Mittwoch, 28. August 2013

Kleine hebräische Wortkunde

Eines der wichtigsten, vielleicht DAS wichtigste, weil fast universal einsetzbare, Substantiv für den alltäglichen Sprachgebrauch in Israel ist Balagan (בלגן = Chaos, Unordnung, Verwirrung, Schwierigkeiten, Probleme, etc.) Touristen oder Neuankömmlinge tendieren oft dazu, das charmant oder gar liebenswert zu finden, nach ein paar Jahren im Land gerät man in eine Phase, in der einen der israelische Balagan furchtbar aufregt, bevor man schließlich in einen Zustand resignierter Gelassenheit und "Wird schon werden" oder "Alles wird gut"-Mentalität eintritt, in dem nur noch ab und zu richtig Ärger über das ganz alltägliche Chaos aufkommt. Ich behaupte von mir selbst, nach bald 11 Jahren im Balagan-Land bereits auf einem guten Weg in Richtung Phase III zu sein. Unsere Einschulung und die damit verbundenen "Balaganim" dieser Tage verlangt selbst mir aber so einiges ab.

Weswegen ich mich auch schon wieder so müde fühle... so schrecklich müde...

Aber der Blogeintrag zur Einschulung kommt. Natürlich mit allen entscheidenden Balagan-Momenten. Hier einstweilen ein Foto:







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