Montag, 1. Oktober 2012

[Buch] Mini-Rezensionen [September, #1]

Im September habe ich so einiges gelesen, die Rezensionen aber wieder sträflich vernachlässigt. Hier aber immerhin mal ein paar Minis, #2 kommt die Tage.

Birthmarked (Birthmarked, #1)Birthmarked by Caragh M. O'Brien
My rating: 4 of 5 stars

Die dystopischen Trilogien lassen mich nicht los.

Gaia Stone lebt mit ihren Eltern in einfachen Verhältnissen außerhalb der "Enklave", einer wohlhabenden Stadt, die Gaia und ihresgleichen nicht betreten dürfen, obwohl sie ihr ganzes Leben in ihren Dienst stellen müssen. Gaias Aufgabe als junge Hebamme ist es, die jeweils ersten Neugeborenen eines Monats der Enklave zu übergeben und ihnen damit ein priviligiertes Leben zu ermöglichen. Gaia hat diese Regel niemals hinterfragt, bis eines Tages ihre Eltern von der Enklave verhaftet werden...

Birthmarked (Deutsch: Die Stadt der verschwundenen Kinder *örgs*) ließ sich gut weglesen und hat sympathische Helden. Ich fand die beschriebene Welt und den Hintergrund zur Geschichte allerdings etwas blass und stellenweise ungereimt.

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Prized (Birthmarked, #2)Prized by Caragh M. O'Brien
My rating: 3 of 5 stars

Prized (Deutsch: Das Land der verlorenen Träume) ist die nahtlose Fortsetzung zu Birthmarked. Nach ihrer Flucht vor der Enklave findet sich Gaia Stone in einer scheinbar utopischen Gesellschaft wieder, in der ein Matriarchat regiert. Doch der Schein trügt und schnell wird klar, dass der Frieden in "Sylum" nicht von Dauer sein wird.

Nette Fortsetzung mit teils leicht abstrusen Wendungen. Unbefriedigende Weiterentwicklung der Liebesgeschichte aus #1. Ich überlege noch, ob ich mir #3 wirklich antun muss.

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Mansfield ParkMansfield Park by Jane Austen
My rating: 2 of 5 stars

Fanny stammt aus einfachen Verhältnissen, wird aber als Kind in die Familie ihres wohlhabenden Onkels aufgenommen, wo sie mit ihren Cousins und Cousinen gemeinsam erzogen wird. Dabei bleibt sie sich ihrer Herkunft jedoch immer bewusst und wird zu einer bescheidenen, allzeit hilfsbereiten, ganz reizenden jungen Dame.

Ich mag Jane Austen. Wirklich. Mit diesem Werk tat ich mich allerdings etwas schwer. Die Story kommt lange nicht richtig in Fahrt, und mit den Charakteren konnte ich eigentlich bis zuletzt nicht wirklich viel anfangen. Mit duckmäusigen "Opfertypen" wie Fanny habe ich es nicht so, und der Held Edmund wirkte auf mich über viele Seiten wie ein ziemlicher Langweiler, der Bösewicht dagegen richtiggehend sexy. Tja. Ich habe es zuende gelesen, aber befriedigt hat mich das "glückliche Ende" nicht wirklich.

Mansfield Park habe ich im Rahmen der 12-Bücher-SuB-Abbau-Challenge gelesen. 

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