Samstag, 28. Februar 2015

"Das wollte ich schon immer mal ausprobieren..." zum Samstagskaffee


Heute steht für uns mal wieder ein Ausflug mit unserer Wandergruppe auf dem Programm. (Hier und hier gibt es Fotoberichte über die bisherigen Ziele). Es ist üblich, dass jede Familie entweder etwas zum gemeinsam Frühstück oder Mittagessen mitbringt. Ich entschied mich für Frühstück (das liegt mir mehr) und hatte die verrückte Idee, mal ein Backrezept zu testen, das immer mal wieder durch's weltweite Web geistert: 

Das Nutella-Blumenbrot aus Brioche-Teig. 

Es ist süß, man kann bequem einzelne Stücke abbrechen ohne zu kleckern, und es ist so schokoladig, dass es garantiert auch Kinder und heikle Esser überzeugt. Dachte ich mir so. 

Aber würde es auch klappen? Oft werden solche Internetwunder zuhause doch nicht so, wie es all die Pinterester, Instagrammer und YouTuber versprechen... Aber mein Ehrgeiz war geweckt und so klickte ich also ein bisschen hin- und her und blieb schließlich an diesem Video aus Steve's Kitchen hängen. Der lustige Steve erklärt die einzelnen Schritte so liebevoll und motivierend, dass ich am Ende sicher war: Das kriege ich hin!

Zunächst musste der Brioche-Teig ordentlich geknetet werden. Ja, ich habe das von Hand getan, weil Steve im Video so charmant dazu rät, dass ich es als Sakrileg empfunden hätte, doch zum Knethaken zu greifen. Und es stimmt. Nach etwa 10 Minuten kneten wird der Teig wirklich wunderbar elastisch. (Danke Steve!)



Knet, knet, knet... *träller*

Jetzt in Ruhe gehen lassen...

Ich habe mit Hefeteig nicht immer gute Erfahrungen gemacht und war entsprechend nervös, aber dieser Teig ging wunderbar auf, obwohl es abends schon ein wenig frisch wurde bei uns.

fluffig aufgegangener Teig

Ein bisschen knifflig fand ich es dann allerdings schon, vier gleich große dünne Teigfladen auszurollen und mit Nutella zu bestreichen. Wie gut, dass sich der Teig so gut ziehen lässt, denn als ich fertig war, war das Schokoladenrund schon wieder etwas zusammengeschrumpft, sodass ich ihn noch mal in Form bringen musste. 

Das Zuschneiden war dann wieder absolut easy und machte richtig Spaß, ebenso das Eindrehen der Blüten. Dieser Teil ist wirklich so einfach, wie er im Internet aussieht! 

16 Schnitte gemacht...
jeweils gegeneinander gedreht...

fertig ist das Nutellablümchen :)

Danach den Ofen anwerfen und auf 180 Grad vorheizen, während das vorbereitete Brot unter einem Küchentuch noch mal ein wenig geht und schließlich für 20 Minuten in den Ofen. Die Duftentwicklung ist der Wahnsinn und das Endergebnis sieht irre lecker aus.

Die Teigränder habe ich übrigens einfach zu Knoten gedreht und mit gebacken, als Geschmacksprobe sehr praktisch, kann ich euch sagen :)

wenn ihr das riechen könntet...!



// Der Samstagskaffee ist eine Aktion von Ninjas Sieben bei der wir uns Woche für Woche zum Kaffeeplausch treffen dürfen. // 


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Freitag, 27. Februar 2015

12tel Blick mit Palme - Februar 2015

Meinen Ausblick habe ich diesen Monat einige Male fotografiert. Am speziellsten erschien mir aber das Foto vom 20.2.2015. An diesem Tag war es klirrend kalt, der Schneegeruch lag in der Luft, obwohl es bei uns nur für Hagel und Eisregen gereicht hat, und man kann auf dem Foto die beschneiten Hügel in Richtung Jerusalem erahnen.

Landschaftsmäßig hat sich auch etwas getan, der Hügel ist immer noch saftig grün und viele Blumen vom Januar kann man auch Ende Februar entdecken, aber: der wilde Senf hat sich dazu gesellt und blüht wie verrückt.

Gegen den grauen Himmel bildet das knallige Gelb einen besonders interessanten Kontrast, der auf dem Foto leider nicht ganz so gut rüberkommt...

Alle bisher fotografierten Blicke findet ihr hier.




Wird es bei euch in der fernen Heimat auch schon langsam Frühling? Oder muss ich noch mal richtig Winterkleidung einpacken für meine Reise nach München kommende Woche?


// Der 12tel Blick ist eine Fotoaktion von Tabea Heinicker, die jeweils am Ende des Monats die Monatsblicke der teilnehmenden Blogger bei sich sammelt. //


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Donnerstag, 26. Februar 2015

[DonnerstagsErinnerung] Städtereise Berlin mit Schulkind

Zum "Tag der Familie", der in Israel seit einiger Zeit anstelle des Muttertags begangen wird und die ganze Familie in den Mittelpunkt der Feierlichkeiten stellt, bekamen wir von der Klassenlehrerin die Aufgabe, einen Fotobericht über ein besonderes Familienerlebnis abzuliefern. Diese Erlebnisberichte werden dann in einem Buch zusammengestellt, das in der Klasse von Familie zu Familie wandern und zu einem besseren Kennenlernen zwischen Schülern und Eltern führen soll.

Nun finde ich persönlich diese Projekte (mit denen am Ende die Eltern die Hauptarbeit haben) ja eher lästig, obwohl die Idee grundsätzlich sicher sinnvoll und nett ist, aber ich will nicht meckern. Andere haben 3-4 Kinder und kriegen es schließlich auch auf die Reihe...

Als Thema wählten wir unsere Berlinreise 2013. Berlin ist ja in letzter Zeit unter Israelis sehr "hip", und so besteht weniger Gefahr, die Leser zu langweilen. Außerdem haben wir einen ganzen Fundus von Fotos von diesem Trip, so dass es letztlich mühelos vier Seiten wurden.

Statt einfach nur einen Fließtext dazu zu verfassen, entschied ich mich, den Bericht in verschiedene Absätze mit unterschiedlichen Erzählern - Papa, Mama, Kind - aufzuteilen. Das Mädchen ließ ich ihren Teil auf mein Handy sprechen und tippte ihn später nur ab, der Gatte und ich tippten unsere Berichte natürlich direkt selbst in die Tasten. Es überraschte mich einmal wieder, wie viele detaillierten Erinnerungen an diese Reise gerade das Mädchen "abgespeichert" und verinnerlicht hat.

So wurde aus dem lästigen Schulprojekt am Ende ein schönes Erinnern an drei herrlich sonnige, intensive Tage in der deutschen Hauptstadt.

Nach unserer Rückkehr hatte ich damals auch hier einige Fotos gezeigt, klickt doch mal in diesen Archivbeitrag, wenn ihr mögt:

Und wie war eigentlich Berlin ?






Auf Instagram erfreut sich der "Throwback Thursday" (#tbt) großer Beliebtheit. Immer wieder donnerstags posten Nutzer alte Fotos und schwelgen in Erinnerungen. Dabei spielt es keine Rolle ob das Bild erst ein Jahr alt ist oder aus einem uralten Familienalbum abfotografiert wurde. Ich möchte diese Idee im Blog aufgreifen und die Donnerstage ab und an meinen Erinnerungen widmen. 



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Sonntag, 22. Februar 2015

Meine Woche auf Instagram - #FMSphotoaday (Week 8)

Hier sind sie wieder. Meine sieben Photo-A-Day-Challenge-Fotos der vergangenen Woche. Mir gefiel diesmal das Design der Promptliste besonders gut. Chantelle bittet jede Woche einen anderen Grafiker, die Liste für sie zu gestalten, so bleibt es jede Woche frisch und abwechslungsreich :) 



Und so habe ich sie umgesetzt. Ein Klick führt wie immer direkt zu Instagram. (@photo_fragment)

from where I stand
routine 
bedside
fresh
this is so me 
matching 
macro

Mein persönliches Wochenhighlight war wieder kein Foto für die Challenge:

Der Regenbogen auf dem Weg zur Arbeit. Geht das nur mir so oder seht ihr da auch noch einen zweiten, sehr blassen Bogen über dem, den ich eigentlich fotografieren wollte? Den habe ich erst später entdeckt, aber ich bin immer noch nicht sicher, ob mir mein Hirn da nicht eine optische Täuschung vormacht...





// Chantelle von Fat Mum Slim ist eine der ganz großen Lifestyle-Bloggerinnen meiner Generation. Sie lebt und bloggt in Australien und hostet schon lange die Photo-a-Day-Challenge, im Rahmen derer täglich Fotos zu bestimmten Stichwörtern - "prompts" - gesammelt werden. //


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Samstag, 21. Februar 2015

Ausgeschlafener Samstagskaffee



Mei, was für eine Nacht! Ich glaube, in 13 Jahren Israel habe ich so einen Sturm noch nie erlebt. Geschneit hat es zwar nicht, aber von Eisregen, Blitz, Donner, Hagel bis peitschendem Sturzregen war alles dabei. Gestern am späten Nachmittag fing es an und ging die ganze Nacht hindurch mit kurzen Pausen ununterbrochen so weiter.

Das Mädchen verbrachte die Nacht bei einer Klassenfreundin - ein seltener Luxus für alle Beteiligten. (Außer vielleicht für die Eltern der Freundin, aber ich hoffe mal, dass sich auch deren Stress in Grenzen hielt...)  Nach einem Treffen mit Schwager und Schwägerin im Irish Pub gestern Abend, mummelten wir uns mit Körnerkissen und dicken Federbetten warm ein und konnten heute Früh sage und schreibe bis 10:00 ausschlafen. Das gibt es sonst nie und hätte die Hundefrau nicht dringend Gassi gemusst, hätten wir uns womöglich noch mal die Decke über den Kopf gezogen... Überrascht waren wir allerdings zu entdecken, dass der Sturm sich scheinbar vollständig verzogen hat: Blauer Himmel, Sonne, vereinzelte weiße Wölkchen - ein verrückter Kontrast zum nächtlichen Weltuntergangswetter.

In Jerusalem gab es übrigens tatsächlich ordentlich Schnee. Impressionen gibt es hier in einem Video:

Let it Snow! - Schnee in Jerusalem

Einen Kaffee mit leichtem Frühstück und eine Waschmaschinenladung später, verabschiedete ich mich zum Sport und der Gatte ging das Mädchen abholen. Aufgekratzt, aber auch rechtschaffen müde kam es nach Hause, wollte auf keinen Fall einen Nachholmittagschlaf machen und schlief eine knappe Viertelstunde später mitten im Wohnzimmer auf dem Fliesenboden ein. Inzwischen liegt es in eine Fleecedecke gerollt auf dem Sofa und wird wahrscheinlich beim Aufwachen zugeben, dass dieses Schläfchen ganz wunderbar war. Nur um sich dann, beim nächsten Mal, wieder mit Händen und Füßen gegen den Mittagschlaf zu wehren....

Kinder!




// Der Samstagskaffee ist eine Aktion von Ninjas Sieben bei der wir uns Woche für Woche zum Kaffeeplausch treffen dürfen. // 



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Donnerstag, 19. Februar 2015

[Buch] Theodor Storm: Der Schimmelreiter #LLBC

Diesen Monat habe ich ein Lieblingsbuch von Kerstin gelesen. Der Schimmelreiter von Theodor Storm gehört ja zu den großen deutschen Klassikern, aber ich bin mir fast sicher, dass ich ihn zuvor noch nie gelesen hatte. 

Ich kopiere mal diesen, wie ich finde, sehr treffenden Klappentext der Novelle hierher: 
Der Schimmelreiter ist viel mehr als ein klassisches Stück deutscher Literatur - auf knappsten Raum nutzt er eine Gespenstergeschichte, um vom Kampf des Menschen gegen die Natur und gegen den Menschen zu erzählen. Hauke Haiens Versuch, dem Meer neue Grenzen zu ziehen, führt in einen Abgrund, dessen Ausdeutung den Leser verschlingt wie die Sturmflut das neugewonnene Land.

Der Schimmelreiter spielt in Friesland in einer Ortschaft an der Küste, in der man dem Meer mit Respekt und Furcht begegnet und der Deichgraf der wichtigste Mann am Ort ist. Da ich viele Sommer meiner Kindheit auf einer Nordseeinsel verbringen durfte, konnte ich mir die Landschaft, das Wetter und die örtlichen Zusammenhänge, die Storm beschreibt, bildhaft vorstellen. Der Deich, die Marschen, Priele, reetgedeckten Häuser, bis hin zu der umspukten Hallig, entstanden sehr lebendig vor meinem inneren Auge. Die Atmosphäre und Mentalität der deutschen Küste einzufangen, gelingt Storm meisterhaft. 

Allerdings hatte ich anfangs Mühe, in die Geschichte hinein zu finden, was wohl auch an der zunächst etwas sperrigen Sprache lag. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die Erstveröffentlichung der Novelle bald 130 Jahre her ist. Auch wurde ich mit Hauke Haien, dem brillanten Deichgrafen im Mittelpunkt des Geschehens, lange nicht so recht warm, was sich erst änderte, als ich ihn in Beziehung zu seiner Frau und Tochter erlebte. 

Möglicherweise spürte ich die Abneigung seines Umfeldes ihm gegenüber etwas stärker nach, als vom Autor beabsichtigt, doch gerade zu Beginn war ich latent genervt von diesem zahlenvernarrten Denker und verständig der feindseligen Gemeinschaft gegenüber, in der er von Anfang an immer wieder aneckt. Möglicherweise hat Storm genau das beabsichtigt, um die - für mich - wichtigste Moral der Geschichte anzubringen:

Das Misstrauen, die Feindseligkeit und unterschwellige Furcht dem "Anderen" gegenüber. Dem Fremdling, dem Querdenker, dem Andersfarbigen, dem übermäßig Intellektuellen oder unterdurchschnittlich Begabten, dem Sonderling, dem Einzelgänger gegenüber - die Xenophobie war schon immer ein zentrales Problem der Menschheit, scheint mir. 

Und so nehme ich für mich aus dem "Schimmelreiter" vor allem eine Mahnung an mich selbst mit, tagtäglich mehr Akzeptanz und Toleranz in meinem Umfeld zu üben. 

Danke Kerstin, dass du mir dieses Buch vorgeschlagen hast :)






#LLBC-Teilnehmer: Mögt ihr euch mit euren Leserlieblingsbüchern unten verlinken? Ich komme euch gern besuchen, damit ich auch den Punktestand hier aktuell halten kann :) 









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Mittwoch, 18. Februar 2015

Der nationale Notstand.... *grins*

Es riecht schon wieder nach Schnee im Land und man munkelt, er soll diesmal sogar bis zu uns kommen...  Da kann man schon mal nervös werden:

Vorbereitung auf den Sturm
Laut Wetterbericht gibt es Anzeichen dafür, dass es in unserer Stadt in der Nacht von Donnerstag auf Freitag schneien könnte. Daher hat die Stadtverwaltung begonnen, bestimmte Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Die Stadt hat den Sicherheitskräften allradbetriebene Fahrzeuge, Kräne zur Bergung von Verletzten und Reparatur von Laternen und Masten sowie Räumfahrzeuge bereit gestellt. Außerdem werden der Stadtverwaltung die Jeeps der Polizei zur Verfügung stehen. Updates zum Schulbetrieb folgen. Wir empfehlen unseren Bürgen folgendes: Verlegen Sie ihren Wochenendeinkauf nach vorne, vermeiden Sie Autofahrten und planen Sie Fahrten aus und die Stadt frühzeitig, falls Zufahrten geschlossen werden sollten. Bei Schnee oder Eisbildung auf den Straßen wird von Autofahrten aufgrund von Glatteis generell abgeraten. Außerdem rechnen wir mit Verspätungen und kurzfristigen Änderungen im öffentlichen Nahverkehr, informieren Sie sich, bevor Sie das Haus verlassen. Weitere Informationen und Updates erhalten Sie auf unserer Facebookseite, der Internetseite der Stadtverwaltung sowie über die Hotline der Stadt. Wir wünschen allen einen angenehmen, warmen und regenreichen Winter. 

- Statusupdate vom 18.2. auf der Facebookseite unserer Stadt.

Ich bin dann mal Konserven einlagern.


so wird's dann wohl eher nicht ganz... ;)



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Dienstag, 17. Februar 2015

[Buch] Gemeinsam lesen 17|2|2015


Ullstein


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Marlen Haushofer: Die Wand, Seite 32


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Hätte es noch irgendwo in der Nähe ein Rind gegeben, hätte es Luchs längst aufgespürt.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?


Die Wand ist ein Buch von dem mir meine Mutter vor Jahren erzählt hat, als wir auf einem saftigen Allgäuer Berghang standen und Kühe beobachteten.

Die Geschichte der Frau, die in einer Jagdhütte allein und von einer unsichtbaren Wand eingeschlossen aufwacht, und fortan gezwungen ist, einsam ums Überleben zu kämpfen, hat sich mir damals so nachhaltig ins Gedächtnis gebrannt, dass ich prompt einen unheimlichen Traum davon hatte. Seither ist mir das Buch immer mal wieder begegnet, jetzt stelle ich mich endlich meinem Grusel und lese es, nicht zuletzt um in der Reading Challenge den Punkt 23: A book that scares you abhaken zu können.

4. 100x "Gemeinsam Lesen"! Lasst es Revue passieren ....


First things first: Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag und vielen lieben Dank an Alex Weltenwanderer und die Mädels von Schlunzen-Bücher !


Ich habe gerade mal nachgesehen. Mein erstes Mal noch drüben bei Asaviel war ziemlich genau vor einem Jahr, am 25. Februar 2014. Damals habe ich gerade Igraine Ohnefurcht von Cornelia Funke gelesen und bin in die Aktion eingestiegen, weil mich die Idee reizte, meine aktuellen Bücher kurz vorstellen zu können, ohne gleich eine lange Rezension schreiben zu müssen. Seither war ich recht regelmäßig dabei und schreibe heute meinen 36. Beitrag.

In letzter Zeit überlege ich allerdings, ob ich nicht lieber aussteigen sollte, weil mir die Zeit fehlt, mich in der Community so einzubringen, wie es von den Veranstalterinnen gewünscht wird und das setzt mich dann eher latent unter Druck... Tatsächlich erschlägt mich aber die Menge an Beiträgen, die als nichtklickbare Links in die Kommentare gepostet werden. Ein dynamisches "Linkup" würde mir mehr zusagen, aber das ist wahrscheinlich mein persönliches Ding. All die jungen Buchbloggerinnen haben wahrscheinlich mehr als genug Zeit und Nerven, von Blog zu Blog zu flattern und überall zu kommentieren ;-)

Sehr schön finde ich hingegen die Neuerung bei Gemeinsam lesen, dass die vierte Frage nun immer schon in der Vorwoche bekannt gegeben werden soll, damit man den Beitrag besser planen kann.



// Gemeinsam lesen wird jeden Dienstag abwechselnd von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher ausgerichtet. //






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Montag, 16. Februar 2015

#Schreibzeit (2): Netzwerken oder das Buhlen um Aufmerksamkeit

Ok, ich geb's zu. 


So sehr ich mein Blog schätze, allein um des Bloggens und des Gedanken sortierens willen, bin ich manchmal doch ganz schön gefrustet, wenn ich sehe, wie um mich herum die Neublogs aus dem Boden schießen und "sofort" viel mehr Leser und Aufmerksamkeit bekommen, als ich nach vielen Jahren. Und Kommentare. Ja, Kommentare bekommen die anderen auch alle viel mehr. Dafür, dass ich die gängigen Bloggerregeln brav befolge, authentisch (wie ich finde) blogge und überhaupt ziemlich viel Zeit investiere, um diese Ecke nett zu machen, würde ich mir manchmal doch noch ein bisschen mehr wünschen. Mehr Zugriffe, mehr Interaktion, mehr Feedback, mehr externe Erwähnung, mehr .... Aufmerksamkeit einfach.

Natürlich weiß ich ganz genau, dass viele Kommentare nicht alles sind und dass ich ganz viele Leser habe, die nie kommentieren, weil sie in der Bloggerwelt nicht so verankert sind wie ich, sondern "nur" meine Beiträge lesen und mental "abheften". So wie einen Zeitungsartikel oder so. Woher ich das weiß? Weil so ein Leser manchmal unvermittelt aus seiner Ecke kommt und mir entweder im persönlichen Gespräch, per Email oder auf Facebook davon erzählt. Das ist toll, ebenso wie ich es toll finde, dass ich fast alle meiner regelmäßigen Kommentiererinnen gefühlt "kenne" und bisher kaum Trollalarm bei mir erleben musste. Das ist echt viel wert und manchmal bin ich mir gar nicht sicher, ob ich richtig bekannt werden will, denn Israelthemen ziehen leider auch viel unangenehmes Volk an, wie ich bei bekannteren Kollegen immer wieder beobachten muss. 

Andererseits schaue ich auf meine Statistiken und bin entzückt, wie sie sich im Laufe der Zeit verbessert haben. Ich nutze seit Anfang 2012 Google Analytics, das ja angeblich eines der präzisesten Tool am Markt sein soll, und beobachte Jahr für Jahr stabile Zuwachsraten bei den Leser- und Zugriffszahlen. Aber absolut gesehen wirkt es halt trotzdem eher wenig, zumal mir Vergleichswerte fehlen, was ich überhaupt realistischerweise erwarten kann. Und wie misst man das überhaupt - was man realistischerweise erwarten kann? Andererseits, allein die Tatsache, dass ich nicht mit Spam, Trollkommentaren, Werbeangeboten und anderen Anfragen aller Art überschüttet werde, spricht ja auch irgendwie für sich.

Ja, es hat alles immer zwei Seiten mit der Bekanntheit und wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich mir selbst oft nicht ganz klar darüber, ob ich richtig viel Verkehr wirklich will - denn so ist es ja auch ganz schön und gemütlich in meiner kleinen vertrauten Ecke. 

Aber ein bisschen mehr wäre schon nett, nicht zuletzt weil ich einiges dafür tue, meine Fragmente unter's Volk zu bringen.



Konkret:


Ich blogge regelmäßig. Nicht täglich, aber jeden zweiten Tag klappt es eigentlich meistens, drei Beiträge pro Woche sind mein angepeiltes Minimum, drunter mag ich - außer im Urlaub - nicht gehen. Ein wöchentlicher Fixpunkt, den ich so gut wie nie verpasse, ist der Samstagskaffee von Ninjas Sieben. Dieses Bloggertreffen ist so offen gehalten, dass mir eigentlich immer was dazu einfällt. Mal ein spannender Ausflug, mal ein alltäglicher Sofarückblick auf die Woche. Viele der Teilnehmer sind auch auf Instagram und wenn ich es schon nicht schaffe, viele Blogs zu besuchen, setze ich wenigstens Herzchen auf die Fotos (und fühle mich gleich weniger armselig.)

Meine große Schwäche ist nämlich, dass ich nur selten Kommentare auf anderen Blogs hinterlasse, weswegen ich eigentlich überhaupt gar nicht jammern darf, dass bei mir wenig kommentiert wird und tatsächlich vermute ich da eine gewisse Kausalität: Wer viel bei anderen kommentiert, darf natürlich erwarten und damit rechnen, im Gegenzug auch Kommentare zu bekommen -

Aber: Ich komme einfach nicht dazu. Echt nicht. Ich blättere zwar täglich auf dem Feedly-Reeder durch meine, mittlerweile ziemlich umfangreiche, Blogroll und habe viel Freude an all den bunten, vielseitigen Beiträgen, aber kommentieren ist mobil eher schwierig (lies: ätzend), und wenn ich daheim mal eine Stunde am Rechner habe, geht die ruckzuck für neuen Content drauf. Mann und Kind monieren eh schon viel zu oft, dass Mama ja _nur_ am Computer sitzt. Das wird, fürchte ich, in diesem Bloggerleben auch nichts mehr, und ich habe mich damit abgefunden, die Konsequenzen dafür zu tragen. (Pathos Ende.)

Weitere Aktionen, an denen ich regelmäßig teilnehme, sind Caros monatliche 12-von-12, das Tagebuchblogging bei Frau Brüllen und der 12tel Blick von Tabea. Auch Nics wiederbelebtes Projekt beauty is where you find it habe ich auf dem Zettel, bin aber unsicher, ob ich das überhaupt unterkriege. Es soll ja noch Raum bleiben für die Alltagsgeschichten, die viele meiner Leser so mögen und die den Charakter dieses Blogs letztlich ausmachen. 

Womit ich wieder beim Thema bin: auf Leserwünsche eingehen, um die Bloginhalte besser auf das Publikum abzustimmen. Ich überlege immer mal, meine Leser noch mehr dazu zu ermutigen, mir Fragen zu stellen und Themen vorzuschlagen.  

Gern bin ich auch zu Gast auf anderen Blogs (hier und hier zum Beispiel) und kann sehr empfehlen, solche Angebote von Nachbarblogs anzunehmen (oder sogar selbst anzutragen). Erstens werden dadurch andere auf einen aufmerksam, zweitens findet man vielleicht selbst noch das eine oder andere interessante Blog. 

Social Media


Jenseits der "eigenen vier Wände" ist mein Blog mit meinem privaten Facebookprofil, meinem Twitteraccount und Bloglovin' verknüpft. Letzteres nutze ich allerdings nicht, es dient nur dazu, eine weitere gängige Abomöglichkeit für meine Besucher anzubieten. Bloglovin' hat mir damals versprochen, dass ich, wenn ich unter meine Posts standardmäßig den Bloglovin'-Button einbette, sofort richtig viele neue Leser bekomme. Das stimmt zwar nicht ganz, aber ich merke schon, dass Bloglovin' in der Blogosphäre recht gut genutzt wird. 

Die Facebookverknüpfung sorgt dafür, dass alle neuen Artikel automatisch auf meiner Facebooktimeline erscheinen. Vorteil: Ich muss mich nicht darum kümmern (lies: daran denken). Nachteil: Ich kann diese automatisierten Beiträge nicht anpassen, weswegen ich immer mal überlege, ob ich da nicht umdenken sollte, auch um meine eigenen Beiträge besser von all den anderen Verlinkungen in meiner Timeline abzuheben. 

Ebenso läuft es auf Twitter. Selten, wenn es mir wirklich wichtig ist, poste ich auf Twitter auch gezielt und arbeite mit Tags, um ein gezieltes Publikum ansprechen zu können. Gerade was Buchbesprechungen angeht, sollte ich da etwas sorgfältiger werden, damit Autoren und Verlage auf meine Beiträge aufmerksam werden. Finde ich. 

Ansonsten bin ich auf Twitter eher selten aktiv unterwegs, auch dazu fehlt mir einfach die Zeit.  Eine eigene Facebookseite für mein Blog habe ich in der Vergangenheit immer mal wieder erwogen und dann wieder verworfen. Laut Social Media Experten lohnt sich so etwas nur, wenn man richtig viel Aufmerksamkeit generieren kann und das können die wenigsten Wald-Wiesen-Blogger. 



Viele Blogger schwören auf die Netzwerkwirkung von Pinterest, aber das ist derzeit noch ein Buch mit sieben Siegeln für mich, dazu kann ich also nicht wirklich was sagen. Ich glaube aber verstanden zu haben, dass sich das in erster Linie für "Selbermacher" jeglicher Couleur lohnt, was bei mir ja doch eher ein Randbereich ist. 

Mein liebstes Social Media Spielzeug ist zur Zeit unangefochten Instagram. Der Content ist überschaubar (man teilt nur Fotos und Mini-Videos) und spricht meine kreative Seite total an. Außerdem ist die Interaktion mit der Community viel befriedigender als Twitter. In Instagram erwähne ich mein Blog eher selten, aber der Link steht natürlich im Profil und mitunter weise ich mit einem Beispielfoto auf einen Artikel mit Fotoschwerpunkt hin. Leichter ist es, Blogleser zu Instagram zu bekommen, habe ich festgestellt, wohl weil es niedrigschwelliger ist, ein paar Fotos zu liken, als sich auf lange Blogartikel einzulassen, womöglich noch in einer fremden Sprache. Als "Wegweiser" habe ich eine Diaschau meines Instafeeds auf dem Blog eingebaut und zeige einmal die Woche ausgewählte Bilder mit Verlinkung zu Instagram.  

Unterm Strich kann ich wohl sagen, dass es die Mischung macht und dass meine Leser auf den unterschiedlichsten Wegen zu mir kommen. Das ist schön, sie sind mir sehr willkommen, egal über welche Route :) 



/// Unter der Überschrift #Schreibzeit lädt Bine (was eigenes) einmal im Monat alle Bloggerkolleginnen ein, wild im Kopf herumschwirrende Gedanken zu einem bestimmten Thema in Worte zu fassen und aufzuschreiben. ///



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Sonntag, 15. Februar 2015

Meine Woche auf Instagram - #FMSphotoaday (Week 7)

Hm... mit den meisten Photo A Day - Prompts dieser Woche konnte ich nicht viel anfangen, weswegen ich mit der Ausbeute auch nicht so richtig zufrieden bin. Aber das gehört zu dieser Challenge ja irgendwie dazu und macht ja einen Teil der Herausforderung aus, nicht?

Hier die Reizwortliste von Chantelle:



Und das ist meine Ausbeute dazu (ein Klick auf das Bild führt zu Instagram):


energy
this inspires me 
on the wall 
pointy 
temptation 
love
spot

Alles eher keine wow!-Fotos, wie ich finde, wenn auch der Gatte mit der Gerbildame sehr herzig rüberkommt ;)

Abseits der Photo A Day - Challenge ist mir aber dieses Foto gelungen, das mir richtig gut gefällt. (Ich fotografiere ja nicht ausschließlich für Fat Mum Slim):



Gefällt's euch auch?



// Chantelle von Fat Mum Slim ist eine der ganz großen Lifestyle-Bloggerinnen meiner Generation. Sie lebt und bloggt in Australien und hostet schon lange die Photo-a-Day-Challenge, im Rahmen derer täglich Fotos zu bestimmten Stichwörtern - "prompts" - gesammelt werden. //




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Samstag, 14. Februar 2015

Samstagskaffee und Rückblick auf eine besondere Woche


Erstaunlich, wie schnell das Wetter mal wieder umgeschlagen hat. Während ich den letzten Samstagskaffee bei offener Balkontür schrieb, weil wir fast 30 Grad hatten, sitze ich heute in warmer Strickjacke am Rechner, meine Füße stecken in dicken Socken und Hausschuhen. Der frische Wind mag zwar wesentlich gesünder sein, als der ekelhafte Sandsturm, der hier Mitte der Woche durchgefegt ist, aber für mich eindeutig zu kühl.

Während ich hier so sitze, meine Lieben sind im Park, sinniere ich über die vergangene Woche, die wieder so schnell vergangen ist. Gleichzeitig scheint voriges Wochenende schon in weiter Vergangenheit zu liegen, was vermutlich ein (gutes?) Zeichen dafür ist, dass die Woche reich gefüllt war:

Am Sonntagabend fuhr ich mit einer lieben Freundin und Bibliophilin nach Jerusalem zur Eröffnung der Internationalen Jerusalemer Buchmesse. Bereits zum 27. Mal findet dieser bunte Markt der Literatur in Jerusalem statt, der Autoren und Verlage aus aller Welt anzieht, und als Bindeglied zwischen israelischer Literatur und der internationalen Verlagswelt fungiert.

Am Eröffnungsabend, bei dem außer dem Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat auch Israels neuer Präsident Reuven Rivlin anwesend war, wurde Ismail Kadare der Jerusalem-Preis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft verliehen. Der albanische Schriftsteller ist bereits Träger des britischen Man Booker Literaturpreises und lebte eine Zeitlang im französischen Exil. Das Leben in totalitären Gesellschaften ist ein wiederkehrendes Motiv in Kadares Werk. Noch ein Autor, den ich auf meine To-Read-Liste packen muss. *seufz*

Ein weiteres Highlight des Abends war die Eröffnung einer undurchsichtigen Wand, die das Goethe Institut, im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel, auf der Buchmesse installiert hatte. Die Wand, die aus über 5000 Holzklötzen mit eingravierten deutschen Zitaten und ihrer Übersetzung ins Hebräische und Arabische besteht, soll im Laufe der Woche verschwinden, da die Besucher eingeladen sind, die Zitate zu lesen und den einen oder anderen Holzklotz mit nach Hause zu nehmen. Der Run auf die Wand war gigantisch und ich begeistert, wie gut dieses Projekt von den Israelis angenommen wird. Es hatte ein bisschen was von chinesischen Glückskeksen, meine Freundin griff sich sofort ein Zitat, das exakt auf sie und ihre Persönlichkeit passte. Ich selbst griff dreimal zu, bevor mich ein Zitat ansprach, andere packten sich gleich mehrere Klötze in die Tasche. Einige Impressionen gibt es hier zu sehen.




Richtig durch die Stände stöbern konnte ich leider auf der Buchmesse nicht, denn als all die Eröffnungsfeierlichkeiten durch waren, wurden die Tore der Messe bereits geschlossen. Aber das ist vielleicht auch ganz gut so, wieder Geld gespart ...

***

Auch die Deutsche Jennifer Teege war dieses Jahr zu Gast auf der Jerusalemer Buchmesse, um ihr Buch Amon - mein Großvater hätte mich erschossen (Rowohlt, 2013)vorzustellen. Neben einer Buchvorstellung auf der Messe in Jerusalem, war sie unter anderem zu einer gut besuchten Lesung in Tel Aviv geladen, bei der ich mit einer israelischen Freundin am Donnerstag zu Gast war. 

Zum Einstieg las Jennifer den Prolog ihres Buches, in dem sie den Schock beschreibt, als sie mit 38 aus heiterem Himmel erfährt, dass ihr Großvater der brutale KZ-Kommandant Amon Göth war, den Millionen Menschen vor allem aus Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" kennen. Danach über ihre Spurensuche in Polen und auch über die schwierige Auseinandersetzung mit der Vergangenheit der wichtigsten Bezugsperson ihrer Kindheit: Jennifers Großmutter, die Amon Göth geliebt, die Grauen des Lagers verleugnet und bis zu ihrem Tod ein Foto des grausamen SS-Mannes über dem Bett hängen hatte. 

Es war bewegend, sie lesen zu hören, denn es wirkte auf mich, als hätte sie immer noch Mühe, diese Geschichte zu teilen, vielleicht besonders vor diesem Publikum. Sie, die vor zwanzig Jahren mehrere Jahre in Israel lebte, weiß natürlich ganz genau, dass sie zu Menschen spricht, für die der Holocaust mit sehr realen, schrecklichen Familienschicksalen verbunden ist. Man kommt in diesem Land an diesem dunklen Kapitel deutscher Geschichte nicht vorbei, und so hat das Erscheinen der hebräischen Übersetzung von Teeges Buch auch in den Medien viel Aufmerksamkeit bekommen. 

Wie nah das Publikum an dieser Geschichte aber tatsächlich ist, wurde auch mir erst klar, als Teege ihre Lesung beendete und für Fragen aus dem Publikum öffnete. Eine Frau stand auf, stellte ihren Sohn und ihren Vater vor, bevor sie erzählte, dass ihr Großvater als Amon Göths Schuster das Lager überlebte und später im Prozess gegen ihn aussagen konnte. Auch ihr Vater, dem der Rummel allerdings unangenehm sei, habe Göth gekannt. Es schien, als halte der ganze Saal den Atem an, aber es ging keine Feindseligkeit von dieser Familie aus, im Gegenteil drückte die Enkelin des Opfers der Enkelin des Täters ihre Wertschätzung aus und sagte: 
Mir scheint, die Geschichte heilt sich selbst. 
Im Saal war es ganz still geworden, als eine andere Besucherin aufstand und ebenfalls ihre Geschichte erzählte: Beide Eltern überlebten das KZ Płaszów, und obwohl die Mutter Zeit ihres Lebens Albträume von Göth und seinen Hunden hatte, suchte die Tochter bewusst den Kontakt zu seiner Familie. 2002 zunächst zu seiner Tochter Monika Hertwig, doch der Kontakt riss schnell wieder ab. Die Begegnung in Tel Aviv stellte nun eine weitere Chance für sie dar zu zeigen, dass sie die Nachkommen Göths als Opfer sieht, wie sich selbst und Jennifer Teege dafür schätzt, dass sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit geht. Man spürte ihr ab, wie wichtig es ihr ist, die nachfolgenden Generationen über die Verbrechen der Nazizeit aufzuklären.

Ja, es war eine besondere Stimmung an diesem Abend. Eine Stimmung, in der die grausame Vergangenheit nicht beschönigt wird, aber in der die Nachkommen sich annähern können und in der Versöhnung mitschwingt. Ich habe immer noch Gänsehaut.



// Der Samstagskaffee ist eine Aktion von Ninjas Sieben bei der wir uns Woche für Woche zum Kaffeeplausch treffen dürfen. // 




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Freitag, 13. Februar 2015

12 von 12 ein bisschen verspätet...


.... aber ich habe eine Erklärung / Entschuldigung dafür. Mein Abend gestern ging mit einer Lesung von Jennifer Teege zu Ende, die so beeindruckend war, dass ich darüber den ganzen restlichen Tag vergessen habe. (Ich hoffe, dass ich dazu komme, darüber noch etwas ausführlicher zu schreiben am Wochenende)

Ansonsten war mein Donnerstag auch eher normal. Der Sandsturm der die letzten Tage durch Israel gefegt ist, hat sich gelegt und alles mit einem zähen beigen Staub- und Sandfilm überzogen. Wie gut, dass der Gatte seine Balkonkästen ins Treppenhaus gerettet hat.

Im Büro passierte nichts wirklich aufregendes, das übliche eben. Frühstück, Papierkram, Kaffee, Mittagseintopf und so weiter... Der ganz normale Alltag :)

Und bei euch so?






// Die "12 von 12" sind ein Projekt, das Caro auf Draußen nur Kännchen einmal im Monat ausrichtet. Jeweils am Monatszwölften lädt sie die Teilnehmer dazu ein, 12 Fotos aus ihrem ganz normalen Alltag zu fotografieren und mit der Bloggerwelt zu teilen. Ich nehme seit 2012 regelmäßig an diesem Projekt teil. //




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