Freitag, 31. Mai 2013

[Buch] Nadine Kühnemann: Jenseits des Windes


Jenseits des WindesJenseits des Windes by Nadine Kühnemann
My rating: 3 of 5 stars

In Yel, dem Reich der Firunen und Valanen, brodelt es. Intrigen am Hof und ein wahnsinniger König gefährden die ohnehin schon brüchige Stabilität zwischen den Völkern. Denn von wahrer Koexistenz sind die herrschenden Valanen und unterdrückten Firunen weit entfernt.

Kjoren, Elane und Leroy kommen aus völlig unterschiedlichen Lebensumständen. Einige Verstrickungen bringen sie schließlich zusammen und bald wird klar, dass die Zukunft Yels sich an ihrem Schicksal entscheiden wird.

Die Idee eines Reiches mit mehreren über den Wolken schwebenden Kontinenten, zwischen denen mit gigantischen Luftsegel(!)schiffen verkehrt wird, ist schon fantastisch. Mich hat dieses Reich fasziniert, und ich hätte gerne noch viel mehr über die Geschichte Yels, Land und Leute erfahren. Leider gibt das der Einzelband nicht her, dazu hätte das Werk breiter angelegt sein müssen.

Das ist überhaupt mein Hauptkritikpunkt: Die Geschichte ist so groß und die Probleme so tief verankert, dass mir das Ende zu einfach und märchenhaft erscheint. Auch gab es ein bisschen zu viele Zufälle für meinen Geschmack, aber insgesamt haben wir es mit solider High Fantasy und sympathischen Charakteren zu tun.


Zitat:
Die Kontinente von Yel schwebten wie dichte Wolkenburgen viele Meilen über der Unteren Welt, die niemand bislang mit eigenen Augen gesehen hatte, zumindest niemand, der heute noch lebte. Die Valanen waren vor vielen Jahrhunderten von dort unten nach Yel gezogen, in eine Welt, in der es zwischen den Kontinenten nichts als Wind gab. 
- Kapitel Sechs

Verlag Bookshous 2013 || Kindle-Ausgabe || 321 Seiten




Neue Fragmente per Email abonnieren:



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen