Samstag, 7. Juni 2014

Samstagskaffee in Ruinen

Unseren Samstagskaffee haben wir heute auf einen Ausflug nach Caesarea mitgenommen.

In dieser faszinierenden Hafenstadt hat Herodes einst Gladiatorenkämpfe, Wagenrennen und römisches Theater abgehalten. Das byzantinische Reich, die Kreuzfahrer und die Mamelukken haben diesem kleinen Örtchen über die Jahrhunderte ebenfalls ihren Stempel aufgedrückt. Eine Badeanstalt, viele Marmorsäulen, Teile der Kreuzfahrerfestung, einer Arena und des römischen Aquädukts sind erhalten und lösten bei mir im Gehirn Filme aus längst vergangenen Zeiten aus (Asterix anyone?).

Das Amphitheater ist heute eine der angesagtesten Locations für Freiluftkonzerte israelischer und internationaler Künstler.


ein perfekter Tag


moderne Kunst und antike Gemäuer


die Farbe des Meeres


byzantinischer Whirlpool


uralte Steine


Wildblumenwuchs

Neubau auf jahrhundertealtem Ruinengeröll 
zauberhafte Mosaike




Alle Samstagskaffees sammelt auch heute Ninja auf ihrem Blog.



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Kommentare:

  1. Oh, der Kaffee kommt aber vvon weit weg. Die Fotos sind sehr schön. Ich bin immer wieder fasziniert wenn etwas so zartes wie ein solches Bodenmosaik so unglaublich lange Zeit überdauert.
    Liebe Grüße
    Jennifer

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  2. Ja, nicht? Ich war auch ganz platt, vor allem weil diese Mosaiken überhaupt nicht überdacht, geschützt oder gar abgesperrt sind. Die liegen da einfach rum und jeder kann drüber latschen. o.O

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  3. Und Caesarea hatte den größten Hafen der Antike ;-)

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    1. Tatsächlich? Ich hätte gedacht Alexandria.... Da habe ich wohl bei dem spannenden Film nicht richtig aufgepasst... ;-)

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  4. Nee, eben nicht. Die Ergebnisse sind aber noch recht neu. Ich schreib gerade was zu Herodes' Bauaktivitäten, da kam mir das unter.

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