Sonntag, 3. März 2013

Schlechte Laune

Böööööööse..
Ich bin mies gelaunt. Eben habe ich ein spannendes Buch ausgelesen, dessen Fortsetzung noch lange nicht in Sicht ist, sowas macht mich immer sehr ungemütlich.

Dann habe ich einen so intensiven Monat vor mir, dass ich eigentlich am liebsten nur unter die Bettdecke kriechen und erst Mitte April wieder aufstehen würde. Am Dienstag geht es los mit der Geburtstagsfeier meiner Tochter im Kindergarten, wofür ich bereits eine lange Liste von Besorgungen abarbeiten musste. Zum Beispiel habe ich eine gute Stunde damit verbracht, Mitgebsel für die 28 Kinder in ihrer Gruppe einzupacken, kein uneingeschränkter Spaß.

Diese Feier findet dieses Jahr geschlagene zwei Wochen vor ihrem "richtigen" Geburtstag statt, weil irgendwann nächste Woche bereits die Passaferien beginnen. Die sind allerdings viel länger, als gut für alle Beteiligten ist. Zwar gibt es für einen Teil der Ferien eine Übergangsbetreuung durch den Hort, allerdings nicht für den ganzen Tag, was logistische Klimmzüge mit Arbeits- und Pendlerzeiten nach sich zieht. Ätzend.

Außerdem findet nächste Woche die Hochzeit des früheren Chefs meines Gatten statt, zu der wir lästigerweise eingeladen sind. Mir wäre es viel lieber, er ginge allein - israelische Hochzeiten sind eine Sache für sich - werde aber wohl nicht drum herum kommen, ihn zu begleiten.

Zusätzlich hätte sich der Gute eigentlich gewünscht, dass wir das Passamahl für uns und seine Eltern bei uns ausrichten, aber da ich an dem Tag halbtags arbeiten muss, konnte ich ihn nach langem Flehen schließlich überzeugen, seine Mutter zu bitten, uns stattdessen zu sich einzuladen. Wir werden natürlich das eine oder andere auch vorbereiten und einbringen, aber der Hauptstress wird outgesourced. (Immerhin.)

Irgendwann in der Passawoche müssen wir dann nämlich die gesamte - glücklicherweise untypisch kleine - Mishpoke ohnehin zu uns einladen, um den "echten" Geburtstag unserer Tochter gebührend im Familienkreis zu feiern. Und einen Kindergeburtstag organisieren. Allerdings nur für ihre besten Freunde, das israelische Standardprogramm (ich hatte an anderer Stelle darüber gebloggt) tue ich uns nicht an. Aber das verschiebe ich vielleicht doch lieber auf April. Obwohl, da muss ich relativ nahtlos auf Geschäftsreise...

Wie gesagt: Ich will unter die Bettdecke. (Und da gehe ich jetzt auch besser hin.)



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1 Kommentar:

  1. " israelische Hochzeiten sind eine Sache für sich "
    hihi, welch ein understatement!

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