Wetter ideal sein, für Menschen und Hunde eher weniger, weswegen wir dann auch schnell wieder nach Hause gingen und die Klimaanlage anwarfen. Inzwischen hatte ich zum Hundeding noch zwei Mädels im Schlepptau, die ich erstmal mit eiskalter frischer Limonade abfüllte. Die "tolle" Idee, sich mit doppelseitigem Klebeband Eiswürfel an den Körper zu kleben, konnte ich im letzten Moment dadurch abwenden, dass ich ihnen alternativ mit Eiswasser getränkte Waschlappen für eine kühle Abreibung anbot. Mir selbst machte ich einen israelischen Eiskaffee und konnte schließlich, nachdem ich die zwischenzeitlich wegen einer Nichtigkeit erhitzten Mädchengemüter beruhigt hatte, ein bisschen gemütlich werden.

Gleich werde ich mich wappnen, auf den Balkon gehen und Wäsche aufhängen. Denn eins muss man dem "Sharav" lassen: Wenn nicht zu viel Sand in der Luft ist, ist er zum Wäsche aufhängen ideal - man hat das letzte Wäschestück noch nicht aufgehängt, da ist das erste schon wieder trocken. Ob ich später zum Sport gehe, überlege ich mir allerdings noch und werde es wohl davon abhängig machen, ob der Sharav bis dahin bricht, im Moment sieht es ja eher nicht so aus...




Follow on Bloglovin


Montag, 25. Mai 2015

Meine Insta-Woche: #FMSphotoaday (week 21)

Auch diese Woche wieder mein Instarückblick mit Photo a Day von Chantelle. Wir bewegen uns mit Riesenschritten auf die Halbzeit zu...

Die Liste:




Meine Umsetzung: 



Musical

My mood today

Equal

In a drawer

Weather

Good times

Rule of thirds


Weiter geht's mit Woche 22  :)


// Chantelle von Fat Mum Slim ist eine der großen Lifestyle-Bloggerinnen meiner Generation. Sie lebt und bloggt in Australien und hostet schon lange die Photo-a-Day-Challenge, im Rahmen derer täglich Fotos zu bestimmten Stichwörtern - "prompts" - gesammelt werden. //



Follow on Bloglovin


Samstag, 23. Mai 2015

Samstagsfragmente  #3



Heute:


Dieser Shabbat geht heute direkt in das Schawuotfest über, morgen ist bei uns also ein Feiertag, wir freuen uns über das lange Wochenende. Im Moment sind wir unterwegs zu Schwiegers, man munkelt, die Schwiegermama hätte seit Tagen ein Festmahl vorbereitet. Den obligatorischen Käsekuchen dazu steuere ich bei. Mit Blaubeeren und Himbeeren... 

Heute Abend schauen wir womöglich seit Jahren mal wieder Eurovision. Der europäische Song Contest hat in Israel lange Tradition und dieses Jahr haben "wir" es mal wieder über das Halbfinale hinaus geschafft. Außerdem macht Australien (!) mit und da wir dort auch Verwandtschaft haben, ist das ein zusätzlicher Grund, mal einzuschalten. Wenn es nur nicht mitten in der Nacht wäre...

Der israelische Beitrag kann sich sogar hören lassen, will sagen, er passt stilistisch zur Veranstaltung - partymäßig, beschwingt, etwas humorig und komplett auf Englisch vorgetragen. Das wiederum finde ich schade, ich vertrete schon lange die Meinung, dass der Wettbewerb viel interessanter wäre, wenn alle in ihrer Landessprache singen müssten, aber das ist vielleicht mein ganz persönliches Faible für Sprachen. 

Jedenfalls werden wir uns den "Golden Boy" mit der Startnummer 3 heute live ansehen. Danach kann man ja dann schlafen gehen, wenn es zu fad wird. :)




Die Woche:


Erlesenes: 


Julie Kagawa: Rogue

Julie Kagawas Geschichten lese ich immer wieder gern. Die Frau schafft es, fesselnde Urban Fantasy für Jugendliche so zu schreiben, dass sie auch mich als Leserin weit jenseits der Zielgruppe in ihren Bann ziehen. "Rogue" ist der zweite Teil ihrer neuesten Serie "Talon", die in einer Welt spielt, in der Drachen in Menschengestalt als Teil der normalen Gesellschaft leben.

Walter Moers: Die Stadt der träumenden Bücher (als Hörbuch)

Von Walter Moers kannte ich bisher nur die nervigen Käpt'n Blaubär-Geschichten in der Sendung mit der Maus. Sein Buch über eine sagenhafte Stadt in der es nur um Bücher geht, hatte ich bei meinem Schwager schon öfter neugierig in die Hand genommen und als es mir von Julia für meine Leserlieblingsbücherchallenge vorgeschlagen wurde, nahm ich es endlich auf die Liste. Ich lasse es mir seit ein paar Tagen in der Hörbuchausgabe von Dirk Bach vorlesen und finde es recht amüsant, denke aber fast, dass ich es selbst gelesen wahrscheinlich mehr mögen würde. (Außerdem würde ich dann möglicherweise ab und an querlesen, weil einiges doch sehr episch wirkt.)

5 Erfreulichkeiten:


  1. Das Mädchen zum Reiterlager Ende Juli angemeldet. 
  2. Nicht mit zum Schulausflug nach Jerusalem gemusst, weil der Gatte dran war. 
  3. Der Schwiegermutter bei einem bürokratischen Mist helfen können. 
  4. Sturmfreien Freitagabend gehabt, weil das Mädchen auf eine Übernachtungsparty eingeladen war. 
  5. Beschlossen, Schawuot heuer nur ganz klein zu begehen und stattdessen am Feiertag morgen einen schönen Ausflug zu machen. Bilder folgen. 

Internetfundstück: 


2 Rezepte zu Schawuot:

Sündhafter Käsekuchen mit Nutella und Oreos - man nimmt garantiert schon beim Zusehen zu :)

Graved Lachs einfach zubereitet



Fröhliche Pfingsten ! חג שבועות שמח 







// Bis neulich gab es an dieser Stelle den Samstagskaffee von Ninja. Da dieser leider offline gegangen ist, fülle ich den verwaisten Blogspace bei mir jetzt einmal pro Woche mit einer kleinen ausgeruhten Rückschau //


Follow on Bloglovin


Dienstag, 19. Mai 2015

[Buch] Douglas Adams: The Hitchhiker's Guide to the Galaxy #LLBC

Im Mai habe ich für meine Leserlieblingsbücherchallenge ein Lieblingsbuch meiner Freundin S. gelesen. Ich bin fast sicher, dass ich es vor Jahren schon einmal gelesen habe, aber es war wieder eine ziemliche Neuentdeckung für mich.


The Hitchhiker's Guide to the Galaxy (Hitchhiker's Guide to the Galaxy, #1)The Hitchhiker's Guide to the Galaxy by Douglas Adams
My rating: 3 of 5 stars

Also es ist so: Ich fand dieses Buch streckenweise zum Schreien komisch. Adams' Humor ist ein ganz besonderer Schatz, außerirdisch gut (höhö) und mit so treffenden Pointen, dass ich mich immer wieder gefragt habe "woher nimmt der das nur?". Soweit so gut, jetzt kommt das Aber: Die Handlung dieses Weltraumabenteuers hat sich mir nicht so richtig erschlossen, beziehungsweise blieb ziemlich diffus und - darf ich das sagen? - insgesamt unrund. Ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass es hier eigentlich nur darum geht, die vielen - wie gesagt, zum Schreien komischen - Ideen, Szenen und Dialoge in ein großes Ganzes zu bringen. Was ja vollkommen in Ordnung ist, ich hatte nur ein wenig andere Erwartungen, denke ich. Außerdem fühlte ich mich nach dem Lesen ein bisschen seltsam, weil ich das dumpfe Gefühl nicht los wurde, dass ich irgendwas verpasst habe, bis ich im Vorwort für Teil 2 der Serie las, dass wohl kaum einer den "Hitchhiker" wegen seines Plots oder seiner Charaktere lesen würde. Ha! Da fühlte ich mich doch gleich viel weniger seltsam und werde wohl in Teil 2 auch noch zumindest reinlesen, obwohl dieses hier wohl nicht mein absolutes Lieblingsbuch wird.

Falls ihr den "Hitchhiker" kennt und von Herzen liebt, fühlt euch von meiner unausgegorenen Bewertung bitte nicht angepiekst, falls nicht und falls ihr ziemlich nerdigen, abgehobenen Humor mögt, lest doch mal rein. Ich glaube, ihr werdet es mögen.


*** Nachtrag: Die Sternenguckerin aus Kiel hat folgendes kommentiert, wodurch sich mir das konzeptlose Gefühl gleich viel besser erschlossen hat - danke dafür!

Ich (...) kam beim ersten Mal auch nicht richtig hinter das "Konzept" - was einfach daran liegt, dass es keins gab. Kannst Du bei Interesse auf D. A.`s Wikiseite nachlesen. Es waren erstmal nur lose aneinander gereihte Episoden für eine Radioshow, und das merkt man auch.




***

Liebe #LLBC-Teilnehmer! Schreibt mir doch bitte in die Kommentare, ob ihr im Mai ein Leserlieblingsbuch gelesen habt und verlinkt euren Beitrag, damit ich euch besuchen kommen kann :)



Follow on Bloglovin


Montag, 18. Mai 2015

Meine Insta-Woche: #FMSphotoaday (week 20)

Die 20. Woche des Jahres liegt hinter uns - krass!

Und ich habe es seit langem mal wieder nicht geschafft, jeden der #FMSphotoaday - Prompts zu knipsen. Zwar war ich gestern den ganzen Tag "home" und wollte eigentlich dringend ein Foto machen, habe es dann aber völlig verpeilt, weil ich den ganzen Tag über Besucher hatte. Also diesmal nur 6 Bilder. (Ein Klick führt wie immer zu Instagram)

Die Liste...






die Umsetzung...



upside-down

eyes

hands

heart

I found this ...

clean


Woche 21 hat heute begonnen, auf ein Neues also :)



// Chantelle von Fat Mum Slim ist eine der großen Lifestyle-Bloggerinnen meiner Generation. Sie lebt und bloggt in Australien und hostet schon lange die Photo-a-Day-Challenge, im Rahmen derer täglich Fotos zu bestimmten Stichwörtern - "prompts" - gesammelt werden. //



Follow on Bloglovin