Mittwoch, 13. Mai 2015

#Schreibzeit (5) Im Moment ...

.... wächst mir das ganz Alltägliche ein bisschen über den Kopf.

Ich kann es überhaupt nicht richtig konkret an irgendetwas festmachen, aber es fühlt sich so an, seit ein paar Monaten schon, als laufe ich meinem Leben hinterher. So als stünde immer zu viel an und als wäre ständig zu wenig Zeit für alles. Und wenn ich dann innehalte und versuche nachzuforschen, wo das "zu viel" steckt, komme ich immer zu dem Schluss, dass es eigentlich gar nicht so viel ist. Dass es sich eigentlich gut ausgehen müsste, das Pensum auf die Tages- und Wochenstunden, privat wie beruflich. Und dass ich letztlich auf hohem Niveau jammere, denn ich sehe, dass es andere mit mehr Kindern, mehr Verpflichtungen, mehr Arbeitsbelastung schließlich auch auf die Reihe bekommen. Im Elternbeirat der Klasse und seit kurzem der ganzen Schule, sitzt eine Mutter mit vier Kindern. Das Mittelkind geht in die Klasse meines Mädchens, es gibt noch eine ältere Schwester und jüngere Zwillinge. Die Frau arbeitet - ich vermute Vollzeit - bei HP und ist in ihrer Freizeit pausenlos mit allerlei Pflichten und Missionen rund um die Schule beschäftigt. Die Sorte Frau, die allen Kindern zum Schuljahresende personalisierte Lesezeichen und Heftaufkleber schenkt, mit Foto versteht sich, und die aufwändige Power-Point-Präsentationen mit Kinder-, Baby- und Familienfotos aller Schüler für Klassenevents zusammenstellt. Die Sorte Frau, die sich immer meldet, wenn irgendwo Hilfe gebraucht wird.

Dann ist da noch die, die bereits zwei Kinder hat, aktuell hochschwanger auf die Ankunft eines dritten wartet, zwei Abteilungen in einer großen Hightechfirma leitet und bis kürzlich noch mehrmals die Woche nach der Arbeit ihre pflegebedürftige Mutter betreute. Der Gatte arbeitet natürlich auch und am Donnerstag feiern sie die Geburtstagsfeier der Achtjährigen. Natürlich mit der ganzen Klasse.

Demgegenüber stehe dann ich. Die Einzelkindmutter mit 75%-Stelle, die es gerade so schafft, dass ihre Wohnung nicht völlig versumpft, und die in ihrer Freizeit minimal Sozialkontakte pflegt und ansonsten hauptsächlich Zeit für sich selbst, zum Lesen und Bloggen nämlich, verschenkt und dann das Gefühl hat, sie laufe dem Leben hinterher. Das ist wirklich lächerlich. Stimmt's? Aber es fühlt sich gerade trotzdem so an.

In sechs Wochen beginnen die Sommerferien. Die sind in Israel genau zwei Monate lang und würden, selbst wenn ich dafür komplett Urlaub zur Kinderbetreuung nehmen könnte, meinen Jahresurlaub von zwei Jahren auffressen. (Wäre ich nicht bei einem großzügigen Arbeitgeber gelandet, der wesentlich mehr Urlaub gibt, als gesetzlich verankert, sogar den Jahresurlaub von 3-4 Jahren.) Das geht natürlich nicht, weswegen mir diese Sommerferien jedes Jahr aufs Neue lange vorher dünne Nerven bescheren. Im August nehme ich gut drei Wochen Urlaub. Bleiben noch fünf zu überbrücken. Im Juli gibt es seit 2014 immerhin staatlich subventionierte Betreuung in der Schule selbst. Allerdings nur bis 13 Uhr, die Nachmittagsbetreuung kostet extra, und nur bis zum 21. Juli, dann ist Schluss. Dennoch war ich wahrscheinlich eine der ersten, die ihr Kind dort angemeldet hat. Für beides. Bleibt im Juli eine Woche, die ich noch festzurren muss, gleich nachdem ich ausgerechnet und abgewägt habe, ob wir uns das "Seligkeitscamp" auf der Pferdefarm leisten können oder doch lieber nur das städtische, preiswertere. Dann ist Urlaub. In der letzten Augustwoche gibt es kaum noch organisierte Betreuungsangebote, das heißt, ich werde das Mädchen zwischen Papas und meinem Büro und der Schwiegermutter jonglieren müssen. Aber das ist ja zum Glück nur eine Woche.

Irgendwann im Laufe des Junis werden wir unseren Mietvertrag erneuern. Wahrscheinlich mit etwa 10%iger Mieterhöhung. Oder auch nicht, denn der Vermieter hat dem Gatten gesteckt, dass er womöglich gerne wieder selbst in seine Wohnung einziehen würde. Er gäbe uns aber "rechtzeitig" Bescheid. Tja. (Möglicherweise müssen wir also in den kommenden Monaten auch noch umziehen, aber darüber denke ich gerade nicht nach. Haha, natürlich denke ich darüber auch nach. Das lässt sich leider nicht so richtig abstellen.)

Jetzt gerade sollte ich mich eigentlich auf die Socken machen und zum Pilates gehen. Das täte mir gut, aber ich kann mich ganz schlecht aufraffen. Vielleicht bleibe ich einfach hier. (10 Minuten später: Ich bin hier geblieben, habe mit dem Mädchen ein bisschen Mancala gespielt und werde später vielleicht eine Flasche Wein mit dem Gatten köpfen. Und etwas bewegte Bilder ansehen. Eine neue Serie anfangen vielleicht. Oder "Hannahs Reise", das will ich schon lange.)

Und dann ist da noch dieser Bloggeburtstag. Heute.

Seit 5 Jahren blogge ich. 835 Beiträge sind dabei entstanden und 1795 Kommentare geschrieben worden. Ja, seit 5 Jahren investiere ich Zeit und Energie in diese virtuelle Ecke und frage mich manchmal, wie lange ich das noch "nebenher" aufrecht erhalten kann. Andererseits kann ich mir mein Leben ohne das Blog auch nicht (mehr) vorstellen, dafür ist es schon zu lange ein Teil von mir. Aber es frustriert mich, dass ich so viele Ideen und Gedanken habe und nicht genug Zeit, sie hier umzusetzen. Vor Ewigkeiten habe ich mir mal vorgenommen, jeden Tag zu bloggen. Das schaffe ich schon lange nicht mehr. In letzter Zeit ist auch mein mir selbst gesetztes Minimum - dreimal die Woche - fast zu viel. Aber wirklich mal eine Woche gar nicht zu bloggen schaffe ich auch nicht. Es ist ein bisschen schwierig gerade.

Dennoch:

Happy Birthday, kleines Blog !





Du Zeitfresser, unsäglicher.


/// Unter der Überschrift #Schreibzeit lädt Bine (was eigenes) einmal im Monat alle Bloggerkolleginnen ein, wild im Kopf herumschwirrende Gedanken zu einem bestimmten Thema in Worte zu fassen und aufzuschreiben. ///


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Kommentare:

  1. Hallo liebe Hadassa,
    auch ich wünsche Dir "Häbbie Börsdei" zu Deinem Bloggeburtstag. Ich kommentiere nicht immer, aber dafür lese ich regelmäßig :) und finde es ganz toll wie Du uns ein stückweit an Deinem und dem Leben in Israel teilnehmen lässt.
    Auch verstehe ich Dich nur zu gut! Diese Gefühl, dem Leben hinterher zu rennen, kenne ich auch!
    Schicke Dir ein ganz liebes Grüßle vorbei.
    Gudrun :) von Baustelle "Leben"

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  2. Liebe Hadassa,

    ja, wo bleibt die Zeit? In meinem Fall "verschwende" ich zu viel Zeit auf der Autobahn, in der Regel 3 Stunden am Tag, um den Arbeitsweg zu bewältigen. Aber sonst? Bei dir z.B.: Lesen, bloggen - man könnte sgen: Mach doch was anderes in der Zeit. Aber das ist doch das Leben! Bei mir z.B: Durch den Wald rennen, Klavierüben - mach doch was anderes in der Zeit! Aber das ist doch das Leben! Bei den von dir beschriebenen Müttern z.B.: Wahnsinnsaufwändige Kinderevents vorbereiten - macht doch was anderes in der Zeit! Aber das ist doch das Leben!

    Ich meine: Wenn das Gefühl, hier und jetzt genau das zu tun, was ich tun will, gut ist, soll das Gefühl, im Nachhinein zu finden, ich hätte was "Besseres" tun sollen, die Fresse halten. ^^

    LG

    Christa

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    1. Liebe Christa,

      die Pendlerei ist mir eigentlich sehr lieb geworden, weil die zwei Stunden täglich mir Zeit zum Lesen oder Leshören schaffen. Das empfinde ich nicht als zeitfressenden Stressfaktor. Und du hast Recht: Solange ich mache, was ich will, in meiner Freizeit jedenfalls, sollte ich "rund" damit sein. Aber mitunter wirkt es ein bisschen viel. Liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass es im Büro zur Zeit viel ist. Aber das wird vielleicht wieder besser.

      LG meine Liebe,
      Hadassa

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  3. Lebe im hier und jetzt und geniesse deine tolle Zeit.!! Mit viel Training ist es mir gelungen den AUGENBLICK zu leben und es tut gut alles andere auszublenden.
    Ich freue mich wenn du weiter auf deinem Blog von deinem Leben in Israel erzählst!!!
    einen lieben Gruß schickt
    heiDE

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    1. Das ist ein guter Ansatz! Aber was tun, wenn der Augenblick so vollgepfercht ist, dass man ihn gar nicht mehr richtig genießen kann? Ich war schon immer so, dass ich die Störgeräusche des Lebens schlecht ausblenden konnte. Da bin ich zu sehr Planerin und Vorausschauerin.

      Liebe Grüße und danke für deinen (ersten?) Besuch bei mir,
      Hadassa

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  4. Zunächst erstmal, herzlichen Glückwunsch zum 5. Jahrestag, kleiner Zeitfresser von Hadassa! Schön, dass es dich gibt.

    Zwei Monate Sommerferien - wie lösen das all die anderen arbeitenden Eltern in Israel??
    Das Gefühl, dass einem ständig die Zeit zwischen den Händen zerrinnt, kenne ich auch und frage mich, wie ich das früher mit drei Kinder gemanagt habe. Heute komme ich kaum noch zum Lesen, habe keinen Fernseher und frage mich, wann andere Leute das in ihren Tageslauf einbauen...
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. In der Hinsicht sitzen wir Eltern alle in einem Boot in Israel, weil die allermeisten arbeiten gehen und dann Sommer für Sommer aufs Neue ziemlich aufgeschmissen sind. Deshalb gibt es jetzt das subventionierte Schulsommerprogramm. Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin. Mal schauen wie lange es dauert, bis das aus Budgetgründen wieder eingestellt wird. Hmpf.

      Ich glaube, das Leben ist schnelllebiger geworden in den letzten 10 Jahren. Die Übernahme unseres Alltags durch das Internet mit all seinen Angeboten, aber auch Verpflichtungen, hat da eine große Rolle gespielt, jedenfalls was mein Leben betrifft. Immer gibt es irgendwo etwas nachzuschlagen, up-zu-daten, durchzulesen oder anzusehen - das stresst mich manchmal, ohne dass ich es so richtig merke. Da muss ich manchmal ein bisschen zurückschalten, merke ich.

      Ganz liebe Grüße,
      Hadassa

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  5. Herzlichen Glückwunsch Bloggeburtstag!

    Als bis jetzt stille Leserin möchte ich die Gelegenheit nutzen zu sagen, dass dein Blog einfach toll ist! Danke dass du uns einen Einblick in dein Leben in Israel gibst und über all die spannenden Bücher berichtest! (Auch wenn es sehr zeitintensiv ist) Mach weiter so :-)

    Liebe Grüsse
    Christina

    PS: egal wie man manchmal staunt, was andere Mütter so alles auf die Reihe bringen... Du machst das alles auch super!

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    1. Danke Christina, das ist echt lieb von dir :)

      Schön, dass du hier mitliest und danke, dass du dich zu erkennen gegeben hast.

      Ganz liebe Grüße,
      Hadassa

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  6. 5 Jahre Blog. Wow. Herzlichen Glückwunsch.

    Ich bin kinderlos und relativ ungebunden. Einige Deiner Sorgen kenne ich daher nicht. Aber das Gefühl, dem Leben hinterherzulaufen, kenne ich auch.
    Mir hilft da eigentlich nur eins: innehalten und ganz auf sich selbst konzentrieren. Nicht so viel nach den anderen sehen. Im Grunde kennt man die anderen doch nicht richtig. Weißt Du z.B. ob diese Über-Mama nicht vielleicht 1,2 Nannys zu Hause hat? Wie geht es Deiner Tochter überhaupt dabei? Ich wette, sie hat sich noch nicht beschwert und findet Dich und das, was Du tust, ganz toll. Im Grunde, ist das doch das einzige, was zählt, oder?
    Auch bei dem Blog machst Du Dir den Stress selbst. Niemand erwartet täglich oder mehrmals wöchentlich neue Beiträge. Das sind Erwartungen, die Du an Dich selbst hast. Wenn es Dir damit nicht gut geht, solltest Du es ändern. Mach zur Not eine Blogpause und sortiere Dich und diese wundervolle virtuelle Ecke neu.
    Was erwartest Du selbst und was sind wirklich die Anforderungen von außen? Dieser Frage würde ich an Deiner Stelle mal nachgehen.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

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    1. Liebe Kerstin,

      meine Tochter beschwert sich in den letzten Monaten oft, dass ich "nur vor dem Computer sitze". Das ist bitter und hat bei mir dazu geführt, dass ich die Monitorzeit drastisch reduziert habe, obwohl ich - zumindest mitunter - ganz genau weiß, dass sie das nur so sagt, aus allgemeiner Wut über etwas ganz anderes und weil sie wohl gemerkt hat, dass es mich trifft, wenn sie mir das vorwirft. Aber ich möchte dennoch nicht, dass sie sich, wenn sie groß ist, an ihre Kindheit erinnert und daran, dass ich "immer nur am Computer" und nicht bei ihr war. Deswegen bin ich da achtsam(er) geworden mit meiner Zeit.

      Danke dir, dass du hier liest und danke, dass du nicht von mir erwartest, ein Mindestsoll an Beiträgen zu liefern. Das ist schön, heißt es doch immer, wenn man nicht fast täglich bloggt, springen einem die Leser ab, das trifft auf meine Leser wohl nicht zu, wenn ich das hier so lese :)

      Viele liebe Grüße,
      Hadassa

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  7. ehrlich, diese übermütter sind mir - als unsere tochter noch klein war - ziemlich auf den wecker gegangen. aber die kochen auch nur mit wasser (bzw. haben hilfe hier und da und dort..). oder landen irgendwann mit burnout in einer klinik! lass dich nicht unterkriegen, mach mal ein paar tage blogpause (mein hilfsmittel gegen blogmüdigkeit) und gönn dir einfach zwischendurch zeit für dich - ohne schlechtes gewissen und ohne auf schmutzige wäsche o.ä. zu schielen. ich finde, frau braucht das unbedingt!
    herzlichen glückwunsch zum bloggeburtstag und liebe grüße,
    mano

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    1. Danke dir liebe mano, da ist was dran, und ich glaube, mir fehlt tatsächlich ein bisschen die Gelassenheit, auch mal Pause zu machen.

      Herzliche Grüße,
      Hadassa

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  8. hallo hadassa,
    herzlichen glückwunsch für deinen blog. seit 5 jahren alle achtung. jeder weiß, wieviel zeit in so einem blog steckt und jeder hat gottseidank das recht ihn so zu gestalten wie er möchte. ich bin ja durch den samstagskaffee zu dir gekommen, später halt. aber ich freue mich, dass ich dich gefunden habe und schau auch bei dir rein. auch, um ein wenig mehr über "dein" land zu erfahren. trage ich mich doch mit dem gedanken, das "heilige land" mal zu besuchen. aber da geht noch viel wasser den bach hinunter. :-))

    ich blogge abends meist, wenn bei den anderen der fernseher läuft, da gibt es eh nichts gescheites und nebenher höre ich musik, da klappt ja alles besser.

    ich kann kerstin da schon zustimmen, niemand erwartet von dir jeden tag einen post. aber manchmal möchte man schreiben, ich kann das verstehen. ich fange nächste woche wieder an zu arbeiten und dann geht das bei mir auch nicht mehr so. lass dir einfach zeit. zeit ist wirklich etwas wunderbares und die sollte man sich und seiner familie gönnen.

    ich wünsche dir alles liebe und gute
    eva

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    1. Liebe Eva,

      danke für deine ermutigenden Worte, es freut mich, dass ihr alle gerne hierher kommt und, wie gesagt, liegt mir das Blog viel zu sehr am Herzen, um es einfach aufzugeben. Es ist ja auch eines der besseren Dinge in meinem Leben, weil es nur mir gehört und mir die Möglichkeit gibt, meinen kreativen Teil auszuleben. Es sind eher die anderen Dinge im Alltag, die mir Zeit und Kraft rauben. Aber die sind größtenteils nicht abschaffbar, das Blog wäre es schon, aber das Blog will ich nicht abschaffen. Das wäre ein schlechter Deal und würde mir wahrscheinlich mehr nehmen, als geben. Verstehst du?

      Ich wünsche dir einen guten Arbeitsstart nächste Woche, liebe Grüße,
      Hadassa

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  9. Yom tuv, Hadassa.
    Menschen sind verdammt unterschiedlich, weswegen sich "Vorbildfunktionen" schnell relativieren. Zum Glück ist nicht jeder zum super Sein veranlagt. Die Welt möchte ich nicht sehen, in der es so wäre...

    Menschen können nicht Alles & dies zur gleichen Zeit tun. Mutter Natur hat sich mit den verschiedenen Entwicklungsphasen, innerhalb eines Lebens, schon etwas Sinniges gedacht. Mit 13 gibt es andere Perspektiven als mit 33.

    Schon anmerkenswert, daß die politische Gesellschaft liebend gern auf den Nachwuchs pocht, sich dann aber ganz gern aus der Verantwortung nimmt. Seien es die Gehälter von Erzieherinnen, absurde Versicherungsprämien für Hebammen oder sinnfreie Schulexperimente (Bayerns G8-Eierei). Köste ja dann alles Geld, das dann nicht sinnfrei woanders in Prestige* versenkt werden könnte.

    Ich hoffe einmal, daß Euch die Operation "Umzug" großzügig erspart bleibt. Die Wohnungssituation in Tel Aviv ist hoffentlich nicht der Art angespannt wie in hiesigen Großstädten, wo sich alle am Beton-Gold dämlich verdienen wollen.
    Gut, daß ich auf dem Land wohne.

    Deinem Blog yom huledet sameakh!
    Ich bin hier ausgesprochen gerne hängen geblieben, sozusagen. :-)
    Bloggen ist, wann es Spaß macht, denke ich. Und Deinen Posts kann man/frau diese Freude daran anmerken.

    Deine aktuelle Lektüre läßt mich fragen, ob Du derzeit mit einem Handtuch unterwegs bist... ;-)

    Hm...war Dein Besuchezähler letztens eigentlich nicht deutlich über 9000?!

    bonté

    * respektive Konzernkassen

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    1. Mein Besucherzähler zeigt immer die Besucherzahlen des letzten Monats, nicht die absoluten ;)

      Wohnen in Israel ist leider ein Thema, über das man eigentlich nur irre lachen oder aber verzweifelt heulen kann. Tel Aviv direkt ist vollkommen indiskutabel, der Wohnraum ist dort so knapp und die Mieten so horrend teuer, das ist ziemlich utopisch, da was vernünftiges zu finden. Außerdem gibt es fast nur privat vermietete Wohnungen hier, die jährlich kündbar sind. Man hat als Mieter also nicht wirklich viel zu lachen... Zu unserem letzten Umzug hatte ich dazu mal etwas ausführlicher geschrieben:

      klick

      Aber es bleibt uns ja hoffentlich vorerst erspart.

      Viele Grüße!

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  10. Danke euch für all eure lieben Worte. Es tut gut zu hören, dass ich verstanden werden :)

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  11. Zunächst: herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Bloggeburtstag! Ich habe Deinen Beitrag sehr gerne gelesen und kann so einiges nachfühlen. Ich finde es wundervoll, dass Du uns so an Deinen persönlichen momentanen Gedanken teil haben läßt! DANKE, dass Du wieder bei der #Schreibzeit dabei bist!
    Liebe Grüße, Bine

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    1. Liebe Bine,

      danke für deinen lieben Kommentar, mir macht die #Schreibzeit wirklich viel Spaß, weil sie mich zwingt, auch mal ein Thema zu beackern, das ich selbst wahrscheinlich nicht angepackt hätte :)

      Herzliche Grüße,
      Hadassa

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