Samstag, 28. Juni 2014

Samstagskaffee und Gebäck :)


Backen mit Kind gehört nicht gerade zu meinen absoluten Stärken im Elternalltag.

Überhaupt habe ich in der Küche am allerliebsten 0 Helfer, weil ich meistens lieber schnell fertige Erzeugnisse auf den Tisch bringen will, als soziale Interaktion zu pflegen. Nein, ich bin im Delegieren nicht wirklich groß - wieso andere machen lassen, wenn ich es selbst schneller und besser kann? (Überheblich und dumm, ich weiß, ich arbeite dran.)

Manchmal habe ich aber doch das Bedürfnis, eine "gute" Mama zu sein und gemeinsam etwas zu backen. Meistens will die Lieblingstochter gerade dann nicht, wahrscheinlich weil sie instinktiv spürt, dass mein Vorschlag höchstens dreiviertelherzig ist, und ich bleibe alleine auf meinem Backvorhaben sitzen. Heute wurde die Idee aber positiv aufgenommen, jedenfalls zu Beginn. Folgende Dinge musste ich nämlich lernen:

1.) Erdnussbutter lässt sich nicht durch Sesampaste substituieren. Jedenfalls nicht 1:1 und ohne das Rezept für Erdnussbutterkekse irgendwie anzupassen (wie muss ich noch rausfinden). Daraus resultiert, dass 2.) helfende Kinder nach wenigen geformten Keksen die Nase voll haben, weil der Ekel vor öltriefenden Händen (Sesampaste zieht Öl ohne Ende, überraschenderweise) den Spaß am Backen weit übersteigt und 3.) die formschönen Rohkekse im Ofen zu einer undefinierbaren Masse zusammenlaufen.

Tja. 

So viel zu meiner grandiosen Idee, zum heutigen Samstagskaffee doch mal eben schnell ein paar Tahinikekse zu backen. (Nicht dass das Internet nicht genügend Rezepte genau dafür hergäbe, aber nein, ich musste ja experimentieren....)

Seltsamerweise blieben die Kekse vom zweiten Blech besser in Form und glücklicherweise sind sie geschmacklich absolut in Ordnung, befand auch der Gatte :)


+++ Nachtrag +++

Da ich jetzt mehrmals nach dem Rezept gefragt wurde,  hier der Link: 

  
Werden mit Erdnussbutter super, wenn auch recht süß (amerikanisches Rezept eben). Ich habe die Erdnussbutter 1:1 durch Sesamrohmasse (Tahini) ersetzt. Das wurde in der Verarbeitung ätzend und man muss darauf achten, die Kekse sehr fest zu formen, damit sie einigermaßen in Form bleiben. Bröselig sind sie dann aber immer noch ;)
+++


Direkt nach dem Kaffee erhielten wir noch eine Spontaneinladung zum Kaffee bei einer Freundin britischer Herkunft. Dort griff ich zum Tee mit Milch und Zucker, den ich stilecht in der Union Jack-Tasse serviert bekam - nett, oder?





Samstagskaffees und Geplauder gibt es immer wieder samstags (logischerweise) auf Ninjas Blog.



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Kommentare:

  1. Schön, dass du am Ende noch leckere Tahinikekse zum Kaffee hattest! (Das Rezept würde mich interessieren).
    Mir fehtle da auch immer die Gelduld und deshalb hab ich dann den Herrn Papa mit den Mädels in die Küche geschickt, weil ich ja offiziell nicht backen kann....
    Hat übrigens stets sehr gut geklappt. Am Ende konnten die alle perfekt backen.

    Liebe Grüße
    Andrea

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  2. Ich schließe mich wegen des Rezeptes an. Gerne auch schon vor der Optimierung hinsichtlich Keksdesign. :)

    Miri

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  3. ich habe den Rezeptlink noch eingefügt :)

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  4. Super, vielen Dank. Werden bald getestet. :)

    Miri

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