Dienstag, 19. März 2013

[Buch] Mini-Rezensionen März (#1)

Damit es am Ende des Monats nicht wieder so gedrängt wird, hier die ersten Mini-Rezensionen meiner im März gelesenen Bücher:



Tiefe Wunden (Bodenstein & Kirchhoff, #3)Tiefe Wunden by Nele Neuhaus
My rating: 4 of 5 stars

In ihrem dritten Fall haben Bodenstein und Kirchhoff eine rätselhafte Mordserie an wohlhabenden Überlebenden des Dritten Reiches aufzuklären, die scheinbar ein gemeinsames Geheimnis hüten.

Die Geschichte ist komplex, viele Erzählstränge greifen ineinander und laufen am Ende doch irgendwie alle zusammen - das macht die Krimis von Frau Neuhaus immer wieder so spannend und interessant. Die Frau schreibt einfach gut.

***

Eis bricht
Eis bricht by Raimon Weber
My rating: 3 of 5 stars

Henning hat 12 Jahre darauf gewartet, dass der Mörder seines einzigen Sohnes aus dem Gefängnis entlassen wird. Allein die Aussicht auf Rache hält ihn am Leben, denn schon lange arbeitet er nicht mehr als Drehbuchautor, und seine Ehe ging über dem Trauma vor Jahren in die Brüche. Da tritt kurz vor seiner letzten Mission an einem kalten Novembertag ein anderes Kind in seinen Alltag. Die Begegnung setzt eine Reihe Ereignisse in Gang, an deren Ende Henning sich fragen muss, was er wirklich noch vom Leben erwarten kann und will.

Diesen Psychothriller sollte man nur anfangen, wenn man sich die Zeit nehmen und ihn gleich auslesen kann. Raimon Weber liefert auf knappen 146 Seiten gut geschriebenen harten Tobak mit hoffungsvollem Ende.

*** 

Reckless (Reckless, #1)Reckless by Cornelia Funke
My rating: 2 of 5 stars

Ich sollte mir wohl langsam eingestehen, dass ich kein echter Cornelia Funke - Fan bin. Reckless - Steinernes Fleisch ist ein fantasievoll angelegter Abenteuerroman für Jugendliche und eine Hommage an die Grimmschen Märchen zugleich. Klingt eigentlich nach einer überzeugenden Mischung. Trotzdem hat er mich nicht so gepackt, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht steckte zu viel drin, vielleicht waren die Märchenelemente zu wenig unterfüttert, teils hatte ich den Eindruck, sie wurden recht zusammenhanglos eingeworfen, vielleicht waren es aber auch die Charaktere, die mich bis auf eine Ausnahme, nicht wirklich berührt haben. Konkreter kann ich gar nicht sagen, wo es bei mir gehakt hat.
Unbefriedigend, aber gut, dass die Geschichte für den ersten Teil einer Serie ganz ordentlich in sich abgeschlossen ist, denn ich denke im Moment nicht, dass ich weiterlesen werde.



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