Mittwoch, 5. November 2014

[WMDEDGT] 5. November im Zeitraffer


Bevor dieser 5. November zu Ende geht, hier noch schnell mein Tag im Zeitraffer:

Aufstehen und aus dem warmen Bett quälen. Die Morgende sind hier jetzt schon unangenehm kalt, der Fliesenboden sowieso.

Das Kind aus dem Bett jagen. Kein leichtes Unterfangen, aber letztlich habe ich Erfolg.

Anziehen (das Mädchen muss heute Weiß tragen, denn es gibt eine Gedenkzeremonie zum 19. Todestag von Yitzhak Rabin, meine Freundin Chutzpi hat darüber geschrieben), Kram zusammenpacken, Cornflakes ins Kind bringen, Zähneputzen und so weiter..

Das Haus verlassen, den Hund im Schlepptau. Heute bin ich mit Bringen dran, denn der Mann ist schon im Morgengrauen zum Bahnhof. Seit er an zwei Abenden in der Woche einen Deutschkurs (!) belegt, muss das leider sein.

Kind am Schultor abgeben, danach eine Hunderunde durch den feuchten Park. Über Nacht hat es wieder geregnet, die Wiese ist nass, den Hund stört es nicht.

Hund nach Hause bringen, Tasche holen und aufbrechen.

Heute fahre ich probehalber mit dem Auto zum Park & Ride - Parkplatz (ich hatte berichtet) und nutze den Shuttleservice. Wirklich Zeit spart das nicht, allerdings scheint heute extrem viel los zu sein auf Israels Straßen.

Im Büro wird schnöde gearbeitet. Zum Mittagessen habe ich eine große Portion Suppe dabei, die erstaunlich gut schmeckt, dafür dass ich gestern einfach alle meine Gemüserestbestände (Kürbis, Süßkartoffel, Paprika, Zucchini, Frühlingszwiebeln, etc.) zusammen in einen Topf geworfen, weichgekocht und püriert habe.

Kurz nach halb 4 renne ich raus. An der Shuttlehaltestelle werde ich etwas nervös und frage mich, ob ich es wohl rechtzeitig zum Abholen in den Hort schaffe. (Letztlich komme ich mit zwei Minuten Verspätung dort an. Das geht ja noch.)

Zuhause warten die Biokiste und der Hund auf uns, aber wir kommen kaum zum Durchatmen, weil das Mädchen eine Verabredung mit der besten Freundin hat. Ich verräume also das Gemüse, ziehe noch schnell die Betten ab und werfe eine Waschmaschine an.

Dann bringe ich sie zu ihrer Verabredung und fahre weiter zum Schwimmen. Seit ein paar Tagen plagt mich ein verklemmter Nerv (oder so) im Rücken und Brustschwimmen hilft erfahrungsgemäß, solche kleinen Zipperlein zu lösen. Außerdem wäre es sträflich, die freie Zeit nicht zu nutzen. (Vor allem, weil ich just vor ein paar Tagen meine Mitgliedschaft verlängert habe. Nicht ohne davor mit verschiedenen Vertretern des Fitnessclubs über die neuen Bedingungen gestritten zu haben. Wer weiß, was ein Frayer ist, und dass man auf keinen Fall ein solcher sein darf in Israel, wird sich mit mir freuen, dass ich tatsächlich einen marginal besseren Deal rausschlagen konnte, als man mir eigentlich geben wollte.)

Etwa anderthalb Stunden später schlage ich wieder bei Mausens Freundin auf. Mittlerweile geht es auf 19:00 zu, aber da die Mama der Freundin auch eine gute Freundin von mir ist, bleibe ich auf einen Tee und selbstgebackene Biscotti hängen.

Kurz vor Acht sind wir zuhause, essen noch eine Kleinigkeit und dann geht es für das Mädchen schnurstracks ins Bett.

Während ich auf den Gatten warte, schiebe ich noch schnell ein Kartoffelgratin für morgen in den Ofen. Die Kartoffeln mussten weg und auf raffinierte Kocheskapaden habe ich weder Nerv noch Lust.

Außerdem muss noch die Wäsche aufgehängt werden, hoffentlich regnet es heute Nacht nicht.

Eine Gesichtsmaske ins Gesicht geschmiert (die sollte dann auch mal runter, bevor sie völlig verkrustet) und einen Zitronentee mit Honig gönne ich mir auch noch.

Aber dann geht es dringend ins Bett. Mit Körnerkissen.


Und ihr so? 



Wie immer verlinke ich mein Tagebuch vom 5. bei Frau Bruellen.


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Kommentare:

  1. Da war mein Tag heute etwas ruhiger. Aber es ist auch der vorletzte Urlaubstag. Ich habe einige Blogposts geplant, gelesen und mir ein Bad gegönnt

    Liebste Grüße zu dir :-)

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    1. Ein warmes Bad hätte mir gestern auch gefallen :)

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  2. Dein Tag liest sich nach Fulltimejob. Mitten im Leben.
    Für den Nerv wünsche ich dir gute Besserung.
    LG
    Gea

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    1. Der Nerv nervt heute nicht mehr, Schwimmen sei Dank!

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  3. Und wie schaffst Du es dann eigentlich, auch noch die ganzen Bücher zu lesen?

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    1. Ich schlafe nicht :-)

      (Nee, Quatsch. Ich lese schnell und ich spiele keine Online-Spiele mehr, das hat viel Zeit freigeschaufelt *schäm*)

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