Montag, 31. Dezember 2012

[Buch] Buchthema Dezember: "Lest was ihr wollt, aber lest!"

Zum Jahresende 2012 blieb das Buchthema der lesenden Minderheit weitgehend offen. Hauptsache, es wurde überhaupt gelesen.

Ich habe die Chance genutzt, einige angefangenen Bücher fertig zu lesen, um dann im neuen Jahr buchstäblich eine neue Seite aufschlagen zu können.

Bilanz:

* J.K. Rowling: Harry Potter und der Feuerkelch *

* J.K. Rowling: Harry Potter und der Orden des Phönix *

Schneesturm und Mandelduft* Schneesturm und Mandelduft * by Camilla Läckberg

Stimmungsvoller Kurzkrimi für die Weihnachtszeit. Ein bisschen Familiendrama, ein bisschen Agatha Christie, mit einem Hauch von Sherlock Holmes, machen diesen Mordfall zu einem kurzweiligen Leseerlebnis für zwischendurch.




Santa´s Baby* Santa's Baby * by Kira Gembri

Von Leben und Liebe enttäuschte Mutter mit Kind trifft selbstlosen Weihnachtsmann, der ihre ganze Welt auf den Kopf stellt und dabei auch noch ihre Weihnachtsphobie kuriert.

Schöner Schreibstil, sympathische Charaktere, dieser Indieroman liest sich weg wie nichts und hinterlässt ein warmes Gefühl. Besonders die liebevollen Mutter-Tochter-Szenen haben mich immer wieder berührt.

* Lauren Oliver: Delirium *

* Lauren Oliver: Pandemonium *

While the World Watched* While the World Watched * by Carolyn Maull McKinstry


Authentic account of the author's childhood and youth in segregated Birmingham, Alabama with deep insights and background information on the American civil rights movement of the 1960s. Great read!



* Anna Carina Hashagen: Anton Pfeiffer und der Zauberkongress *

* Julie Kagawa: The Lost Prince (The Iron Fey) - Rezension folgt *


Eigentlich hatte ich auch vor, Thomas Manns "Zauberberg" zu bewältigen. Leider hat sich mir das Werk aber auch nach 500 (von 1000) gelesenen Seiten nicht so recht erschlossen und mich in seiner Morbidität zunehmend befremdet. Es ist aber zweifellos ein Meisterwerk, das ich nach einer längeren Pause sicher beenden werde. 2013. Vielleicht.

Womit ich beim nächsten Stichwort wäre: Die SuB-Lesechallenge von Lesefee muss ich hiermit vorzeitig beenden. "Sense and Sensibility" von Jane Austen werde ich nämlich auch nicht mehr schaffen. Aber 10,5 von 12 fremdgewählten Stapelbüchern ist nicht wirklich schlecht, finde ich.

Sonntag, 30. Dezember 2012

Unsortierter Jahresrückblick

2012 ...


habe ich einmal den Arbeitgeber und zweimal die Arbeitsstelle gewechselt

ist meine Tochter ein Vorschulkind geworden

habe ich rund 80 Bücher gelesen, was laut Goodreads über 25.000 Seiten entspricht

habe ich mit meiner Familie eine schwere Zeit durchgestanden

waren über die Hälfte meiner gelesenen Bücher eBooks

war mein längstes Buch "Winter of the World" von Ken Follett (940 Seiten)

habe ich den Mobilfunkanbieter gewechselt

wurde mein Kindle schon ein Jahr alt

habe ich Giraffen gefüttert

war ich zweimal am südlichsten Ende Israels - in Eilat

war ein großes Highlight das Treffen mit einigen engen Internet-Freundinnen aus Deutschland. So ein Realitätscheck ist schon sehr interessant, wenn man sich nach jahrelanger virtueller Beziehung plötzlich live gegenübersteht

war ich viermal im Ausland

habe ich mein kleines Ein-Frau-Unternehmen nach 5 Jahren geschlossen

bin ich voll in die wunderbare Welt des Smartphones eingestiegen

bin ich mit diesem Blog umgezogen und habe ihn neu belebt

waren meine 12-von-12 besonders beliebt

habe ich einen Weihnachtsbaum aus Pappe gebastelt

ging es im meistbesuchten Artikel um einen IKEA-Schrank

habe ich ein Fahrrad gekauft und bis heute nicht wirklich benutzt (<- Fehlkauf)

habe ich rund 50 Rezensionen zu gelesenen Büchern verfasst

hatte ich meinen ersten Autounfall (zum Glück nur Blechschäden bei beiden Parteien)

ist mir Jerusalem ein bisschen mehr ans Herz gewachsen

habe ich das erste Mal einen Weihnachtsgottesdienst in Israel besucht

habe ich mehr Bücher erworben/bekommen/geliehen als ich lesen kann

habe ich knapp 300 Blogposts verfasst und über 600 Foto fürs Blog gemacht

habe ich zum ersten Mal "Hamantaschen" für Purim gebacken und war ganz geplättet, wie einfach das geht

bin ich das erste Mal auf der alten Stadtmauer in Jerusalem gestanden


habe ich nur ein Buch abgebrochen ("Der Zauberberg" von Thomas Mann)

habe ich meinen Klout-Score entdeckt (55)

bin ich auf einem fast echten Piratenschiff gefahren

hat mich das Buch "Der Märchenerzähler" am meisten beschäftigt

war mein Lieblingsvorlesebuch "Das Apfelmäuschen"

habe ich die erste Motivtorte meines Lebens gebacken - zum 5. Geburtstag

habe ich mir das erste Mal seit der Schulzeit wieder einen Badeanzug gekauft

war für mich das schönste Buch "The Guernsey Literary and Potato Peel Piel Society"

habe ich mein 10-jähriges Israel-Jubiläum gefeiert

hat ein ziemlich bester Freund eine wunderbare Frau geheiratet

war ich in der weltbesten Bibliothek


habe ich meiner Tochter mir ein Märchenbuch zum Grimm-Jubiläum geschenkt

war ich zweimal in Kino-Weltpremieren (hier und hier)

hat mich Felix Baumgartners Stratosphärensprung nachhaltig beeindruckt

wurde mir angekündigt, dass ich zum zweiten Mal Tante werde

Vielen Dank an alle, die mich und mein Blog dieses Jahr begleitet haben. Wir lesen uns 2013!

Samstag, 29. Dezember 2012

[Buch] Anne Carina Hashagen: Anton Pfeiffer und der Zauberkongress

Letzte Bücher und Rezensionen für 2012 :)

Anton Pfeiffer und der ZauberkongressAnton Pfeiffer und der Zauberkongress by Anne Carina Hashagen
My rating: 4 of 5 stars

Anton Pfeiffer lebt mit seiner Mutter ein tristes Leben, seit vor vielen Jahren der Tod seines Vaters eine große Lücke in die Familie gerissen hat. Als er eines Tages Oskar begegnet, der ihn spontan auf einen echten Zauberkongress mitnimmt, glaubt er zunächst an einen Traum. Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse, und ein rasantes Abenteuer nimmt seinen Lauf.

"...erinnert an Harry Potter" sagt eine junge Kritikerin auf Amazon und damit hat sie Recht. Antons Geschichte weist tatsächlich Parallelen zu Rowlings Meisterwerk auf, ohne ein billiger Abklatsch zu sein. Allein die Tatsache, dass sie in Deutschland spielt, verleiht ihr einen ganz eigenen Charakter und die fantasievoll ausgestaltete Zauberwelt hält viele Überraschungsmomente für den Leser bereit.

Der selbstverlegte Roman wurde sorgfältig ausgearbeitet und besticht durch einen klaren angenehmen Schreibstil. Außer vereinzelten Tippfehlern gibt es hier nichts zu bemängeln. Stellenweise bremsen die sehr detaillierten Beschreibungen das Tempo, was ich für ein Kinder- und Jugendbuch aber im Rahmen finde. Insgesamt eine sehr nette Geschichte mit Fortsetzungspotenzial.



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Freitag, 28. Dezember 2012

[Buch] Lauren Oliver: Delirium & Pandemonium

Zwei Rezensionen in einem :)
 
Delirium (Amor-Trilogie, #1)Delirium by Lauren Oliver
My rating: 3 of 5 stars

Kann man wirklich krank vor Liebe sein? In Lauren Olivers dystopischer Welt ist man davon überzeugt, weswegen die Prävention der gefährlichen "Amor Deliria Nervosa" zur obersten Staatsräson gehört. Durch einen chirurgischen Eingriff in das Gehirn werden US-Bürger gegen diese schwere Krankheit immunisiert, Zweckehen stiftet der Staat, Beziehungen bleiben weitgehend emotionslos. Doch zur Sicherung von Harmonie und Zufriedenheit scheint kein Preis zu hoch, was die streng reglementierte Literatur und Staatsreligion (basiert auf einer modifizierten Bibel von der die Autorin immer wieder Auszüge einfließen lässt - sehr clever gelöst!) den Bürgern nachdrücklich suggerieren.

Dennoch kann die Krankheit nicht vollständig ausgerottet werden, denn die Immunisierung kann erst mit Erwerb der Volljährigkeit durchgeführt werden, weswegen eine strikte Geschlechtertrennung unter Kindern und Jugendlichen herrscht. Wem es trotzdem passiert, sich vor der Immunisierung zu "infizieren", droht ein früherer Eingriff, der ein hohes Risiko für bleibende Schäden birgt.

Für Olivers Protagonistin Lena steht der Eingriff kurz bevor. Da ihre Mutter Opfer der "Deliria" wurde, hat sie die Propaganda besonders verinnerlicht und sehnt sich nach der Stabilität, die der Eingriff verspricht. Bis dahin möchte sie vor allem eins: Den letzten Sommer mit ihrer besten Freundin Hana genießen, doch eine unerwartete Begegnung weckt Zweifel.

--

Ich mochte dieses Buch. Die Story war zwar für einen Dystopie-Fan wie mich nicht wirklich überraschend, was der beinahe poetische "reiche" Schreibstil der Autorin aber mehr als wettmacht. Auszüge und Zitate aus Büchern und Publikationen ihrer Romanwelt machen die Geschichte fast real und vermitteln dem Leser wichtige Einblicke in Entstehung und Wesen der Gesellschaft, in der Lena aufwächst. Delirium ist der erste Teil einer Trilogie - der spannende Cliffhanger zwingt geradezu zum Weiterlesen.

Empfehlenswert :)



Pandemonium (Delirium, #2)Pandemonium by Lauren Oliver
My rating: 4 of 5 stars

Pandemonium ist der zweite Teil von Lauren Olivers dystopischer Trilogie. Wie in Delirium erleben wir die Geschichte aus Sicht der Protagonistin Lena, die zwischen Rückblenden und Gegenwart wechselt, was dem Roman ein wesentlich schnelleres Tempo beschert, als der Vorgänger. Nach ihrer Flucht über die Grenze schafft es Lena, sich bis zu einem Lager in der Wildnis durchzuschlagen, wo sie sich einer Gruppe Flüchtlinge anschließt. Schließlich führt sie ihr Weg als Teil der Widerstandsbewegung zurück in die Zivilisation, wo die Gruppe gegen eine Organisation mächtiger Immunisierungsbefürworter vorgehen will. Doch der Plan geht schief und entwickelt eine gefährliche Eigendynamik, der sich Lena nicht entziehen kann.

--

Pandemonium hat mir noch wesentlich besser gefallen als der Vorgänger Delirium. Das schnelle Tempo und wesentlich mehr Action machen den Roman zu einem absoluten Pageturner, ohne dabei auf Kosten des feinen Schreibstils zu gehen. Doch seid gewarnt: Der Cliffhanger ist gemein und Band 3 - Requiem - erscheint erst im März 2013.


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Donnerstag, 27. Dezember 2012

Wichteln oder: Hin und zurück

Sachen gibt's, die gibt's gar nicht.

Seit Jahren wichtele ich mich mit einigen deutschen Freundinnen durch den Advent. Wirklich glatt, im Sinne von pünktlich, geht es mit den Päckchen aus und nach Israel eigentlich nie. Dieses Jahr hat die internationale Post aber den Vogel abgeschossen.

Mein Paket ging am 3.12. in Tel Aviv auf die Reise. Eigentlich sollte es innerhalb einer guten Woche am Ziel im bergischen Land sein. War es aber nicht. Auch am vierten Advent und am heiligen Abend (als alle anderen ihre Pakete längst ausgepackt hatten) wartete mein Wichtel noch und hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben.
 
Heute dann die Erleichterung: Das Päckchen ist aufgetaucht. Ein Nachbar hätte es bereits am 24. erhalten, unter seinen eigenen Paketen jedoch zunächst übersehen und erst beim großen Auspacken gemerkt, dass eine andere Adresse draufsteht. Doch damit der Verwirrung nicht genug, denn ein näherer Blick auf das Paket offenbarte außerdem folgendes:


Da hat dieses Paket doch innerhalb von drei Wochen drei Kontinente bereist. Mitten im Vorweihnachtsstress.

Ob Herr Jackson daraus eine Trilogie stricken könnte?



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Dienstag, 25. Dezember 2012

Tatsächlich - Weihnachten

Wenn man sich meine Posts der letzten Woche so ansieht, könnte man meinen, ich hätte eine regelrechte Weihnachtsobsession. Stimmt gar nicht, aber dieses Jahr war es trotzdem besonders, denn wir haben "richtig" gefeiert (wie sage ich gleich) und hatten dazu noch wichtigen Familienbesuch aus Deutschland.

Da der 24.12. wie gesagt ein normaler Werktag in Israel ist, mussten wir dennoch etwas improvisieren und einen straffen Zeitplan einhalten. Unser Tag sah dann gestern so aus:

00:45 - meine Eltern landen in Israel und erreichen etwa zwei Stunden später unsere Herberge Wohnung.
07:00 - das Kind lässt sich nicht davon abhalten, die kurze Nacht für Oma und Opa schon jetzt unsanft zu beenden.
08:30 - ein normaler KiGa-Tag beginnt und ich mache den Crockpot für den Weihnachtsbraten klar. Es gibt Rinderbraten nach diesem wirklich genialen Rezept. Außerdem packen wir schon mal die Geschenke unter unseren Pappbaum. Beeindruckende Menge, obwohl wir uns wirklich zurückgehalten haben.
12:00 - die Oma und ich fahren mal eben zum Supermarkt, um letzte Besorgungen für das Dessert (Rezeptanregung hier) zu machen. Im Einkaufszentrum ist alles wie immer. Weihnachten? Was für Weihnachten?  ^^
14:00 - wir holen das KiGa-Kind wieder ab und gehen nach dem Mittagessen direkt zur Kinderbescherung über, die wir, in Anbetracht des vollen Abendprogramms vorverlegt haben. Fünf Geschenke sind in Nullkommanix ausgepackt und werden begeistert anprobiert, bespielt und bestaunt.  In der Zwischenzeit bereite ich die Fenchelcremesuppe für das Abendessen vor, decke den Tisch und gebe Anweisung an Sous-Chefin Mama, wie die Rosmarinkartoffeln und der Salat zuzubereiten sind, denn um
17:30 ist Schwimmkurs.
18:20 - der Papa wird von Oma und Opa am Zug abgeholt.
19:00 - Wir kehren vom Schwimmkurs zurück und setzen uns praktisch direkt an ein sehr leckeres Abendessen. Kerzen zünden wir natürlich auch an. Danach schaffen wir es, das Kind zu einem Schläfchen auf dem Sofa zu überreden und in Ruhe die Erwachsenenbescherung zu machen. Dessert gibt es auch noch.
21:15 - Wir tragen ein schlaftrunkenes Kind ins Auto und machen uns auf nach Jerusalem zum Mitternachtsgottesdienst in der Altstadt. Die Stimmung ist unheimlich besonders. Der hektische Bazarbetrieb ist zum Erliegen gekommen, die Straßenbeleuchtung taucht alles in ein warmes Licht und es ist fast ein bisschen winterlich-kalt.
22:30 - Die Glocken läuten, das Kirchenschiff wird verdunkelt, um dann später mit Kerzen nach und nach wieder erhellt zu werden. Ein ergreifender Gottesdienst in vier Sprachen folgt. 
00:00 - Wir sind zurück zuhause und fallen bleischwer in die Betten. Schön war's, und unglaublich, dass es tatsächlich Menschen gibt, die nach dem Gottesdienst noch einen Pilgermarsch nach Bethlehem auf sich nehmen.





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Samstag, 22. Dezember 2012

Last Minute Minimalistendeko

Ich sag's euch gleich, diese Sterne machen süchtig, wenn man mal damit angefangen hat ^^

Anleitung hatte ich von hier.

Den hatte ich zuerst an der Wand hängen
aber das Schattenspiel ist von der Decke hängend viel beeindruckender
groß und klein im Fenster


Einen selfmade Weihnachtsbaum haben wir auch. Er durchläuft mehrere Phasen und wird wohl irgendwann am 24. fertig sein..

Weihnachtsbaum Phase #1


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Freitag, 21. Dezember 2012

Freitagsfüller (kurz vor dem Ende der Welt?)


1. Draußen ist es richtig winterlich geworden. Es stürmt und regnet - der Gatte frohlockt und mich friert's. (Immer wieder kommt aber die Sonne durch)

2. In Bethlehem erwarten sie dieses Jahr 75.000 Touristen unter dem Tannenbaum.

3. In letzter Minute werde ich die Wohnung sicher weihnachts- und besuchsreif kriegen.

4. Immer wieder prophezeit, bisher nie eingetreten: das Ende der Welt.

5. Mein Blog hat inzwischen 250 Herzen bei Brigitte MOM Blogs. (Schon geklickt?)

6. Gestern gemerkt: Wenn man mit dem Handy Nachtaufnahmen machen will, hält man die Hände besser ganz ruhig. Sonst werden die Bilder so: 

Oder so: 



7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Chilli aus dem Crockpot (kocht schon), morgen habe ich u.a. die Reinigung unserer Mäusebehausung geplant, und Sonntag möchte ich eine lange To-do-Liste abarbeiten (s. Punkt 3)!

 Alle Freitagsfüller wie immer bei scrap-impulse.


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Donnerstag, 20. Dezember 2012

Marillenbisschen

Hier jetzt mit Verspätung das Plätzchenrezept vom 1. Advent. Ich nenne es Marillenbisschen weil das  österreichische Wort für Aprikooooooose viel netter ist, als unser deutsches.

Zutaten:
  • 200g Butter
  • 320g Mehl
  • 100g Zucker
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 1 Eigelb
  • 200g getrocknete Marillen (Aprikosen) 
  • 50g Bitterschokolade oder Puderzucker


Zubereitung:
  1. Mehl in die Schüssel geben und in die Mitte eine Vertiefung graben. 
  2. Zucker, Vanillezucker und Eigelb hineingeben. 
  3. Weiche Butter zugeben und von der Mitte her einen geschmeidigen Rührteig kneten. 
  4. Getrocknete Marillen in der Küchenmaschine so fein wie möglich hacken. In den Rührteig kneten.  
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.
  6. Backofen auf 200°C vorheizen. 
  7. Aus dem Teig kleine Kugeln (etwa 2cm Durchmesser) formen und aufs Blech setzen. 
  8. 10-15min. goldbraun backen, und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben oder mit geschmolzener Schokolade verzieren.


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Mittwoch, 19. Dezember 2012

Apropos Weihnachten

Seit ich in Israel lebe, spielt Weihnachten eine recht untergeordnete Rolle, außer wir verbringen die Feiertage in der Heimat, was alle paar Jahre vorkommt. In dieser jüdisch geprägten Gesellschaft gibt es Weihnachten, mit Ausnahme der wenigen Städte, in denen christliche Araber einige Weihnachtstraditionen pflegen, nämlich überhaupt nicht. Keinen Advent, keine Weihnachtslieder, keinen Schnee und keine winterliche Deko. Heiligabend ist ein normaler Werktag, spontan gefragt wüsste der Durchschnittsisraeli vermutlich nicht mal, dass gerade rund um den Erdball gefeiert wird.

Dieses Jahr sind wir Weihnachten in Israel und werden trotzdem mal richtig feiern. Naja, was man so richtig nennen kann - im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten eben. Meine Eltern kommen zu Besuch, da entstehen zwangsläufig Vorfreude und ein gewisser Erwartungsdruck gleichzeitig. Das Menü ist mehr oder weniger im Kasten (Fleisch habe ich heute im Supermarkt erlegt), meine spärliche Deko suche ich noch zusammen, an einer kreativen Lösung für das Problem Weihnachtsbaum tüftle ich noch, und Plätze für den rettungslos überrannten Gottesdienst in Jerusalem sind auch reserviert. Das Spektakel in Bethlehem wäre dann wohl doch etwas too much, abgesehen davon, dass wir Israelis uns mehr oder weniger illegal reinschleichen müssten...

Bethlehem an Weihnachten (Quelle Ynet)


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Dienstag, 18. Dezember 2012

Warten auf Weihnachten

ist besonders schwer, wenn man schon weiß, was man geschenkt bekommt und immer wieder mit der Nase darauf gestoßen wird.

Email von Amazon letzte Woche:
Guten Tag,

wir hoffen, dass Ihnen Ihr neuer Kindle Paperwhite gefällt. Während Sie sich damit vertraut machen, würden wir Sie gerne über einige Sonderaktionen und Funktionen informieren, die Sie möglicherweise interessieren...
(Es folgt eine lange Auflistung von Einsteigertipps für Kindle-Frischlinge - laaangweilig...)

Wir interessieren uns für Ihre Meinung. Teilen Sie Ihren Erfahrungen mit anderen Kindle-Kunden (...)

Viel Spaß beim Lesen,
Das Kindle-Team

Noch 6x Schlafen...



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Sonntag, 16. Dezember 2012

Alles schick - letzte U vor der Einschulung

Das einstige Fliegenkind wiegt 17,5 kg und ist 1,11 m groß. Sie kann auf einem Bein stehen, auf einer geraden Linie gehen, Holz von Plastik unterscheiden, ihren Namen schreiben, ein Mädchen und ein Quadrat malen (und noch viel mehr, was ärgerlicherweise nicht "abgeprüft" wurde ^^).
Also alles im grünen Bereich. Die Einschulung kann kommen.

Freitag, 14. Dezember 2012

Freitagsfüller

1. Warten auf Weihnachtsgeschenke ist besonders fies wenn man schon weiß, was man bekommt und sich noch gedulden muss.

2. Ich bin nicht wirklich ansprechbar am frühen Morgen.

3.  Es war einmal ein Baby in diesem Haus. Haben das Vorschulkind und ich gerade beim Durchforsten von gefühlten drölftausend alten Fotos festgestellt.

4.  Unser Haus liegt beinahe am Ende der Straße.

5.  Der Weg führte am Dienstagmorgen durch so viele tiefe Pfützen, dass ich schon mit nassen Füßen und Hosenbeinen im Büro ankam.

6.  "3 Haselnüsse für Aschenbrödel" ist wohl mein Lieblings-Weihnachtsfilm. ("Sissi" und "Der kleine Lord" sind aber auch nahe dran)

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das Anzünden einer weiteren Hanukka-Kerze (der vorletzten), morgen habe ich diese Schokoladentorte geplant und Sonntag möchte ich den letzten Ferientag nutzen, um noch mal die beste Freundin zu besuchen!

Quelle: Chefkoch.de


Alle Freitagsfüller wie immer hier: http://scrap-impulse.typepad.com/scrapimpulse/2012/12/freitags-f%C3%BCller-194.html


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Donnerstag, 13. Dezember 2012

Über Sporttaschen, Schließfächer und adäquate Kinderkleidung für Mitte Dezember

Erinnert ihr euch an das Mugglezelt, das die Weasleys bei der Quidditch-Weltmeisterschaft dabei hatten? Das, von dem Harry sich fragte, wie darin alle Platz finden sollen, bis er ungläubig reinkroch und sich das Zelt von innen als mittelgroßes Haus mit mehreren Zimmern entpuppte?

Diesen Zauber hätte ich gern für meine Sporttasche. Die passt zwar wie ausgemessen in das dafür vorgesehene (und ebenfalls viel zu kleine) Schließfach, meinen ganzen Krempel kriege ich aber nie komplett rein. Vom Kinderkrempel, den ich mindestens einmal in der Woche auch noch mitschleppen muss, wenn nämlich Schwimmkurs ansteht, ganz zu schweigen. Das bedeutet, dass ich mir jedes Mal neu den Kopf darüber zerbrechen muss, was unbedingt mit muss, was noch als Bonus rein passt und was auf jeden Fall zuhause bleiben kann. Was wiederum dazu führt, dass ich immer irgendetwas vergesse, so sehr ich von Mal zu Mal versuche, das System zu verbessern.

So hatte ich bereits mehrmals genau eine Badelatsche dabei, die Haarbürste wird in 2 von 3 Fällen vergessen, und wenn ich an mein - ohnehin minimalistisches - Schminkkit denke, lasse ich dafür garantiert die Feuchtigkeitscreme zu Hause. Heute hatten wir folgendes dabei und damit 99% des nötigen Tascheninhalts: Bademantel, Badeanzug, Schwimmbrille und -flügel, Badekappe und -latschen (beide!) Handtuch, Haarbürste (Kind); Großes und kleines Handtuch, Schwimmanzug, Badekappe und -latschen (auch beide!) Shampoo, Schminkkit (ich). Damit war die Tasche dann bis zum Anschlag voll, für unsere Straßenkleidung mussten wir ein zweites Schließfach nehmen.

Hach, die Herausforderungen des täglichen Lebens.

So unfähig ich mir selbst oft bei der Taschenorganisation vorkomme, es gibt immer noch eine Steigerung, wie Papa, der Held, diese Woche eindrücklich bewies: Zum ersten (und wahrscheinlich letzten) Mal musste er das Tochterherz zum Schwimmkurs ausrüsten. Da ich spät dran war, wollten wir uns dort treffen. Sein "Ich habe noch eine Jogginghose in die Tasche gesteckt" nehme ich wohlwollend zur Kenntnis, bevor ich dem Kind aus dem Auto helfe. Sie trägt nur ihren Badeanzug und ihre Badelatschen.

Ich: ?!
Er: Was ist?
Ich: Wo sind denn ihre anderen Sachen?
Er: Welche Sachen?
Ich: Na ein Oberteil, Unterwäsche - Kleidung halt..
Er: Oh... Hab ich vergessen. Ich fahre noch mal nach Hause.

Ich verkneife mir jeden Kommentar, schnappe das Kind und haste in die Umkleide. Eigentlich wollte ich selbst auch ein paar Bahnen ziehen, aber das muss jetzt warten, erstmal das Kind dem Schwimmtrainer übergeben. Danach rufe ich zuhause an, mit der Bitte, die Kleidung nach dem Kurs vorbei zu bringen, damit ich es noch ins Becken schaffe und nicht draußen warten muss.

Er: Was, du wolltest auch schwimmen?
Ich: Ja, warum?
Er: Na weil ich die Tasche komplett geleert habe, damit die Schwimmsachen der Kleinen reinpassen...

Hmpf, Hmpf, Hmpf

Mittwoch, 12. Dezember 2012

12.12.12

Heute ist das letzte Mal, dass wir zu unseren Lebzeiten ein so besonderes Datum erleben. War mir auch nicht so richtig bewusst, aber als dann alle wie wild die sozialen Netzwerke damit zugespammt haben, wurde es mir schlagartig klar. Krass. So viele besondere Daten habe ich in den letzten 12 Jahren verstreichen lassen, ohne wenigstens an einem davon zu heiraten, ein Kind zu kriegen, mich zu verloben oder ähnlich Denkwürdiges zu tun. Mist.

Aber: Immerhin am diesmonatigen 12 von 12 habe ich wie immer brav teilgenommen, hier meine Fotos:

Morgenhimmel nach dem Sturm, 6:35
Ungeliebte Winterkleidung, aber es hilft ja nichts
Mein 12. Türchen
Schnell zum Park-and-Ride-Parkplatz
Guten Morgen, Bar! (Leider gibt es nur die Kleidung mit 50% Rabatt ;)
Über die Brücke, am Armeehauptquartier vorbei Richtung Arbeit
Im Büro: iPads auspacken und inventarisieren (leider nicht für mich)
Nikolaus- und Plätzchenreste
Mittagessen (mal was gesundes)
Das Datum verfolgt mich auch noch im Zug nach Hause...
Zum Abschluss eine kleine "Weihnukka"-Feier mit Glühwein,
Sufganiot (Berliner) und heute schon 4 Kerzen (+ 1 Anzünder)


Alle 12 von 12 gibt es wie immer drüben im Kännchenblog.

EDIT: Ein schlimmer Fehler hat sich eingeschlichen! Gestern war bereits Tag 5, d.h. die oben fotografierte Hanukkia hat eine Kerze zu wenig (ich war's nicht!). Bei so vielen Kerzen kann man schon mal den Überblick verlieren.


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Dienstag, 11. Dezember 2012

Ein kleines Hanukka-Wunder oder: Kamikaze-Maus

Gestern Nacht bekam ich den Schreck meines Lebens. Ich war gerade in eine nette erste Schlafphase eingetreten, als ich wie im Nebel den Gatten rufen höre:

"Huch, da ist ja die Maus!"

Ich (im Halbschlaf): "Wo?"

"Im Kinderzimmer auf dem Boden!"

Ich stehe im Bett.

Der Deckel des Mäuseaquariums ist auf etwa 1,50m Höhe. Den ungebremsten Sturz auf unseren Fliesenboden kann so eine kleine Maus doch gar nicht unbeschadet überstehen, oder?

Ich hetze ins Kinderzimmer und finde eine augenscheinlich putzmuntere Michal vor, die hellwach über die Fliesen flitzt. Das ist ja schon mal ein gutes Zeichen. Nur mit Mühe schaffe ich es, sie einzufangen und wieder nach Hause zu bringen. Es stellt sich heraus, dass meine beiden Helden das Gitter nach dem abendlichen Füttern nicht richtig geschlossen hatten. Was für ein Glück Wunder, dass das Tier noch lebt.



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Sonntag, 9. Dezember 2012

Eine Schweizerin und eine Deutsche ...

... treffen sich mit ihren drei israelischen Kindern zum Plätzchenbacken am ersten Hanukkatag. Klingt verwirrend? Ist es nicht wirklich, denn solche Konstellationen kommen in diesem Multikultiland öfter vor ;)

Erstaunlich ordentlich und gesittet lief die gemeinsame Backmission ab, die Kinder hatten viel Spaß (wir Mütter auch, das will was heißen) und wir wissen jetzt, dass es viel Sinn macht, die Teige schon ohne Kinder vorbereitet und kühlgestellt zu haben. Das entzerrt das Chaos und zieht die Vorbereitungen nicht unnötig in die Länge.

Aus 3 verschiedenen Teigen wurde schließlich ein buntes Sammelsurium aus Plätzchen. Lecker sind sie!

Hanukka-Symbolik: "Ein großes Wunder ist hier geschehen!"

Ein Bruchteil der Ausbeute auf einem Teller


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Samstag, 8. Dezember 2012

Kleinstfragmente (7)

Heute mal wieder ein paar Kleinstfragmente. Ich habe irre viel im Kopf, das ich nicht richtig in ansprechende Blogeinträge sortiert bekomme. Das wird aber wieder. Ganz sicher.
 
Meine Mama, also des Kindes Oma, hat heute Geburtstag. Wir gratulieren sehr und sind ein bisschen stolz, dass das große Vorschulkind schon Teile der Glückwünsche mit viel Eifer selber (ab-)schreiben kann.  

 

Unser erstes Hanukka-Kerzlein brennt. Stimmt, faktisch brennen zwei, denn eine der Kerzen (die in der Mitte des Leuchters) fungiert als Anzünder und zählt daher nicht mit. Jeden Tag kommt nun eine weitere Kerze hinzu, bis am 8. Tag der Leuchter ganz bestückt ist.

Zu Hanukka erinnert sich das jüdische Volk an den erfolgreichen Aufstand der Makkabäer gegen die Hellenisten (164 v. Chr.) und die darauf folgende Wiedereinweihung des jüdischen Tempels. Der Überlieferung nach soll nur noch Öl für einen Tag im Krug geweisen sein, der letztlich aber 8 Tage lang den Leuchter am brennen hielt, bis neues Öl hergestellt und geweiht werden konnte. 




Unser wahnsinnig toller und (bis jetzt) heißgeliebter Playmobil-Adventskalender hat uns betrogen:

 Inhalt des 7. Türchens laut Verpackung
Tatsächlicher Inhalt












Fast hätte ich gestern alle Türchen samt Schachtel drum herum aufgerupft, um zu schauen, ob der Zügel vielleicht irgendwo dazwischen gerutscht ist. Aber ich habe mich beherrscht und nur die Türchen in unmittelbarer Nähe überprüft. Ohne Erfolg. Ich hoffe trotzdem noch, dass das Teil noch auftaucht. Komischerweise stört mein Kind das Ganze überhaupt gar nicht. *kopfschüttel*



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Freitag, 7. Dezember 2012

Freitagsfüller (mit Bonusvideo!)

1. Gestern am Nikolaustag hat Amir Peretz, früherer Verteidigungsminister in Israel, die Arbeiterpartei verlassen und dafür die Rute zu spüren bekommen.

2.  Auf dem Rückzug: Mein blöder Schnupfen.

3.  Hast du schon Vorweihnachtsstress?

4.  Jetzt kommen Oma und Opa bald.

5. Ich kenne jemanden, der mit Margaret Mitchell verwandt ist.

6. Dieser neue e-Fortsetzungsroman beginnt schon mal sehr spannend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein bisschen Shabbatruhe, morgen habe ich das Anzünden der ersten Hanukka-Kerze geplant und Sonntag möchte ich gaaaaaanz viele Plätzchen mit der besten Freundin und drei Kindern backen !

An dieser Stelle das versprochene Bonusvideo:


Happy Hanukka!


Alle Freitagsfüller wie immer hier.

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Donnerstag, 6. Dezember 2012

ÖV pur - Lagebericht

Erinnert ihr euch noch an meinen Artikel von Anfang November über unseren gewagten Selbstversuch, fortan das Auto stehen zu lassen und beide mit der Israelischen Bahn zur Arbeit zu pendeln?
Nun, wir haben nicht aufgegeben, obwohl es einige Tage gab, an denen zumindest ich nah dran war. Besonders morgens ist und bleibt es knapp, obwohl wir einige wichtige Erkenntnisse gewinnen konnten:

1) Es hilft immens, das fashion-bewusste Mädchen schon am Vorabend ein Outfit aussuchen zu lassen. Das war Papas Idee und ist ein goldwerter Einfall. Letzte Woche haben wir es einmal vergessen und ich prompt den Zug verpasst.

2) Das Kind will Erste am KiGa-Tor sein, d.h. am liebsten ein paar Minuten vor Öffnung. Woher sie diesen Hang zur Überpünktlichkeit hat, kann ich mir zwar überhaupt nicht erklären, aber es zieht als Beeilargument. Außerdem, quasi als Bonus, ist um diese Zeit noch kein Stau vor dem KiGa und Parkplätze gibts auch.

3) Das Pausenbrot macht der Papa schon am Vorabend. Entspannt die Lage im Morgenchaos.

4) Videoschauen, und seien es nur 10 Minuten, vor dem KiGa führt immer zu Diskussionen und im Endeffekt Verspätungen. Das sollte also unbedingt vermieden werden.

Seit wir diese Punkte befolgen, klappt es morgens eigentlich echt gut. Erstaunlich, wenn man den knappen Zeitplan betrachtet.

Und jetzt gehe ich arbeiten ;)



Montag, 3. Dezember 2012

Kurz vor Hanukka

kann man bei uns live beobachten, wie die traditionellen Sufganiot (Selbe Wortfamilie wie Schwamm, weil sie das Öl so aufsaugen :-/) hergestellt werden. So wird das mit den Fettkalorien gleich viel anschaulicher...

Sonntag, 2. Dezember 2012

Plätzchenbacken mit Hindernissen

Tommy Rumrich

Da habe ich mir heute doch gedacht, ich nutze meinen freien Tag dazu, in aller Ruhe ein bisschen Plätzchen zu backen. Ohne Kind, so meine Annahme, müsste das eigentlich zickzack, quasi ganz nebenbei, zu erledigen sein.

Pustekuchen.

Es fing schon damit an, dass ich natürlich nicht vorausgeplant hatte und mir daher eine wesentliche Zutat noch fehlte. Ich also, nachdem ich das Kind im KiGa abgegeben hatte, gegen 8:00 zum Lädchen getrabt und eingekauft. Eine Zutat.

Zuhause erledige ich erstmal all den Kram, für den ich nur sonntags Zeit und Ruhe habe und verschiebe den Teig auf später.

Als ich ihn schließlich ansetzen will (gegen 10:45) fällt mir auf, dass ich nicht mehr genug Mehl im Haus habe. Leider fehlt mir jetzt die Zeit, nochmal zum Lädchen zu rennen, weil ich pünktlich kurz nach 11:00 beim Feldenkrais sein muss. Das heißt, mein Teig kann auch nicht wie geplant im Kühlschrank die geforderten zwei Stunden durchziehen, während ich außer Haus bin, weil er ja noch nicht angesetzt ist. Hmpf. Nach dem Sport also wieder zum Lädchen gerannt und Mehl gekauft. Es ist jetzt schon bald 12:30.

Zuhause stelle ich fest, dass ich doch noch rund ein Kilo Mehl im Schrank habe. Sogar am gewohnten Platz, die fast leere Tüte war falsch verräumt und hat mich in die Irre geführt. Außerdem merke ich, dass mir auch Zitronenschale fehlt (wie immer eigentlich, wenn ich backen will). Hmpf-hmpf. Egal, es geht auch ohne.

Jetzt aber schnell den Mixer rausgeholt und den Teig angesetzt, sonst wird es mit dem Ausstechen knapp, bevor der KiGa zuende ist. Mixer tot. Also so richtig. Mein treuer Mixer, der fast so alt ist wie unsere Ehe, macht keinen Mucks mehr.

Als ich eine knappe Stunde später mit neuem Mixer vom Elektroladen zurück bin (Zitronenschale hätte ich von unterwegs mitbringen können - hätte...), fehlt mir der Nerv, überhaupt noch an Ausstechplätzchen zu denken, und ich disponiere kurzerhand auf kugelgeformtes Gebäck um. Dann muss der Teig auch nicht so lange durchziehen (er ist sowieso viel zu klebrig), und es gibt weniger Chaos, über das sich der Gatte am Abend aufregen kann. 

15:10: Die Kekse sind fertig und sogar genießbar. Anstrengender ist Plätzchenbacken mit Kindern auch nicht.

Das Rezept muss ich nachreichen, da ein Teil der Kekse als Wichtelüberraschung in die Heimat weiterziehen soll. Nach dem dritten Advent stelle ich es aber ein. Mit eigenem Foto! 



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Samstag, 1. Dezember 2012

[Buch] Mini-Rezensionen [November]

Im November hatte ich nur wenig Zeit, tiefsinnige Rezensionen zu schreiben. Gelesen habe ich natürlich trotzdem. Nämlich den "Hundertjährigen" (hier rezensiert), einiges an nicht erwähnenswertem Instant-Schund, einen kurzweiligen, wenn auch recht flachen, Thriller für Kindle und die folgenden drei:

Die dunklen Farben des LichtsDie dunklen Farben des Lichts by Andrea Gunschera
My rating: 4 of 5 stars

Der talentierte, aber erfolglose Künstler Henryk sieht in der Auftragsfälschung eines Vermeers den Ausweg aus seinen finanziellen Problemen. Als er sich in die Käuferin verliebt und eine Affäre mit ihr beginnt, ahnt er nicht, in welchen Abgrund ihn dieser Auftrag ziehen wird.

Ein wundervoll-melancholischer Roman über die Faszination Kunst und eine Hommage an die großen niederländischen Meister.

***

Harry Potter and the Chamber of Secrets (Harry Potter, #2)Harry Potter and the Chamber of Secrets by J.K. Rowling
My rating: 4 of 5 stars

Good choice to re-read Harry Potter! Even though I still think "The Chamber of Secrets" is the least gripping book in the series I found myself immersed in the story almost instantly and can't wait to read on.

(And if I may add: The movies really don't do the books justice. Just saying.)

***

Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (Harry Potter, #3)Harry Potter and the Prisoner of Azkaban by J.K. Rowling
My rating: 5 of 5 stars

"The Prisoner of Azkaban" is probably my favourite Harry so far, although the ending disappoints somewhat with Sirius disappearing from Harry's life almost immediately after they'd finally found each other. I like Lupin with his sad back story and the relationship he builds with Harry. For me it also marks the beginning of a deeper understanding of the wizarding world beyond Hogwarts and the looming comeback of the "dark side". Great read.


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