Mittwoch, 6. März 2013

Spielzeug meines Lebens

Es begann mit einem im Rahmen der Photo-a-Day-Challenge geposteten Foto auf Twitter. Ein netter Wortwechsel folgte, in dem Playmobil, vielmehr deren offizieller Twitter-Account, sich ebenfalls meldete:

Und weil einen manchmal ganz unverhofft die Nostalgie überkommt, schreibe ich heute über meinen unangefochtenen Liebling unter den Spielzeugen. Als ich Kind war, verwandelte sich mein Zimmer mitunter fast täglich in eine riesengroße Fantasiewelt, in der ich ganze Nachmittage ins Spiel vertieft verbringen konnte. Alleine übrigens. Mit mir und der Geschichte, die ich beim Spielen immer laut erzählte. Wann das aufhörte kann ich nicht mehr festmachen, aber es ging auf jeden Fall bis weit in die Grundschulzeit hinein, wenn nicht sogar darüber hinaus. Am liebsten spielte ich mit dem großen Ponyhof, der noch immer in einer Kiste bei meinen Eltern lagert.  (Nahezu komplett und unbeschädigt übrigens, letzten Sommer habe ich eine Bestandsaufnahme gemacht und -ähem- ein bisschen gespielt...)

Seit ich "kein Kind mehr" bin, durften unzählige Besuchskinder die Kiste durchwühlen, und jetzt ist meine Tochter endlich alt genug, ihrerseits in die Pleemo-Welt einzutauchen (sie sagt allerdings Playmobil mit israelischem Akzent). Der Katalog, den ich vom letzten Deutschlandbesuch mitgebracht hatte, ist inzwischen fast totgeblättert. Am liebsten hätte sie das große Märchenschloss, alternativ geht aber auch fast alles andere. Glück gehabt, das Schloss wäre doch etwas überdimensioniert. Und extrem rosa... 
80er-Jahre Schätze (beachtet das gepimpte Zaumzeug!)
(So offensichtlich gegenderte Welten hätte es früher nicht gegeben, wobei auch heute Playmobil da eher zurückhaltend ist, jedenfalls im Branchenvergleich)

In zwei Wochen hat sie Geburtstag. Die Feenwelt wartet schon im imposanten Karton. Als sie am Wochenende mit Papa im Park war, habe ich mir eine gute Stunde Zeit zum Spielen Vormontieren genommen, mit dem Ergebnis, dass ich den Geburtstag jetzt selbst nicht mehr erwarten kann.

Überhaupt glaube ich, dass ich den Beruf verfehlt habe, seit ich weiß, dass die Zirndorfer Produktentwickler beim Spielen mit der Zielgruppe Ideen sammeln. Kann es etwas Schöneres geben, als so tolles Spielzeug zu entwickeln?

[Disclaimer: Nein, Playmobil bezahlt mich nicht für diesen Artikel, ich hatte, wie gesagt, lediglich ein spontanes Bedürfnis, wohlig-warme Kindheitserinnerungen zu teilen.]

Kommentare:

  1. na so was! ich habe gerade beschlossen, dass wir im sommer UNBEDINGT nach zirndorf in den playmo-spielzeugpark
    müssen!
    safta

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    1. Oh, das wäre aber wirklich sehr schön :)

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