Freitag, 24. Mai 2013

Zumba!

Seit ich durch Schwimmen, Feldenkrais und meine täglichen Fußmärsche von und zur Bahn nach Jahren der Unbewegung wieder mittelmäßig fit bin, trage ich mich mit dem Gedanken, mich mal an Zumba zu wagen.

Zumba ist ein relativ junges Fitnessprogramm, das Aerobic mit lateinamerikanischer Musik und Tanzelementen verbindet.

Heute habe ich es gewagt und das erste Mal einen solchen Kurs besucht (natürlich an einem der bisher heißesten Tage des Jahres, klar.)

Folgendes kann ich festhalten: 
  • Die Musik macht tatsächlich Lust auf Bewegung.
  • Es ist kompliziert. Vor allem die Schritt-Arm-Koordination hat es in sich.
  • Es ist recht schweißtreibend, obwohl es nicht superanstrengend wirkt.
  • Wenn man sich auf den Rhythmus der Musik konzentriert ist es einfacher, weil es gefühlt mehr mit Tanzen als mit Sport zu tun hat (ich habe mich an meine diversen Tanzkurse erinnert!)
  • Es trainiert Körperkontrolle, vor allem Hüfte und Becken (hm, hm). 
  • Spätfolgen in Form von Muskelkater kann ich noch nicht absehen.
  • Es ist überhaupt nicht langweilig, die Stunde geht rum wie nix.
  • Ich werde wiederkommen, mein Ehrgeiz ist geweckt. 

Wenn man Zumba richtig gut beherrscht kann das so aussehen:



Und hier Ausschnitte aus einer israelischen Zumba-Gruppe. Denkt euch ein planloses blondes Ding ganz hinten in der letzten Reihe dazu, das ständig aus dem Takt kommt, und ihr könnt euch ungefähr vorstellen, wie das heute bei uns ablief.... ;-)




Und wie haltet ihr euch so fit?




Kommentare:

  1. Ich bin absolut überzeugte Langstreckenläuferin!! Gerne auch mal nen Halbmarathon.
    Aber auch ich hab inzwischen begeistert Zumba probiert. Allerdings bin ich immer noch total entsetzt von meiner steifen Hüfte :-D!!!
    Ich mag mich dabei nicht selber im Spiegel sehen....es schaut grauslig aus!! :-D
    GGLG
    Simone

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    1. Ich bin früher auch sehr begeistert Langstrecke gelaufen und habe an einigen Volksläufen (10-25km) teilgenommen. Gesundheitlich geht das seit einigen Jahren leider nicht mehr, und hier ist die Landschaft auch nicht wirklich geeignet dafür - ich bin immer am liebsten im Wald gelaufen. Seufz.

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  2. Mich stört bei solchen Gruppenfitnessdingern immer die Musik - da hab ich wohl einen etwas ... äh... anderen Geschmack. Und ehrlich gesagt stören mich auch die vielen Leute, ich bin lieber alleine. Deshalb radele ich 3-7x die Woche 20-40 km durch den Wald im schönen Bergischen Land. Inzwischen mit Pedelec, denn das heißt hier nicht von ungefähr "bergisch". Die Tage überhol ichin der Auffahrt zum Monte Troodelöh (der heißt wirklich so!) einen Mountainbiker und er brüllt mir nach: "Das ist Beschiss!" Ich kann da nur sagen: "Nein, das ist Genuss!" Auf den Ohren hatte ich übrigens heute Leszek Mozdzer und Lars Danielsson ;)

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    1. Verstehe ich, das kann schon nervig sein, wenn man mit sehr rhythmischer Konservenmusik nichts anfangen kann, ich finde sie rockt ziemlich ;-)

      Radfahren war nie wirklich meins, außer als reines Fortbewegungsmittel. Keine Ahnung wieso... Als Schülerin bin ich sogar mit Inlinern zur Schule (bergauf und bergab quer durch die Stadt), um das Fahrrad zu umgehen. Dumm war daran nur, dass ich sehr oft meine Schuhe vergessen habe und dann auf Socken unterwegs war, sehr zum Spaß der anderen. :-D

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