Donnerstag, 26. April 2012

64 Jahre Israel - Erinnerungen an die Gründerzeit

Am Unabhängigkeitstag blicken viele Israelis auf die Geschichte ihres Staates zurück, man erzählt sich allerlei Geschichten "von früher" und wenn man dann noch einen Opa oder eine Oma hat, die "damals" schon hier lebten....

Haben wir leider nicht, und da wir in einer der jüngsten Städte Israels wohnen, wo man tagaus, tagein hauptsächlich die schillernde, am "Weststandard" orientierte Seite des Landes lebt, fällt es mir mitunter schwer, mir vorzustellen, wie hier einst alles begann. Wie die ersten Pioniere in landwirtschaftlichen Kommunen - Kibbutzen und Moshaws - das unfruchtbare, steinige Land nutzbar machten auf dem heute unser modernder, hochtechnologisierter Industriestaat steht.

In Kfar Ma'as, einem 1935 gegründeten Moshaw, meint man, die ursprüngliche Zeit noch (nach)spüren zu können. Teilweise wird dort auch heute noch Landwirtschaft betrieben, wenngleich viele Bewohner inzwischen in anderen Branchen tätig sind. Wir waren dort heute zu einer Feier geladen, und ich konnte mich davonstehlen, um ein paar Impressionen zu sammeln.

Schotterwege
Traktor im Vorgarten
Überwachsene Relikte
Wann der wohl zuletzt genutzt wurde?
Verrostete Schranke
Obstpflanzung
Früherer (?) Landwirtschaftsbetrieb
Landwirtschaftliches Gerät als Ausstellungsstück




Bücher, die sich auch mit der Gründerzeit auseinandersetzen:

Meir Shalev: Der Junge und die Taube
Leon Uris: Exodus: Das große Epos um die Gründung Israels
Amos Oz: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis


Nie mehr ein Fragment verpassen! Jetzt Email-Adresse eintragen und täglich Post von mir bekommen:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen