Sonntag, 5. Mai 2013

Tagebuchbloggen am 5.5.


Frau Brüllen hat kürzlich den jeweils 5. des Monats zum Tagebuchblogging-Tag erkoren.

Mein Tag geht gerade so langsam zu Ende....

Sonntags beginnt hier in Israel die Arbeitswoche - auf Hebräisch heißt er wörtlich "Erster Tag". Ich habe - dank Teilzeit - sonntags frei, während Mann und Kind außer Haus sind.

Relativ früh morgens: Das Mädchen und ich wachen auf und genießen den Luxus, noch laaaaange gemütlich im Bett bleiben zu können, bevor wir uns auf den Weg zum Kindergarten machen. Wir haben sogar noch Zeit zum Spielen.

8:30 - Ich gebe ein ausgeruhtes zufriedenes Kind ab. Zuhause lese ich ein Buch fertig (ich teste zur Zeit die eBook-Bücherei skoobe) und mache so dies und jenes - wieso geht die Zeit an den freien Tagen bloß immer viel schneller rum? Außerdem bin ich unruhig, weil wir in zwei Monaten umziehen müssen und plötzlich alles wieder ganz offen scheint, nachdem wir uns Freitag eigentlich schon für eine Wohnung entschieden hatten.

Zwischendurch klicke ich immer mal wieder auf die Facebookseite von BrigitteMOM, um zu sehen, ob sie sich eventuell doch noch zu einem befriedigenden Statement in dieser Sache durchgerungen haben. Aber Fehlanzeige

11:10 - Feldenkrais! (Allein unter Rentnern) Unglaublich wie unflexibel man wird, wenn man ein paar Wochen nicht zu den Übungen erschienen ist. Danach schwimme ich noch ein paar Bahnen im erst heute morgen zur Saison eröffneten Außenbecken. Ziemlich kalt ist es zu dieser Jahreszeit noch, aber das frische glitzernde Wasser ist mir den Kälteschock wert.

13:00 - Wieder zuhause besinne ich mich auf meine Pflichten und bringe ein wenig Ordnung in die Wohnung. Aufräumen, Balkon kehren, Wäsche, Altpapier, Müll, Saugen und Badputzen. Danach fühle ich mich fast nicht mehr schuldig, dass ich morgens getrödelt habe.

16:30 - Abholzeit! Es ist immer wieder schön, ein fröhliches Kind in Empfang nehmen zu können. Heute versteckt sie sich zum Spaß hinter einem Schrank, als ich komme. Das 7. Geißlein lässt grüßen.

17:00 - Wir besuchen eine Kindergartenfreundin. Ich lasse mich auf einen Kaffee einladen und klöne mit deren Eltern. Zwei Stunden sind um wie nix.

19:45 - Wir besichtigen eine Wohnung in unserer Straße, die sich leider als außerhalb unseres finanziellen Rahmens erweist. Wieder zuhause werfe ich fix den Sandwichtoaster an für ein ganz schnelles Abendbrot, denn es ist eigentlich längst Bettzeit.

20:30 - Ich habe "Dornröschen" vorgelesen, jetzt schläft auch meine Tochter.

Der Gatte und ich wälzen die Wohnungsfrage noch eine Weile hin- und her und kommen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Aber es wird. Bestimmt. 














Weitere Tagebuchblogger sind hier aufgelistet.



Neue Fragmente per Email abonnieren:



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen