Dienstag, 31. Juli 2012

[Buch] J.R.R. Tolkien: The Lord of the Rings/Der Herr der Ringe

Habe ich die Tage auch endlich fertig gelesen. Das erste Mal im Original und das erste Mal von Anfang bis Ende. Ja, es ist sehr episch und ja, man muss sich einlesen, aber es ist und bleibt einfach ein geniales Werk. Tolkiens Fantasiewelt ist unübertroffen, und seine wunderbare Sprache entschädigt für manche langatmige Passage.

Wie bei den Malen davor, fand ich es nicht ganz einfach reinzukommen. Die ausschweifende historische Beschreibung über Hobbits und ihre Eigenheiten zieht sich doch recht lange, bevor mal etwas Tempo ins Epos kommt. Aber sobald die Reise beginnt, liest es sich eigentlich sehr flott weg, wie ich fand. Richtig schwierig wurde es für mich in den Büchern 4 und 5, wenn Frodos Reise immer beschwerlicher und die Landschaft trostloser und feindlicher wird. Das ist so deprimierend beschrieben - man identifiziert sich zwangsläufig mit Frodo und seiner Bürde - dass es mir als Leser dort nicht leicht fiel, durchzuhalten.

Ich denke, mit Herr der Ringe ist es wirklich so eine Sache: Entweder man liebt es oder man kann damit gar nichts anfangen. Dazwischen gibt es nicht viel.

Bonus: Ich besitze die Komplettausgabe für Kindle. Mein Handgelenk dankt es mir und die vielen Querverweise lassen sich so auch viel einfacher nachschlagen.




Zitat:
One ring to rule them all, One ring to find them, One ring to bring them all and in the darkness bind them. 


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Montag, 30. Juli 2012

[Buch] M.C. Beaton: The Vicious Vet (Agatha Raisin #2)

Agatha Raisin and the Vicious Vet (Agatha Raisin, #2)Agatha Raisin and the Vicious Vet by M.C. Beaton
My rating: 4 of 5 stars

Agatha Raisin is hilarious! I liked this installment even better than the The Quiche of Death.

After her successful first murder investigation, Agatha tries to settle down in her quiet village in the Cotswolds. To her disappointment, James Lacey, her single neighbour seems to be avoiding her and an old business partner turns out a fraud when he tries to swindle her savings out of her. So naturally, when a new handsome vet opens a surgery in the village, Agatha senses her chance for adventure. The man seems more than willing but before real romance can blossom *g*, he dies tragically in an accident. Or was it?

Soon Agatha finds herself in the middle of another murder investigation alongside James Lacey who still cannot make up his mind as to whether "the woman" is pursuing him or not - splendid! The reader also gets to meet detective Bill Wong again, who strongly advises the two hobby sleuths to keep out of the investigation but in the end fails to hinder them from solving yet another crime.

I enjoy M.C. Beaton's style and humour. Agatha Raisin reads like a modern-day incarnation of Miss Marple whom I cherish. The charming country-life mysteries are just the right read when you're looking for something light and straightforward (and very British!). Good to know that it's a long series :)


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Samstag, 28. Juli 2012

Wochenendausklang

Man kann sich's am Strand schon auch schön machen...


[Buch] Antonia Michaelis: Der Märchenerzähler

Der MärchenerzählerDer Märchenerzähler by Antonia Michaelis
My rating: 5 of 5 stars

Vor über einer Woche habe ich "Der Märchenerzähler" ausgelesen (in nur zwei Nächten übrigens) und ich schaffe es einfach nicht, etwas darüber zu schreiben. Zu sehr hat es mich geschüttelt, zu groß ist die Furcht, dem Werk mit meinem banalen Geplänkel nicht gerecht zu werden. Aber es hilft ja nichts, gar nichts schreiben ist auch keine Lösung in diesem Fall, denn ich will ja etwas dazu sagen, weiß nur nicht wie ich anfangen soll.

Also: "Der Märchenerzähler" ist ein heftiges Buch. "Der Märchenerzähler" ist ein ganz wunderbares Buch. Ein Buch, das man unbedingt gelesen haben sollte, weil es solche Bücher nur ganz selten gibt.
Es war der erste wirklich kalte Tag des Winters, an dem Anna die Puppe fand.
So beginnt das erste Kapitel, und es ist die Puppe, die Anna das erste Mal auf Abel Tannatek aufmerksam macht. Den unnahbaren Jungen aus ihrem Abiturjahrgang, der so oft fehlt und wenn er da ist, im Unterricht schläft. Der Drogendealer mit seiner abgetragenen Kleidung passt so überhaupt nicht zu den anderen Abiturienten, die, wie Anna, aus der "besseren" Gesellschaft stammen und außer den bevorstehenden Prüfungen keine handfesten Sorgen kennen. Nach und nach findet Anna mehr über Abel heraus, der, seit die Mutter nicht mehr da ist, alleine für seine Schwester sorgt und verzweifelt versucht, das vor dem Jugendamt zu verbergen. Sie lauscht einem wunderbaren Märchen, das er zunächst nur seiner Schwester und später auch ihr erzählt, und in dem Fantasie und Wirklichkeit auf bedrohliche Art und Weise verschwimmen.

In zwei packenden Handlungssträngen erzählt Antonia Michaelis eine Geschichte, so trostlos, dass man sie am liebsten als "unrealistisch" abtun möchte, wüsste man nicht, dass sich genau solche und ähnliche Realitäten am Rande unserer Gesellschaft auch abspielen. Es ist kein Zufall, dass sie für ihren Haupthandlungsstrang eine winterliche Kulisse wählt und sich überwiegend kühler Farben für ihre Umgebungsbeschreibungen bedient - es soll kein Zweifel daran bleiben, dass es hier nichts zu beschönigen gibt. Wärmer und farbenfroher ist Abels Märchen. Obwohl auch darin eine bedrückende Note schwingt, bewahrt der Erzähler bis zuletzt einen Hoffnungsschimmer für seine Zuhörerinnen und sich selbst.

Mehrmals war ich bei der Lektüre dieses Buches an einem Punkt, an dem ich richtig Angst hatte, weiterzulesen. Man ist als Leser den Protagonisten so nah, dass man sich ihr Leid und ihren Schmerz zu eigen macht und immer wieder nicht wahrhaben möchte, was für grausame Wege die Handlung mitunter geht. Bis zuletzt glaubt man an einen glücklichen Ausgang und weiß irgendwie doch die ganze Zeit über, dass es ein klassisches Happy End für diese beiden nicht geben kann. Nicht mal in einer fiktiven Geschichte.

Michaelis' Erzählstil und die reiche Sprache sind märchenhaft, hier ein Beispiel:
Auf seiner Zunge, in seinem Mund waren alle diese Worte, alle Worte, die er gesehen hatte, alle Worte des Märchens. Und da war kein Geschmack von Vanilleeis oder Kakao oder Zigaretten, sie schmeckte die Worte selbst, sie schmeckte das Salz des Meerwassers und das Blut des Wolfes, und hinter den Worten den Winter. Und hinter dem Winter gab es einen dritten Geschmack, den sie erst nach einer Weile entdeckte: den Geschmack der Angst.


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Donnerstag, 26. Juli 2012

Vielleicht wird es doch noch was...

... mit dem gegenständlichen Malen und Zeichnen:

Mädchen mit Zöpfen und moderner Kunst


Ein Mädchen hat Geburtstag und bekommt von der Mama eine Erdbeertorte mit ganz vielen Kerzen gereicht




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Ein Jahrestag

Die Ehe ist wohl das größte (und längste) Abenteuer meines Lebens. Heute bin ich genau 9 Jahre verheiratet. Wo ist nur das naive Ding geblieben, das mit 24 in Tel Aviv unter der Chuppa stand?




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Mittwoch, 25. Juli 2012

[Buch] M.C. Beaton: The Quiche of Death (Agatha Raisin #1)

The Quiche of Death (Agatha Raisin, #1)The Quiche of Death by M.C. Beaton
My rating: 3 of 5 stars

So was abgefahrenes muss man sich erstmal einfallen lassen: Die Spinatquiche aus dem Backwettbewerb eines kleinen englischen Dorfes entpuppt sich als Mordwaffe und die eben erst pensionierte, neu zugezogene PR-Expertin aus London beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei merkt sie nicht, dass sie bei den Dorfbewohnern Unmut säht und sich schließlich selbst in die Schusslinie begibt.

"The Quiche of Death" ist der erfrischende Auftakt einer Krimiserie um Agatha Raisin, eine knapp über 50-jährige Business-Frau, die sich in den englischen Cotswolds zur Ruhe setzt und dabei nicht nur sich, sondern auch ihr Umfeld kräftig aufmischt.

Leser, die Krimis a la "Miss Marple" mit viel englischer Lebensart und Schrulligkeit mögen und keine außergewöhnlichen neuen Motive und Ideen erwarten, werden mit Agatha Raisin sicher vergnügliche Lesestunden verbringen. Und bei den Kindle-Ausgaben, die es immer wieder im Angebot gibt, stimmt auch der Preis.


4x Agatha Raisin in einem:



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Dienstag, 24. Juli 2012

Jerusalem...

... ist eigentlich gar nicht meins. Zu viele Touristen, zu viel Verkehr, zu viel Religion, zu viel Hype. Aber es gibt da diese kleinen Ecken, abseits der Pilgermagnete, die wirklich toll sind und Momente, in denen man versteht, warum um diese Stadt so viel Lärm gemacht wird.

Modernes (und vor allem teures) Wohnen in zentraler Lage
Alter Look neu aufgelegt
Fluchtweg aus dem urbanen Chaos (leider habe ich es nicht geschafft,
den Springbrunnen am Ende der Gasse richtig einzufangen)
Ein wenig Grün und Farbe im wüsten Hochsommer
Noch ein altes Residenzchen

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Donnerstag, 19. Juli 2012

[Buch] Ich habe fertig - Harry Potter #1 auf Hebräisch

Harry Potter by J.K. Rowling

Man darf mir virtuell auf die Schulter klopfen :)

Ich habe tatsächlich durchgehalten und "Harry Potter und der Stein der Weisen" - ausgeliehen von meinem Neffen - komplett auf Hebräisch gelesen. Warum das auch mit fließenden Sprachkenntnissen nach fast 10 Jahren im Land noch eine Herausforderung ist? Weil Hebräisch in gedruckter Form so aussieht:



Wenn ich ein hebräisches Buch aufschlage, schlägt mir in allererster Linie eine Bleiwüste aus Konsonanten entgegen (Neu-Hebräisch kommt ohne Vokale aus und punktiert nur Fremdwörter und Eigennamen mit Vokallauten wie z.B. "Professor McGonagall" oder "Quidditch"). Es dauert einen Moment, bis sich das Auge daran gewöhnt hat und noch ein wenig länger, bis man das Buch genießen kann. Bei Harry Potter ist mir das aber gelungen, und es hat mir Mut gemacht, mich künftig konsequenter und regelmäßiger zu hebräischer Literatur durchzuringen.

Muss ich zu Harry Potter sonst noch was sagen? Außer, dass es mich wieder ganz neu verzaubert und tief in Rowling's wunderbare Welt gezerrt hat? Vielleicht schaffe ich es noch, die Serie ganz zuende zu lesen. "Seinerzeit" bin ich bei Band 5 ausgestiegen, weil es mir insgesamt zu düster wurde, aber ich sollte es wohl noch mal versuchen ....


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Mittwoch, 18. Juli 2012

Militär mit Bis(s)

Gestern gesehen:

Ein junger Uniformierter eilt auf dem Weg zum Bahnhof an mir vorbei, in der Hand einen dicken Wälzer aus der Bücherei. Automatisch versuche ich, den Titel zu lesen, und was sehe ich:

"Shahar Mafzia" oder auch Breaking Dawn. bzw. Bis(s) zum Ende der Nacht.

Da musste ich doch ein wenig grinsen.



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Sonntag, 15. Juli 2012

Zu kalt, zu weiß oder doch irgendwie gut?

Was sagt ihr zum neuen Blog-Outfit?

Mir wurde der buntige Hintergrund irgendwie zu unruhig zu all den chaotischen Bildern und Grafiken... Aber der Unterschied ist schon sehr krass, oder?



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Samstag, 14. Juli 2012

Heimat, wir kommen!

Allerdings nur für zwei Wochen und leider noch nicht morgen. So ein bisschen süddeutsche Kühle mit etwas Regen käme mir gerade ganz gelegen...

Aber bald, bald, und das passende Accessoire für die Reiseunterlagen habe ich auch schon (wie immer dank CLP-eigenart). Das ist auch eine echt gute Tarnung dafür. (Obwohl manch einer würde wohl auch eine Tafel Milka-Schoki klauen, wenn es drauf ankäme ;)


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Freitag, 13. Juli 2012

[Buch] Lieblingsvorlesebuch für heiße Sommertage

Neulich schleppte meine Tocher überraschenderweise dieses fast vergessene Bilderbuch zum Vorlesen an: Das Geheimnis des ersten Schnees

Das Rehkitz spürt, das vieles anders ist als sonst. Das Hörnchen sucht Vorräte, die Schildkröte gräbt sich tief in den Schlamm, ein paar Mäuse haben sich schon ein warmes Nest gebaut. Der Winter kommt und es weiß überhaupt nicht, wie es sich darauf vorbereiten kann. Die Veränderungen in der Natur faszinieren und sorgen es zugleich.

"Das Geheimnis des ersten Schnees" von Carl R. Sams II ist eigentlich eher ein Bildband als ein Kinderbuch. Es begeistert mich jedes Mal wieder neu mit den großartigen Fotografien und fast schon poetischen Texten. (Außerdem bilde ich mir danach immer ein, dass es mir nicht mehr ganz so heiß ist ^^).







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Donnerstag, 12. Juli 2012

12 von 12 - die Ausbeute

Wah! Schon nach 12 und noch kein einziges Foto gemacht...
Grüne Trauben auf grünem Tisch
Das sieht nur so durcheinander aus (!)
Ja, es ist wieder heiß heute - gut dass es Klimaanlagen gibt :)
Gleiche Uhr, andere Zeit - jetzt aber fix zu Mann und Kind!
Da wartet schon die Wäsche (der Gatte hat sie aufgehängt!)
Ohne unser"Air monster" geht zur Zeit gar nichts
Noch ein schnelles Spiel vor dem Schlafengehen?
Oder doch lieber ein Puzzle? 
Nein, nicht das mit den Zootieren...
Das Buch fange ich heute vielleicht an
Einen Rest Ben & Jerry's (fair gehandelt!) habe ich auch noch -
der Abend ist gerettet!


Alle 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen! 


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Hilfe! 12 von 12 und es ist schon 12

Das hätte ich jetzt fast verpasst. Gerade eben fiel mir auf, dass heute wieder 12 von 12 bei Frau Kännchen ist. Hoffentlich schaffe ich noch ein paar Fotos...

#1 habe ich schon mal... ^^



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Montag, 9. Juli 2012

[Buch] Linda Grant: When I lived in modern times

When I Lived in Modern Times by Linda Grant
My rating: 3 of 5 stars

I picked this up as a Kindle deal a couple of weeks back as I liked the idea to read more about the founding period of the State of Israel from a young woman's perspective.

When Evelyn Sert, a 20-year-old hairdresser from Soho sets out to support the Zionist cause in Palestine she has no idea what she's up against. At first she's sent to a Kibbutz where she experiences hard work and a almost communist ideal of shared property and a meager lifestyle she cannot identify with. In Tel Aviv, life's a little more "modern" but here she encounters identity issues and finds herself torn between the familiar ways of her British clients and her new Jewish acquaintances. As the tension between various Jewish underground organizations and the British officials rises, Evelyn has to face a reality that the Zionist ideal she heard and read about in England has not prepared her for.

"When I lived in modern times" is a well-written enjoyable read. The main character is developed well and very likeable given her personal circumstances. As a former resident of Tel Aviv, I loved the detailed descriptions of how that intriguing city must have looked 60 years ago. It's hard to imagine that "once upon a time" when all the buildings were brand-new, Tel Aviv really was a white city. Overall I would have liked to get more background on the resistance movement against the British mandate but I guess that's what makes the difference between a history book and a novel and "When I lived in modern times" is a novel through and through. It's got romance (though I didn't like the guy much), a pretty tough heroine and interesting supporting characters. You cannot ask for much more than that in a book, can you?

(I found the font in the Kindle edition annoying. It switched between cursive and regular and gave me quite a headache)


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Freitag, 6. Juli 2012

Ein ziemlich normaler Freitag

Freitag ist bei uns der Tag, an dem wir uns all das vornehmen, wozu wir unter der Woche nicht kommen. Meistens ist der Freitag dann doch zu kurz, um alles zu schaffen, aber man will es ja immerhin versucht haben.

Heute habe ich
  • die Zoohandlung leer gekauft. Naja, nicht ganz. Aber ich hatte einen Gutschein einzulösen und Michal und Arielle brauchten so einiges, da musste ich zuschlagen. 
  • im SSV-Trubel endlich die lang versprochenen Flip-Flops für die kleine Königin besorgt. Dabei noch ein wundertolles tobetaugliches Kleid entdeckt und auch noch mitgenommen. Es passt und hat Gnade gefunden. 
  • das Rennmausterrarium komplett gereinigt und neu eingestreut. Die Ausbeute: Zwei Riesenmüllsäcke Sägemehl, zerkleinerte Kartonagen und andere Zellstoffe; Zwei glückliche Mäuse.
  • drei Ladungen Wäsche gewaschen. Zwei davon getrocknet, gefaltet und weggeräumt, die dritte hängt noch auf der Leine. 
  • mich über den Einfallsreichtum  meiner Tochter gewundert. "Mama, Papa darf nicht mehr aus dem Schlafzimmer raus." Um auf Nummer Sicher zu gehen, hatte sie die Tür von außen mit Stühlen und Tischen verrammelt und alle Schuhe dahinter aufgereiht - über den Flur bis in ihr Zimmer. Beeindruckend.
  • meinem Gatten Zugriff auf mein Kindle-Konto gewährt (der will plötzlich ein Buch lesen!?!) und gleich süffisante Kommentare für den einen oder anderen Titel in meiner Sammlung kassiert. Hmpf. 
  • Hackbraten auf Kartoffelgratin gekocht. (War wie immer sehr lecker). 
  • Zum drölften Mal das lästige Buch "Briefe von der kleine Meerjungfrau" vorlesen müssen und danach sofort auf Amazon nach neuem Vorlesematerial gestöbert. Eine schöne Grimms Märchen-Ausgabe soll es u.a. sein, hat jemand einen Tipp? 

Ich war nicht:

beim IKEA Sale. Weil ich wirklich und tatsächlich nichts brauche und das auch eingesehen habe. Dafür habe ich eigentlich einen Keks verdient, oder?

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch :)


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Donnerstag, 5. Juli 2012

Endlich Bibliothekarin!

Ok, nur "Librarian" auf Goodreads.com. Aber immerhin. In der Antwortmail auf meine Bewerbung dazu hieß es:
We have granted you librarian status.  Please don't take this responsibility lightly - if you can help correct any inaccuracies or add any missing data, please do so! But only make changes if you're sure they're correct. Please remember that your changes will affect everyone else on Goodreads.
Klingt streng, oder? Aber irgendwie auch verständlich bei über 9 Millionen Nutzern und 330 Millionen gelisteter Bücher...

Eine meiner ersten Amtshandlungen dort war, fehlende Bilderbuchcover nachzutragen, damit mein Kinderbücherregal etwas bunter wird. (Außerdem kann man damit nicht so viel falsch machen, habe ich mir gedacht.)


Ja, ich bin ein bisschen nerdig veranlagt. Nein, das macht mir gar nichts aus.

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Mittwoch, 4. Juli 2012

Meine Leseliste....

...  vom Frühsommer muss erstmal auf Eis gelegt werden.Von den 7 Büchern habe ich bisher nur eindreiviertel gelesen (dafür alle "Nachzügler" und einige andere mehr, die sich  dazwischengedrängelt haben).

Statt nun selbst eine neue Liste zu erstellen, habe ich mich bei noch einer Challenge angemeldet, um die ungelesenen Bücher in meinem Besitz anzugehen:


Das bedeutet, jemand ganz fremdes wird aus meinem Gesamtstapel 12 Bücher auswählen, die ich bis zum Ende des Jahres zu lesen habe. Ich habe mir einfach gedacht, im Rudel geht so ein Vorhaben sicher viel leichter ;)

Als Privatchallenge außer Konkurrenz mit Zusatznutzen habe ich begonnen, Harry Potter auf Hebräisch zu lesen. Wuaaaah!
הארי פוטר ואבן החכמים


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New feature for non-German visitors: Google Translate

Never wonder again what I'm going on about all day on my blog: From now on non-German readers can use Google Translate (top widget in right sidebar, requires Flash) to transform my content into pretty much any language on this planet. Even Hebrew and Yiddish.

Enjoy! :)
Source

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Montag, 2. Juli 2012

Mein Mädchen wird groß

Ich verstehe das nicht. Gestern war sie doch noch so winzig, und heute hat sie schon Ballettaufführungen. Und weil in Israel alles immer mit einer Riesenshow verbunden sein muss, war das ein ganz großer Aufmarsch. Dutzende große und kleine Tänzerinnern und ein (!) Tänzer (der übrigens die Mädels locker in die Tasche steckte!) führten insgesamt 16 verschiedene Tänze vor. Inklusive Lichtshow in einer der größten Sporthallen unserer Stadt. Very impressive. Wo ist mein Baby geblieben?




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Sonntag, 1. Juli 2012

*Freu*

Eine ganz besondere Hülle für meinen Schatze-Kindle, der dieser Tage passenderweise seinen 1. Geburtstag bei mir feiert, lag heute im Postkasten. Die Außenhülle hatte ich mir explizit gewünscht, das Innenleben ist lila-sternig und stabil gepolstert.


Vielen ♥-lichen Dank, liebe Christa! 


***

Christa näht noch viele andere tolle Sachen und stellt sie auf ihrem Blog aus. Ein Besuch lohnt sich sehr: 




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[Buch] C.S. Lewis: Surprised by Joy / Überrascht von Freude

Das hier vorgestellte Buch habe ich im Rahmen des Mai/Juni/Juli-Themas der lesenden Minderheit gelesen.

Surprised By Joy Surprised By Joy by C.S. Lewis
My rating: 4 of 5 stars

In dieser Autobiographie, die rund die erste Hälfte seines Lebens umfasst, beschreibt C.S. Lewis, einst erklärter Atheist, seinen langen Weg (zurück) zum Christentum. Der sehr persönliche Glaubensfindungsprozess, zieht sich unaufdringlich wie ein roter Faden durch den spannenden Lebensbericht des großen britischen Intellektuellen, dessen Liebe zu Geschichten und Literatur ihn seit frühester Kindheit geprägt hatte. So wird die Biographie auch zu einer wunderbaren Homage an die großen Klassiker, auf die er immer wieder Bezug nimmt und deren Einfluss auf unterschiedliche Lebensabschnitte er betont. So dicht und anspruchsvoll schreibt er, dass man sich einlesen und Zeit lassen muss, um die vielschichtigen Inhalte wirklich aufnehmen zu können. Mehr noch: Eigentlich müsste man sich hinsetzen und eine Literaturliste erstellen, in der Hoffnung, sich mit der Zeit wenigstens in der Quantität der gelesenen Werke teilweise an das Genie des Autors annähern zu können.

Ich habe dieses Buch zur Hand genommen, um mich in einem schweren Lebensabschnitt von den Erfahrungen dieses großen Helden ermutigen zu lassen. Dass C.S. Lewis' Leben alles andere als einfach war, wusste ich, aber über seine Kindheit und Jugend war mir vorher nur wenig bekannt. Ich habe es genossen, auf diese Weise einen kleinen Einblick in seine Seele zu bekommen und konnte mich in vielen seiner Zweifel und inneren Kämpfe wiederfinden. Einige Male musste ich herzhaft lachen und ganz oft konnte ich bestätigend nicken - "Jack" scheint mir ein Seelenverwandter gewesen zu sein.

Empfehlen kann ich die Lektüre dieses Buches all denen, die kein Problem damit haben, sich durch seitenweise Ausführungen zu klassischer Literatur zu lesen, und in Glaubensfragen entweder selbst noch auf der Suche oder mindestens offen für einen anderen Blickwinkel sind. Die Sprache ist, zumindest im Original, anspruchsvoll, weswegen das Buch sich nicht "mal eben" weglesen lässt, aber man kann es auch gut über einen längeren Zeitraum kapitelweise lesen.

Zitate:
As a last resort, as a pis aller, I was driven to write stories instead; little dreaming to what a world of happiness I was being admitted. You can do more with a castle in a story than with the best cardboard castle that ever stood on a nursery table.
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For eating and reading are two pleasures that combine admirably. Of course not all books are suitable for mealtime reading. It would be a kind of blasphemy to read poetry at table. What one wants is a gossipy formless book that can be opened anywhere.
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Soon too we gave up the magazines; we made the discovery (some people never make it) that real books can be taken on a journey and that hours of golden reading can so be added to its other delights. (It is important to acquire early in life the power of reading sense wherever you happen to be.)
C.S. Lewis mit 50 (Quelle: Wikipedia)

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