Samstag, 10. November 2012

Kleinstfragmente (6)

Eine freudige Überraschung 

kam gestern per Post. Einen Adventskalender für mich ganz allein hätte ich dieses Jahr nun gar nicht erwartet. Vielen Dank liebe Mama :)


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Einen kruden Roman 

habe ich dieser Tage gelesen. Die Studie "Sacred Fields" war ein kostenloser Kindle-Tipp, wie sie täglich auf http://www.xtme.de veröffentlicht werden. Da der Roman im Nahen Osten spielt und den Konflikt aufgreift, war ich gespannt, was sich der Autor wohl ausgedacht hat. Leider konnte er mich nicht wirklich überzeugen. Zu verstiegen der Plot (obwohl er durchaus Potential gehabt hätte), zu bemüht die Einbeziehung von historischen und politischen Hintergründen, die wirken, als hätte man ganze Artikel aus Wikipedia einfach in die Handlung kopiert. Zudem wurde ziemlich jedes Klischee bedient, das der durchschnittlich nahostinformierte Mensch so kennt und hegt. Anstrengend. Besonders "eigen" auch der Stil: Stromhausen strapaziert die literarischen Stilmittel, insbesondere Metaphern und Vergleiche, bis zum Exzess. (Von den Schreib- und Grammatikfehlern mal ganz zu schweigen)

Zitate:
"Mulder hatte ungefähr so viel Lust dorthin zu fahren, wie zehn Affen es Leid waren, mit ihrem nackten Arsch einen Eisberg zu wärmen."
"Sein Kopf färbte sich purpurn vor Wut und Enttäuschung, während seine Lippen so hastig wie die Flügel einer wütenden Wespe vor dem Stich in das Fleisch eines Feindes vibrierten."
Ok....

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Der israelische Mobilfunkmarkt

wird seit einiger Zeit nicht mehr von einem Oligopol beherrscht, neue Anbieter schießen wie Pilze aus dem Boden. Den Nutzer freut's und das Konzept - Billigflatrates im Direktvertrieb über das Internet - scheint aufzugehen.

Quelle: HOT Mobile
Nachdem ich dem Treiben einige Monate zugesehen hatte und keine Katastrophenberichte zu hören bekam, entschied ich mich letzte Woche ebenfalls für den Wechsel. Die Anmeldung kostete nur wenige Klicks auf einer Internetseite, drei Tage später bekam ich meine neue SIM-Karte per Kurier nach Hause geliefert. Da ich meine gewohnte Nummer behalten wollte, musste ich als letzten Schritt noch deren Übertragung auf meinen neuen Anbieter beantragen - ebenfalls vollautomatisch. Wenige Stunden später konnte ich alle Dienste wie gewohnt nutzen - für rund ein Drittel der Monatsgebühr zu Oligopolzeiten. Ich muss sagen, dass mich der reibungslose Wechsel dann doch etwas überrascht hat. Feine Sache das.



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