Montag, 16. Februar 2015

#Schreibzeit (2): Netzwerken oder das Buhlen um Aufmerksamkeit

Ok, ich geb's zu. 


So sehr ich mein Blog schätze, allein um des Bloggens und des Gedanken sortierens willen, bin ich manchmal doch ganz schön gefrustet, wenn ich sehe, wie um mich herum die Neublogs aus dem Boden schießen und "sofort" viel mehr Leser und Aufmerksamkeit bekommen, als ich nach vielen Jahren. Und Kommentare. Ja, Kommentare bekommen die anderen auch alle viel mehr. Dafür, dass ich die gängigen Bloggerregeln brav befolge, authentisch (wie ich finde) blogge und überhaupt ziemlich viel Zeit investiere, um diese Ecke nett zu machen, würde ich mir manchmal doch noch ein bisschen mehr wünschen. Mehr Zugriffe, mehr Interaktion, mehr Feedback, mehr externe Erwähnung, mehr .... Aufmerksamkeit einfach.

Natürlich weiß ich ganz genau, dass viele Kommentare nicht alles sind und dass ich ganz viele Leser habe, die nie kommentieren, weil sie in der Bloggerwelt nicht so verankert sind wie ich, sondern "nur" meine Beiträge lesen und mental "abheften". So wie einen Zeitungsartikel oder so. Woher ich das weiß? Weil so ein Leser manchmal unvermittelt aus seiner Ecke kommt und mir entweder im persönlichen Gespräch, per Email oder auf Facebook davon erzählt. Das ist toll, ebenso wie ich es toll finde, dass ich fast alle meiner regelmäßigen Kommentiererinnen gefühlt "kenne" und bisher kaum Trollalarm bei mir erleben musste. Das ist echt viel wert und manchmal bin ich mir gar nicht sicher, ob ich richtig bekannt werden will, denn Israelthemen ziehen leider auch viel unangenehmes Volk an, wie ich bei bekannteren Kollegen immer wieder beobachten muss. 

Andererseits schaue ich auf meine Statistiken und bin entzückt, wie sie sich im Laufe der Zeit verbessert haben. Ich nutze seit Anfang 2012 Google Analytics, das ja angeblich eines der präzisesten Tool am Markt sein soll, und beobachte Jahr für Jahr stabile Zuwachsraten bei den Leser- und Zugriffszahlen. Aber absolut gesehen wirkt es halt trotzdem eher wenig, zumal mir Vergleichswerte fehlen, was ich überhaupt realistischerweise erwarten kann. Und wie misst man das überhaupt - was man realistischerweise erwarten kann? Andererseits, allein die Tatsache, dass ich nicht mit Spam, Trollkommentaren, Werbeangeboten und anderen Anfragen aller Art überschüttet werde, spricht ja auch irgendwie für sich.

Ja, es hat alles immer zwei Seiten mit der Bekanntheit und wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich mir selbst oft nicht ganz klar darüber, ob ich richtig viel Verkehr wirklich will - denn so ist es ja auch ganz schön und gemütlich in meiner kleinen vertrauten Ecke. 

Aber ein bisschen mehr wäre schon nett, nicht zuletzt weil ich einiges dafür tue, meine Fragmente unter's Volk zu bringen.



Konkret:


Ich blogge regelmäßig. Nicht täglich, aber jeden zweiten Tag klappt es eigentlich meistens, drei Beiträge pro Woche sind mein angepeiltes Minimum, drunter mag ich - außer im Urlaub - nicht gehen. Ein wöchentlicher Fixpunkt, den ich so gut wie nie verpasse, ist der Samstagskaffee von Ninjas Sieben. Dieses Bloggertreffen ist so offen gehalten, dass mir eigentlich immer was dazu einfällt. Mal ein spannender Ausflug, mal ein alltäglicher Sofarückblick auf die Woche. Viele der Teilnehmer sind auch auf Instagram und wenn ich es schon nicht schaffe, viele Blogs zu besuchen, setze ich wenigstens Herzchen auf die Fotos (und fühle mich gleich weniger armselig.)

Meine große Schwäche ist nämlich, dass ich nur selten Kommentare auf anderen Blogs hinterlasse, weswegen ich eigentlich überhaupt gar nicht jammern darf, dass bei mir wenig kommentiert wird und tatsächlich vermute ich da eine gewisse Kausalität: Wer viel bei anderen kommentiert, darf natürlich erwarten und damit rechnen, im Gegenzug auch Kommentare zu bekommen -

Aber: Ich komme einfach nicht dazu. Echt nicht. Ich blättere zwar täglich auf dem Feedly-Reeder durch meine, mittlerweile ziemlich umfangreiche, Blogroll und habe viel Freude an all den bunten, vielseitigen Beiträgen, aber kommentieren ist mobil eher schwierig (lies: ätzend), und wenn ich daheim mal eine Stunde am Rechner habe, geht die ruckzuck für neuen Content drauf. Mann und Kind monieren eh schon viel zu oft, dass Mama ja _nur_ am Computer sitzt. Das wird, fürchte ich, in diesem Bloggerleben auch nichts mehr, und ich habe mich damit abgefunden, die Konsequenzen dafür zu tragen. (Pathos Ende.)

Weitere Aktionen, an denen ich regelmäßig teilnehme, sind Caros monatliche 12-von-12, das Tagebuchblogging bei Frau Brüllen und der 12tel Blick von Tabea. Auch Nics wiederbelebtes Projekt beauty is where you find it habe ich auf dem Zettel, bin aber unsicher, ob ich das überhaupt unterkriege. Es soll ja noch Raum bleiben für die Alltagsgeschichten, die viele meiner Leser so mögen und die den Charakter dieses Blogs letztlich ausmachen. 

Womit ich wieder beim Thema bin: auf Leserwünsche eingehen, um die Bloginhalte besser auf das Publikum abzustimmen. Ich überlege immer mal, meine Leser noch mehr dazu zu ermutigen, mir Fragen zu stellen und Themen vorzuschlagen.  

Gern bin ich auch zu Gast auf anderen Blogs (hier und hier zum Beispiel) und kann sehr empfehlen, solche Angebote von Nachbarblogs anzunehmen (oder sogar selbst anzutragen). Erstens werden dadurch andere auf einen aufmerksam, zweitens findet man vielleicht selbst noch das eine oder andere interessante Blog. 

Social Media


Jenseits der "eigenen vier Wände" ist mein Blog mit meinem privaten Facebookprofil, meinem Twitteraccount und Bloglovin' verknüpft. Letzteres nutze ich allerdings nicht, es dient nur dazu, eine weitere gängige Abomöglichkeit für meine Besucher anzubieten. Bloglovin' hat mir damals versprochen, dass ich, wenn ich unter meine Posts standardmäßig den Bloglovin'-Button einbette, sofort richtig viele neue Leser bekomme. Das stimmt zwar nicht ganz, aber ich merke schon, dass Bloglovin' in der Blogosphäre recht gut genutzt wird. 

Die Facebookverknüpfung sorgt dafür, dass alle neuen Artikel automatisch auf meiner Facebooktimeline erscheinen. Vorteil: Ich muss mich nicht darum kümmern (lies: daran denken). Nachteil: Ich kann diese automatisierten Beiträge nicht anpassen, weswegen ich immer mal überlege, ob ich da nicht umdenken sollte, auch um meine eigenen Beiträge besser von all den anderen Verlinkungen in meiner Timeline abzuheben. 

Ebenso läuft es auf Twitter. Selten, wenn es mir wirklich wichtig ist, poste ich auf Twitter auch gezielt und arbeite mit Tags, um ein gezieltes Publikum ansprechen zu können. Gerade was Buchbesprechungen angeht, sollte ich da etwas sorgfältiger werden, damit Autoren und Verlage auf meine Beiträge aufmerksam werden. Finde ich. 

Ansonsten bin ich auf Twitter eher selten aktiv unterwegs, auch dazu fehlt mir einfach die Zeit.  Eine eigene Facebookseite für mein Blog habe ich in der Vergangenheit immer mal wieder erwogen und dann wieder verworfen. Laut Social Media Experten lohnt sich so etwas nur, wenn man richtig viel Aufmerksamkeit generieren kann und das können die wenigsten Wald-Wiesen-Blogger. 



Viele Blogger schwören auf die Netzwerkwirkung von Pinterest, aber das ist derzeit noch ein Buch mit sieben Siegeln für mich, dazu kann ich also nicht wirklich was sagen. Ich glaube aber verstanden zu haben, dass sich das in erster Linie für "Selbermacher" jeglicher Couleur lohnt, was bei mir ja doch eher ein Randbereich ist. 

Mein liebstes Social Media Spielzeug ist zur Zeit unangefochten Instagram. Der Content ist überschaubar (man teilt nur Fotos und Mini-Videos) und spricht meine kreative Seite total an. Außerdem ist die Interaktion mit der Community viel befriedigender als Twitter. In Instagram erwähne ich mein Blog eher selten, aber der Link steht natürlich im Profil und mitunter weise ich mit einem Beispielfoto auf einen Artikel mit Fotoschwerpunkt hin. Leichter ist es, Blogleser zu Instagram zu bekommen, habe ich festgestellt, wohl weil es niedrigschwelliger ist, ein paar Fotos zu liken, als sich auf lange Blogartikel einzulassen, womöglich noch in einer fremden Sprache. Als "Wegweiser" habe ich eine Diaschau meines Instafeeds auf dem Blog eingebaut und zeige einmal die Woche ausgewählte Bilder mit Verlinkung zu Instagram.  

Unterm Strich kann ich wohl sagen, dass es die Mischung macht und dass meine Leser auf den unterschiedlichsten Wegen zu mir kommen. Das ist schön, sie sind mir sehr willkommen, egal über welche Route :) 



/// Unter der Überschrift #Schreibzeit lädt Bine (was eigenes) einmal im Monat alle Bloggerkolleginnen ein, wild im Kopf herumschwirrende Gedanken zu einem bestimmten Thema in Worte zu fassen und aufzuschreiben. ///



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Kommentare:

  1. Kommentare bekommst du keine weiteren, wenn du bei anderen kommentierst. Ich kommentiere viel, aber die meisten antworten nur auf ihrem Blog (was ich aber meist nicht sehr, das zu verfolgen ist mir zu viel Aufwand) Ich habe überhaupt kein Facebook oder Twitter, weil ich bloggen mag, aber nicht Facebooken und da kennt mich sowieso niemand.
    Lg Lara

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    1. Danke dir für deine Einschätzung :)

      Es ist schon eine Krux: Ich beantworte grundsätzlich alle Kommentare, die mir hier hinterlassen werden (Ausnahmen bestätigen die Regel..), obwohl mir bewusst ist, dass nicht alle dies dann auch sehen. Wenn es sich um neue Besucher handelt, statte ich deren Blogs einen Gegenbesuch ab, aber ich fände es verwirrend, dort dann eine direkte Antwort auf deren Kommentar bei mir zu hinterlassen. Ich schreibe lieber einen anderen inhaltlichen Kommentar unter einen aktuellen Beitrag, der mich anspricht.

      Regelmäßige Kommentierer nehme ich auf die Blogroll und lese bei ihnen mit, obwohl ich auch da nicht immer so oft kommentiere, wie sie es eigentlich verdient hätten. (s.o.)

      LG ins Labyrinth,
      Hadassa

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  2. Seit es Feedreader gibt, scheinen Blogrolls nicht mehr die Rolle zu spielen und man muß sich bewußter für das Kommentieren entscheiden. Bei mir kommen die meisten Besucher über Suchmaschinen, aber ich habe auch ein Nischenthema.

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    1. wenn ich blogroll sage, meine ich eigentlich meinen feedreader und genau das ist es: ich finde es oft zu umständlich am handy vom reader auf kommentieren umzustellen...

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  3. Mir gehen diese Gedanken auch oft durch den Kopf. Bislang bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass das Bloggen für mir ein Ort bleiben soll, wo ich Gedanken, Bilder, Impressionen abhefte, das aber keine (zeitliche) Konkurrenz zum analogen Leben werden soll (auch wenn ich mich am Morgen angesichts dunkler Augenringe ärgere, dass es wieder mal 1.00 h beim Blogschreiben geworden ist...). Mir ist es lieber, es kommen Leser, mit denen ein Austausch gelingt, als anonyme Lesermassen... Deshalb bleiben Facebook, Twitter etc. auch draußen vor der Tür.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. das hast du auch absolut recht, andrea! deswegen bin ich auch manchmal so hin- und her gerissen, was ich eigentlich wirklich will und denke mir, dass es so unter'm strich eigentlich schon für mich passt. eure kommentare helfen mir da echt beim sortieren und es ist beruhigend, dass ich nicht alleine bin mit derlei grübeleien :)

      ganz liebe grüße zu dir!

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  4. Ich bin eigentlich ein eher stiller Leser, hinterlasse wirklich nur dann einen Post, wenn es mir wichtig erscheint.
    Deinen Blog finde ich genau deswegen sehr toll - du stehst hinter dem, was du schreibst und versuchst nicht zwanghaft Leser zu bekommen bzw Kontent zu verkaufen. Das spürt man total positiv an deinem Blog.

    Ich finde toll, was du machst! Weiter so!
    Lg Carmen

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    1. danke, liebe carmen, für diesen mutmachenden kommentar. manchmal denke ich, ich schreibe so in den leeren raum und womöglich am thema vorbei, da ist es immer schön zu lesen, dass dem offenbar nicht so ist :)

      viele liebe grüße!

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  5. Hallo Hadassa,

    gerade habe ich mich durch ganz viele 12-von-12 bei "draußen nur Kännchen" gelesen, um Dich wiederzufinden. Dort hatte mich der Titel Deines Blogs eingefangen.
    Normalerweise würde ich gar keinen Kommentar hinterlassen, ich kann aber gut nachvollziehen, dass man gerne hin und wieder ein Feedback möchte. Werde nun wieder öfter hier lesen. Und vielleicht auch kommentieren. Alles Gute, Sanne

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    1. liebe sanne,

      schön, dass du mich wiedergefunden hast und gerade rechtzeitig, um dich als leserin zu melden, wenn das kein lustiger zufall ist!

      bitte fühle dich durch mein gejammer nicht zum kommentieren verpflichtet, ja? ich weiß ja selbst, wie das ist mit dem kommentieren wollen und dann doch nicht dazu kommen :)

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  6. Manchmal hat ein Artikel bei mir viele Kommentare, aber wenig Frequenz. Manchmal hat ein Artikel gar keine Kommentare, aber eine hohe Frequenz. Insgesamt ist es aber auch bei mir eher gemütlich als massentauglich. Dazu kommt, dass ich festgestellt habe, dass ich bei politischeren Themen eher weniger Frequenz erhalte. Vielleicht bin ich auch in zu unterschiedlichen Gruppen zu Hause: Mommys, Bücherleser, Gesellschaftskritiker, Filmegucker, Trash-konsument, Strickerin, Näherin usw.

    Alles in allen gefallen mir aber die wenigsten wirklich erfolgreichen Blogs auch gut. Ich finde, dass die Frauen dahinter immer weniger zu sagen haben und immer mehr Werbung, Give-aways usw. machen.

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    1. >> Vielleicht bin ich auch in zu unterschiedlichen Gruppen zu Hause: Mommys, Bücherleser, Gesellschaftskritiker, Filmegucker, Trash-konsument, Strickerin, Näherin usw. <<

      ich glaube, dass das bei mir auch ein knackpunkt ist. ich bin kein buchblog, kein israelblog, kein mamiblog, kein kochblog und kein reines lifestyle-blog - passe also in keine kategorie so richtig rein. mit der zeit habe ich aber gemerkt, dass ich mich in der schublade "in-israel-lebende-deutsche-mit-kind-mann-und-einem-viel-zu-großen-bücherstapel" ganz wohl fühle und dass das auch weitgehend gut ankommt. ich glaube, dass es manchmal tatsächlich ein bisschen zeit braucht, sich ein eigenes profil zu entwickeln...

      und ein give-away-werbeblog wird das hier eh nicht, das wäre mir viel zu stressig :)

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    2. Lieber Hadassa,
      der Kommentar von Fadenvogel und deine Antwort darauf, sprechen mir total aus dem Herzen.denn auch ich, mag die so genannten erfolgreichen Blogs eigentlich gar nicht mehr so gerne lesen. An allen Ecken blinkt die Werbung, und man hat immer das Gefühl, dass man selbst durch den post zum Kauf von irgendwas angeregt werden soll.
      Klar, bin auch ich manchmal-sagen wir ruhig - neidisch und hätte gerne mehr Leser, denn oft finde ich, dass ich mir mehr Mühe mache als die bekannteren Bloggerinnen.

      Und so empfinde ich das auch bei dir, denn du hast ja wirklich viel zu sagen und zu erzählen.
      Gerade die Mischung bei dir, ist das was mir so gefällt!
      Außerdem mag ich, dass du nicht missionarisch unterwegs bist, will sagen, jedem Leser seine eigene Sicht der Dinge lässt.
      Bei dir habe ich noch nie gedacht, dass du nicht authentisch bist!!
      Ich kommentier ja schon hin und wieder bei dir, lese aber wirklich jeden post, wobei ich die Bücherposts eher überfliege, die über das Leben in Israel aber sehr intensiv lese.
      Ich überlege gerade, wie ich es mit dem Kommentieren im Allgemeinen halte und komme zu dem Schluss, dass ich, wenn ich was schreibe, auch was zu sagen habe.
      Also , Kommentare im Stil von : Oh wie schön!... Fertig... hinterlasse ich eher nicht, und finde sie auch bei mir immer eher so erwartungsheischend, nach dem Motto, Kommentar gegen Kommentar.
      Die meisten Kommentare erhalte ich an den Tagen, an denen ich mich auf DIY-Linkpartys, wie Creadienstag oder RUMS vernetzte, denn da springt natürlich auch die Zahl der Leser nach oben.
      Das sind dann aber häufig reine "Lob"- Kommentare.
      Bei dir sind es oft ja sehr inhaltsreiche Kommentare, was sich z.B. aus den "Israel-Themen" ergibt, und das finde ich doch ein sehr schönes Lob für dein blog.

      Wie du auch mag ich Instagram sehr und bin da auch regelmässig unterwegs.
      Facebook und Twitter sind nicht meins, wenn ich da auch noch unterwegs wäre, käme ich ja zu gar nichts Anderem mehr!;-)

      Was mich oft vom Kommentieren abhält, ist aber nicht nur auf deinem blog, das schmale Kommentarfeld.
      Das hört sich jetzt vielleicht sehr banal an, aber da ich alles vom IPad mache, sehe ich nur 3-4 Zeilen meines Textes, das Hochscrollen und wieder zurückkommen an das Ende des Kommentars, ist mühsam.
      Wenn ich wirklich was Fundiertes zu sagen habe, schreibe ich anderswo und kopiere in dein Kommentarfeld rein.
      Das hält mich schon mal des öfteren ab, etwas zu schreiben.
      Aber du weißt ja, ich bin eine treue Leserin und bleibe es auch, GERN!
      LG,
      Monika

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    3. Liebe Monika,

      danke für diesen ausführlichen ermutigenden Kommentar, er bedeutet mir viel.

      Die Sache mit dem Kommentarfeld ist genau das, was mich auch meistens abhält, schnell mal von unterwegs irgendwo einen Kommentar zu hinterlassen, es ist, außer am Computer, einfach super unkomfortabel und wenn man Pech hat, klickt man falsch und der Kommentar ist weg, bevor man ihn abschicken kann... *grrrr*

      Aber es beruhigt mich echt total zu lesen, dass ich nicht die einzige bin, die etwas stoffelig ist, was Kommentare in anderen Blogs angeht, und ich sag's noch mal ganz offiziell: Bitte fühlt euch nicht genötigt, bei mir ab jetzt wie wild zu kommentieren, wir lesen uns und gut, ja?

      (So handhabe ich es übrigens auch mit Geburtstagen: Mir ist mein eigener Geburtstag ziemlich latte und ich freue mich immer, wenn ich Gleichgesinnte finde, bei denen ich keinen Angstschweiß haben muss, dass ich deren Ehrentag mal vergessen könnte...)

      Ganz liebe Grüße,
      Hadassa

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  7. Hey!
    Hier meldet sich auch eine stille Leserin zu Wort. Ich kommentiere nur sehr selten auf anderen Blogs. Sollte man viel öfter machen. Ich versuche mich zu bessern ;-)
    Ich mag deine Beiträge sehr, denn sie sind abwechslungsreich.
    Herzlichen Gruß
    Yvonne

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    1. liebe yvonne,

      vielen dank für diesen kommentar, ich bin ganz beglänzt, dass ihr stillen leser mir hier rückmeldung gebt, schon allein dafür hat sich dieser beitrag für mich total gelohnt! <3

      viele liebe grüße,
      hadassa

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  8. Auch ich bin manchmal ganz erstaunt, wenn so aus dem Nichts eine Nachricht - oder auch ein Mail - zu mir kommt. Leute die anscheinend schon lange, lange bei mir mitlesen, aber noch nie kommentiert haben.

    Wahrscheinlich ist es einfach die fehlende Zeit, die viele nicht kommentieren lasst. Mir gehts da ja genau so. So oft möcht ich was dazuschreiben, aber so wie du scroll ich bei feedly drüber. Und wenn ich täglich nur meine absoluten Lieblingsblogs (da gibts sooooviele!) besuche, dann sind 30, 40 Minuten weg wie nix. Trotzdem versuch ich viel zu kommentieren... eben weils gut tut!

    Ich hab mich für mich drauf geeinigt, dass der Blog mein Haupt-Internet-Zeitfresser ist. Twitter nutze ich gar nicht mehr, Instagram auch nicht mehr, Facbook sehr, sehr selten, Pinterest nur zum "Ablegen" der Nähwerke. Seitdem ich mich so ein wenig fokusiert habe gehts einfach besser. Weniger ist für mich hier mehr.

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    1. Huhu,

      danke für's Reinschauen :) Ich glaube auch, dass man sich fokussieren muss, kein Mensch, es sei denn vielleicht hauptberufliche Blogger, kann alle Kanäle gleichermaßen beackern, weswegen ich mir für mich die rauspicke, die mir auch Spaß machen. Mit Twitter habe ich es versucht, wurde nicht recht warm damit und bin deswegen nur noch passiv dort. Facebookprofil habe und nutze ich eh sehr rege mit meinen vielen Freunden und Kontakten, das läuft also so mit. Instagram macht mir richtig, richtig Spaß und fühlt sich gar nicht wie Arbeit an und das Blog frisst auch bei mir am meisten Zeit. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange es mitunter dauert, eine halbe Seite Text so zu schreiben, dass ich dann wirklich zufrieden bin....

      Ganz liebe Grüße,
      Hadassa

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  9. Auch ich bin stille Leserin :-) folge dir auf insta, wo ich ab und an kommentiere. und wegen dir mach ich mit beim fmsphotoaday
    LG doreen aka kempscat

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    1. Oh wie schön, dass du dich hier meldest :) Ich habe mich grade heute gefragt, wie wir eigentlich auf Insta aufeinander aufmerksam geworden sind und konnte es nicht rekonstruieren :)

      Danke, dass du ich liest und ganz liebe Grüße,
      Hadassa

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  10. Ich finde deinen Blog in jedem Fall auch sehr lesenswert .. gerade deine Alltagsgedanken/beschreibungen, aber natuerlich auch viele der Buchrezensionen usw. Ich bin eigentlich kein Blogleser (also generell) und meinen eigenen Blog betreibe ich im Grunde nur fuer mich zur Uebersicht. Schreiben liegt mir nicht sonderlich. Bei dir lese ich aber trotzdem oft, viel und gerne etwas. Meist "holst" du mich ueber FB hier rueber, aber kommentieren tue ich offen online wenig und ungern. Mir macht diese anonyme Masse eher Unbehagen .. und wenn ich dich nicht ein bisschen virtuell kennen wuerde, wuerde ich mich vermutlich niemals trauen, dir hier einen Kommentar zu hinterlassen.
    Aber fuer mich bist du in jedem Fall ein grosses Blogvorbild!

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    1. Huch, ich war ganz sicher, dass ich dir schon geantwortet hatte.... wie peinlich! Wahrscheinlich ist es mir durchgerutscht, weil ich beim Lesen so rot geworden bin, dass ich erstmal gar nichts antworten konnte. ("Blogvorbild"... hui!) Dein Kommentar bedeutet mir viel, vor allem da du schreibst, dass du eher ungern kommentierst. Danke :*

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  11. Ich lese Deinen Blog gerade zum ersten Mal, wieder einmal der Beweis, dass ich das Internet immer noch nicht leergelesen habe. ;-)
    Gerade deshalb ist es unter anderen doch toll, an Linkups teilzunehmen, weil man da auf viele lesenswerte Blogs stoßen kann. Vielleicht sollten wir das Netzwerken nicht mit negativen Begriffen wie Anbiedern oder Verkaufen verknüpfen, sondern es als Entdeckungsmöglichkeit, als Finden von Gleichgesinnten betrachten, dann klappt es viel einfacher.
    Und ich schwöre ja auf die Macht des Kommentierens, ich möchte unbedingt selbst wieder mehr bei anderen Bloggern kommentieren ... "what goes around, comes around" ...

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    1. Das Internet leerlesen... gefällt mir :)

      Danke, dass du vorbeischaust, ich kannte dein Blog auch noch nicht, werde das jetzt aber sofort nachholen. Ich finde es lustig, dass du schreibst, dass du mit dem Thema erst nichts anfangen konntest, das ging mir ganz ähnlich, beziehungsweise wollte ich das Thema nicht angehen, weil da eben auch ein gutes Stück Frust dran hängt. Aber dann kamen so viele liebe Kommentare, dass ich froh war, mich doch dran gesetzt zu haben, und ich bin schon gespannt auf das nächste Thema.

      Und du hast Recht: wenn man die Sache mit dem Vernetzen locker und positiv angeht, ist es viel leichter auszuhalten :)

      Ganz liebe Grüße zu dir!

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  12. Vielen lieben DANK für Deinen langen und sehr ehrlichen Post zur #Schreibzeit!
    Ich finde es total gut, dass Du schreibst, dass Du Dir mehr Aufmerksamkeit wünschst.

    Kommentare sind einfach das Schönste am Bloggen. In allen Schreibzeit Postings habe
    ich bisher gelesen, dass sich alle mehr Kommentare wünschen. Aber viele haben auch geschrieben,
    dass sie kaum bis selten selber kommentieren. Da beißt sich die Katze in den Schwanz.

    Ich selbst beantworte auch viele Kommentare auf dem eigenen Blog, aber ich fürchte, die
    wenigsten kommen zurück und sehen das. :-/

    Liebe Grüße, Bine

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    1. Ich abonniere immer Folgekommentare, wenn ich irgendwo einen Kommentar hinterlasse, damit ich die Antwort nicht verpasse, aber ich vermute, dass das sehr viele wirklich nicht tun. Hm.. Aber du hast schon recht, es ist ein bisschen ein Teufelskreis mit den Kommentaren und ich will ja auch nicht einfach irgendwelche Kommentare, sondern solche, die wirklich Interesse zeigen :)

      Ganz lieben Dank für deinen Besuch und bis zur nächsten Schreibzeit!
      Hadassa

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