Sonntag, 11. November 2012

Wie in einer anderen Welt (Raketenregen)

Der Süden Israels steht wieder unter Beschuss. Innerhalb von 24h sind aus dem Gazastreifen über 75 Raketen auf israelische Städte abgefeuert worden. Meine Freundin Chutzpi bloggt, knapp 40 Autominuten von hier entfernt, über die besondere Herausforderung, Kinder rechtzeitig in den Schutzraum zu bekommen, wenn die Sirene geht:
Heute abend um 21 Uhr, als die Kinder schon friedlich (und tief!) schlafend in ihren Betten lagen, heulten die Sirenen los.
1. Erkenntnis: Tief schlafende Kinder sind sehr schwer weckbar....
Weiterlesen: Es geht wieder los: ALARM!


Die Bloggerin Lila beobachtet die Lage besorgt aus dem hohen Norden:
Egal was die deutschen Medien von Spirale der Gewalt und so weiter daherreden – ohne den staendigen, durch nichts zu rechtfertigenden Beschuss israelischer Zivilisten aus dem Gazastreifen gaebe es gar keine Eskalation. Angriffe aus dem Gazastreifen sind der Grund dafuer, eindeutig. Seit dem Rueckzug Israels aus dem Gazastreifen ist es vollkommen unverstaendlich fuer rationale und normale Menschen, wieso dieser Beschuss ueber Jahre hinweg weitergeht.
Weiterlesen: Letters from Rungholt


Und ich? War heute morgen luxuriös sporteln und saunieren und fühle mich damit wie in einer Parallelrealität. Und sorge mich, was wohl als nächstes passiert...

Quelle: Jerusalem Post


Nie mehr ein Fragment verpassen! Jetzt Email-Adresse eintragen und täglich Post von mir bekommen:

Kommentare:

  1. Ist bestimmt eine schwierige Situation für Euch?!
    Ich kann mir vorstellen, daß es schwierig für Dich ist, Du hast es Dir gut gehen lassen ein paar Kilometer so eine schreckliche Situation.

    Sei gedrückt
    Andrea

    AntwortenLöschen
  2. Hier las ich als erstes davon. Als ich dem Papa Fuchs deinen Artikel vorlas konnte ich die Tränen nicht zurück halten.
    Und was liest man am nächsten Tag in Deutschland? "Israel greift Syrien an."

    AntwortenLöschen
  3. Das Absurde daran ist, wenn man nicht direkt betroffen ist, kann man das alles wunderbar ausblenden (muss man wahrscheinlich sogar) und seinen Alltag weiterleben. Aber die Bevölkerung im Süden zermürbt die Situation zusehends.

    AntwortenLöschen