Sonntag, 29. April 2012

Partyhit: Erdbeer-Marshmallow-Spieße

Zum Kindergeburtstag am Wochenende hatte ich diese glorreiche Fingerfood-Idee (wobei ich zugeben muss, dass ich bei einer Freundin schon mal gesehen hatte, wie sie allerlei Früchte gemeinsam mit Marshmallows auf Spieße reihte, aber das war schon lange her....)

Erdbeere-Marshmallow-Erdbeere-...
Ein einfacher Snack sogar mit 50% Vitaminanteil ;)

Die Kinder waren begeistert.

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Samstag, 28. April 2012

[Buch] Volker Klüpfel / Michael Kobr: Erntedank

Erntedank
Erntedank by Volker Klüpfel

My rating: 4 of 5 stars

Auf der Wiese eines Allgäuer Bauern wird eine grausig zugerichtete Leiche gefunden. Die Tatwaffe war offenbar eine Sense. Bald wird klar, dass man es mit einem Serientäter zu tun hat, der offenbar eine mystische Botschaft mit seinen Morden transportieren möchte. So haben Hauptkommisssar Kluftinger und sein Team bald alle Hände voll zu tun.

Dies ist bereits mein dritter Allgäu-Krimi nach Rauhnacht und Milchgeld und er hat mir bisher am besten gefallen.

Empfehlenswert für alle, die es spannend, komisch und ein bisschen urig mögen :)


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Cupcakes, die Zweite

Sieht doch schon ganz passabel aus. Allerdings ist die Tülle meiner Spritzdinger sehr klein und macht daher keinen schönen üppigen Tuff. Da brauche ich wohl mal noch eine andere.



Rezept (Schokoladenteig und Bitterschokoladencreme) war aus einer der letzten Brigitten.

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Donnerstag, 26. April 2012

64 Jahre Israel - Erinnerungen an die Gründerzeit

Am Unabhängigkeitstag blicken viele Israelis auf die Geschichte ihres Staates zurück, man erzählt sich allerlei Geschichten "von früher" und wenn man dann noch einen Opa oder eine Oma hat, die "damals" schon hier lebten....

Haben wir leider nicht, und da wir in einer der jüngsten Städte Israels wohnen, wo man tagaus, tagein hauptsächlich die schillernde, am "Weststandard" orientierte Seite des Landes lebt, fällt es mir mitunter schwer, mir vorzustellen, wie hier einst alles begann. Wie die ersten Pioniere in landwirtschaftlichen Kommunen - Kibbutzen und Moshaws - das unfruchtbare, steinige Land nutzbar machten auf dem heute unser modernder, hochtechnologisierter Industriestaat steht.

In Kfar Ma'as, einem 1935 gegründeten Moshaw, meint man, die ursprüngliche Zeit noch (nach)spüren zu können. Teilweise wird dort auch heute noch Landwirtschaft betrieben, wenngleich viele Bewohner inzwischen in anderen Branchen tätig sind. Wir waren dort heute zu einer Feier geladen, und ich konnte mich davonstehlen, um ein paar Impressionen zu sammeln.

Schotterwege
Traktor im Vorgarten
Überwachsene Relikte
Wann der wohl zuletzt genutzt wurde?
Verrostete Schranke
Obstpflanzung
Früherer (?) Landwirtschaftsbetrieb
Landwirtschaftliches Gerät als Ausstellungsstück




Bücher, die sich auch mit der Gründerzeit auseinandersetzen:

Meir Shalev: Der Junge und die Taube
Leon Uris: Exodus: Das große Epos um die Gründung Israels
Amos Oz: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis


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Fähnchenparade zum Unabhängigkeitstag

Dieser Tage trägt ganz Israel blau-weiß. Fähnchen, Flaggen und Fahnen zieren Gärten, Straßen, Gebäude und Autofenster. An den geballten Nationalstolz musste ich mich als Deutsche zugegebenermaßen erstmal gewöhnen  :)







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Mittwoch, 25. April 2012

Wieder Gedenken

Nach dem Holocaust-Gedenktag letzte Woche, gedenken wir heute der 22.993 für Israel gefallenen Soldaten und Terroropfer seit der Staatsgründung vor 64 Jahren.

Gestern abend und heute vormittag gab es landesweite Gedenkminuten, überall werden Gedenkzeremonien abgehalten, die Radiostationen und Fernsehsender haben ihr normales Unterhaltungsprogramm unterbrochen und berichten auf unterschiedlichste Weise zum Gedenktag. Einer der Sender zeigt den ganzen Tag über die Bilder der gefallenen Soldaten in Endlosschleife.

Wie immer sind es die Einzelschicksale, die mich besonders bewegen. Heute Ruti Sharon, die 1988 ihren Mann Motti bei einem Hubschrauberunfall der Luftwaffe verlor, als ihr Sohn Itai erst 4 Monate alt war. Ruti erzählt, wie sie danach jedes Jahr den Gedenktag am Fernseher verbrachte, um mit der Kamera in der Hand auf das Bild ihres Mannes zu warten und ihn mit ihrem heranwachsenden Sohn zu fotografieren. Je älter Itai wurde, desto größer wurde auch sein Wunsch, in die Fußstapfen des Vaters zu treten, sodass er sich entschloss, ebenfalls eine Laufbahn in der Luftwaffe anzutreten. Während der harten Auswahlphase zu Beginn des Wehrdienstes im Sommer 2006, erlitt Itai einen Hitzeschlag und konnte auch von den Notärzten letztlich nicht mehr gerettet werden.

Ruti Sharon:
Motti hat mir seinen Sohn hinterlassen, und ich konnte ihn nicht beschützen. 


Heute Abend wird der emotionale, düstere Gedenktag ohne Vorwarnung in den israelischen Unabhängigkeitstag übergehen, der traditionell mit viel Rummel und demonstrativer Freude begangen wird.

Montag, 23. April 2012

[Buch] Thea Beckman: Kinderen van Moeder Aarde/Kinder der Mutter Erde

Erinnert ihr euch noch an mein Post vor ein paar Wochen, in dem ich von meiner Jagd auf ein ganz bestimmtes Buch berichtete? Hier kommt jetzt die Rezension dazu. Ich habe es auf Niederländisch gelesen, was nach langer Zeit zwar etwas herausfordernd, aber auch unheimlich toll war.

@ English readers: To the best of my knowledge, this book (like the last one I reviewed) has not been translated to English, so I decided there's no point to provide a review in English, sorry...)


Kinderen van Moeder Aarde (De Toekomsttrilogie, #1)Kinderen van Moeder Aarde by Thea Beckman
My rating: 5 of 5 stars

Durch eine verheerende Atomkatastrophe hat sich die Erdachse verschoben, ganze Kontinente wurden unbewohnbar, nur wenige überlebten. In Thule, dem ehemaligen Grönland, dem die Katastrophe ein mildes Klima und fruchtbares Land bescherte, hat sich ein ganz besonderes Volk eine neue Existenz im Einklang mit der Natur aufgebaut. Thule wird von einem Frauenrat und seiner "Konega" regiert, Gewalt, Missgunst und Machtstreben sind den Thulenen fremd.

Christian, einziger Sohn der Konega, gerät mit dem Matriarchat in Konflikt, als er sich in ein Mädchen aus dem Volk verliebt, das als Mutter der künftigen Konega nicht in Frage kommt. Als aus dem alten Europa dann noch ein Kriegsschiff des "Großen Badischen Reiches" (hier zieht die niederländische Autorin ganz unverblümt deutliche Parallelen zur deutschen Geschichte) mit feindlichen Absichten in Thule eintrifft, gerät das friedliche Leben in ernste Gefahr.


"Kinder der Mutter Erde" ist ein Lesegenuss. Detaillierte Beschreibungen von Land und Leuten zeichnen ein farbenprächtiges Bild der thulenischen Utopie. In ihrem, für abgeklärte Erwachsene offensichtlichen, Appell an die junge Generation, die Erde zu bewahren, mahnt die Autorin nie mit erhobenem Zeigefinger, sondern lässt den Leser ihre Zukunftswelt mit den Augen ganz verschiedener Protagonisten sehen und erleben.

25 Jahre nach seinem Erscheinen hat dieser Jugendroman nichts von seiner Aktualität verloren. Im Gegenteil: Beckmans Ansatz, dass technischer Fortschritt nicht zwingend ein Zeichen von höherer Intelligenz ist, und gerade der bewusste Verzicht darauf mitunter den nachhaltigeren Erfolg verspricht, sollte unsere hochtechnologisierte Generation zum Nachdenken bringen.


Ausgabe aus den 80er Jahren

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Mittwoch, 18. April 2012

Holocaust-Gedenken

Wie jedes Jahr wird auch morgen um 10:00 die Sirene das ganze Land zu zwei Minuten des Gedenkens an den Holocaust rufen. Bereits heute abend, werden 6 Überlebende des Holocaust in Yad VaShem, symbolisch für 6 Millionen ermordete Juden, Fackeln entzünden.

2011 waren das unter anderem diese beiden:



Im Online-Archiv von Yad Vashem kann man sich alle Videos der letzten Jahre ansehen.


Jom HaShoa 2012



Dienstag, 17. April 2012

Erstes Cupcake-Experiment

Heute hatte ich die Gelegenheit meine neuen Silikonförmchen für Muffins und Cupcakes auszuprobieren. Aus Angst vor Misserfolg hielt ich mich ausnahmsweise strikt an das mitgelieferte Rezept für eine Variante mit Zitronengeschmack und war gespannt. 

vor dem Backen - Teiggeschmack: Vielversprechend
direkt nach dem Backen - Farbe und Volumen: Sehr cupcakig
nach dem (unfallfreien) Auslösen - Qualitätsurteil: Sehr gut 
Danach folgte ein, der Bilddokumentation unwürdiger, Buttercream-Fail. Sogar das schleckige Kind fand dieses Zeug nur "bäh" und so einen schicken cupcaketypischen Tuff kriegte ich damit auch nicht hin. Aber ich übe ja noch.

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Montag, 16. April 2012

Und nu?

Ich weiß, es ist ein bisschen arg spät, noch auf den Cupcake-Zug aufspringen zu wollen, aber keine Sorge: Auch bei diesem Thema werde ich mir treu bleiben und es hauptsächlich vom praktischen und simplistischen Standpunkt betrachten. Und da ich mich viel zu lang erfolglos mit einer ganz blöden und unpraktischen Muffinform rumgeschlagen habe (mein vermutlich einziger IKEA-Fehlkauf ever), versuche ich es jetzt mit Silikon.
Erprobte Rezepte sind natürlich gerne genommen :)
Grundausstattung


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Sonntag, 15. April 2012

[Buch] Richard Schwartz: Das erste Horn

Geschafft! Leseliste von Anfang März erfolgreich abgearbeitet :)

Das erste Horn
Das erste Horn by Richard Schwartz

My rating: 3 of 5 stars

Ein Schneesturm bringt eine ungleiche Gruppe Reisender im Gasthof "Zum Hammerkopf" zusammen. Die eisige Kälte und ein blutiger Mord sorgen schnell für Spannung und Angst unter den Eingeschneiten, und der Ich-Erzähler Havald und die Magierin Leandra ahnen schnell, dass hier unnatürliche Kräfte am Werk sind.

Dieses Buch gab es vor einiger Zeit als Kindle-Edition für umsonst, sonst hätte ich mich wohl nicht daran gewagt. So habe ich es nicht bereut, bin mir aber auch noch nicht ganz sicher, ob ich weiterlesen werde. "Das erste Horn" endet zwar durchaus spannend und legt Grundlagen für eine Fortsetzung, allerdings war es mir insgesamt etwas zu überladen und ich hatte stellenweise den Eindruck, der Autor versucht mit aller Gewalt, so viele Fantasy-Klischees wie möglich zu bedienen. Einer der - zunächst unheimlich spannenden - Haupthandlungsstränge wurde nur unzureichend weiterentwickelt und fand letztlich keine (für mich) befriedigende Auflösung. In einem anderen Review habe ich gelesen, dass man sich beim Lesen wie in einer "aufgeschriebenen Rollenspielrunde" fühlt, das trifft es wohl ganz gut. Trotz seiner Schwächen ist "Das erste Horn" kurzweilig, leicht wegzulesen und besticht durch sympathische Helden und einen angenehmen Schreibstil.

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Donnerstag, 12. April 2012

12 von 12 vom Piratenschiff

Wir sind ja bekanntlich im Urlaub auf Zypern. Da ist es mit Internet nicht so weit her, außerdem habe ich nur meinen Android dabei, was das Bloggen zusätzlich erschwert. Die 12 von 12 möchte ich mir dennoch nicht entgehen lassen und da wir heute einen spannenden Ausflug mit Captain Sparrow und seiner Crew gemacht haben, gibt es die meisten der 12 direkt von der “Black Pearl“ :)
Ich hoffe die Fotos sind einigermaßen vernünftig gedreht und die Reihenfolge passt. Grobe Unschönheiten bessere ich dann aus, wenn wir wieder zurück sind.
Weitere 12 von 12s wie immer bei Frau Kännchen.

Nachtrag: die Reihenfolge stimmt natürlich nicht. *haarerauf* Aber das lässt sich jetzt nicht ändern. Tut mir leid...

Nachtrag #2: Reihenfolge repariert :)

ein neuer wunderbarer Tag bricht an
Frühstücksreste
der Himmel heute eingefangen von meiner Tochter
die "Black Pearl" wartet schon am Hafen
Kurz vor dem Auslaufen
die furchterregende Flagge
Brrrrrr... mit diesen Piraten sollte man sich besser nicht anlegen
Schwimmen erlaubt. 
Uns Weicheiern war's allerdings zu kalt
Squid-Man und Shark-Boy 
Kap Greco aus der Nähe
Piratennachwuchs am Steuerrad


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Montag, 9. April 2012

Urlaub in Zypern...

...ist wie Urlaub in England minus das unberechenbare Wetter. Stellen wir dieses Jahr schon zum wiederholten Mal fest. Liegt wahrscheinlich zu 90% daran, dass der Pauschaltourismus sehr auf sein britisch dominiertes Publikum angepasst ist und höchstens zu 10% am Einfluss der einstigen Kolonialmacht. Gefällt uns.

(Die hübsche Tasche ist übrigens von CLP eigenART und ich finde sie für all den Urlaubskrempel nahezu perfekt!)
Aussicht vom Zimmer
Am Frühstück übe ich noch (Baked beans gibt's morgen)
Chips von Lidl ;)
TV-Programm für die Pubs

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Sonntag, 8. April 2012

Mondänitäten


Ich hasse es, am Flughafen die Zeit totzuschlagen. Zum Glück habe ich mir vor einigen Jahren, als ich noch schön und erfolgreich war, eine Business-Kreditkarte zugelegt, die mir Zugang in eine der Lounges ermöglicht. Was unheimlich versnobt klingt, ist eigentlich sehr nett: Hardcore-Yuppies sieht man selten, dafür eine bunte Mischung aus Pensionären, Mamas mit Babies, Rucksacktouristen und Geschäftsreisenden. Das Buffet hat für jeden etwas (zurzeit leider Matzen statt Brötchen, aber man will ja nicht meckern, gell?), Kaffee und Getränke sind inklusive, Zeitungen, Magazine und Internet sowieso. Und da der Herr mir immer freundlicherweise das Kind abnimmt, ist es meist richtig entspannt. Frau gönnt sich ja sonst nichts.
Frohe Ostern und schöne Ferien euch allen!




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Samstag, 7. April 2012

Schokoladenmousse leicht gemacht



Dieses Dessert mache ich seit Jahren (die Anregung bekam ich irgendwann mal im Netz) und es verblüfft immer wieder, wie man mit so wenig Aufwand so etwas leckeres hinbekommen kann. Die Menge reicht für 10-12 kleine, aber feine, Portionen.

 
Zutaten: 
  • 400g Bitterschokolade
  • 200ml Milch
  • 200ml Sahne
  • 4 TL Puderzucker
  • 2 Eier
 Zubereitung: 
  1. Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Kalt stellen. 
  2. Schokolade zerbrechen und in eine feuerfeste Schüssel geben. 
  3. Sahne und Milch aufkochen und über die Schokolade gießen. Einige Minuten stehenlassen, danach eine Minute kräftig mit dem Mixer oder von Hand durchrühren. 
  4. Eigelbe und Puderzucker unterrühren und eine weitere Minute kräftig rühren. 
  5. Eiweiß vorsichtig unterheben. 
  6. 5-6 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. (Serviertipp: Vor dem Kühlen bereits in Dessertschälchen geben) 


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