Mittwoch, 13. Februar 2013

Hmpf. Es gibt kein Entkommen.

Wer mich kennt weiß, dass ich mit Fasching, Karneval, Fasnacht und wie man die fünfte Jahreszeit sonst noch nennen mag, noch nie viel anfangen konnte. Lebte ich in Köln oder Mainz, würde ich wohl jährlich zum Skifahren flüchten, um dem Getöse zu entgehen.

Jetzt könnte man meinen, Israel war auswanderungstechnisch eine gute Wahl, weil es hierzulande Karneval nicht gibt.

Pustekuchen.

Karneval gibt es zwar nicht, dafür Purim, was jedes Jahr exzessiver begangen wird, wie mir scheint. Gut, als Erwachsener kann man sich dem noch einigermaßen komfortabel entziehen, dafür treiben es die Kinderaufbewahrungssysteme umso doller. Ganze 6x müssen dürfen die Kinder im KiGa meiner Tochter verkleidet kommen - an jedem Tag in einem anderen Motto-Kostüm, was schließlich am 6. Tag in einer großen Purimparty endet.

Folgender Verkleidungsplan hängt an meinem Kühlschrank:
  • Sonntag: einen lustigen Hut aufsetzen
  • Montag: in Streifen und Punkten gekleidet kommen
  • Dienstag: als König oder Königin verkleiden 
  • Mittwoch: Schlafanzugparty!
  • Donnerstag: in Tierkostümen
  • Freitag: große Party mit freier Verkleidungswahl
 Ich habe Kopfschmerzen.



(ShutterStock)


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1 Kommentar:

  1. Man kann die Sache auch übertreiben. (Und eigentlich sagt man das im sauerländischen Dialekt, aber den kann ich weder richtig sprechen noch schreiben.)
    Ich finde, es gibt nichts Traurigeres als so eine Pflichtausgelassenheit.

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