Dienstag, 31. März 2015

Meine Woche auf Instagram - #FMSphotoaday (week 13)

Meine Insta-Woche 13/2015 :




too much
a treasure 
Half
I love
Something white
Give
Zen

Eine wunderbare Woche euch, wer mitmachen will, hier liegt die neue Liste mit allen relevanten Erklärungen bereit :)



// Chantelle von Fat Mum Slim ist eine der ganz großen Lifestyle-Bloggerinnen meiner Generation. Sie lebt und bloggt in Australien und hostet schon lange die Photo-a-Day-Challenge, im Rahmen derer täglich Fotos zu bestimmten Stichwörtern - "prompts" - gesammelt werden. //



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Montag, 30. März 2015

12tel Blick mit Palme - März 2015


Im März tobt das Grün und Gelb auf dem Hügel vor der Stadt - zum Senf haben sich Kronenwucherblumen und wilder Weizen gesellt. In diesem Monat wird es schon ziemlich heiß hier und die Sonne brennt.





Alle bisherigen Ausblicke findet ihr hier.


// Der 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker, die jeweils am Ende des Monats die Monatsblicke der teilnehmenden Blogger bei sich sammelt. //



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Sonntag, 29. März 2015

[Buch] Alex Capus: Léon und Louise - #LLBC

Liebe #LLBC-Teilnehmer, 

mir kommt es so vor, als hätte ich von euch schon länger nichts mehr gehört, was möglicherweise daran liegt, dass ich diesen Beitrag schon vor mindestens einer Woche hätte schreiben wollen. *schäm* Ich hoffe sehr, dass ihr noch lest, klar, aber vor allem, dass ihr noch an euren Leserlieblingsbücherlisten dran seid. Eure individuellen Challengefortschritte, so wie sie mir bekannt sind, können jederzeit hier eingesehen werden, bitte meldet euch doch, falls etwas fehlt, ja?

Wahnsinn, dass wir mit dem ersten Vierteljahr der Challenge schon durch sind, oder, für die Kindleleser unter uns, 25% der Challenge sind geschafft und ich bin sehr gespannt darauf, welches Leserlieblingsbuch ihr diesen Monat gelesen habt. 


Mein Buch #3: 

Léon und Louise von Alex Capus
(vorgeschlagen von meiner besten Freundin (auch im wirklichen Leben)


Léon und LouiseLéon und Louise by Alex Capus
My rating: 3 of 5 stars

Léon und Louise war mein erstes Buch von Alex Capus, den ich schon ein wenig länger als zeitgenössische Autorengröße im deutschsprachigen Raum auf dem Schirm hatte. So ging ich mit recht hohen Erwartungen an die Lektüre heran, die leider nicht ganz erfüllt wurden. Zwar habe ich Léon und Louise gerne gelesen, aber richtig mitreißen wollte mich die Handlung nicht.

Dabei ist die Liebesgeschichte um zwei junge Menschen, die der erste Weltkrieg jäh auseinander reißt, und die sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder begegnen, durchaus ergreifend. Große Liebesgeschichten, zumal mit einer tragischen Entsagungsproblematik, haben mich eigentlich schon immer sehr angesprochen. Mir gefielen die Hauptpersonen, der malerische Schreibstil Capus' mit seinen detaillierten Situationsbeschreibungen sowie viele Gedankengänge, die er seinen Erzählern in die Zeilen legt. Trotzdem fehlte mir der ganz helle Funke, der diese große Liebe für mich richtig lebendig gemacht hätte, und vielleicht nahm ich sie den beiden genau deshalb letztlich nicht ganz ab. Möglicherweise lag es aber auch daran, dass mir von jeher der Zugang zu Frankreich im Allgemeinen und der so oft romantisierten französischen Lebensart im Besonderen fehlt.

Ich glaube, ich werde mal schauen, was Capus noch so geschrieben hat und mich an einem Werk versuchen, dass keine unsterbliche Liebe in den Mittelpunkt stellt. Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer zum Beispiel hört sich richtig gut an.

Danke, liebe Chutzpi, dass du mich mit deinem Buchvorschlag noch mal auf diesen Autor aufmerksam gemacht hast :) 




@#LLBC-Teilnehmer: Mögt ihr euch mit euren Leserlieblingsbüchern wie immer unten verlinken? Ich komme euch gern besuchen :)





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Samstag, 28. März 2015

Samstagskaffee, äh Wasser, hauptsächlich

Aufmerksame Blogleserinnen wissen, dass am letzten Samstag des Monats bei uns meistens ein Ausflug auf dem Programm steht. So auch heute, obwohl wir uns dafür diesmal richtig aufraffen mussten. Der Monat ist einfach ein bisschen zu voll, alles in allem. Vor allem der Gatte, der ja leider nicht den Luxus genießt, wie ich sonntags zuhause bleiben zu können, hätte sich lieber ausgeruht. Mich hingegen plagt seit ein paar Tagen ein lästiger Schnupfen, von dem ich vermute, dass es womöglich eine Art Heuschnupfen sein könnte.

Aber: Ausscheren gilt nicht wenn man in der Gruppe wandert, und so besiegten wir den inneren Schweinehund, füllten unsere Wasserflaschen auf (mit der abgebildeten Menge kommen wir übrigens grade so hin für einen 3-4-stündigen Ausflug, mehr wäre eigentlich besser, aber die Schlepperei....) und machten uns auf den Weg ins israelische Hinterland. 

Familienwasservorrat
Ausgangspunkt der Wanderung, "Mitzpe Mesoah", ein Aussichtsturm, der mich ein wenig an Hundertwasser erinnerte, aber heute leider nur eine unbefriedigende Aussicht zu bieten hatte, denn das Wetter war diesig und abwechselnd trocken und eklig luftfeucht. An guten Tagen soll man von dort aus bis an die Küstenlinie sehen können, aber naja..

schräger Aussichtsturm
Vom Aussichtspunkt aus ging es auf die eigentliche Wanderung über einen grünen Höhenweg, ebenfalls mit theoretisch atemberaubender Aussicht... Leider wurde mein Schnupfen dort nicht besser, im Gegenteil, ich habe mittlerweile die zahlreichen wilden Getreidesorten und Gräser im Verdacht. Pausenlos schniefend hatte ich dann auch nicht wirklich viel Lust zu fotografieren, obwohl die Wanderung an sich durchaus nette Momente und viele wunderhübsche Blumen (wieder andere, als beim letzten Mal, das ist echt unglaublich hier!) zu bieten hatte.

Hund wandert voraus
Klasse Aussicht! (Wenn es nur nicht so diesig wäre...)
zum Abschluss ein Stück 
auf den "Israel Trail"

Für die Kinder heute besonders spannend: Eine Eichenspinnerprozession und eine tote Babyschlange. Klar, oder?
wie gut, dass jemand wusste,
dass man die besser nicht anfasst...



 Dreimal dürft ihr raten, wer die Leiche
so dekorativ auf der Distel platziert hat..

Was mich auf ein weiteres Wochenhighlight und einen weiteren Grund für unsere derzeitige überdurchschnittliche Alltagsauslastung bringt:

Familie Fragmente züchtet jetzt Urzeitkrebse.

Als ich der treusorgenden Tante neulich leichthin vorschlug, dem Mädchen doch einen Kosmos Urzeitkrebsekasten zum Geburtstag zu schenken, hatte ich mir das eigentlich ganz easy vorgestellt. In der Praxis war ich dann aber in den ersten Tagen freudiger Erwartung darauf, dass (ob?) die Viecher endlich schlüpfen, doch deutlich angespannt. Glücklicherweise schwimmen mittlerweile vier gefräßige Mini-Triopse durch ihr Becken. Ich hoffe sehr, dass sie es zu was bringen...


Fast wünsche ich euch, dass euer Samstag langweiliger war, aber andererseits auch wieder nicht. Erinnerungen und Erfahrungen sammeln ist doch wichtig, trotz Heuschnupfen und so. Einen schönen Sonntag euch allen!



// Der Samstagskaffee ist eine Aktion von Ninjas Sieben, bei der wir uns Woche für Woche zum Kaffeeplausch treffen dürfen. // 



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Freitag, 27. März 2015

17 Mädels zur Tea Party. Ächz.

Das war das letzte Mal, dass ich dem Mädchen einen Kindergeburtstag in dieser Dimension ausrichte. Nächstes Jahr kommen höchstens fünf allerbeste Freundinnen und das war's. Und ist es wirklich schon wieder ein Jahr her, seit wir unseren Haken an den damaligen Geburtstag gemacht haben? Die Zeit vergeht einfach viel zu schnell. Aber so große Parties sind auch aufreibend, meine Herren...

Zu unserer Tea Party geladen war der ganze weibliche Teil ihrer Schulklasse, und ich war fest davon ausgegangen, dass 2-3 ganz sicher absagen oder einfach nicht auftauchen würden. War aber nicht so, und so drängelten sich letztlich 17 Mädels auf unserem Balkon.



In Rohstoffbedrängnis für mein Bastelprojekt kam ich nur deshalb nicht, weil das Geburtstagsmädchen plötzlich keine Lust auf Basteln hatte. (Manchmal haben vorpubertäre Stimmungsschwankungen auch ihr Gutes.)

Gebastelt haben wir "Old Granny Handbags" nach dieser Idee, was, abgesehen davon, dass ich und der Gatte alle Hände voll damit zu tun hatten, allen am besten gleichzeitig zu helfen, zu schlichten, weil eine ein besseres Muster bekommen hat, als die andere und so weiter und so weiter, recht gut ankam. Allerdings sei euch gesagt, dass ihr, solltet ihr dieses Bastelprojekt selbst einmal in Angriff nehmen, unbedingt der Anleitung folgen und die Seitenwände aus Pack- oder Tonpapier machen solltet. Ich habe mit Moosgummi experimentiert, was, wie wir leider erst mitten im Gefecht feststellen mussten, ziemlich leicht ausreißt und sich dann schlecht reparieren lässt.

Die Bastelei nahm einen größeren Teil der Party in Anspruch als gedacht, weswegen wir danach ziemlich Stress hatten, Geburtstagskuchen, Muffins, Cupcakes und Spiele unterzubringen, aber besser so, als vor der Zeit ohne Programm dastehen, finde ich. Zum Fotografieren kamen wir aus genau diesen Gründen so gut wie gar nicht, was zwar ein bisschen schade, aber letztlich kein Weltuntergang ist. Wir waren schließlich anderweitig beschäftigt und im Kopf speichert man die Erinnerungen ja trotzdem, nicht?





Was übrig bleibt....  



Was vorausgegangen war:

Mindmap Kindergeburtstag




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Mittwoch, 25. März 2015

[Buch] Ursula Poznanski: Stimmen

Stimmen (Beatrice Kaspary, #3)Stimmen by Ursula Poznanski
My rating: 4 of 5 stars

Als großer Poznanski-Fan musste ich natürlich auch diesen neuen Teil der Krimi/Thriller-Serie (ich finde eher Krimi) um Beatrice Kaspary unbedingt lesen. Diesmal geht es um einen Mordfall in der Traumabteilung einer psychiatrischen Klinik, in der Patienten mit unterschiedlichsten psychotischen Krankheitsbildern behandelt werden. Den Ermittlern fällt es schwer, brauchbare Aussagen der Patienten zu bekommen und auch das Klinikpersonal scheint manche Information zurückzuhalten. Derweil hat Bea zuhause weiterhin Grabenkämpfe mit ihrem Ex-Mann auszufechten und die Beziehung zu ihrem Partner Florin verkompliziert den ohnehin angespannten Alltag zusätzlich.

Ich habe Stimmen innerhalb von 48 Stunden verschlungen. Der Fall ist spannend und rasant aufgebaut, ich hätte ihn wohl auch in einem Rutsch durchlesen können, wenn es mein Privatleben erlaubt hätte. Sicher, Poznanski hat mit diesem Fall nicht den Krimi neu erfunden, aber die Ermittler sind klasse - brilliant, aber dabei"echte" Menschen mit Ecken und Kanten, und es gibt einige clevere Wendungen, die mich zwar nicht alle komplett überrascht, aber dennoch gefesselt haben. Alles in allem ein runder Krimi-Thriller eingebettet in einen lesenswerten Gesamtrahmen. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten, schon um Bea und Florin noch ein bisschen weiter zu stalken, deren Beziehung ist Ursula Poznanski wirklich besonders gut gelungen. Authentisch, berührend und dennoch überhaupt nicht abgehoben, ich will mehr!


Alle meine Poznanski-Beiträge hier:

Ursula Poznanski: Fünf (Kaspary #1)
Ursula Poznanski: Blinde Vögel (Kaspary #2)

Ursula Poznanski: Die Verratenen
Ursula Poznanski: Die Verschworenen
Ursula Poznanski: Die Vernichteten

Dienstag, 24. März 2015

#Schreibzeit (3) Mein Blog – ein privates Tagebuch?

Die Frage stellt sich Bine diesen Monat in der #Schreibzeit und reicht sie wie immer auch weiter an die Bloggergemeinschaft.

Mein Blog war von Anfang an nicht dazu gedacht, privat zu sein. Allerdings war es auch nicht wirklich darauf ausgelegt persönlich  zu werden, denn eigentlich fing damals alles damit an, dass ich eine leere Fläche brauchte, mir meinen Frust über die Israelberichterstattung im Ausland von der Seele zu schreiben. Natürlich schrieb ich auch damals schon mit dem Gedanken im Hintergrund, dass möglicherweise andere Menschen lesen würden, was ich veröffentliche, aber ich erwartete keinen phänomenalen Ansturm. Weitgehend anonym wollte ich bleiben, nüchtern und hauptsächlich über Nachrichten und Sachverhalte informieren. Weniger aus meinem persönlichen Leben preisgeben. 

Womit ich allerdings überhaupt nicht gerechnet hätte, war, dass ausgerechnet meine Mutter gleich in den ersten Tagen, als noch keiner etwas davon wusste, dieses Blog über Google entdecken würde. Irgendwie hatte ich es wohl mit Facebook verknüpft und zack, war es unter meinem Realnamen googlebar. (Wobei ich bis heute nicht genau nachvollziehen kann, was Mama damals genau gegoogelt hat, aber das will ich vielleicht lieber gar nicht wissen *grins*). Die verhängnisvolle Verknüpfung löschte ich danach natürlich sofort wieder, aber mit der Anonymität war es dann erstmal vorbei und mir auch ziemlich schnell egal, denn irgendwie will man letztlich ja auch gelesen und ab und an zu seinem geistigen Eigentum beglückwünscht werden, nicht? (Ich gebe zu, ich habe Mühe, es Bloggern abzunehmen, wenn sie sagen, sie würden nur für sich selbst bloggen....)  




Die ersten beiden Blogjahre drüben bei Wordpress veröffentlichte ich also eher trockene, mit der Zeit zunehmend sporadischere Israelbeiträge mit ab und zu einer persönlichen Anekdote, aber ohne richtigen roten Faden. Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich eigentlich doch nicht nur über aktuelle Nahostthemen schreiben will. Ich hatte nämlich gemerkt, dass es a) dafür unzählige andere Blogger gibt, die das ganz spitze machen, mich b) dieser &$#!?* Konflikt oft viel zu sehr belastet, als dass ich einigermaßen sachlich darüber schreiben könnte und ich c) dem Rest der Welt meistens viel lieber ganz andere Sachen erzählen würde. Zum Beispiel von Büchern, die ich gelesen oder Rezepten, die ich ausprobiert habe oder kleinen Alltagsdingen, die sich fast genauso auch überall sonst zutragen könnten, aber eben nur fast, weil das Leben in Israel eben doch ein wenig anders ist. Also überlegte ich mir einen neuen Namen, zog von Wordpress zu Blogger, erhöhte meine Veröffentlichungsfrequenz deutlich, wurde persönlicher und weniger israelausschließlich. 

Ziemlich zeitgleich ging ich unter die Androidenbesitzer und konnte fortan ganz easy meine beschriebenen Erlebnisse auch mit Fotos untermalen. Denn es ist einfach viel schöner, ein Foto von weißem Ginster zu zeigen, als nur in Worten von dessen Schönheit zu schwärmen. 

Mit der Zeit kristallisierte sich immer mehr heraus, dass dieses Lifestylebloggen aus einer anderen Kultur genau die Nische ist, die für mich am meisten Sinn macht. Das ganz alltägliche Leben in Israel zeigen, das wir alle hier, gleichwohl manchmal am Rand des Wahnsinns, führen. Für meine Leser und Leserinnen, die sonst keine reale Verbindung zu diesem Land haben, der eine "echte" Mensch sein, an den sie denken, wenn die Nachrichten mal wieder über Israel berichten. Nicht aus Mitleid, sondern als Referenz dafür, dass es hier überwiegend ganz normale Menschen gibt, die Kindergeburtstage feiern, wandern gehen und bei IKEA einkaufen. Ja, für meine Leser mache ich gerne mal ein Fensterchen ins Private auf, stets darauf bedacht, natürlich, vor allem das Mädchen nicht "vorzuführen", aber auch meine gelegentlichen Tiraden über des Gatten Schwächen nicht gehässig und lieblos werden zu lassen. Ebenso wenig wird man bei mir "Auskotzpostings" über echte Personen aus meinem Bekanntenkreis lesen, selbst wenn ich mir bei einigen sehr sicher bin, dass die es niemals lesen würden. Deshalb habe ich auch kein Problem damit, dass mich der eine oder andere Lieblingskollege auf aktuelle Beiträge anspricht, im Gegenteil, ich finde es gut, dass mich Freunde und Bekannte lesen, denn dadurch klopfe ich meine persönlicheren Beiträge oft vor der Veröffentlichung auf Real-Life-Kompatibilität ab. Das schränkt zwar minimal ein (ein detailliertes Loblied auf meine Lunette werde ich hier in absehbarer Zeit nicht singen), bewahrt aber auch vor impulsivem Entblößen, das sich hinterher nicht rückgängig machen lässt...

Bine sagt in ihrem Beitrag, dass sie ihr Blog so persönlich wie möglich und so privat wie nötig schreibt. Das ist eine wertvolle Richtlinie, die ich für mich so unterschreiben kann. 



/// Unter der Überschrift #Schreibzeit lädt Bine (was eigenes) einmal im Monat alle Bloggerkolleginnen ein, wild im Kopf herumschwirrende Gedanken zu einem bestimmten Thema in Worte zu fassen und aufzuschreiben. ///



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Sonntag, 22. März 2015

Meine Woche auf Instagram - #FMSphotoaday (week 12)

Hier ist er schon wieder, mein Insta-Wochenrückblick. Habt Spaß :)


Prompts

After

Hobby

Text

Hand-drawn

Sun-flare

Leaves

// Chantelle von Fat Mum Slim ist eine der ganz großen Lifestyle-Bloggerinnen meiner Generation. Sie lebt und bloggt in Australien und hostet schon lange die Photo-a-Day-Challenge, im Rahmen derer täglich Fotos zu bestimmten Stichwörtern - "prompts" - gesammelt werden. //


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Samstag, 21. März 2015

Samstagskaffee zum Abhängen



Eine intensive Woche war das. Angefangen mit Fernweh nach Tansania über den nervenaufreibenden Wahltag, den wir aber nach unserer Stimmabgabe auf dem Reiterhoffest des Mädchen verbrachten (Chutzpi und Familie kamen auch dazu, ein Mini-Bloggertreffen sozusagen  ^^) und schließlich Vorbereitungen zum achten Mädchengeburtstag, der gestern im Kalender stand. Schon am Donnerstagabend war ich damit beschäftigt, knapp 40 Muffins für die Schulkinder und diesen Kuchen hier für die Familienfeier zu backen. Mein ursprünglicher Plan, wie immer eine Erdbeersahnetorte zu machen, wurde nämlich dadurch durchkreuzt, dass das Geburtstagskind aus heiterem Himmel den Wunsch nach Käsekuchen äußerte. Zum Glück fünf Minuten bevor ich zum Einkaufen fuhr. Auf dem Weg dahin machte ich noch einen Abstecher zur Post, wo mein Paket mit Kindergeburtstagsmaterial (der ist aber erst nächste Woche) abzuholen war. Danach noch ein letztes Geburtstagsgeschenk gekauft (manche Ideen kommen mir halt immer auf den letzten Drücker...) und dann endlich zum Supermarkt, wo donnerstags ohnehin immer der Bär tobt und jetzt, zwei Wochen vor dem Passafest, noch mehr. Außer Stärke (für den Käsekuchen) habe ich aber alles bekommen und die kann man ja zum Glück durch Puddingpulver ersetzen. 

Einige Stunden später konnte ich keine Muffins mehr sehen und habe außerdem gelernt: Der Zucker ist bei diesen bewährten Bananenmuffins geschmacklich optional, verringert allerdings die Teigmenge, weswegen ich nachproduzieren musste. Aber die Nacht ist ja lang.... Der Käsekuchen ist dagegen wirklich so simpel zu machen, wie im Rezept beschrieben, den merke ich mir für das nächste Schawuot-Fest. 

Der Geburtstag begann gelassen mit traditionellem Geschenke auspacken am frühen Morgen. Alle Geschenke kamen so gut an, dass danach keine große Lust auf Schule mehr war. (Klar, oder?) Die kleine Feier in der Klasse soll aber sehr nett gewesen sein und die Muffins lecker. 

Am Nachmittag rückte uns dann die Großfamilie auf den Leib. Okay, ich darf nicht meckern, der Gatte hat nur einen Bruder mit Frau und drei Kindern, aber trotzdem wurde es inklusive Großeltern in unserer kleinen Hütte recht kuschelig. Da wir andererseits ziemlich viel Balkonfläche haben, bewährt sich Grillen für derartige Zusammenkünfte. Dazu selbstgemachter Hummus, Foccacia, Nudelsalat (obwohl Israelis immer völlig unverständig sind, wie Nudeln und Grillfleisch zusammengehen), Krautsalat, Oliven und zum Nachtisch besagten Käsekuchen und Blumenbrioche

Danach waren wir alle ziemlich erledigt, aber sehr froh, es so reibungslos hinter uns gebracht zu haben. Heute hängen wir zum Ausgleich nur ab. Mit Reste essen und Geschenke ausprobieren. Wir waren im Park Inline Skating lernen, haben ein Triops-Biotop eingerichtet und viel Mancala gespielt. Das Spiel habe ich erst in Israel kennengelernt. Es ist das Lieblingsspiel des Mädchens in Schule und Hort, jetzt hat sie endlich ein eigenes :) 

Alles in allem ein schöner Abhängsamstag. Und bei euch so?





// Der Samstagskaffee ist eine Aktion von Ninjas Sieben, bei der wir uns Woche für Woche zum Kaffeeplausch treffen dürfen. // 


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Freitag, 20. März 2015

Tief durchatmen ..... weitermachen.

Wir haben also gewählt in Israel.

Ich bin hingegangen, natürlich, habe mein Zettelchen eingetütet und war wirklich optimistisch, dass es zu einem politischen Wechsel kommt. Aufgewacht sind wir in der bitteren Realität, dass es wohl erstmal mehr oder weniger so weitergehen wird, wie bisher. Nicht dass ich Wunder erwartet hätte, dazu sind die Sachverhalte hier einfach viel zu kompliziert und verfahren, aber frischer Wind, frisches Nachdenken, vielleicht ein kleiner Richtungswechsel in vielen Bereichen, nicht nur im "Konfliktmanagement", hätte - meiner Meinung nach - diesem Land und diesem Volk gerade sehr gut getan.

Nun, es ist anders gekommen und ich habe beschlossen, mich nicht daran aufzureiben. Ich habe mich in den sozialen Medien vor und unmittelbar nach der Wahl nämlich ziemlich daran aufgerieben und sehe ein, dass es im Grunde nichts bringt. (Außer schlaflose Nächte.) Außerdem hat mein Kind morgen (nein, heute!) Geburtstag und das ist wichtiger als jedes Wahlergebnis. Also seht es mir nach, dass es hier keine Zusammenfassung geben wird, ich verweise auf die zahlreichen Analysen und Artikel, in diese oder jene Richtung, die das Netz so zu bieten hat. (Mir wurde vorgeworfen, ich sei zu aggressiv in meiner Einstellung und würden den Anderswählern alles mögliche absprechen wollen, darüber muss ich erstmal in Ruhe sinnieren und suche deshalb bewusst keine Links zu Artikeln raus, die mir gefallen).

Bald gibt's wieder kuschelbunte Alltagsfragmente von mir. Versprochen :)





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Dienstag, 17. März 2015

Ich bin dann mal wählen...


Und danach stopfe ich mir diesen freien Tag (der Wahltag ist hier als Feiertag gesetzlich verankert) mit Aktivitäten voll, damit er schneller vorbei geht, denn die Hochrechnungen beginnen erst um 22:00 ...

Dieses Video zeigt sehr schön, wie die israelische Demokratie funktioniert. (Leider nur auf Englisch)





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Montag, 16. März 2015

Meine Woche auf Instagram - #FMSphotoaday (Week 11)


Zwischen Träumereien nach Afrika und den bevorstehenden Wahlen morgen, hier noch schnell meine Instagramausbeute der vergangenen Woche.

Das hier waren die "Prompts" der Photo-A-Day-Challenge:



Und was ich daraus gemacht habe:


9. Make
10. Floral
11. Happy place
12. Details
13. Colour
14. Favourite
15. Small

Das Hundebild hat mein Mädchen gemacht <3

Am besten angekommen ist allerdings ein Bild von glücklichen Pferden, das ich "einfach so" gepostet hatte. Euch hatte ich das vor einiger Zeit schon mal hier gezeigt.

Gut gelungen ist mir auch das Foto einer Moschee im Gegenlicht in einem Dorf unweit von Jerusalem am Samstag Nachmittag. Finde ich jedenfalls.

Eine schöne fotointensive Woche wünsche ich uns allen, die neuen Prompts für Photo-A-Day hat Chantelle schon veröffentlicht.



// Chantelle von Fat Mum Slim ist eine der ganz großen Lifestyle-Bloggerinnen meiner Generation. Sie lebt und bloggt in Australien und hostet schon lange die Photo-a-Day-Challenge, im Rahmen derer täglich Fotos zu bestimmten Stichwörtern - "prompts" - gesammelt werden. //


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