Sonntag, 30. November 2014

Rückmeldung


Nach einer intensiven Seminarwoche in München, habe ich am Samstag im Morgengrauen dieses Wetter (in 5 Tagen bekam ich die Sonne ungelogen vielleicht 2-3 Mal zu Gesicht; wie haltet ihr, die ihr dauerhaft in Deutschland lebt, das nur aus?) zurückgelassen, um wieder in dieses Wetter zu fliegen:


Ja, kühl ist es hier schon auch, aber die Sonne scheint und der Himmel ist blau !


Jetzt hat mich der Alltag wieder. Realistischerweise werde ich es wohl nicht schaffen, ausführlich über meine Abenteuer auf Reisen zu bloggen, aber das eine oder andere werde ich vielleicht noch erwähnen, also schaut wieder rein.

Und meldet mir eure Lieblingsbücher für meine Challenge. 12 Monate hat das Jahr, da geht noch was an Buchmeldungen, also haltet euch ran :)




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Mittwoch, 26. November 2014

[Buch] Büchertipps zur Weihnachtszeit (Blogparade)


Die Bloggerelfe vom Tintenhain und Weltenwanderer sammeln (vor)weihnachtliche Buchtipps. Da ich für diese Jahreszeit von jeher, und seit ich im weihnachtslosen Israel lebe vielleicht noch mehr, eine Schwäche habe, nehme ich das zum Anlass, mal in meine Archivkiste zu greifen.

Der Klassiker:

Charles Dickens' Christmas Carol
hat mich schon als Kind begeistert. Damals, ich war vielleicht 10 oder so, bekam ich einen weihnachtlichen Donald Duck und Micky Maus-Sammelband geschenkt, in dem unter anderem A Christmas Carol nacherzählt wurde. Der geizige Dagobert spielte natürlich Scrooge, Micky Maus seinen armen Angestellten Bob Cratchit, Donald Duck Scrooges Neffen und Tick, Trick und Track die drei Geister. Das mag infantil (und sogar blasphemisch) wirken, aber mich hat die Geschichte damals angesprochen, obwohl ich erst viel später lernen würde, dass es sich bei der Vorlage um einen Klassiker der Weltliteratur handelt.


Ein Bilderbuch:

Das Geheimnis des ersten Schnees:
Irgendwie spürt das Rehkitz, dass vieles anders ist als sonst. Das Hörnchen sucht Vorräte, die Schildkröte gräbt sich tief in den Schlamm, ein paar Mäuse haben sich schon ein warmes Nest gebaut. Der Winter kommt und das Kitz weiß überhaupt nicht, wie es sich darauf vorbereiten kann. Die Veränderungen in der Natur faszinieren und sorgen es zugleich.


Und weil Weihnachten das Fest der Liebe ist,  zwei romantische Komödien aus Deutschland:

Santa's Baby von Kira Gembri:
Von Leben und Liebe enttäuschte Mutter mit Kind trifft selbstlosen sexy Weihnachtsmann, der ihre ganze Welt auf den Kopf stellt und dabei auch noch ihre Weihnachtsphobie kuriert.
Angenehmer Schreibstil, sympathische Charaktere: dieser Indieroman liest sich weg wie nichts und hinterlässt ein warmes Gefühl. Besonders die liebevollen Mutter-Tochter-Szenen haben mich berührt.

Versehentlich verliebt von Adriana Popescu:
Der Stuttgarter Flughafen ist ja schon im Normalzustand nicht gerade einen längeren Aufenthalt wert. Aber wenn frau dann noch wetterbedingt dort übernachten muss - ausgerechnet an Heiligabend - kann es eigentlich kaum noch schlimmer kommen. Oder? 
Reiseführerlektorin Pippa, von Leben und Liebe enttäuscht, hängt also auf dem Weg zum weihnachtlichen Familienfest in Stuttgart fest und richtet sich auf eine lange Nacht ein, als sie diesem netten Kerl in die Gepäckwagenspur gerät. Ein chaotisch-romantischer Verliebungsprozess beginnt, an dessen Ende Pippa über sich selbst hinauswächst. 
Versehentlich verliebt ist eine schnelle Lektüre, die mich zum Lachen bringen und rühren konnte. Wer eine überladene Schmachtromanze sucht, wird hier allerdings nicht fündig werden, dazu sind Pippa und Lukas beide zu sehr "Nerd", stattdessen gibt es zahlreiche Verweise auf Star Wars und Herr der Ringe.

Was sind eure Must-Reads für Winter und Weihnachten? 


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Sonntag, 23. November 2014

Bewölkter Samstagsausflug

Das Leben in Israel ist viele Dinge. Es ist anstrengend und kompliziert und deprimierend und teuer und hart und herzzerreißend und nervig. Oft fällt es mir schwer zu beschreiben, warum ein Mensch wie ich, der ohnehin nur zugezogen ist und im Ausland sicher gute Chancen hätte, ein "besseres" Leben zu haben, meint, ausgerechnet hier leben zu müssen.

Aber dann gibt es so Tage wie heute, an denen ich Israel und seine Menschen am liebsten umarmen und nie wieder loslassen möchte.

Es war Regen angesagt. Ergiebiger Regen in ganz Israel, "vom Norden bis in den Negev", wie es an solchen seltenen Tagen bei uns im Wetterbericht heißt. Nun hatten wir aber just für heute einen Ausflug geplant. Die Mutter einer Klassenkameradin unserer Tochter managt seit einigen Jahren eine Wandergruppe bestehend aus 10-12 Familien, die etwa einmal im Monat mit einem professionellen Führer Tagesausflüge machen. Für uns war es das erste Mal und bis gestern Abend hätten wir wetten können, der Ausflug würde wegen der schlechten Wetterprognose abgesagt.

Israelis, so müsst ihr wissen, sagen normalerweise beim kleinsten Anzeichen von Regen noch ganz andere Dinge ab. Doch die Absage kam nicht und so machten wir uns heute Früh auf den Weg in den Süden. Unterwegs fuhren wir einer heftigen Regenfront entgegen, doch je näher wir der Wüste kamen, desto weniger regnete es. 

Als wir am Treffpunkt in Jerocham, einem winzigen Städtchen im Nirgendwo des nördlichen Negev aussteigen, ist es zwar frisch, aber noch sonnig.

Die anderen Familien sind bereits eingetroffen und es wird erst mal gefrühstückt. Jeder hat etwas mitgebracht, sodass ein großes Büffet aufgebaut werden kann: Salate, Rohkost, Burekas, Obst, jemenitisches Jachnun, hartgekochte Eier - da ist für jeden etwas dabei. Die Kinder haben sich sofort zusammengefunden und essen gemeinsam, unsere Tochter werden wir an diesem Tag nicht mehr oft zu sehen bekommen. Gerade für sie als Einzelkind ist die Chance, mit so vielen anderen Kindern auf einen Ausflug zu gehen, wirklich toll. Aber auch auf uns, die wir den größeren Teil der Gruppe nicht kennen, wird offen zugegangen und wir fühlen uns schnell aufgenommen, was möglicherweise auch an unserem niedlichen Hundevieh liegt, das ebenfalls mitkommen durfte ;-)

Nach dem Frühstück brechen wir auf unsere eigentliche Wanderung auf. Vorbei an einem künstlichen Stausee geht es in eine triste steinig-sandige Felslandschaft, die durch die dichte Wolkendecke heute noch trister wirkt als sonst. So ähnlich stelle ich mir die Mondoberfläche vor, denke ich manchmal, was die Stimmung aber nicht weniger faszinierend macht. Außerdem ist die Moral in der Gruppe allgemein richtig gut. Es regnet nicht, der kräftige Wind lässt sich gut aushalten und das Grau-in-Grau ist mal eine Abwechslung zur gleißenden Sonne, die man sonst in der Wüste gewohnt ist.

Die Kinder sind von unserem Führer mit Plastiktütchen ausgestattet worden und sollen so viele Schneckenhäuser wie möglich sammeln. Eine Aufgabe, die sie alle wunderbar beschäftigt und dazu führt, dass sie überhaupt nicht merken, dass sie eigentlich eine schrecklich anstrengende Wanderung machen.

Eigentliches Ziel dieses Rundwegs ist die Sichtung einer seltenen Wüstenblume, der Sternbergia clusiana (Hebräisch Helmonit = "Eigelbchen"), die nur eine sehr kurze Blütezeit hat und vor dem gelb-beigen Wüstenhintergrund gut getarnt ist.


Am Ende haben wir aber doch noch Glück und finden eine Stelle mit ganz vielen Helmoniot. Es ist unbeschreiblich, wenn man nach einer Stunde wandern über gerölliges "totes" Gelände plötzlich so frische, zarte Blüten zwischen den Felsen sieht. Das muss natürlich erstmal fleißig fotografiert werden.





An den Blüten vorbei geht es weiter auf einen hohen Hügel mit sagenhafter Aussicht über die Gegend. Heute ist alles grau verhangen, es sieht fast so aus, als regne es ringsherum im ganzen Land, nur hier nicht. Jedenfalls abgesehen von ein bisschen Tröpfelregen hier und da.

Unterwegs finden mein Mann und eine Mitwandererin heraus, dass sie über 17 Ecken verwandt sind. Auch das ist Israel: ich habe schon so oft gehört oder miterlebt, wie sich zwei Israelis das erste Mal treffen und dabei merken, dass sie sich entweder schon mal kennengelernt haben oder zumindest gemeinsame Bekannte oder Verwandte haben. An der Begegnung heute ist besonders spannend, dass es sich um gemeinsame Familie am anderen Ende der Welt handelt, von der mein Mann gar nicht wusste, dass sie auch einen israelischen Zweig hat. Solche Zufälle gibt es eigentlich gar nicht. Aber es sorgt für viel Heiterkeit.


Die Stimmung der Kinder ist und bleibt fantastisch. Wenn ich daran denke, was wir auf unseren bisherigen Ausflügen oft für Gejammer ertragen mussten, weil es dem Kind schlicht an gleichaltrigem Kontakt fehlte, ist das hier wirklich eine Offenbarung. Unsere Tochter marschiert mit ihrer Freundin stramm voraus, dem Guide hinterher und wird erst ganz gegen Ende des etwa 5 Kilometer langen Spaziergangs ein wenig fußlahm. Das ist legitim, finde ich. Die Hundefrau hat natürlich Spaß, obwohl sie sich tatsächlich ab und an tragen lässt, die Diva. 

Unter den Wanderern wird gescherzt und erzählt, ermutigt, getröstet (mitunter ist das Gelände unwegsam), Snacks geteilt und einiges über Geologie und Geschichte gelernt. Wir merken immer mehr: Diese Gruppe ist wirklich etwas Besonderes. 


Zum Abschluss des Ausflugs gegen 15.00 wird ein Mittagsmahl eingenommen, dass in Sachen Vielfalt und Menge das Frühstücksbüffet noch übertrifft: Eintopf, Chamin, Mujaddara, Salate und Gemüse, zum Nachtisch türkischer Kaffee vom Gaskocher mit Keksen und Kuchen. Danach sind wir so platt, dass wir überhaupt keine Lust auf die Heimfahrt haben. Leider bleibt uns nichts anderes übrig, denn es dämmert bereits, gegen 17.00, auf halbem Weg nach Hause, ist es bereits stockdunkel. Wir sind glücklich. Das Mädchen fragt vor dem Schlafengehen nach, ob wir nächste Woche wieder einen solchen Ausflug machen und wohin es dann geht. Als wir ihr erklären, dass diese Ausflüge "nur" einmal im Monat stattfinden werden, war sie spontan enttäuscht.

Ein voller Erfolg also, trotz per Definition "schlechten" Wetters. Und ein Lehrstück in israelischem Teamgeist und allgemeiner israelischer Fantastischkeit. 







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Donnerstag, 20. November 2014

12tel Blick im November

Unser November war insgesamt bis jetzt trocken und mild. Kein nennenswerter Regen, tagsüber Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad. Nachts schlafe ich aber schon gerne mit Körnerkissen, denn in der Wohnung ist es zugig und frisch.

An einem Morgen Mitte des Monats ist mir dieser 12tel-Blick gelungen. Nebel ist in Israel eine seltene Erscheinung, umso spannender fand ich es, diesen Moment festhalten zu können. Auch da täuscht die Stimmung: was auf dem Foto nasskalt und ungemütlich wirkt, war in Wirklichkeit eher dampfiger Dunst.

Jetzt wappne ich mich innerlich auf eine Woche München. Das könnte hart werden, ich werfe schon seit ein paar Wochen vorbeugend Vitamin C ein.  *bibber*



Der 12tel-Blick ist eine Aktion von Tabea.

Alle meine bisher gesammelten Bilder sammle ich hier.




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Mittwoch, 19. November 2014

[Buch] Ursula Poznanski: Die Vernichteten

** Hinweis: Die folgende Rezension bezieht sich auf Teil 3 einer Trilogie. Wer die ersten Teile (Die Verratenen / Die Verschworenen) nicht kennt, sollte also möglicherweise nicht weiterlesen, obwohl ich mich bemüht habe, weitgehend spoilerfrei zu bleiben. **


Die Vernichteten (Die Verratenen, #3)Die Vernichteten by Ursula Poznanski
My rating: 3 of 5 stars

Der letzte Band der Trilogie um Ria, Sandor und ihre Freunde steigt zeitlich nur kurz nach dem spannenden Ende von "Die Verschworenen" ein. Von der ursprünglichen Gruppe der geflohenen Sphärenbewohner halten sich nur noch Ria und Tycho in der Stadt unter der Stadt, ganz in der Nähe der Siedlung der Schwarzdornen auf, während Aurelio und Dantorian in der Sphäre geblieben sind, um dort dem Rätsel um ihre Vertreibung auf die Spur zu kommen. Ein Rätsel, das Ria inzwischen gelöst hat und das sie vor eine ganze Reihe unlösbar scheinender Probleme stellt. Die Entdeckung durch feindselige Clanmitglieder und die darauf folgende Verbannung der Verschworenen aus dem Gebiet der Schwarzdornen, sind nur der Auftakt einer Verkettung von Herausforderungen und Abenteuern in der rauhen, feindseligen Außenwelt, bis es schließlich zum Showdown an einer Sphäre kommt.

Mir war die Aneinanderreihung von Ereignissen in diesem Abschlussband ein wenig zu gewollt, zu viel. Dazu kam über weite Strecken beim Lesen das seltsame Gefühl, dass das alles ein wenig zu einfach ist. Zu viele "glückliche" Zufälle führen Ria immer wieder genau auf die richtige Spur und ein ums andere Mal genau in die Arme der richtigen Menschen. Es kommt zu überraschenden Familienzusammenführungen, die mir in ihrer Zufälligkeit zu unwahrscheinlich und zu konstruiert waren. Das Ende ist letztlich so rund, dass es mich unbefriedigt zurückließ und das, obwohl ich ein erklärter Fan von klaren Verhältnissen und bloß nicht zu vielen offenen Fragen am Ende eines spannenden Buches bin.

Über die wissenschaftliche Plausibilität der Zusammenhänge um den tödlichen Virus, der eine tragende Rolle in der Trilogie spielt, möchte ich mir kein Urteil erlauben, dazu fehlt mir selbst der fundierte Hintergrund. Einige Zusammenhänge und Erklärungen wirkten dann aber doch ein bisschen sehr weit hergeholt, sogar für mich als medizinischen Laien.

Insgesamt muss ich also leider sagen, dass "Die Vernichteten" das Niveau der ersten beiden Bände nicht halten kann. Möglicherweise hatte ich zu hohen Erwartungen, aber ich hatte mitunter den Eindruck, dass bei Ursula Poznanski ein wenig die Luft raus war und sie mit der Trilogie abschließen wollte.





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Dienstag, 18. November 2014

[Buch] Gemeinsam lesen 18|11|2014

Gemeinsam lesen ist eine Aktion von Asaviels Bücher-Allerlei, die neuerdings von Weltenwanderer und Schlunzen-Bücher weitergeführt wird - danke dafür!

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

John Scalzi: Lock in (Audible) ~ 65%

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Fuck. I said and followed him.
(Kapitel 25) 

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Dass es mich total überrascht und umgehauen hat! 

Ich bin ja auf des Gatten Audible-Konto nur geduldete Nutznießerin; wirklich Einfluss darauf, was er sich jeden Monat aussucht, kann und will ich nicht nehmen. "Lock in" hat er ausgewählt, weil er den Eindruck hatte, dieser in den USA sehr gehypte Zukunftsthriller könnte mich auch interessieren. Er hatte Recht: Nach einem holprigen Start - der Roman steigt ziemlich unvermittelt in eine komplexe Realität ein, und man erfährt erst nach und nach, was eigentlich Sache ist - hat es mich richtig gepackt.

Ob, wo und wann "Lock in" auf Deutsch erscheint, konnte ich leider nicht herausfinden. Bisher sind einige Romane von John Scalzi im Heyne-Verlag erschienen, aber eine konkrete Ankündigung oder gar einen Erscheinungstermin auf Deutsch konnte ich nicht finden. 

4. Es gibt ja unzählige Reihen in unserem Bücherdschungel - bist du ein Fan von Mehrteilern? Welches ist deine Lieblingsreihe?

Ich bin da ein bisschen hin- und her gerissen. Einerseits mag ich Reihen, weil man sich dann längerfristig auf bestimmte Charaktere, Welten oder Thematiken einlassen kann. Gerade im Krimibereich finde ich Reihen zum Beispiel sehr nett, denn manche Ermittler sind so sympathisch, dass ich sie gerne besser kennenlernen möchte. Da macht es auch meistens nichts aus, wenn man mal ein Buch auslässt, oder sie nicht sklavisch chronologisch liest. Sehr gern mag ich Kluftinger, Agatha Raisin und Hamish Macbeth und Beatrice Kaspary von Ursula Poznanski. Eine Zeitlang habe ich auch sehr gerne Faye Kellermann, Nele Neuhaus und Henning Mankell gelesen.

Andererseits finde ich es zunehmend unschön, dass man in den letzten Jahren im Jugendbuchbereich von den Verlagen häufig dazu gezwungen wird, eine ganze Trilogie zu kaufen, um eine - oft künstlich aufgeblähte, Geschichte komplett lesen zu können. In dieser Hinsicht bin ich ein bisschen reihenmüde und überlege inzwischen sehr gut,  ob ich wirklich noch eine Jugenddystopie anfangen muss.


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Montag, 17. November 2014

Mir scheint, der israelische Sommer...

... ist endgültig vorbei. Dabei kommt es einem jedes Jahr wieder so vor, als wolle die unendlich lange und unendlich heiße Jahreszeit einfach nicht gehen.

Mitte November hat uns nun aber ein fieser Sturm heimgesucht, dessen Blitz und Donner mich und das Mädchen gestern im Morgengrauen fast aus dem Bett geworfen hätten. Derart beeindruckende Gewitter sind eher selten bei uns.

Weitere Anzeichen, dass wir unsere sonnenverwöhnten Augen nicht mehr so richtig vor der nahenden kühlen Jahreszeit verschließen können:

- Wir müssen öfter den Boiler anstellen, wenn wir heiß duschen wollen. Gerade direkt nach dem Sommer vergisst man das leicht.

- Wäsche trocknen ist an feuchten Tagen ätzend. An normalen israelischen Tagen trocknet sie auf dem Balkon in wenigen Stunden, die von gestern im Wohnzimmer ist hingegen immer noch feucht.

- Ich habe kuschelweiche Hausschuhe an den Füßen, die wärmere Decke aufgezogen und gehe mit warmem Körnerkissen zu Bett.


- Die Winterkleidung kommt ein bisschen zu ihrem Recht. Ich beneide euch Europäer ja glühend darum, dass ihr so viele verschiedene Mäntel, Strickwaren und Stiefel haben dürft, weil ihr sie braucht. Hier reicht auch an mittelkalten Wintertagen in der Regel eine dicke Strickjacke. Fellgefütterte Stiefel trägt frau höchstens aus modischen Überlegungen.

- Sogar der Hund trägt draußen Mäntelchen. Ja, ich weiß, sowas ist total affig und wollte ich nie, aber dieses Tier ist so zart und mangelbefellt, dass es echt friert. (Abgesehen davon, dass es gestern überhaupt nicht nach draußen wollte, und das will was heißen!)

- Man muss sich innerlich wieder für verschiedene Eventualitäten wappnen. Es sollen bereits Züge ausgefallen sein gestern, und man darf gespannt sein, ob es wieder Überschwemmungen gibt.

- Der Gatte legt wieder großen Wert darauf, das Mädchen mit pflanzlichen Abwehrkräften abzufüllen. Ob's was bringt wird er wohl nie beweisen können, aber schaden kann es auch nicht.

- Die Hühnersuppenjahreszeit hat begonnen. Morgen will ich erstmals im Crockpot versuchen, eine zu machen, dann sollte am Abend das Essen fertig sein. Wollte ich schon immer mal ausprobieren.

- Ich trinke mehr Tee als sonst. Am liebsten Earl Grey mit etwas Honig oder braunem Zucker und Sahne. Das ist zwar nicht ganz stilecht, aber wen stört das schon?






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Samstag, 15. November 2014

Samstagskaffee und Auslosung :)

Der Samstagskaffee ist eine Aktion von Ninja, der ich an dieser Stelle ganz herzlich zur bevorstehenden Hochzeit gratulieren möchte. Habt ein schönes Leben zusammen! 




Schon wieder Samstag! Die Zeit rast in diesem Jahr echt extrem, unglaublich, dass wir nur noch 1,5 Monate bis zum Jahresende vor uns haben.

Heute verbringen wir einen gemütlichen Tag als Kernfamilie überwiegend zuhause. Der Herr macht seine Deutsch-Hausaufgaben, das Mädchen macht alles mögliche zwischen dem fast schon verzweifelten "mir ist sooooo langweilig", das an freien Tagen regelmäßig zu hören ist, sobald die Stunde tägliche Bildschirmzeit aufgebracht ist. Geht man darauf nicht sofort mit blindem Aktivismus ein, findet sie aber zielsicher Beschäftigungen, ist ja nicht so, als wäre ihr Kinderzimmer ein leerer, trister Betonraum mit Stahlbett und Spind ^^

Neben Pfannkuchen essen, Tiere kneten, armstricken lernen (wollte sie unbedingt, ich habe damit nichts zu tun!), Playmobil spielen, über Papas Deutschversuche grinsen und den Hund bespielen, hat sie mir heute auch geholfen, die Gewinner meiner Schals und der Kette auszulosen.

*Trommelwirbel*

Nr. 1 geht an Anonym 

Nr. 2 darf zu Polyxena1981

und die Kette reist zu Geas Welten 


Herzlichen Glückwunsch den Gewinnerinnen und vielen Dank an alle, die mitgemacht haben :)

Polyxena und Gea kriegen gleich eine Email von mir, Anonym darf sich bitte unbedingt ganz schnell bei mir melden (falls ich sie nicht vorher finde, ich hab da ja so eine Vermutung, wer sich hinter dem anonymen Kommentar verbergen könnte..)

Euch allen einen schönen Samstag !



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Mittwoch, 12. November 2014

12 von 12 November 2014

Kurz vor Schluss, hier noch schnell meine Fotoausbeute von heute. Wie so oft ist mir erst mitten am Tag eingefallen, dass ich hätte fotografieren müssen.



1. "Brunch"

2. Büroschickse/-al

3. sinkende Sonne schon um halb 4

4. langer Schatten

 5. Warten auf den Bus

6. im Bus

7. Jetzt aber raus!

8. und weiter zum Freundinnendate

9. Blümelein am Wegesrand

10. Baum voll singender Zugvögel

11. Blümelein am Wegesrand II

12. und zum Abendessen Lasagne


Der Tag in 12 Bildern ist eine Aktion, die jeden Monat am 12. auf "Draußen nur Kännchen" gehostet wird.  :)




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Montag, 10. November 2014

Mehrsprachigkeit - Chance und Herausforderung

Vor einer gefühlten Ewigkeit hat Sabine Fadenvogel in einem Kommentar angeregt, ich könne doch einmal über das Thema Sprache in unserer Familie schreiben. Sie selbst hat sich auf ihrem klugen, beinahe philosophischen, Blog darüber auch schon lesenswerte Gedanken gemacht

Warnend muss ich an dieser Stelle vorausschicken, dass dies einer meiner längeren Artikel wird, denn das Thema ist ziemlich komplex (finde ich jedenfalls). Wenn ihr nur wissen wollt, wie derzeit der Stand der Dinge bei uns ist, scrollt einfach ganz nach unten zum Fazit :) 


Hintergrund

In unserem Umfeld, und in Israel allgemein, gibt es viele mehrsprachige Familien. Sei es, dass sie erst kürzlich eingewandert sind und daher eine Familien- und eine Umgebungssprache pflegen, sei es, dass die Eltern noch mit einer anderen Sprache aufgewachsen sind und diese an ihre Kinder weitergeben wollen, oder sei es, dass einer der Partner aus einem anderen Land kommt. Familiärer Sprachensalat ist also nichts wirklich exotisches.

Der Plan

Schon bevor bei uns an Kinder zu denken war, habe ich mehrsprachige Familien bewundert und für mich beschlossen, dass ich - sollte ich Mutter werden - mit meinem Kind in meiner Muttersprache sprechen würde. Das war mir wichtig, schon wegen meiner Eltern, die mit ihrem ersten Enkelkind von Anfang an kommunizieren können sollten und nicht erst Jahre später, wenn es seine ersten Englischkenntnisse in der Schule erwirbt. Aber auch unabhängig davon bin ich der Meinung, dass man mit seinen Kindern in der Sprache kommunizieren sollte, in der man selbst am sichersten ist und sich am besten ausdrücken kann. Das empfehlen auch Sprachexperten.

Als sich unsere Tochter einige Zeit später ankündigte, zog mein Mann bei dem Thema von Anfang an mit, es gab überhaupt keine Diskussion darüber. Er fand es ebenso wichtig wie ich und Ende der Geschichte. Als ich allerdings vorschlug, er könne sich doch überlegen, zusätzlich mit ihr in seiner Muttersprache Englisch zu sprechen, lehnte er dankend ab. Er fühle sich im Hebräischen viel sicherer und überhaupt seien zwei Sprachen genug. Seither haben uns viele auf diese Entscheidung angesprochen und erklärt, dass drei Sprachen für Kinder doch überhaupt kein Problem seien (hätten sie gelesen), aber für uns hat sie sich als stimmig herausgestellt. Zudem ist unsere Tochter im Familien- und Bekanntenkreis ohnehin ständig Englisch ausgesetzt, sodass sie, ganz ohne unser Zutun, schon erstaunlich viel aufgeschnappt hat.

Klammer auf: Papas Kindheit

Mein Mann verbrachte seine ersten Lebensjahre in Neuseeland, der Heimat seines Vaters. Der hatte sich bei einem Israelaufenthalt ausgerechnet in ein deutsches Fräulein verguckt und es mit ins Land der Kiwis genommen. Deutsch wurde in der Familie allerdings nicht gesprochen. Zu nah war in den 1960er Jahren der Holocaust, zu unangenehm der Klang der Tätersprache. Mein Mann bedauert das, bei allem Verständnis für die Eltern, denn er mag Deutsch, und ich gehe davon aus, dass sein eigener Hintergrund eine Rolle bei seiner Entscheidung gespielt hat, unserem Kind in dieser Hinsicht mehr Möglichkeiten zu bieten, als er sie hatte. Nachdem die Familie nach Israel eingewandert war, blieb Englisch Familiensprache (bis heute), die Kinder erwarben recht schnell Hebräisch und bezeichnen Hebräisch heute als ihre Primärsprache, während die Eltern auch vierzig Jahre später noch unsicher sind.

Von der Theorie zur Praxis - die Umsetzung

In der mehrsprachigen Erziehung gibt es verschiedene Methoden (Buchtipp Elke Montanari: Mit zwei Sprachen groß werden). Für mich war schnell klar, dass ich nach OPOL = One Parent One Language vorgehen würde. OPOL sieht vor, dass das Kind von Anfang an lernt, die Sprachen nach Personen zu trennen. Also in unserem Fall: Mama spricht Deutsch, Papa Hebräisch. Gerne hätten wir seine Mutter überzeugt, mit unserer Tochter auch Deutsch zu sprechen, aber dazu war sie nicht zu bewegen. Fast, als wäre da eine innere Blockade.

Da sich meine Familie in Deutschland befindet und Deutsch in Israel wenig verbreitet ist, bin ich daher im Alltag die einzige, die wirklich konsequent mit ihr Deutsch spricht. Wobei 'konsequent' in diesem Fall ein dehnbarer Begriff ist. Ich habe nämlich festgestellt, dass mir in ganz vielen Alltagsmomenten, vor allem wenn knackige Ansagen gefragt sind, also eigentlich ständig im Leben mit Kind, automatisch Hebräisch rausrutscht und ich mich selbst zur Ordnung rufen muss.

Auf Deutsch muss ich für die selbe Aussage aber viel weiter ausholen. Außerdem fühle ich mich in Hebräisch so wohl, dass mir Deutsch manchmal fast affig vorkommt, und ganz am Anfang dieser Reise hatte ich mir geschworen, ich würde mein Kind nie verschaukeln, indem ich einen auf "Mama-hat-dich-nicht-verstanden-sags-nochmal-auf-Deutsch" mache. Um letzteres glaubhaft durchziehen zu können, muss man in der anderen Sprache für das Kind nachvollziehbar schwächer sein, finde ich, und das war bei mir bei ihrer Geburt einfach nicht (mehr) der Fall. So musste ich leider in Kauf nehmen, dass gerade in den ersten Jahren, in denen ich sowieso das Gefühl hatte, ich rede tapfer in ein schwarzes Loch und es wird nie was in meiner Sprache zurückkommen, das konsequente OPOL ein wenig gelitten hat. In den letzten Jahren kommt es immer öfter vor, dass sie von sich aus Deutsch mit mir spricht, also ohne gesonderte Ermutigung. Seither fällt es mir auch wieder leichter, auf Deutsch zu bestehen, wenn wir "unter uns" sind, vor allem, wenn wir gemeinsam spielen, basteln, backen oder anderen Mutter-Tochter-Aktivitäten nachgehen.

Außerdem spricht sie bereitwillig mit Leuten, bei denen sie merkt, dass sie mit Hebräisch nicht landen kann, wie zum Beispiel bei Oma und Opa. Skypen und telefonieren geht mittlerweile auch, wenngleich es beim Skypen eher darum geht, Dinge mit der Kamera zu zeigen (neue Spielsachen, den Hund, das Wetter...), als sich tiefschürfend auszutauschen. :-)

Unterstützt haben wir den Spracherwerb von Anfang an mit täglichem Vorlesen. Erst Bilderbücher, später erste Vorlesebücher, inzwischen sind wir bei Kinderromanen wie Ronja Räubertochter, Pippi Langstrumpf und co. angelangt. Sehr hilfreich fand ich auch Wimmelbücher (Rotraut Susanne Berner insbesondere, aber auch ein Such-Wimmelbuch mit Gegenständen am Rand, die man im großen Bild suchen muss) und unser Bilderwörterbuch für Kleinkinder. Als sie größer wurde, kamen DVDs (Lauras Stern, Eric Carle, etc.) und später Serien auf YouTube (Löwenzahn, Pumuckl, Sendung mit der Maus, Schlümpfe, Horseland, usw.) und erste Spielfilme zum Einsatz. Mir wäre es ja am liebsten, bewegte Bilder würden - wenn schon - nur auf Deutsch konsumiert, aber da kann ich mich nicht so richtig durchsetzen. Auch ohne Sprachreglementierung ist es schwierig genug, unsere "1 Stunde Bildschirm/Tag"-Regel einzuhalten. Im Schnitt liegt Deutsch bei etwa 70% denke ich, das passt für mich.

Sehr gern genommen auch: Ritter Rost! Tolle Sprache, eingängige Lieder, nicht nur zum Deutsch fördern einfach total genial.

Hörbücher wurden bisher oft verschmäht, weil Filme kucken offenbar viel spannender ist, aber im Auto sind auch die eine gute Alternative. Die von Kokosnuss können wir guten Gewissens empfehlen, aber auch der Räuber Hotzenplotz ist sehr unterhaltsam :)

Neuer Twist 

Seit der Papa einen "richtigen" Deutschkurs (das Goethe Institut ist dafür die erste Adresse hier) macht und nicht mehr nur (nicht ohne Erfolg, wohlgemerkt!) radebrecht, entstehen Situationen bei uns, in denen die Tochter den Vater korrigiert oder ihn bei den Hausaufgaben anspornt. Neulich haben wir ein Der/Die/Das-Spiel gemacht. Ich warf ein hebräisches Wort in die Runde, und die beiden mussten mir sagen, wie es auf Deutsch heißt und welchen Artikel es hat. Dabei stellte sich heraus, dass das Mädchen eine Trefferquote von etwa 90% hat, während der Papa flucht, diese Artikelgeschichte sei unmöglich zu erlernen. Da freute sich das Kind natürlich diebisch :)

Besondere Herausforderungen

Das vollkommen andere Alphabet!

Ich würde sehr gerne langsam anfangen, dem Mädchen lesen und schreiben auf Deutsch beizubringen. Aber zusätzlich zu ihrem, ohnehin recht strengen, täglichen Stundenplan bringe ich es nicht so recht übers Herz, sie am späten Nachmittag oder Wochenende noch mit Deutschunterricht zu knechten. (Abgesehen davon, dass ich gar nicht wüsste, wie ich das überhaupt angehen soll.)

Als sie noch im Kindergarten war, fuhren wir einmal die Woche mit ihr nach Jerusalem in die "Freitagsschule". Gegründet vor über 25 Jahren, bietet diese Schule zweisprachig aufwachsenden Kinder die Möglichkeit, einmal in der Woche Deutschunterricht für Muttersprachler zu bekommen. Ein fantastisches Projekt, denn es dient nicht nur dem Sprachunterricht, sondern baut auch Brücken zwischen Kindern und Familien mit christlichem, muslimischen und jüdischem Hintergrund. Allerdings wurde uns dieser Zusatztermin am Wochenende nach der Einschulung zu viel, da wir auch einen recht langen Anfahrtsweg hatten, aber ich halte Ausschau und hoffe, dass ich ein ähnliches Angebot finde, das besser zu unserer Familiensituation passt.



Fazit: 

Mit siebeneinhalb kann unsere Tochter problemlos Geschichten, Filme, Hörspiele und Serien für ihre Altersgruppe, sowie Gesprächsinhalte verstehen (passive Sprachkenntnis). Außerdem kann sie sich auf Deutsch verständigen und ihre Anliegen deutlich machen, wenn die Notwendigkeit besteht, ergo sie auf Hebräisch nicht durchkommt. Schreiben und lesen sind, bedingt durch das grundlegend andere Alphabet, derzeit eher ein Fernziel. Aber das wird schon noch kommen. 




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Samstag, 8. November 2014

Samstagskaffee hoch oben :)

Unser fast schon obligatorischer Samstagsausflug führte uns heute auf die ehemalige Müllkippe vor Tel Aviv, die derzeit als Park rehabilitiert wird.

(Ich hatte neulich schon mal darüber gebloggt)

Neben einem interessanten Aufenthalt dort oben, spekulierte ich auf den guten Julius Meinl-Kaffee, der dort serviert wird. Daraus wurde nur leider nichts: die Milch war ob des großen Andrangs heute ausgegangen und Espresso ist leider überhaupt nicht meins.

Dafür war das Wetter spitze, die Aussicht super und wir konnten viele Flugzeuge im tiefen Landeanflug direkt über unseren Köpfen beobachten.


Regenwasserteich 
(Seerosen sind in Israel zur Zeit total hip!):


Aussichtsterrasse aus deutscher Architektenhand:


Von da oben kann man über ganz Tel Aviv kucken:




Unseren Kaffee holten wir uns auf dem Rückweg noch schnell bei "Aroma".

Leider zu heiß und zu wenig Schaum, aber ich hatte nicht den Nerv, ihn zurückgehen zu lassen. (Dafür bin ich auch nach 12 Jahren einfach nicht israelisch genug)



Diesen Beitrag zeige ich auch diese Woche bei Ninjas Sieben




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Jeder kann mitmachen, egal ob ihr "nur" Leser bei mir seid oder selber ein Blog betreibt: Leserlieblingsbücher 2015
Außerdem läuft die Verlosung für zwei Loopschals und eine Kette noch bis nächsten Samstag. 
Also unbedingt mitmachen

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