Freitag, 31. Mai 2013

[Buch] Nadine Kühnemann: Jenseits des Windes


Jenseits des WindesJenseits des Windes by Nadine Kühnemann
My rating: 3 of 5 stars

In Yel, dem Reich der Firunen und Valanen, brodelt es. Intrigen am Hof und ein wahnsinniger König gefährden die ohnehin schon brüchige Stabilität zwischen den Völkern. Denn von wahrer Koexistenz sind die herrschenden Valanen und unterdrückten Firunen weit entfernt.

Kjoren, Elane und Leroy kommen aus völlig unterschiedlichen Lebensumständen. Einige Verstrickungen bringen sie schließlich zusammen und bald wird klar, dass die Zukunft Yels sich an ihrem Schicksal entscheiden wird.

Die Idee eines Reiches mit mehreren über den Wolken schwebenden Kontinenten, zwischen denen mit gigantischen Luftsegel(!)schiffen verkehrt wird, ist schon fantastisch. Mich hat dieses Reich fasziniert, und ich hätte gerne noch viel mehr über die Geschichte Yels, Land und Leute erfahren. Leider gibt das der Einzelband nicht her, dazu hätte das Werk breiter angelegt sein müssen.

Das ist überhaupt mein Hauptkritikpunkt: Die Geschichte ist so groß und die Probleme so tief verankert, dass mir das Ende zu einfach und märchenhaft erscheint. Auch gab es ein bisschen zu viele Zufälle für meinen Geschmack, aber insgesamt haben wir es mit solider High Fantasy und sympathischen Charakteren zu tun.


Zitat:
Die Kontinente von Yel schwebten wie dichte Wolkenburgen viele Meilen über der Unteren Welt, die niemand bislang mit eigenen Augen gesehen hatte, zumindest niemand, der heute noch lebte. Die Valanen waren vor vielen Jahrhunderten von dort unten nach Yel gezogen, in eine Welt, in der es zwischen den Kontinenten nichts als Wind gab. 
- Kapitel Sechs

Verlag Bookshous 2013 || Kindle-Ausgabe || 321 Seiten




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Donnerstag, 30. Mai 2013

Wohnen in Israel - von Mieten, Vermietern und Hypotheken

Der aufmerksame Leser dieses Blogs wird inzwischen mitbekommen haben, dass uns ein Umzug ins Haus steht (im wahrsten Sinne des Wortes). In einem Monat soll es schon soweit sein. Manche haben mich gefragt, warum wir umziehen (müssen). Vor allem Familie und Freunden, die uns hier schon mal besucht haben, fällt es schwer nachzuvollziehen, wieso wir diese schöne Wohnung aufgeben.

Nun, das liegt an den hiesigen Gegebenheiten. In Israel ist fast der gesamte Wohnungsmarkt in privater Hand, Genossenschaften oder Unternehmen, die Mietwohnungen verwalten und anbieten, gibt es kaum. Üblich ist eher, dass private Anleger eine oder mehrere Immobilien halten und diese so lange vermieten, bis entweder Eigenbedarf entsteht oder sie sich - aus welchen Gründen auch immer - entscheiden, ein Objekt zu verkaufen.

Mietverträge werden in der Regel für ein Jahr abgeschlossen. Die Bezahlung für das ganze Jahr erfolgt im Voraus per Schecks (Banküberweisungen oder Daueraufträge haben sich in Israel immer noch nicht wirklich durchgesetzt), die der Vermieter monatlich einlösen kann. Vereinzelt wird auch vierteljährliche oder gar halbjährliche Bezahlung verlangen, da sind alle Möglichkeiten offen. Läuft der Vertrag aus, liegt es am Vermieter, ob er eine Vertragsverlängerung anbietet. Falls ja, wird er in der Regel versuchen, eine Mieterhöhung zu realisieren. Auch hier gilt: Alles ist möglich, es ist ein privater und freier Markt, und der Mieter muss für sich entscheiden, ob er zu den neuen Bedingungen verlängern will oder sich lieber etwas anderes sucht.

Da ist es nicht verwunderlich, dass bei vielen Israelis eigenes Wohneigentum auf der Prioritätenliste ganz oben steht, obwohl es in den letzten Jahren gerade für junge Paare und Familien immer schwieriger geworden ist, eine Hypothek aufzunehmen. Unter 30% Eigenkapital geht praktisch nichts mehr, Einkommensnachweise von beiden Partnern und zusätzliche Sicherheiten wie Lebensversicherungen in Höhe der aufgenommenen Summe sind heute gang und gäbe. Durch die hohen Mietpreise ist es vielen Israelis auch nicht möglich, monatlich höhere Beträge zur Seite zu legen und so das benötigte Eigenkapital anzusparen - ein Teufelskreis.

Um zum Ausgangsthema zurück zu kommen und ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, kann ich unseren Umzug zusammenfassend so erklären: Die Wohnung in der wir 6 Jahre glücklich gewohnt haben, wechselte vor einigen Monaten den Besitzer. Die neue Vermieterin hat uns zwar angeboten, darin wohnen zu bleiben, allerdings nur wenn wir einer Mieterhöhung von 20% zustimmen. Und das sei noch ein Freundschaftspreis, obwohl sie damit über den höchsten Mietsätzen für vergleichbare Wohnungen am Markt liegt. Außerdem teilte sie uns mit, dass sie die Wohnung nur für  1-2 Jahre vermieten, uns also keine langfristige Sicherheit bieten kann.

Die neue Wohnung wird uns knapp 10% mehr kosten als wir bisher bezahlen (der Markt schläft halt nicht), ist aber etwas günstiger gelegen und der Vermieter scheint ein echter Glücksgriff zu sein.





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Montag, 27. Mai 2013

Eine typisch israelische Begegnung

Ich habe es schon in meiner 10-Jahresbilanz erwähnt, dass Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt die israelische Gesellschaft besonders auszeichnen. Das geht sicher zum einen auf die jüdische Geschichte in der Diaspora zurück, zum anderen auf den besonderen Charakter dieses so erbittert umkämpften Staates. Zudem ist die "Mitzva" - die gute Tat am Mitmenschen - ein religiöses Gebot. Und es ist - meistens zumindest - einfach nett, dass man sich als Teil einer größeren Gemeinschaft fühlen kann und es zwischenmenschlich weniger kühle Distanz gibt.

Gestern hatte ich eine für hier typische Begegnung:

Auf mein inseriertes Gesuch nach Umzugskisten vor zwei Wochen hatte ich sofort mehrere freundliche Antworten bekommen. Eine bot mir die Containerkartons ihrer eben erst aus Australien eingetroffenen Mutter an. Als ich diese gestern abholen ging, traf ich eine höchst dynamische Dame in einer noch fast leeren Wohnung an. Sofort bekam ich einen Rundgang durch ihr neues Zuhause während sie mir wortreich (und ein bisschen stolz) erklärte, wie und warum sie dieses und jenes nach ihren Vorstellungen renoviert hat. Schlafzimmer, Badezimmer, Kleider- und Wäscheschrank - alles wurde mir begeistert gezeigt und erklärt, so nett.

Natürlich kam schnell auch die Frage auf, ob wir womöglich gemeinsame Bekannte oder Familie im Ausland haben. Haben wir wohl nicht, aber auszuschließen ist es auch nicht.

Die bereits ausgepackten Kartons selbst warteten säuberlich zusammengefaltet und aufgestapelt im Abstellraum. Inklusive Einwickelpapier für Geschirr. Das hätte sie allerdings nicht extra glattgestrichen und gefaltet, betonte sie fast entschuldigend. (Das wäre auch überhaupt nicht typisch israelisch gewesen.)

Kartons haben wir jetzt auf jeden Fall genug. Das ist doch was.


Sonntag, 26. Mai 2013

Kleinigkeiten zum Kaffee

Gestern hatten wir Besuch vom Schwiegerpapa. Der ist zur Zeit Strohwitwer und wollte daher etwas rausgefüttert werden ;-)

Die ideale Gelegenheit also, mal ein Rezept auszuprobieren, das Chefkoch.de neulich mal auf der Facebookseite vorgestellt hatte: Mud Pie

Ich habe es allerdings etwas entschärft, Milch statt Sahne genommen und den Guss weggelassen. Ist trotzdem noch sehr mächtig, aber sündhaft lecker!! Mir schmeckte es am besten gut ausgekühlt bei Zimmertemperatur. Aber man kann ihn auch direkt nach dem Backen noch warm essen.

Außerdem mal wieder Kanelbullar, diesmal aus Jux in meinen Cupcake-Förmchen. Wurde hübsch, aber nicht ganz so luftig wie sonst, weil sie nicht so viel Platz zum Aufgehen hatten. Und aufgebackene TK-Bourekas.

Fotos?

Bitte sehr:








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Freitag, 24. Mai 2013

Zumba!

Seit ich durch Schwimmen, Feldenkrais und meine täglichen Fußmärsche von und zur Bahn nach Jahren der Unbewegung wieder mittelmäßig fit bin, trage ich mich mit dem Gedanken, mich mal an Zumba zu wagen.

Zumba ist ein relativ junges Fitnessprogramm, das Aerobic mit lateinamerikanischer Musik und Tanzelementen verbindet.

Heute habe ich es gewagt und das erste Mal einen solchen Kurs besucht (natürlich an einem der bisher heißesten Tage des Jahres, klar.)

Folgendes kann ich festhalten: 
  • Die Musik macht tatsächlich Lust auf Bewegung.
  • Es ist kompliziert. Vor allem die Schritt-Arm-Koordination hat es in sich.
  • Es ist recht schweißtreibend, obwohl es nicht superanstrengend wirkt.
  • Wenn man sich auf den Rhythmus der Musik konzentriert ist es einfacher, weil es gefühlt mehr mit Tanzen als mit Sport zu tun hat (ich habe mich an meine diversen Tanzkurse erinnert!)
  • Es trainiert Körperkontrolle, vor allem Hüfte und Becken (hm, hm). 
  • Spätfolgen in Form von Muskelkater kann ich noch nicht absehen.
  • Es ist überhaupt nicht langweilig, die Stunde geht rum wie nix.
  • Ich werde wiederkommen, mein Ehrgeiz ist geweckt. 

Wenn man Zumba richtig gut beherrscht kann das so aussehen:



Und hier Ausschnitte aus einer israelischen Zumba-Gruppe. Denkt euch ein planloses blondes Ding ganz hinten in der letzten Reihe dazu, das ständig aus dem Takt kommt, und ihr könnt euch ungefähr vorstellen, wie das heute bei uns ablief.... ;-)




Und wie haltet ihr euch so fit?




Dienstag, 21. Mai 2013

[Buch] Timur Vermes: Er ist wieder da

Er ist wieder daEr ist wieder da by Timur Vermes
My rating: 3 of 5 stars

Auf diesen Roman habe ich lange gewartet. In der Bibliothek in Tel Aviv ist die Nachfrage auf die zwei Leihexemplare so groß, dass es Wartelisten gibt. Der Bestseller scheint also auch in Israel Faszination auszulösen, was verwundern mag, denn das Cover lässt keinen Zweifel daran, wer mit "Er" gemeint ist:

Hitler ist wieder da. Aus heiterem Himmel wacht er 2011 in Berlin auf. Er selbst kann sich nicht erklären, was seit dem letzten Tag im Führerbunker geschehen ist, schafft es aber trotzdem, sich wieder in diese, ihm nun völlig fremde multikulturelle Gesellschaft einzugliedern. Erschreckend schnell findet er ebenso einflussreiche, wie merkbefreite Mitstreiter, die ihm zu der breiten Öffentlichkeit verhelfen, die er zur Durchsetzung seiner Pläne braucht. Denn die haben sich auch in 60 Jahren kaum verändert.

Ein komisches Buch über Hitler? Darf man das als Deutscher überhaupt schreiben? Und darf man als Leser herzhaft über die teils sehr kruden, teils aber auch brillianten Gedankengänge, die ihm der Autor da - beängstigend authentisch - andichtet, lachen? Dazu gibt es sicher viele Meinungen, ich muss mich zu letzterem auf jeden Fall schuldig bekennen. Einige Stellen sind zum Brüllen komisch, andere regen zum Nachdenken an. Bei aller Komik bleibt nämlich der Nachhall, dass ein charismatischer Mensch, der es schafft, mit seinen Ideen das Volk auf Augenhöhe anzusprechen, auch heute noch jederzeit eine breite Masse begeistern und kontrollieren könnte. Das liegt in unserer Natur.

Empfehlenswert für alle, die Satire und schwarzen Humor mögen und einordnen können. Obwohl ich fand, dass sich nach dem ersten Drittel einiges wiederholt (ich habe mich ab und an beim Querlesen ertappt...), was das Leseerlebnis zeitweise etwas bremst. Hier hätte man straffen und ein noch spritzigeres Ergebnis erzielen können.


Zitate:

(...) das Telefon muss Telefon sein und Kalender dazu und ein Fotoapparat auch noch und überhaupt alles in einem. Das ist gefährlicher Blödsinn, der nur dazu führt, dass unsere jungen Leute auf der Straße dauernd in ihre Telefonapparate hineinglotzen und zu Tausenden überfahren werden. Es wird dies eines meiner ersten Vorhaben sein, solche Telefonapparate zu verbieten beziehungsweise nur noch für die verbliebenen rassisch minderwertigen Elemente zuzulassen (...)
*
Und Autobahnen bauten nach wie vor polnische, weißrussische, ukrainische und andere Fremdarbeiter, zu Löhnen, die für das Reich rentabler gewesen wären als jeder Krieg. Hätte ich damals gewusst, wie billig der Pole zu haben ist, ich hätte das Land genauso gut überspringen können.

Eichborn Verlag 2012 // Hardcover // 400 Seiten


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Sonntag, 19. Mai 2013

[Buch] 2 Inspirational Reads (Mini Reviews)



Meet Mrs. Smith: My Adventures with Six Kids, One Rockstar Husband, and a Heart to Fight PovertyMeet Mrs. Smith: My Adventures with Six Kids, One Rockstar Husband, and a Heart to Fight Poverty by Anna Smith
My rating: 4 of 5 stars

Anna Smith is a mother of six and the wife of Delirious? front man Martin Smith. Delirious? was an extremely successful British Christian rock band that played live in over 40 countries during their career (1992-2009). For the families this meant a lot of time spent apart whenever the band was touring the planet, although they did try to take their wives and kids with them whenever possible.

This book tells the Delirious?-story from Anna's point of view and focuses on the daily challenges she was facing at home while her creative husband made history. Her personal account is full of fine British humour, authentic dealing with struggles and hardship and spiritual encouragement without sounding preachy. I greatly enjoyed this read.

Quotes:
So both of us were back at work - one performing to crowds of over four hundred thousand and the other wiping bottoms and keeping Pampers in business.
*
Where there is tension there is movement. Where there is movement there is life. Where there is life there is love, and love must be the center of every decision we make. It's our motive for doing something that counts...


WordsWords by Ginny L. Yttrup
My rating: 4 of 5 stars

Kaylee is 10 years old and for the past months has been living in a remote cabin with Jack who is constantly abusing her emotionally and physically. Since her drug-addled mother abandoned her, Kaylee doesn't speak but in her mind she collects and clings to the words she finds in a dictionary, the only thing left to her from her short childhood.

Sierra is 34 and has been alone for 12 years. Ever since her infant daughter died she's been struggling with guilt and trying to bury the pain by controlling her circumstances and not allowing anybody to get close to her again.

When Kaylee and Sierra meet "by chance", a unique relationship unfolds which will eventually bring divine healing to them both.

"Words" is a heart-wrenching inspirational read that I couldn't put down.

Quote:
I collect words. I keep them in a box in my mind. I'd like to keep them in a real box, something pretty, maybe a shoe box covered with flowered wrapping paper...





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Freitag, 17. Mai 2013

Tel Aviv: Hafen reloaded

Zwei Häfen gibt es in Tel Aviv. Der historische Hafen in Jaffa, der noch heute als Fischerhafen fungiert, ist einer der ältesten Häfen der Welt und ein beliebtes Ziel für Pilger und Israeltouristen.

Der zweite und wesentlich jüngere Hafen befindet sich im Norden der Stadt, jenseits der Strände und großen Hotels, und war in der Zeit um Israels Staatsgründung knapp 30 Jahre lang in Betrieb. Danach passierte mehrere Jahrzehnte lang nicht viel, bis vor einigen Jahren die Hafengegend in einem ehrgeizigen Städtebauprojekt (Details hier) als Erholungsplattform neu erfunden werden sollte. Heute ist er so schick, dass er "fast international" wirkt (das ist für Israelis so ziemlich das beste Gütesiegel, das man vergeben kann) und an Wochenenden und Feiertagen ein wahrer Publikumsmagnet. 

Die Atmosphäre "am Namal" ist fantastisch. Eine bunte Mischung aus vorwiegend Israelis trifft dort zusammen - zum Flanieren, Shoppen, Eisessen, Kaffeetrinken, Joggen oder Chillen. Die Kinder können sich mit ihren Fahrzeugen gefahrlos auf der weitläufigen Holzdünenlandschaft austoben, während die Eltern Aussicht und Brise genießen.

Wir waren vor ein paar Tagen dort, seht selbst:















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Mittwoch, 15. Mai 2013

Milchiges zum Wochenfest

Heute ist Schawuot das jüdische Wochenfest. Es erinnert an den Empfang der 10 Gebote am Berg Sinai. Außerdem ist Schawuot ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel der Weizen geerntet wird. Traditionell werden zu diesem Fest milchige Speisen gereicht. Die Milch symbolisiert dabei die Tora, die vom Volk Israel begierig getrunken werden soll. (Wikipedia)

Ich mache mir nicht besonders viel aus Fleisch, weswegen Schawuot zu den jüdischen Festen gehört, die ich lieber mag als andere. Gestern habe ich morgens noch gearbeitet und für abends Gäste eingeladen, weswegen ich mich für altbewährte und unaufwändige Speisen entschieden habe. Nur den Käsekuchen habe ich schon am Vorabend gemacht weil er gut durchkühlen muss.

*
Knoblauchbrot mit Parmesan
*
Kartoffelgratin
Bratreis mit Cashewkernen 
*
Blattsalat mit Pinienkernen und Feta
*
*


Rezepte sind soweit vorhanden verlinkt, Kartoffelgratin und Bratreis mache ich nach Gefühl, den Blattsalat hat meine Gästin mitgebracht. Für das Knoblauchbrot habe ich Baguettebrötchen aufgeschnitten, mit Butter und zerdrücktem Knoblauch bestrichen und mit gehobeltem Parmesan bestreut. Danach ging es für etwa 10 Minuten unter den Grill im ohnehin bereits heißen Backofen.






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Dienstag, 14. Mai 2013

[Buch] Frank Schätzing: Mordshunger

MordshungerMordshunger by Frank Schätzing
My rating: 4 of 5 stars

Eine reiche Frau wird in ihrer Kölner Wohnung tot aufgefunden. Schnell ist klar, dass sie unbeliebt war und gleich mehrere Personen als potenzielle Täter in Frage kommen. Kommissar Cüpper, ein Gourmet mit frischem Liebeskummer, ermittelt fieberhaft.

Ich dachte eigentlich, dass ich bereits alle Romane von Frank Schätzing gelesen habe. Umso angenehmer war die Überraschung, als mir letzte Woche sein Erstlingswerk in die Hände fiel. "Mordshunger" ist ein spritziger, raffiniert konstruierter Krimi, der in seiner Machart teilweise an Agatha Christie erinnert. Es gibt so viele überraschende Wendungen, dass einem zum Schluss, als sich endlich wirklich alles auflöst, fast schwindlig ist.

Und ja, es ist halt ein Schätzing. Der Mann könnte wahrscheinlich sogar eine Waschmaschinenanleitung so verfassen, dass ich wie gebannt an den Seiten klebe. Da bin ich ein hoffnungsloser Fall.

Als Bonus gibt es im Anhang die Rezepte zum Buch.

Zitat:
»Ein guter Kriminalist«, pflegte er zu sagen, »wird verlassen. Er muss verlassen werden. Würde er der Idee verfallen, hinter Wahnsinnigen und Mördern herzulaufen, wenn man ihn nicht verlassen hätte? Fähige Polizisten neigen zum Verlust der Freundin, die Genies sind allesamt geschieden.
Goldmann 2006 // Taschenbuch // 448 Seiten


--

Gerade entdeckt: Das Buch ist 2008 auch verfilmt worden. Muss ich gleich mal reinschauen gehen... 




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Sonntag, 12. Mai 2013

12 von 12 im Mai 2013

Muttertag wird hier anders und an einem anderen Termin gefeiert. Von mir daher kein Muttertagsthema zum heutigen Fototermin ;-)

Mehr 12 von 12 der deutschsprachigen Blogosphäre könnt ihr wie immer bei Draußen nur Kännchen bestaunen.










































Disclaimer: 

1.) Nein, mein Kind war nicht wirklich das letzte, das vom Kindergarten abgeholt wurde. (Das ist in meiner ganzen Mütterkarriere erst einmal passiert)
2.) Nein, wir ziehen noch nicht nächste Woche um. Aber ich bin gerne vorbereitet.




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Freitag, 10. Mai 2013

Freitagsfüller (10.5.2013)

 Mal wieder ein Freitagsfüller... Die Woche war intensiv, ich habe einige halbfertige Blogposts in der Schleife, warte aber noch auf den richtigen Moment, um sie fertig zu kriegen... 


1. Am besten gefällt mir helles Holz bei Möbeln.

2. Vielleicht machen Mann und Kind mal wieder Omelette morgen zum Frühstück.

3. Sie dachten, der neue Star am Politikhimmel würde wirklich halten, was er verspricht. Umso größer ist jetzt die Ernüchterung. 

4. IKEA-Matrazen sind wirklich bequem. (Jedenfalls die, die wir heute ausprobiert haben)

5. Das Wichtigste ist, seinen (Galgen-)humor nicht zu verlieren.

6. Mein neuer Rosmarinbusch riecht unwiderstehlich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freu(t)e ich mich über auf  Essen und Wein mit Freunden, morgen habe ich ein Familiengeburtstagsessen geplant und Sonntag möchte ich die Umzugskarton beschaffen und vielleicht schon eine oder zwei packen (Umzug ist Ende Juni, aber man kann nie früh genug anfangen) !


Ein schönes Wochenende euch allen :)



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Dienstag, 7. Mai 2013

Skoobe - eBooks leihen und lesen auf Android, Kindle Fire und iGeräten

eBooks sind klasse.

Man hat seine Bücher überall dabei, kann ohne Handgelenksverschleiß auch im Liegen stundenlang lesen, muss beim Umzug viel weniger Kisten packen und schleppen und hat endlich wieder Platz zum Wohnen.

Ich liebe elektronisches Lesen mit einer Einschränkung: Man kann Bücher nicht nur einmal lesen und dann zurückgeben oder untereinander verleihen. Onleihe-Angebote sind oft mager und schlecht sortiert und über den kostenlosen Ausleihservice von Amazon für Prime-Kunden kann ich - bei aller Liebe zu Amazon - als Vielleserin nur lächeln. Ein Buch im Monat? Seriously? Abgesehen davon ist die Auswahl auf relativ unbekannte Bücher beschränkt, Neuerscheinungen und Bestseller sucht man vergebens.

Skoobe (sprich: skuubii) will diese Lücke jetzt schließen und bietet seinen Mitgliedern gegen einen festen Monatsbeitrag unbegrenztes Lesen auf Android, iGeräten und Kindle Fire. Je nach Bedarf kann man auf mehreren Geräte gleichzeitig lesen - Skoobe synchronisiert dann den Lesefortschritt.

Drei Mitgliedspakete stehen zur Auswahl. Ich habe Skoobe basic für 9,99 getestet. Diese Einstiegspaket bietet drei Regalplätze (= gleichzeitig ausgeliehene Bücher), zum Lesen ist eine Internetverbindung notwendig. Offline-Lesen ist mit einem der beiden teureren Pakete Plus oder Premium möglich.

Die kostenlose App für Android sieht klasse aus und ist sehr bedienfreundlich. Gut, ein bisschen schneller könnte sie beim ersten Laden sein und die Suchfunktion hatte bei mir ab und an Aussetzer, ansonsten gibt es da nichts zu meckern. Blättern und innerhalb des Buches navigieren geht flüssig. Über die Einstellungen lassen sich Helligkeit und Schriftgröße regulieren, sowie ein Nachtmodus und eine Silbentrennungsfunktion einstellen. Eine Suchfunktion innerhalb eines Buches konnte ich leider nicht entdecken, gerade die schätze ich bei meinem Kindle sehr und habe sie hier daher ziemlich vermisst. 

Die Bibliothek ist erstaunlich gut sortiert auch in Bezug auf Bestseller und Neuerscheinungen. Derzeit sind unter Belletristik über 16.000 Titel (auf Deutsch) gelistet. Kommen neue hinzu wird man über die App benachrichtigt. Auch ohne Mitgliedschaft kann man sich durch die Bibliothek klickern und sogar Leseproben aufrufen, um zu sehen, ob einem das Angebot überhaupt zusagt.

Großes Manko: Skoobe ist app-basiert und damit derzeit leider nicht mit der Kindle eReader-Familie (Paperwhite, Touch, etc.) und anderen gängigen eReadern kompatibel. Da mich das Lesen auf dem Smartphone- bzw. Tabletbildschirm viel mehr anstrengt als auf eInk-Bildschirmen (abgesehen davon, dass es auch irre viel Akku kostet), ist das für mich der Hauptgrund warum Skoobe für mich nicht dauerhaft in Frage kommt. Leider. Denn die pfiffige Geschäftsidee sowie das Preis-Leistungsverhältnis haben mich persönlich nach knapp 14 Tagen Probemitgliedschaft insgesamt sehr überzeugt.

Fazit: Für Vielleser, die primär auf Deutsch und gerne auf Tablet oder Smartphone lesen, ist Skoobe basic aus meiner Sicht eine prima Sache zu einem fairen Preis.



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Sonntag, 5. Mai 2013

Tagebuchbloggen am 5.5.


Frau Brüllen hat kürzlich den jeweils 5. des Monats zum Tagebuchblogging-Tag erkoren.

Mein Tag geht gerade so langsam zu Ende....

Sonntags beginnt hier in Israel die Arbeitswoche - auf Hebräisch heißt er wörtlich "Erster Tag". Ich habe - dank Teilzeit - sonntags frei, während Mann und Kind außer Haus sind.

Relativ früh morgens: Das Mädchen und ich wachen auf und genießen den Luxus, noch laaaaange gemütlich im Bett bleiben zu können, bevor wir uns auf den Weg zum Kindergarten machen. Wir haben sogar noch Zeit zum Spielen.

8:30 - Ich gebe ein ausgeruhtes zufriedenes Kind ab. Zuhause lese ich ein Buch fertig (ich teste zur Zeit die eBook-Bücherei skoobe) und mache so dies und jenes - wieso geht die Zeit an den freien Tagen bloß immer viel schneller rum? Außerdem bin ich unruhig, weil wir in zwei Monaten umziehen müssen und plötzlich alles wieder ganz offen scheint, nachdem wir uns Freitag eigentlich schon für eine Wohnung entschieden hatten.

Zwischendurch klicke ich immer mal wieder auf die Facebookseite von BrigitteMOM, um zu sehen, ob sie sich eventuell doch noch zu einem befriedigenden Statement in dieser Sache durchgerungen haben. Aber Fehlanzeige

11:10 - Feldenkrais! (Allein unter Rentnern) Unglaublich wie unflexibel man wird, wenn man ein paar Wochen nicht zu den Übungen erschienen ist. Danach schwimme ich noch ein paar Bahnen im erst heute morgen zur Saison eröffneten Außenbecken. Ziemlich kalt ist es zu dieser Jahreszeit noch, aber das frische glitzernde Wasser ist mir den Kälteschock wert.

13:00 - Wieder zuhause besinne ich mich auf meine Pflichten und bringe ein wenig Ordnung in die Wohnung. Aufräumen, Balkon kehren, Wäsche, Altpapier, Müll, Saugen und Badputzen. Danach fühle ich mich fast nicht mehr schuldig, dass ich morgens getrödelt habe.

16:30 - Abholzeit! Es ist immer wieder schön, ein fröhliches Kind in Empfang nehmen zu können. Heute versteckt sie sich zum Spaß hinter einem Schrank, als ich komme. Das 7. Geißlein lässt grüßen.

17:00 - Wir besuchen eine Kindergartenfreundin. Ich lasse mich auf einen Kaffee einladen und klöne mit deren Eltern. Zwei Stunden sind um wie nix.

19:45 - Wir besichtigen eine Wohnung in unserer Straße, die sich leider als außerhalb unseres finanziellen Rahmens erweist. Wieder zuhause werfe ich fix den Sandwichtoaster an für ein ganz schnelles Abendbrot, denn es ist eigentlich längst Bettzeit.

20:30 - Ich habe "Dornröschen" vorgelesen, jetzt schläft auch meine Tochter.

Der Gatte und ich wälzen die Wohnungsfrage noch eine Weile hin- und her und kommen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Aber es wird. Bestimmt. 














Weitere Tagebuchblogger sind hier aufgelistet.



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Donnerstag, 2. Mai 2013

Liebe Brigitte-Redaktion,

wenn ich sagen würde, ich hätte mich über Ihre neueste Verlosungsaktion geärgert, wäre das untertrieben.

Ich muss vorausschicken, dass ich nicht zu jenen Frauen gehöre, die Brigitte per se ablehnen. Bisher habe ich in Ihren Zeitschriften immer gerne geblättert und mein Blog im letzten Jahr auch auf Ihrer MOM-Blogliste angemeldet. Als ich heute auf Facebook allerdings über das Ankündigungsbild für die Verlosung der "krawalligen" T-Shirts und Bodies der Modestrecke aus Ihrem aktuellen Brigitte MOM-Heft gestolpert bin, hätte ich mich beinahe am Kaffee verschluckt.

Auf einem Shirt heißt es dort wörtlich:
"My MOM thinks I have a nice ass"

Ich musste falsch gelesen haben. Oder?

Dass "nice ass" (wörtlich "geiler Arsch") auch im Zusammenhang mit erwachsenen Frauen nicht gerade respektvoller Sprachgebrauch, im Zusammenhang mit Kindern aber undenkbar ist, wird Ihnen jeder Muttersprachler bestätigen - ich habe immerhin 6 um ihre Meinung gefragt. Wer sich diese Mühe nicht machen kann (oder will?), braucht lediglich die Stichwort oder Bildersuche auf Google zu bemühen.

Ihre Reaktion auf die zahlreichen kritischen Kommentare, es handle sich lediglich um ein Missverständnis und ginge bei dem Spruch um Windelpopos, wirkt wie ein schlechter Witz. Es sei darin keine sexuelle Anspielung versteckt.* Das unterstelle ich auch gar nicht. Allerdings wirkt es auf mich als Mutter einer Tochter in höchstem Maße verstörend, dass man bei Brigitte die Aktion auch nach wiederholten sachlichen Hinweisen der User, "nice ass" habe im Englischen eine sexuelle und dadurch im Zusammenhang mit Kindern völlig inakzeptable Konnotation und sei keineswegs gleichzusetzen mit "süßer Windelpopo", unbeirrt und unkommentiert weiterlaufen lässt.

Die übrigen Sprüche sexualisieren zwar nicht, positive Botschaften für Eltern und Kind transportieren sie aber auch nicht. Im Gegenteil: Mir will sich beim besten Willen nicht erschließen, warum ich ein Kleinkind in latent-agressive Sprüche hüllen sollte wie:

Meine Mama tritt deine Mama in den Arsch 
Meine Mama sagt, du bist hässlich 
Meine Mama kann deinen Papa verhauen 

Mir ist schon klar, dass es sich hier um eine ungeschickte Anwendung der englischen Umgangssprache handelt, bzw. ich hoffe es. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass Sie diese Sprüche auch auf Deutsch für Ihre Modestrecke verwendet hätten.


"Fucking mad" um im angelsächsischen Slang zu bleiben, bin ich aber vor allem darüber, wie Sie mit den vielen kritischen und dabei meist sachlichen Kommentaren und Reaktionen umgehen. Nämlich gar nicht. Dabei wäre es so leicht, aus dieser missglückten Nummer wieder herauszukommen. Ein einfaches "Es tut uns Leid, wir haben da offenbar nicht korrekt übersetzt" hätte genügt. Stattdessen werden die Zielgruppen(!)Userinnen mit einem einzigen dünnen Statement* abgespeist und anschließend sitzt man die Sache aus.

DAS ist wirklich enttäuschend und der größten Frauenzeitschrift Deutschlands nicht würdig.

Gruß,
Expat-MOM



* Stellungnahme Brigitte MOM, Facebook 2.5.2013: 
Der Spruch „My MOM thinks I have a nice ass“ wird offensichtlich falsch verstanden. Darin ist keine sexuelle Anspielung versteckt! Es geht um Windelpopos. Das ist doch was, worauf Mom beim Wickeln stolz sein kann – wenn sie schon den ganzen Dreck wegmacht. Es tut uns leid, wenn es hierbei zu Missverständnissen kam.




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Es gibt für alles eine Lösung (oder mindestens ein YouTube-Video)


Manchmal frage ich mich ja wirklich, wie unsere Eltern den Alltag ohne die immer verfügbare, sofort abrufbare Masse an Informationen aus dem weltweiten Web, gemeistert haben.

Wie hat meine Generation die erste Hälfte unseres Lebens bestritten, ohne für jede Frage sofort eine Antwort ergoogeln zu können?

Wer mich kennt weiß, dass ich ein leidenschaftlicher Nutzer bin, immer bereit, mich auf neue Trends, Services und Spielereien einzulassen. Eigentlich seit ich mit 15 in den USA erstmalig einen Blick in einen Uni-Chatraum werfen konnte.

Aber ich will mich gar nicht am Unterhaltungswert des Mediums aufhalten, denn eigentlich sind es die ganz normalen alltäglichen Dinge für die ich es dringend brauche.

Pudding selbermachen? Kein Problem. Das Netz ist voll der Rezepte von idiotensicher bis aufwändig raffiniert. Überhaupt wäre ich ohne das Internet (insbesondere Chefkoch.de) in der Küche wohl zu gar nichts zu gebrauchen. Von der Hühnersuppe bis zum Rinderbraten habe ich meine Grundlagen fast ausschließlich aus dem Netz.

Einen französischen Zopf flechten ? YouTube hat detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitungen, und die Chancen, dabei noch 2-3 andere noch tollere Frisuren zu finden stehen sehr gut. Man muss eher aufpassen, dass man nicht bis übermorgen weiterklickt. (Diese Frau z.B. rockt das Thema ziemlich)

Mottoparty ausrichten? Einfach googeln. Bei Millionem aktiven Nutzern weltweit, kann man davon ausgehen, dass irgendwer da draußen irgendwann die Idee schon einmal hatte und mindestens Fotos davon ins Netz gestellt hat. Oft gibt es auch Anleitungen. Mein All-Time-Favorite: Ultimative Star Wars-Party

Ähnlich verhält es sich mit außergewöhnlichen Hobbies. Im Netz findet man garantiert zu jeder noch so kuriosen Leidenschaft Gleichgesinnte. (die Twilight-Moms sind dafür nur ein Beispiel *hust*)

Das Kind hat eine herausfordernde Phase? Unzählige Eltern haben ähnliches durchgemacht (Kinder sind letztlich überall gleich) und berichten in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken von ihren Erfahrungen. Da fühlt man sich gleich verstanden und ermutigt.

Do-it-yourself: Israel ist ein Land mit begrenztem Sortiment in gewissen Bereichen. Viele Dinge, die es in Deutschland "von der Stange" gibt, findet man hier schlicht nicht. Nachdem ich letzte Woche durch mehrere Läden getingelt war, um einfache und hübsche Papiertütchen für Kindergeburtstagsmitgebsel zu finden, habe ich letzten Endes auf YouTube eine Faltanleitung gefunden. So naheliegend eigentlich und grenzenlos varierbar.

Zweifellos hat das Internet auch Schattenscheiten (frei verfügbare Bombenanleitungen sind nur ein Beispiel), aber grundsätzlich bleibe ich dabei: Im Netz gibt es auf alles eine Antwort und für beinahe jedes Problem eine Lösung.

Immer vorausgesetzt, man ist ein bisschen experimentierfreudig und lernfähig.




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[Buch] Mini-Rezensionen April #2

Noch zwei Minis ...


Der Weg der gefallenen Sterne (Birthmarked, #3)Der Weg der gefallenen Sterne by Caragh M. O'Brien
My rating: 4 of 5 stars

Originaltitel: Promised (Birthmarked #3)

Die junge Hebamme Gaia Stone hat es geschafft, ihr neues Volk, die Bewohner New Sylums, durch das Ödland zurück zur Enklave zu bringen. Doch ihre Hoffnung, sie könne mit dem skrupellosen Protektor verhandeln und letztlich eine neue Siedlung für ihre Leute errichten, zerschlägt sich fast unmittelbar nach ihrer Ankunft. Denn der Protektor hat kein Interesse an Verhandlungen, im Gegenteil: Gaia ist des Hochverrats angeklagt.

Dieser dritte Teil der "Birthmarked"-Trilogie von Caragh M. O'Brien liest sich dank der reichen Sprache angenehm und ist sogar ziemlich spannend. Außerdem wird das nervige Liebesdreieck nicht weitergesponnen, das allein ist einen extra Stern wert in diesem Genre. [Außerdem wird das nervige Liebesdreieck nicht weitergesponnen, das allein ist einen extra Stern wert in diesem Genre. (hide spo. Alles in allem ein würdiger Abschluss der Geschichte und viel besser als Teil 2, den ich insgesamt doch recht krude fand.

Zu meiner Rezension von Band 1 und 2

Gebunden || 352 pages || Heyne fliegt 2013




Eve (Eve, #1)Eve by Anna Carey
My rating: 2 of 5 stars

Eve was a little girl when the "Plague" killed her mother and most of society's adult population. Since then she's been brought up in a girls school and is about to graduate when she discovers the true and horrendous fate that awaits her. She decides to flee although she's never been outside the school walls and was taught her whole life to fear the wild and especially men living "out there".

I'll cut it short: "Eve" is just another YA dystopia and highly unplausible at that. Writing's not all bad and the characters are quite likeable but overall there was not enough substance to really engage me.

Kindle edition || 336 Seiten || HarperTeen 2011





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Mittwoch, 1. Mai 2013

[Buch] Jetzt wird ausgelost!


Unglaubliche 44 Leser haben sich im Rahmen der Aktion Blogger schenken Lesefreude für das Buch von Avi Primor "An allem sind die Juden und die Radfahrer schuld" auf meinem Blog, per Email, sowie über Twitter und Facebook beworben. Mit so vielen Teilnehmern hätte ich nie und nimmer gerechnet, und ich finde es großartig, dass ihr alle genau dieses Buch lesen wollt.

Meine kleine Israelin hat soeben das Gewinnerzettelchen gezogen - das Buch geht auf die Reise zu


*Trommelwirbel*



(Facebook-Teilnehmerin)

Du kriegst gleich Post von mir :)


Weil die Resonanz so überwältigend war, habe ich gerade eben kurzerhand beschlossen, noch ein Buch aus meinem Regal zu verlosen und zwar


Zum Buch:

Der israelische Erfolgsautor Ram Oren erzählt eine wahre Geschichte aus dem Dritten Reich:

Gertruda lebt als Kinderfrau in einer reichen jüdischen Familie in Warschau und erlebt mit dem kleinen Michael eine unbeschwerte, glückliche Zeit. Als die deutschen Truppen Polen überfallen, beginnt eine wahre dramatische Geschichte von Liebe, Angst, Tod und Hoffnung. Michaels Mutter nimmt Gertruda auf dem Sterbebett das Versprechen ab, ihn wie ihren eigenen Sohn zu beschützen und nach dem Krieg nach Israel zu bringen. Wird sie ihr Versprechen halten können?

[342 Seiten gebunden // Verlag: Brunnen, erschienen 2011 // einmal gelesen, ansonsten tadellos]


Dieses Buch geht an die Kommentatorin Julia, auch du bekommst gleich eine Email von mir :) 



Mir hat diese Verlosung und überhaupt die ganze Aktion richtig viel Spaß gemacht (euch auch hoffentlich), und ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere auch in Zukunft ab und an hier vorbeischauen oder meine Beiträge per Email abonnieren würde :-)






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Photo a day April 2013 - Ausbeute

Diesen Monat war richtig viel los, weswegen meine Photo a day - Ausbeute für April eher mager ist. Aber der Spaß am Knipsen soll ja auch nicht in Stress ausarten, nicht wahr? Immerhin habe ich es auf 25 Bilder gebracht:
Die Bilder kann man etwas größer über diesen Link sehen: Klick

In voller Größe gibt es die Bilder auch im Mai wieder auf Twitter zu sehen, bzw. als eingebettete Tweets hier rechts in der Navigationsleiste.

Die Stichwortliste für diesen Monat steht natürlich auch schon bereit und ist hier zu finden: Fat Mum Slim - Photo a Day May




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