Montag, 27. Februar 2012

Die Oscars und der israelische Sportsgeist

Zitat des Tages (aufgeschnappt heute früh im Radio):
"Aus 530 Filmen unter die nominierten 5 zu kommen, ist ein Riesenerfolg. Uns war schon seit ein paar Tagen klar, dass wir keine Chance auf den Oscar haben würden. Abgesehen davon, dass der Film aus dem Iran* wirklich gut ist, ist es in diesen Zeiten einfach wichtig zu zeigen, dass es im Iran Menschlichkeit gibt. Das tut dieser Film."
Shlomo Bar-Abba, Hauptdarsteller des israelischen Films "Footnote" (ebenfalls nominiert in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film") über die gestrige Oscar-Verleihung.

Die Mutter des Regisseurs Yosef Cedar sagt:
"Ich bin nicht enttäuscht, ich bin glücklich. (...) Der iranische Regisseur ist fantastisch. Es ist ein Jammer, dass wir keine normalen Beziehungen mit kreativen Menschen pflegen können." 
Quelle

Yosef Cedar und sein Team auf dem roten Teppich (Ynet)
Die Reaktion des iranischen Staatsfernsehens spare ich mir und euch an dieser Stelle lieber.


*"A separation" von Asghar Faradi 


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