Dienstag, 31. Dezember 2013

Tschüß 2013



2013 war für mich ein rasend schnelles Jahr.
Es scheint erst gestern gewesen zu sein, dass wir in Eilat den Übergang von 2012 auf 2013 gefeiert haben.

Mein unsortierter Rückblick:


2013...

... bin ich zum zweiten Mal Tante geworden. Gerade noch am 3. April wurde meine neue Nichte mit dem schönen israelischen Zweitnamen in Deutschland geboren. Darüber haben wir uns natürlich alle sehr, sehr gefreut.

... durfte ich zum ersten Mal für das israelische Parlament wählen

... wurde mein Herzenskind eingeschult. "Kita Aleph" in Israel ist ein großer Einschnitt und ziemlich stressig. Wir halten aber tapfer den Kopf über Wasser.

... mussten wir umziehen. Was in der Vorbereitungsphase wie ein riesiger unbezwingbarer Berg schien, ging letztlich erstaunlich reibungslos vonstatten. Kleiner ist die Wohnung, aber sie hat Charme.

... waren wir in Berlin, was uns ziemlich überwältigt hat an Eindrücken. Müssen wir unbedingt irgendwann wiederholen (und dann mehr Zeit einplanen).

... gab es in Jerusalem zweimal Schneechaos. Im Januar und im Dezember.

... war ich zum ersten Mal in Jerusalem auf der internationalen Buchmesse.

... habe ich ganz unbemerkt den Silberstatus in meinem Sportclub erreicht. Nach den Anfangsschwierigkeiten im Herbst letzten Jahres, habe ich inzwischen eine recht regelmäßige Routine aus Schwimmen,  Zumba und Feldenkrais entwickelt, die mir gut tut.

... war ich einige Male im Kino. Der Film mit der stärksten Nachwirkung war eindeutig Bethlehem, dicht gefolgt von Catching Fire (Panem 2). Eher enttäuscht hat mich der zweite Hobbit. 

... habe ich 99.5 Bücher gelesen. Das sind 20 mehr als 2012 und laut Goodreads.com über 30.000 Buchseiten. Besonders berührt haben mich Tschick , Ein ganzes halbes Jahr, The Casual VacancyRunning the Rift und die drei letzten Romane von Ursula Poznanski. Der dickste Wälzer war mein Lieblingsbuch Scarlett von Alexandra Ripley mit etwa 800 Seiten.

... haben wir mit lieben Freunden eine zauberhafte Nacht in der Wüste verbracht.

... war ich dreimal im Ausland. Das reicht aber auch.

... bin ich wieder auf das Fahrrad als Transportmittel umgestiegen. Jedenfalls zum und vom Bahnhof. Grob hochgerechnet habe ich etwa 350 Stunden mit pendeln verbracht.

... habe ich wieder mehr Bücher auf dem Kindle gehortet, als ich lesen konnte. 

... wäre ich fast zum ersten Mal überhaupt auf den Hermon zum Skifahren gegangen. Fast. Letztlich schmolz mir der Schnee vor der Nase weg.

... habe ich am Welttag des Buches Lesefreude geschenkt.

... haben wir unseren 10. Hochzeitstag im Europapark gefeiert.

... sind zwei Haustiere von uns gegangen.

... konnte ich einige Freundschaften neu beleben.

... habe ich viel zu viel Zeit mit Online-Spielen verbracht.

... war ich nicht sehr kreativ. DIY ist nicht wirklich mein Metier. Aber ich habe einen Kindergeburtstag ausgerichtet!  Und eine Schultüte gebastelt. Ach, und vielleicht darf ich auch die Papierperlenketten erwähnen, für die ich mich seit kurzem begeistere?

... wurden meine Fragmente von mehr als doppelt so vielen Besuchern gelesen wie 2012 (ja, das finde ich schon ziemlich cool.). Nach wie vor bekommen die monatlichen 12-von-12 regelmäßig die meisten Zugriffe. Aber auch mein israelischer Alltagswahnsinn kommt immer gut an. 


Danke, dass ihr mich lest und bis im neuen Jahr!





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