Donnerstag, 31. Januar 2013

Photo A Day - Januar 2013


Seit Anfang des Jahres nehme ich an der Photo A Day-Challenge von Fat Mum Slim teil.  Dazu sollen die Teilnehmer jeden Tag zu einem Stichwort ein Foto machen und es irgendwo in der weiten Welt des Internets herzeigen.
 
Ich veröffentliche die Fotos auf meinem Twitter-Account, das geht dank Smartphone quasi on the go.
Dabei ist mir aufgefallen, dass dieses scheinbar simple Projekt die Kreativität doch ganz schön kitzelt und es an manchen Tagen ziemlich schwierig ist, ein passendes Motiv für die Vorgabe zu finden. Da heißt es Augen auf und ab und an ein wenig um die Ecke gedacht.

Für die Nicht-Twitterer, hier noch mal alle Januarfotos auf einen Blick:  

1. Today
2. Something new
3. Heart
4. The view from here
5. Movement
6. Mine
7. Street
8. Something beginning with "T"
9. Paper
10. One o'clock
11. Water
12. Surprise
13. Circle
14. Something yellow
15. An ordinary moment
16. Two things
17. Ready
18. Shadow
19. Delicious
20. Something you saw
21. What you do
22. Corner
23. Electric
24. Stripes
25. Landscape
26. Together
27. Sun
28. Through
29. Grow
30. Down
31. Myself


Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.

Die Vorgaben für Februar stehen auch bereits fest und können bei Fat Mum Slim eingesehen werden.
*Klick*

Dienstag, 29. Januar 2013

[Buch] Harry Potter 2-7 (keine Rezension ^^)

Letzte Woche habe ich Harry Potter zuende gelesen.

Ja, ich weiß, damit bin ich geschlagene 5,5 Jahre zu spät dran, aber ich kann es erklären:

Als vor fast 15 Jahren die Faszination um Rowlings Werk neu war, habe ich mich wie Millionen andere Leser in ihren Bann ziehen lassen und danach die Serie bis zu Teil 5 - Harry Potter und der Orden des Phönix - verfolgt.

Dann wurde mir die Geschichte zu düster, andere Themen wichtiger (in meinen ersten Israeljahren las ich kaum, war wohl zu sehr im Kulturschock gefangen ^^) und Harry geriet in Vergessenheit, allerdings nicht ohne sich ab und an wieder in mein Bewusstsein zu schleichen und mich mit leisen Vorwürfen zu quälen, dass ich Vielleserin ausgerechnet seine Geschichte nie abgeschlossen habe.

Nun konnte ich aber nach so langer Zeit auch schlecht einfach mittendrin einsteigen, dazu ist Harry Potter zu komplex, die Zusammenhänge zu wichtig. Aber deshalb die Serie komplett neu anschaffen?

Als ich dann letztes Jahr Teil 1 mit viel Vergnügen auf Hebräisch las und mir gleichzeitig klar wurde, dass ich die späteren wesentlich umfangreicheren Teile never-ever auf Hebräisch packen würde (jedenfalls nicht ohne den Spaß daran zu verlieren), hatte ich für dieses "Problem" immer noch keine Lösung. Im Gegenteil, es wurde eher noch schlimmer, weil ich sofort wieder voll eingesaugt war in die Welt rund um Hogwarts.

Völlig überraschend "rettete" mich schließlich das Angebot von zwei befreundeten Fans (die ich nie  als solche verortet hätte) aus meiner Misere, alle Bücher von ihnen zu leihen. Das war Ende November. Der Rest ist Geschichte. Dabei habe ich mich wirklich bemüht, den Lesegenuss hinauszuzögern und die Bücher nur sukzessive geliehen, um nicht zu gierig zu erscheinen. ^^

Eine "echte" Rezension zu Harry Potter spare ich mir, das käme mir doch etwas schräg vor. Aber ich darf sagen, dass ich Rowlings Geschichte auch über ein Jahrzehnt nach unserem ersten Kennenlernen wahrhaft zauberhaft finde. Harry Potter gilt zu Recht als Meisterwerk, und ich überlege mir sehr ernsthaft, mir das Komplettpaket für Kindle zu kaufen, denn die Serie gehört zu jenen Büchern, die man gut mehrmals lesen und sich immer wieder daran erfreuen kann. (Wenn das direkt über Amazon ginge und man dazu nicht zu extra zu Pottermore müsste, hätte ich es womöglich schon getan...)

Die Filme hingegen bringen's nicht wirklich, finde ich. Mein Mann und ich haben sie parallel zu meiner Leserei angesehen und sind jetzt nach "Harry Potter und der Halbblutprinz" sehr unschlüssig, ob wir uns die zwei letzten wirklich antun müssen. Irgendwie springt der Funke einfach nicht richtig über (an den Schauspielern liegt es nicht, die sind eigentlich durch die Bank super) und vom Zauber der Bücher mit den vielen verbauten Einzelgeschichten geht viel (zu viel) in den Filmen verloren. Das ging mir mit einer Filmadaption schon länger nicht mehr so, denn eigentlich bin ich keine notorische Buchverfilmungshasserin.


Harry Potter tribute in London King's Cross (Foto: Oxyman)


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Sonntag, 27. Januar 2013

Meine 2 Agurot zur Wahl

Wahltag

Wer die Nahostnachrichten (oder wenigstens dieses Blog) verfolgt weiß es längst: Israel hat letzte Woche ein neues Parlament, die 19. Knesset, gewählt.Viele kluge Menschen haben darüber bereits ausführlicher und professioneller berichtet (--> Blogroll), daher folgt an dieser Stelle nur eine oberflächliche Zusammenfassung von mir:

Der von vielen Korrespondenten und Analytikern prophezeite Rechtsruck ist nicht eingetreten. Netanyahus Liste Likud-Beiteinu "gewann" zwar die Wahl, verlor aber rund ein Viertel der Mandate und befindet sich damit in einer deutlich geschwächten Verhandlungsposition für die laufenden Koalitionsgespräche.

Hingegen hat eine neue Partei der Mitte - Yesh Atid (=es gibt eine Zukunft) - ein überwältigendes Wahlergebnis von 19 Mandaten eingefahren, wurde zur zweitstärksten Fraktion und damit zum heimlichen Sieger dieser Wahl. Yair Lapid, Parteivorsitzender und bis vor Kurzem Nachrichtensprecher im israelischen Fernsehen (Portrait hier), hatte im Wahlkampf mit Themen wie den immer weiter steigenden Lebenshaltungskosten, der ungleichen Verteilung von Fördermitteln u.a. in Sachen Bildung sowie der allgemeinen Wehrpflicht, gezielt den Mittelstand angesprochen. Das Konzept ist aufgegangen, und es ist ihm zu wünschen, dass er es schafft, seine Pläne zu verwirklichen.

Insgesamt 12 Parteien werden in die 19. Knesset einziehen. Das Spektrum reicht von kommunistisch bis nationalistisch und ultra-orthodox bis säkular. 

Die bei den letzten Wahlen stark geschwächte Arbeiterpartei konnte dieses Mal zwar wieder Wähler gewinnen, schaffte es aber letztlich auf nicht mehr als 15 Mandate und hatte ohnehin bereits im Wahlkampf angekündigt, keinesfalls eine Koalition mit Netanyahu einzugehen (ob sie das durchhalten werden, bleibt allerdings noch abzuwarten). Die ultra-orthodoxe und sehr einflussreiche Shas-Partei stagniert bei 11 Sitzen, wird aber nicht kampflos auf eine Regierungsbeteiligung verzichten. HaBayit HaYehudi unter Newcomer Naftali Bennett brachte es entgegen mancher Prognosen letztlich "nur" auf 12 Sitze und wird ebenfalls als Koalitionspartner gehandelt. Man wird abwarten müssen, wie das Koalitionspuzzle sich letztlich lösen lässt. Sicher ist nur: Es wird alles andere als einfach, weil teilweise gravierende Interessenkonflikte aufeinanderprallen.

Die übrigen Sitze verteilen sich auf die kleineren Parteien, die, bis auf Zipi Livnis neue Partei (6 Sitze) und Kadima, die es gerade so über die 2%-Hürde geschafft haben, allesamt am Rand des politischen Spektrums agieren. Wie z.B. Meretz, eine links-zionistische Partei, die sich seit den frühen 90er Jahren vehement für die 2-Staaten-Lösung, Religionsfreiheit und Menschenrechte einsetzt und ihr Wahlergebnis seit 2009 auf 6 Sitze verdoppeln konnte.

Die arabischen Parteien bringen es gemeinsam auf 11 Sitze. Es könnte viel mehr sein, doch etwa die Hälfte der arabisch-israelischen Bevölkerung hat auch bei diesen Wahlen ihr Wahlrecht verfallen lassen (Sehr guter Kommentar dazu hier).


Was ich jetzt dazu meine? 

Alles in allem gehe ich mit einem optimistischen Gefühl in die nahe israelische Zukunft. Das heißt, ich habe beschlossen, die hoffnungsvollen Zeichen dieses Wahlergebnis zu sehen:

- Das Parlament ist nicht weiter nach rechts gerückt

- "König Bibi" wird sich mit Yair Lapid auseinandersetzen und zu Kompromissen kommen müssen, weil er mit den religiösen Parteien allein wohl keine handlungsfähige Regierungskoalition aufstellen kann

- Mit 53 neuen Abgeordneten kommt viel frischer Wind in die Knesset

- zwei ultra-religiöse Parteien haben der einflussreichen "Shas" Stimmen gestohlen und es am Ende doch nicht über die 2%-Hürde geschafft

- Die Wahlbeteiligung ist gestiegen (marginal, aber immerhin) 

- Meine Stadt, über die ich immer wieder gerne wettere, hat mich durch ihr progressives Wahlergebnis überrascht
 

Alles wird gut. (Vielleicht.)


Samstag, 26. Januar 2013

Mal wieder: Cupcakes

Amazon verschenkt zur Zeit ein Muffins und Cupcake - Backbuch für Kindle.

Obwohl ich immer noch mit mir selbst darüber debattiere, ob Koch- und Backbücher sich als eBooks wirklich eignen, konnte ich mir das nicht entgehen lassen und habe seit gestern bereits zweimal gebacken.

Fazit: Lässt sich gut an. Neben allgemeinen Hinweisen und Tipps für Muffins- und Cupcake-Bäcker gibt es in diesem Buch viele unkomplizierte Rezepte mit hübschen Bildern. Gestern habe ich Erdbeer-Cupcakes gebacken, die so gut waren, dass ich heute gleich nochmal ran musste, nicht ohne das Rezept aber geringfügig zu verändern, weil die übrig gebliebenen Erdbeeren in der Zwischenzeit alle schon im Kind verschwunden waren ;-)







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Freitag, 25. Januar 2013

Freitagsfüller #200


Der Freitagsfüller von scrap-impulse feiert heute 200. Jubiläum. Da mache ich natürlich gerne mit und lasse euch an meinen Lückenfüllern (mit * hervorgehoben) teilhaben. Alle anderen Freitagsfüller gibt es hier.


1. Eigentlich habe ich *schon seit vorgestern über die Wahlergebnisse bloggen wollen. Das sollte ich bald machen, bevor das Thema einen Bart bekommt*

2. *Meinen Ring trage ich abwechselnd links und* an meiner rechten Hand. *(Je nachdem, wo er gerade besser passt)*

3.  Spät am Abend *lese ich gerne noch unter der warmen Decke.*

4. *Einfach mal ein neues Crock-Pot-Rezept wagen* und sehen was passiert.

5.  Das Jahr 2012 *war intensiv. Ich habe berichtet.*

6.  Du weisst, dass du alt bist, *wenn man dich in Israel als "Giveret" (Dame/Frau) anspricht.*
 
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf *den Besuch einer alten Freundin*, morgen habe ich *Cupcakes aus dem neuen Kindle-Backbuch* geplant und Sonntag möchte ich *den Nachmittagskiga ausfallen lassen und mich mit  einer Freundin und deren Tochter zum Kaffee treffen!*

 


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Dienstag, 22. Januar 2013

So geht Wählen in Israel

Innenminister Eli Yishai lädt zur Wahl
Heute findet in Israel die Parlamentswahl zur 19. Knesset statt. Für mich ist es das erste Mal überhaupt, dass ich mitmachen darf, und entsprechend aufgeregt war ich natürlich, als die Wahlaufforderung vor einigen Wochen im Briefkasten lag.

Wählen dürfen israelische Staatsbürger ab ihrem 18. Geburtstag, das passive Wahlrecht gilt ab dem vollendeten 21. Lebensjahr, d.h. theoretisch könnte ich wohl Premierministerin werden. Zum Glück will ich das gar nicht ;)

Der Wahltag ist in Israel ein Feiertag. Etwa 90% der Israelis haben frei, die wenigen, die arbeiten müssen, werden nach Feiertagstarif entlohnt. Ein allgemeines Briefwahlrecht gibt es in Israel nicht, Ausnahmen werden aber u.a. für Soldaten auf See, Diplomaten, Häftlinge und Kranke gemacht.

Wahlzettel
Jeder Israeli darf einer Partei seine Stimme geben. Dazu steht in der Wahlkabine eine Kiste mit Zettelchen für die verschiedenen Parteien bereit. Jede Partei ist durch 1-3 Buchstaben gekennzeichnet, die nicht zwingend etwas mit dem Namen der Partei zu tun haben, d.h. man ist gut beraten, sich die Buchstaben der präferierten Partei schon vor der Wahl gut einzuprägen, damit man in der Kabine nicht unter Druck gerät.

vor dem Lokal weggeworfene Wahlzettel
Dieses Mal sind 32 Parteien im Rennen, die mindestens 2% der Wählerstimmen erreichen müssen, um in die Knesset einziehen zu können. Die "Green Leaves"-Partei, die als ersten Punkt auf der Agenda die Legalisierung von Cannabis hat, wird daran wohl wieder scheitern, obwohl sie es seit Jahren immer wieder probiert. Das andere Extrem ist "Kadmia": Vor vier Jahren unter Zipi Livni noch stärkste Fraktion, wird sie es diesmal wohl nur knapp über die Hürde schaffen, wenn überhaupt.

Doch nicht nur um die Verteilung der Wählerstimmen wird gekämpft. In den letzten Tagen gab es eine starke parteienübergreifende Bewegung zur Erhöhung der allgemeinen Wahlbeteiligung. Beim letzten Mal haben nur zwei Drittel der wahlberechtigten Bevölkerung ihr Recht wahrgenommen, in Tel Aviv und anderen Städten sogar noch weniger. Das soll sich dieses Mal ändern, und es sieht soweit gut aus: Um 16:00 hatten bereits 40% der Israelis gewählt, mehr als bei den letzten Wahlen.

Ich wähle für die Opposition. Das war mir schon länger klar, aber für die Partei habe ich mich letztlich erst heute früh entschieden und hoffe jetzt, dass sie noch 1-2 Mandate mehr holt, als in den letzten Umfragen.

Mit ersten Ergebnissen wird vor heute Abend nicht zu rechnen sein, deshalb gehen wir jetzt erstmal ins Kino :)
Infografik zu den Wahlen in Israel von Haaretz.com


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Montag, 21. Januar 2013

"Mama, du sollst nicht Premierminister werden.."

... bemerkte mein Vorschulkind dieser Tage, nachdem sie im Kindergarten kurz zuvor wählen geübt hatten.

Ich (ernst bleibend): "Aber Schatz, ich werde bestimmt nicht Premierministerin, das ist ganz ausgeschlossen."

Sie: "Papa soll auch nicht Premierminister werden."

Ich: "Wird er auch nicht. Aber warum willst du das eigentlich nicht?"

Sie: "Na, wer soll den dann auf mich aufpassen, wenn ihr Premierminister seid?"

Es folgt eine längere Unterhaltung darüber, dass auch Premierminister nach der Arbeit nach Hause zu ihren Familien gehen. Irgendwie muss sie das in einen etwas verklärt-verqueren Zusammenhang gebracht haben mit dem Politikerberuf.

Freitag, 18. Januar 2013

Freitagsfüller

1. Den 1. Platz bei den anstehenden Wahlen für die israelische Regierung wird wohl wieder Benjamin Netanyahu gewinnen. Da wird sich nicht mehr viel dran rütteln lassen.

2.  Vom Schnee letzte Woche haben wir hier auf dem platten Land leider nichts gehabt. Schade aber auch.

3.  Wenn ich mich verwöhnen möchte, bleibe ich lange im Bett und lasse den Gatten mir das Kind vom Hals halten.

4.  Zu manchen überspannten Eltern würde ich gerne mal sagen, "bleib locker!"

5. Jedes Bild, das aus dem KiGa heimgetragen wird, muss natürlich aufbewahrt werden. Über dieses Problem wollte ich schon länger mal bloggen...

6.  Am Montag im Schwimmen haben wir Spaß gehabt!

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Geburtstagsfeier unserer Nichte, morgen habe ich, wie jedes Wochenende, maximales Ausruhen geplant und Sonntag möchte ich endlich wieder zum Sport!


Haaretz Freitagsausgabe



Dienstag, 15. Januar 2013

Noch 6 Tage bis zur Wahl

und ich weiß noch immer nicht, welcher Partei ich meine Stimme geben soll.

Tja.

Wie gesagt, vor vier Jahren hätte ich es gewusst, nur da durfte ich noch nicht, und dieses Jahr sitze ich vor einem großen blau-weißen Fragezeichen in meinem Kopf und bin sehr ratlos. Klar, wählen gehen ist wichtig und ich werde es auch brav tun, aber der politische Zirkus der letzten Wochen ist sowas von anstrengend bis latent beängstigend, dass man ihn praktisch nur mit einer Riesenportion Zynismus ertragen kann. Einer der wenigen Lichtblicke: "Eretz Nehederet", DIE israelische Comedy-Show des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, die pünktlich zum Wahlkampf wieder angelaufen ist und uns in diesen ernsten Zeiten einen Lacher am anderen beschert.

Besonders der "unentschlossene Israeli", der auf seinem Fahrrad bei allen möglichen Wahlveranstaltungen auftaucht, sich plump vor die Kameras drängt und in Interviews mischt, ist sehr genial. Klar, mittlerweile ist der Mann bekannt und das Ganze wohl ziemlich gestellt, aber dennoch zum Brüllen komisch.  

So sagt er zum Beispiel über Tzipi Livni (HaTnuah, wörtlich: "die Bewegung"), während diese danebensteht:
Livni hat bewiesen, dass Frauen alles können, was Männer auch können... nur nicht so gut. 
Quelle: www.mako.co.il
 
Oder über Naftali Bennett (HaBayit HaYehudi, wörtlich: "das jüdische Heim"), dem selbst dann nicht das breite Grinsen vergeht:
Man sagt, Naftali sei extrem in seinen Ansichten, gefährlich und beängstigend. Aber ich kenne Naftali. Naftali ist in aller erster Linie ein Psychopath. 

Oder zu Yair Lapid (Yesh Atid, wörtlich: "es gibt eine Zukunft"), der dann doch ein wenig betreten aus der Wäsche schaut:
Was ist unsere Zukunft? Bibi wird wieder Premierminister!  

(Videoquelle für Hebräischkönner hier)


Während ich mir die Lachtränen aus den Augen wische, frage ich mich immer: Wäre das in Deutschland vorstellbar , dass sich so kurz vor den Wahlen Parteivorsitzende vor laufender Kamera zum Affen machen lassen?





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Samstag, 12. Januar 2013

12 von 12 am ersten 12. im neuen Jahr (Januar)

Am Shabbat sollte man es ruhig angehen lassen und sich von der hektischen Woche erholen. Das gelingt uns nicht immer, heute schon. Fast hätte ich die 12 von 12 inmitten der herrlichen Ruhe vergessen, aber nur fast. Mehr 12 von 12 aus der bunten weiten Blogwelt gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen zu bewundern.

1. Der blaue Himmel ist wieder da

2.  Meinen Pflanzen hat der viele Regen aber augenscheinlich gut getan

3. Heute morgen ausgelesen

4. Couchlesen, #1

5. Couchlesen, #2

6. Das schönste daran, dass der Jahrhundertsturm offenbar zuende ist:
Endlich wieder Wäsche trocknen können

7. Und Wäscheberge mit Lieblingskleidungsstücken abarbeiten

8. Mitbewohner füttern und beobachten 

9. Muffins mit Fragmenten des letzten
Schokoweihnachtsmanns als Überraschungseinlage ;)

10. Längst fällig, trotzdem lästig.
(Vor allem weil die hartnäckigsten Flecken auch
mit dem agressivsten Fettlöser nicht mehr abgehen *grrrrr*

11. Zur Belohnung: Chillen bei Freunden ...

12. und das gemütliche Chaos anschließend einfach dort lassen können :)