Samstag, 31. März 2012

Der Winter ist vergangen

Jedenfalls wenn es nach meiner Tochter geht. Deren Sommergarderobe ist jetzt nämlich bereit.

Die Ausgangssituation:

Wühltischhaufen
Eine Stunde und zahlreiche Grabenkämpfe über geliebte, aber entweder viel zu klein gewordene oder aber völlig kaputtgetragene, Kleidungsstücke später sind die Ausbeute:
  • eine große Plastiktüte zum Weiterschenken an die kleine Cousine
  • eine ordentliche Schublade voll sommerlicher Blüschen, Höschen und Röckchen
  • eine Schublade mit wärmerer Übergangskleidung und Sachen, die nächsten Winter auch noch passen
Komischerweise überfällt mich derlei häuslicher Ordnungswahn immer genau dann, wenn um mich herum alles im Chaos zu versinken droht. Alles wird gut.


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Mittwoch, 28. März 2012

Ferien - aaaaaarrrrrrgh!

Ferien sind eine blöde Erfindung. Bereits am ersten Vormittag fühle ich mich versucht, das Kind in eine Pflegefamilie abzuschieben, wenigstens bis zum Ferienende. Natürlich nicht wirklich. Aber es zerrt schon sehr an den Nerven, dieses Pendeln zwischen Mauspad und Bespaßung. Und dann kam auch noch der Herr Papa mit Magen-Darm-Virus nach Hause. Das kann ja heiter werden.



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Media-Stöckchen

Kira von den goodytales hat mir heute folgendes Stöckchen zugeworfen. Da mache ich natürlich pflichtbewusst mit und beantworte ihre Fragen:

1. Wenn Du selbst einen Film drehen würdest, welches Genre würdest Du wählen?
Auf jeden Fall was fiktives. Ein Märchen vielleicht oder die Adaption eines bisher nicht (oder nicht gut) verfilmten Lieblingsbuches.

2. Bei welchem Film hast Du Dir schon einmal gewünscht, es sei kein Film, sondern die Wirklichkeit, und Du selbst wärest ein Teil davon?
Huch, schwierig. Ich würde ja jetzt "Twilight" schreien, aber letztlich wäre ich dann womöglich Jessica oder - noch schlimmer - Gianna. Also nicht. Wenn ich es mir recht überlege, bin ich froh, dass Filme Filme und nicht die Wirklichkeit sind. Sehr spannend stelle ich mir aber die Welt von Narnia oder Herr der Ringe vor. Doch.
Narnia
3. Welcher Film hat Dich zuletzt völlig verstört?
"Into the Wild" von Sean Penn. Ich finde Verfilmungen, die auf wahren Begebenheiten basieren, oft ziemlich verstörend, weil ich gleich von Beginn an weiß, worauf es hinaus läuft, was es aber nicht besser macht, weil die Filmemacher trotzdem die Illusion schaffen, dass sich alles doch noch zum Besseren wenden kann.

4. Mit welcher populären Schauspielerin konntest Du noch nie etwas anfangen?
Angelina Jolie. Ich komme mit dem Hype um diese Frau irgendwie nicht klar, weil ich ihn nicht nachvollziehen kann. Ok, sie ist vielfach tätowiert, sieht gut aus, hat es geschafft, Brad Pitt seiner Frau auszuspannen und bietet vielen Kindern ein Zuhause, aber muss man sie deswegen auf so einen Sockel heben? Finde ich nicht.

5. Nenne drei Deiner Lieblingsfilme die Du bis zu Deinem 12. Lebensjahr hattest.
Ronja Räubertochter, Vom tapferen Schmied und Sissi (eigentlich sind das ja drei Filme, aber ich zähle die jetzt mal als ein ganzes "Werk").

Schmacht
Jetzt geht das Stöckchen weiter an Chutzpi, Frau Nilsson, Kimba und bittersweet mit folgenden Fragen:

1. Was ist euer Lieblingsfilm aus deutscher Produktion?

2. Schaut ihr Filme am liebsten in Originalfassung, mit Untertiteln oder in deutscher Synchronisation?

3. Mit welchem/r Schauspieler/in würdet ihre gerne mal eine Homestory drehen?

4. Welche Serie oder Unterhaltungsshow würdet ihr ersatzlos streichen, wenn ihr über das Fernsehprogramm bestimmen dürftet?

5. Die Titelmelodie welchen Films würdet ihr immer und überall wiedererkennen?


Danke für's Mitmachen :)


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Dienstag, 27. März 2012

Frankfurt wählt ersten jüdischen OB seit dem Holocaust

Peter Feldmann ist neuer Oberbürgermeister in Frankfurt am Main. Mit 57% der Stimmen setzte er sich gestern als erster SPD-Kandidat seit 17 Jahren gegen seinen Konkurrenten von der CDU durch. Damit wird Feldmann erster jüdischer Bürgermeister einer deutschen Großstadt in der Geschichte der Bundesrepublik. Selbst in einem Frankfurter Brennpunkt aufgewachsen, steht der Politiker für soziale Gerechtigkeit und Bildung ein und sagte dazu kürzlich in einem Interview des hessischen Rundfunks:
"Jedes vierte Kind in dieser Stadt ist offiziell arm. Vor diesem Hintergrund halte ich es für skandalös, dass nicht jedes Kind mindestens einmal am Tag ein warmes Essen kriegt sowie kostenfreie Hausaufgabenhilfe bekommt. Diese Stadt ist einfach zu reich für arme Kinder. Das zweite ist die Lebenssituation der Älteren: In den letzten fünf Jahren ist die Altersarmut um 100 Prozent gestiegen. Es war ein Riesenfehler, die Altentreffs abzuschaffen."  Quelle
Sympathischer Mann.

Peter Feldmann nach seinem Sieg (Quelle)
Weiterlesen:

Germany elects first Jewish mayor since Holocaust - Haaretz Daily Newspaper | Israel News
»Damit hat niemand gerechnet« - Jüdische Allgemeine
Mit langem Anlauf in den Römer - HR online


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Sonntag, 25. März 2012

Film: Hunger Games / Die Tribute von Panem

The Hunger Games by Suzanne Collins


Donnerstag Abend war es soweit: Die lang erwartete und weltweit gehypte Verfilmung von Suzanne Collins' Hunger Games / Die Tribute von Panem kam endlich in die Kinos, und ich war natürlich dabei.

Zum Inhalt: Auf den Ruinen der USA ist eine neue Gesellschaft entstanden. Zwölf Arbeiterdistrikte, die räumlich strikt voneinander getrennt sind und keinerlei Interaktion untereinander kennen, werden von einem übermächtigen hochtechnologisierten Capitol unterdrückt, für das sie Rohstoffe erwirtschaften. Selbst bleibt ihnen zum Leben nicht viel, und Hunger und Hoffnungslosigkeit sind besonders im 12. Distrikt übermächtig. Dort lebt die 16-jährige Katniss (Jennifer Lawrence) mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Prim. Katniss jagt in den Wäldern am Rande des Distrikts und handelt auf dem Schwarzmarkt, um ihre Familie durchzubringen.

Um Aufständen gegen das Capitol entgegen zu wirken und seine absolute Macht über die Distrikte zu demonstrieren, lässt der Dikator Präsident Snow (Donald Sutherland) einmal jährlich die sogenannten Hungerspiele veranstalten: In jedem Distrikt werden zwei Teenager ausgelost, die in einer großen Outdoor-Arena vor laufenden Kameras gegeneinander kämpfen müssen - bis nur noch einer überlebt. Als das Los auf Katniss' kleine Schwester Prim fällt, meldet sich Katniss freiwillig, wohl wissend, dass sie kaum eine Überlebenschance hat.

Katniss beruhigt ihre kleine Schwester vor dem Tag der Auslosung
Die Buchvorlage zum neuen Kinofilm ist brutal und schildert auf ungeschönte Weise eine Realityshow, die unvorstellbar weit weg und zugleich erschreckend vorstellbar ist, wenn man die Entwicklung unserer Unterhaltungsmedien in den letzten Jahren betrachtet. Das gegenseitige Abschlachten von Kindern kann nicht relativiert oder abgeschwächt werden - es ist was es ist: blutig, schrecklich, grausam. Man kann sich streiten, ob man diesen - schon ohne Bilder schwer zu verarbeitenden - Roman überhaupt auf die Leinwand bringen musste. Ich finde ja, denn ich finde, dass auch schwieriger Stoff an Jugendliche herangeführt gehört, und sehe da "Die Tribute von Panem" in einer Reihe mit den Werken von Gudrun Pausewang oder Kinder- und Jugendbüchern zum Dritten Reich, denen ich zwar viele schreckliche Lesemomente aber auch ein ganz gutes Gespür für negative gesellschaftliche Entwicklungen verdanke.

Dass die Story auch als Film funktioniert, hat sie vor allem ihrer fantastischen Hauptdarstellerin zu verdanken. Jennifer Lawrence ist Katniss. Ihr nimmt man die ganze Bandbreite der Emotionen dieser sperrigen Heldin ab, ihr Leid wird innerhalb von Minuten unseres, ihre Zerissenheit hält uns angespannt auf den Sitzen bis der Vorhang fällt und auch danach. Donald Sutherland als Präsident Snow hat mehr "Screentime", als die Vorlage hergeben würde, ein Gewinn für den Film. Cinna, Katniss' Stylist und mein Lieblingscharakter, verliert ein wenig, was aber nicht so sehr an Lenny Kravitz liegt, sondern vielmehr daran, dass man seine Rolle drastisch zusammengestrichen hat. Schade, schade. Großartig dagegen Stanley Tucci als Moderator und Spielkommentator Caesar Flickerman und Elizabeth Banks als Effie Trinket. Liam Hemsworth, Josh Hutcherson und Woody Harrelson liefern glaubwürdige Portraits von Gale, Peeta und Haymitch, begeistert haben sie mich aber nicht wirklich.

Entgegen meiner Befürchtungen, wirkt das Capitol mit seinen schrillen Bewohnern nicht überladen oder gar karikiert, die Extravaganz und Dekadanz wird - gerade als Kontrast zu Distrikt 12 - trotzdem überdeutlich.

Schön auch, dass der Film nicht gehetzt wirkt, die knappe halbe Stunde Überlänge tut den Hungerspielen gut und trägt entscheidend dazu bei, dass (fast) alles buchgetreu umgesetzt werden konnte. Alles in allem ein sehr sehenswerter Film, ganz gleich, ob man nun die Bücher gelesen hat oder nicht.

Katniss unmittelbar vor Beginn der Spiele


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Freitag, 23. März 2012

Thunfisch-Pasta-Auflauf

Das Einfachste ist doch immer das Beste. In meiner Küche jedenfalls. Dieser Auflauf gelingt immer und sogar mein mäkeliges Kind verlangt Nachschlag, wenn ich ihn mache. 

Thunfisch-Pasta-Auflauf

Zutaten
  • 500g Nudeln (Fusilli) 
  • 400-500g reife Tomaten (zerkleinert) oder 1-2 Dosen gewürfelte Tomaten
  • 2 Dosen Thunfisch (in Öl oder Saft) 
  • Reichlich Reibekäse
  • Salz, Pfeffer, Oregano
Zubereitung
  1. Nudeln nach Anweisung bissfest kochen und gut abtropfen lassen. 
  2. Backofen auf 220° C vorheizen. 
  3. Thunfisch gut abtropfen lassen.
  4. In einer großen Schüssel Nudeln, Thunfisch und Tomaten mischen und nach Geschmack würzen. 
  5. Die Hälfte der Mischung in eine mit Öl gefettete Auflaufform geben.
  6. Etwa ein Drittel des Reibekäses auf diese erste Lage geben und die andere Hälfte Nudeln darüber verteilen. 
  7. Den Rest des Reibekäses großzügig darüber verteilen und etwa 20 min. backen. Zusätzlich kann für 5-10 min. die Grillfunktion zugeschaltet werden, damit der Käse schön braun wird. 
Thunfisch-Pasta-Auflauf

Donnerstag, 22. März 2012

Speaking of Dystopian novels

Goodreads published a very insightful infographic on their blog yesterday. Click on the snippet to view it in full.

Source and full infographic: goodreads-blog


Deutsche Wiki-Definition für Dystopie:
Eine Dystopie (englisch dystopia, Gegenbildung zu utopia) oder Anti-Utopie ist in der Literaturwissenschaft eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit negativem Ausgang. Sie handelt von einer Gesellschaft, die sich zum Negativen entwickelt und stellt somit einen Gegenentwurf zu Thomas Morus’ Utopia dar. Die Eutopie (griech. εὐτοπία, eutopia) dagegen beschreibt das Gegenteil: eine Idealgesellschaft, die alle positiven politischen Menschheitsträume verwirklicht hat. Aber auch Endzeit-Geschichten sind eine Form der Dystopie. Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mit Hilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen.
Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Regierungsform bzw. eine Form repressiver sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum sind durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheiten genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte oder eigener Werte gekappt.

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Mittwoch, 21. März 2012

[Buch] Margaret Atwood: Der Report der Magd / The Handmaid's Tale

Der Report der MagdDer Report der Magd by Margaret Atwood
My rating: 4 of 5 stars

In Nordamerika haben religiöse Fundamentalisten die totalitäre Republik Gilead errichtet. Frauen werden entmündigt und in drei Gruppen eingeteilt: Ehefrauen von Führungskräften, Dienerinnen und Mägde. Da Umweltverschmutzung und atomare Verseuchung zu Unfruchtbarkeit und Sterilität bei großen Teilen der Bevölkerung geführt haben, sollen die Mägde nach biblischem Vorbild für unfruchtbare Ehefrauen Kinder empfangen. Können sie ihre Aufgabe als Gebärmaschine nicht erfüllen, werden sie in entfernte Arbeitskolonien zum Sterben abgeschoben.

Dystopien sind mein Ding. Ich warte immer darauf, dass irgendwann eine Übersättigung eintritt, so viele habe ich in den letzten Jahren gelesen. Diese ist trotzdem wieder ganz anders, denn "Der Report der Magd" ist für Erwachsene. Schonungslos, trist und unheimlich real.

Am grausamsten empfinde ich an diesem erschreckend vorstellbaren Szenario, und auch da unterscheidet sich der "Report" von vielen anderen Romanen des Genres, dass der Umsturz noch nicht lange her ist und sich alle noch an das Leben vorher erinnern. Unerträglich schöne Erinnerungen an Mann und Kind plagen die Protagonistin Desfred, Magd eines Kommandanten, mehr als die schlimmsten Albträume es könnten.

In einer Zeit, in der immer noch weltweit Frauen in religiös-fundamentalistischen Gruppen und Regimen unterdrückt und auf ihre biologische Funktion reduziert werden, hat der mehrfach ausgezeichnete "Report der Magd" auch 2012 nichts von seiner Warnwirkung verloren.


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Montag, 19. März 2012

Vielleicht gibt es noch Hoffnung

für diese Region, und wieder sind es die sozialen Netzwerke, die helfen, Brücken zu bauen, sogar zwischen Israelis und Iranern. Ein israelisches Paar hat eine einzigartige Aktion ins Leben gerufen. Ein auf Facebook gepostetes Familienfoto mit dem Slogan "Iraner, wir werden niemals Bomben auf euch werfen, wir euch" wurde innerhalb kürzester Zeit hundertfach als "Gefällt mir" markiert und geteilt. Dutzende Israelis hängten sich mit eigenen Bildern an.

Der Einleitungstext auf dem Blog der Initiative:
To the Iranian people

To all the fathers, mothers, children, brothers and sisters

For there to be a war between us, first we must be afraid of each other, we must hate.
I’m not afraid of you, I don’t hate you.
I don t even know you. No Iranian ever did me no harm. I never even met an Iranian…Just one in Paris in a museum. Nice dude.

I see sometime here, on the TV, an Iranian. He is talking about war.
I’m sure he does not represent all the people of Iran.
If you see someone on your TV talking about bombing you …be sure he does not represent all of us.

I’m not an official representative of my country. I m a father and a teacher. I know the streets of my town, I talk with my neighbors, my family, my students, my friends and in the name of all these people …we love you.
We mean you no harm.
On the contrary, we want to meet, have some coffee and talk about sports.

To all those who feel the same, share this message and help it reach the Iranian people.

Ronny, Tel Aviv

Eines der Bilder auf http://www.israelovesiran.com

Nur wenig später tauchten die ersten Antworten aus dem Iran auf. Anonymer als die israelischen, aber mit der gleichen hoffnungsvollen Botschaft.

und eine Antwort aus dem Iran, gepostet auf Facebook


Mehr zur Aktion und ihrer Wirkung u.a. auf Haaretz (Englisch).


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Kleinstfragmente (2)

Frühling lässt sein blaues Band... 

Dieser wunderbare Frühlingshimmel strahlte gestern über uns. Scheint so, als ginge es mit dem Regen dem Ende entgegen für diese Saison.

Kein Wölkchen am Himmel
Aquarellkunst:

Endlich ein Kindergeburtstagsgeschenk, von dem die ganze Familie etwas hat..

Motiv: Regenbogen
Bücherrettung:

Nein, ich konnte nicht widerstehen. Diese wunderbaren Kellermanswären am Ende womöglich im Altpapier gelandet. Ich musste sie einfach retten.

Vielgelesene Paperbacks sind mir die liebsten


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Sonntag, 18. März 2012

Mädchen sind anders, Jungs auch?

Jungs sind Abenteurer und Detektive, während die Mädchen sich zuhause der Schönheitspflege widmen, oder?
"Lifestyle"-Bücher für Teenies
Fällt euch das auch auf? Diese subtile Katalogisierung von Mädchen und Jungs durch Werbung und Medien schon in früher Kindheit?

Die Amerikanerin Melissa Wardy setzt sich seit einigen Jahren intensiv damit auseinander, wie einseitig Mädchen heute von ihrem kommerziellen und sozialen Umwelt beeinflusst werden, und gibt mit ihrem Blog "Pigtail Pals - Redefine Girly" wertvolle Impulse gegen Geschlechterstereotypisierung. Da schaue ich immer wieder gerne vorbei.
T-Shirt Design "Pigtail Pals"

Außerdem setze ich jetzt endlich mal dieses Buch auf meine Leseliste:



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Samstag, 17. März 2012

[Buch] Veronica Roth: Divergent / Die Bestimmung

Divergent by Veronica Roth


Somehow this one sneaked in between the books from my current book list... It was definitely worth it!
Divergent
Divergent by Veronica Roth

My rating: 4 of 5 stars

In this dystopian world society is divided into 5 factions. Each year, all 16-year-olds choose the faction they'll belong to for the rest of their lives. When Beatrice makes her choice that surprises everyone including herself she has no idea what is waiting for her.

I admit that I raced through this one and think I might have to read it again soon to catch all the nuances and details I probably missed out on in my greed, but Divergent was just too gripping for me to slow down even a bit. Written in a rather simple, casual style and with its fast-paced plot it's a book to devour within a couple of nights at the most.

Initially I didn't expect too much and predicted Divergent to be a clever combination of The Hunger Games Trilogy- which I love - and Matched - which was disappointing. Well, it is plus some more as Veronica Roth throws her own ideas and a very special flavour in the mix.

I'll definitely look out for the sequel!

***

In einer dystopischen Zukunft ist die Gesellschaft in 5 Fraktionen aufgeteilt. Jedes Jahr müssen sich alle Sechzehnjährigen entscheiden, welcher Fraktion sie ihr Leben widmen möchten. Als Beatrice eine überraschende Entscheidung trifft, ahnt sie nicht, was ihre Zukunft für sie bereithält.

Ich gebe zu, dieses Buch verschlungen zu haben und werde es wohl bald noch einmal lesen müssen, um all die Nuancen und Details zu entdecken, die mir in meiner Gier entgangen sind. Aber ich konnte mich einfach nicht bremsen, so spannend war Divergent. Der einfache, lässige Schreibstil und der rasante Handlungsaufbau sorgen dafür, dass es kaum länger als ein paar schlaflose Nächte vorhalten wird.

Anfangs habe ich mir nicht zu viel von diesem Buch erwartet und ging davon aus, eine Mischung aus Die Tribute von Panem, das ich liebe, und Die Auswahl, das mich eher enttäuscht hat, vor mir zu haben. Das ist Divergent auch irgendwie, aber doch mehr, denn Veronica Roth wirft noch einige neue Ideen und ihren ganz eigenen Stil mit in den Topf.

Kurz: Ich freue mich auf die Fortsetzung.


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Freitag, 16. März 2012

6 days to go till Hunger Games hits the big screen in Israel



And guess what I just found? My two favourite HG characters in one tiny clip:




Who's your favourite?


Plus a TV-spot with some new trailer footage: http://youtu.be/EOHuL68BPSw

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Fingerfood-Menü zum 5. Geburtstag

Wie bereits - hier - erwähnt feiern wir dieser Tage den 5. Geburtstag unserer Tochter.

An die heutige Party im Kindergarten mit Hello Kitty-Torte, haben wir gleich auch noch die Familiengeburtstagsfeier angehängt. Nach dem Motto: "Was weg ist, ist weg" :)

Hier mein simples und doch einigermaßen was hermachendes Fingerfood-Büffett:

Mini-Brötchen aus Kartoffelteig
Papas berühmter Thunfischsalat
Käfer auf Crackern (Inspiration hier)
Würstchenspieße (Rezept hier)
Bunter Krautsalat
Pilz-und-Käse-Quiche (Rezept hier)
 Im Ganzen:



Zum Nachtisch gab es Geburtstagsbrownies und selbstgemachtes Erdbeereis. Letzteres übe ich aber lieber noch, wirklich fotogen wurde das nicht ;)


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Donnerstag, 15. März 2012

[Buch] Mary Ann Shaffer: Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society / Deine Juliet


Guernsey Literary and Potato Peel Pie Socitey
Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society by Mary Ann Shaffer

My rating: 5 of 5 stars

I totally adore this book! From the beginning to the end a declaration of love for literature wrapped up in a gripping plot set against the German occupation in Guernsey during WWII.

The story starts in January 1946 when Juliet, a young Londoner and aspiring author, receives a letter from a stranger. Little does she know that this letter will not only provide the inspiration for her new book but also change her own life completely.

"The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society" is a compilation of letters written by its characters and thus rich in very different points of views. From the memories of her pen pals, Juliet slowly learns more about Guernsey's occupation and how the islanders coped with the German oppression.

The love story evolves slowly and the reader is in for a surprise (that is, I was). The special charm of this book, however, comes with countless references and quotes from the masterpieces of world literature. It is obvious how much the author must have loved her books, a love that every passionate bookworm must identify with. The love of a lifetime.


***

Ich bin absolut verliebt in dieses Buch! Von der ersten bis zur letzten Seite eine Liebeserklärung an die Literatur, verpackt in eine packende Rahmenhandlung vor dem Hintergrund der deutschen Besatzung Guernseys während des zweiten Weltkriegs. Als Juliet, eine junge Londoner Autorin, 1946 einen Brief von einem Fremden erhält, ahnt sie nicht, dass dieser Brief nicht nur der Beginn einer tiefen Inspiration für ein neues Buch liefern, sondern auch ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen würde.

"The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society" (deutscher Titel: "Deine Juliet") ist in Briefform geschrieben und dadurch reich an, teilweise völlig verschiedenen, Erzählperspektiven. Aus den Erinnerungen ihrer Briefpartner, erfährt Juliet Stück für Stück mehr über die Besatzung Guernseys und den Umgang seiner Bewohner mit der deutschen Bedrohung. Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam und - jedenfalls für mich - vollkommen überraschend.

Den besonderen Zauber dieses Buches machen aber die vielen Verweise und Zitate der Weltliteratur aus. Man spürt in jedem Satz, wie sehr die Autorin Bücher geliebt haben muss, eine Liebe, die wohl jeder leidenschaftliche Leser kennt. Die Liebe eines Lebens.



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Eine Motivtorte zum 5. Geburtstag

Das war für mich eine sehr aufregende Premiere, aber ich weiß jetzt: Vor (gekauftem) Fondant muss man keine Angst haben :)

Der schnöde Schokoladenkuchen zu Beginn. Oben sieht er so angefressen aus, weil ich die "Kuppel" schon begradigt hatte:


Erste Konturen sind zu erkennen:


Unter einer großzügig bemessenen Fondantdecke (das ist das Geheimnis bei Motivtorten: Nie zu wenig Fondant ausrollen!):


 In der versäuberten Umhüllung:


Endprodukt:



Alles in allem (Schokokuchen-Backzeit nicht eingerechnet) hat mich das mit knapp einer Stunde wesentlich weniger Zeit (und Nerven) gekostet, als gedacht. Erstaunlich.


Arbeitsschritte im Detail: 
  1. Basiskuchen/-torte zubereiten. Ich habe meinen einfachsten Schokoladenkuchen in 1,5-facher Menge in einer Springform gebacken, einmal in der Mitte durchgeschnitten und mit flüssiger Erdbeermarmelade gefüllt.
  2. Katzenform ausschneiden. Ich habe es freihand hinbekommen, bei komplizierteren Motiven empfiehlt es sich, eine Schablone zu benutzen.
  3. Kuchen rundherum mit flüssiger Konfitüre oder Marmelade einstreichen. Das bindet die Krümel und dient als Kleber für das Fondant. 
  4. Fondant auf einer leicht mit Mehl oder Puderzucker bestäubten Fläche dünn ausrollen. Dabei darauf achten, dass das ausgerollte Fondant fast doppelt so groß wie der Kuchen ist. Überschüssige Reste werden später einfach weggeschnitten. 
  5. Fondant auf den Kuchen legen und an den Seiten, den Konturen entlang, gut andrücken. Reste abschneiden. Ich habe schlauerweise (ohne es vorher zu ahnen) den Kuchen ganz am Anfang auf Alufolie gesetzt und konnte so bei diesem Schritt die Fondantreste samt der inzwischen etwas eingesauten Alufolie entfernen.
  6. Katzengesicht nach Geschmack verzieren. In meinem Beispiel aufgerollte Lakritzschnecken und etwas rosane Lebensmittelfarbe. Das Schleifchen lässt sich ganz einfach aus Fondantresten zuschneiden und nach Lust und Laune entweder einfärben oder bemalen. 



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Mittwoch, 14. März 2012

Bibliomanie ist....

... wenn man ein vergriffenes Buch für 'n Appel und 'n Ei gebraucht bei Amazon bestellen könnte, aber stattdessen lieber das Internet nach einer Originalausgabe durchsucht und letztlich das Doppelte dafür bezahlt.

Zur Vorgeschichte: Es handelt sich um ein Jugendbuch, das ich vor Jahren verschlungen und seither aus den Augen verloren habe. Vor ein paar Monaten hatte ich mal wieder intensiv danach gesucht und letztlich enttäuscht aufgegeben, denn Titel und Autor wollten mir partout nicht mehr einfallen. Letzte Woche habe ich es dann zufällig beim Stöbern im Internet entdeckt und mich sofort auf die Jagd nach einem bezahlbaren Exemplar auf Niederländisch gemacht. Ironischerweise handelt es sich bei der Autorin um eine meiner Lieblingsautorinnen für historische Jugendbücher - Thea Beckman. Aber manchmal liegt das Gute ja wirklich ganz nah...

Thea Beckman: Kinderen van Moeder Aarde


Deutsche Ausgabe (vergriffen):




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Dienstag, 13. März 2012

Stubenreine Mäuse

Hätte mir jemand erzählt, dass man Nagetiere stubenrein bekommen kann, ich hätte ihn wohl für verrückt erklärt. Tatsächlich ist aber genau das passiert. Unsere Mäusegesichter machen konsequent in ihr Sandbad. Reduziert den Aufwand der Terrariumsreinigung auf ein Minimum und lässt mich immer wieder mit offenem Mund vor der Scheibe stehen.

Ein paar aktuelle Bilder der Rackerchen:




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Montag, 12. März 2012

Mein Tag in 12 Bildern

"12 von 12" nennt es sich, wenn Blogger am 12. des Monats ihren (All-)Tag mit Bildern nachstellen und die Einträge anschließend zentral sammeln. Hier nämlich.

Heute mache ich auch mit. Da ich den Luxus genieße, von zuhause arbeiten zu dürfen, wird sich das lesen wie der Prototyp eines WAHM-Tages. Aber das ist dann eben so. Außerdem werde ich die Fotos teilkolorieren, obwohl das, wie ich wohl weiß, schrecklich "out" ist. Aber mir gefällt's.

ohne Milchschaum geht nicht
Kaffee trinken
arbeiten
zwischendurch die Minna ausräumen
kennt ihr das, wenn ihr auf einen Anruf wartet,
der einfach nicht kommen will?
immer für etwas Entspannung gut: Wäsche abhängen
Lieferung versorgen
Nachbars neuen Vorgarten bewundern
Kindergartenkind abholen
unterwegs anhalten und Katze streicheln
Profanes Mittagessen auftischen
(minimal aufgewertet durch das gute Bio-Ketchup)
und auf dem Nachttisch ein neues Buch,
das darauf wartet, gelesen zu werden


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