Donnerstag, 17. März 2011

"It's a strange world."

"The strangest." ~ Stephenie Meyer (The Host)

Aber sie ist auch eine Welt voller Hoffnung. Vor ein paar Tagen schrieb ich hier über das brutale Massaker an einer jüdischen Familie, heute rührt mich dieses Bild:


Quelle: Ynet

In Itamar, dem Schauplatz des Verbrechens am vergangenen Wochenende wurde am Mittwoch ein Baby geboren. Das wäre nun nichts wirklich besonderes, handelte es sich nicht um ein arabisches Baby, dessen Eltern es gerade eben noch zu der Siedlung geschafft hatten, in der man sich noch in der jüdischen Trauerwoche um Familie Fogel befindet. Die Geburt war schon weit fortgeschritten, doch die Nabelschnur des Babies hatte sich um dessen Hals geschlungen und führte zu einer lebensbedrohlichen Situation. Eine fantastisches Geschichte über menschliche Größe in einer paradoxen Welt.

Kommentare:

  1. Und als ob das nicht schon »strange« genug wäre: Buchstäblich am selben Tag berichtet die Jerusalem Post von einem elfjährigen Palästinenser, der am Eingang zu einem libanesischen Krankenhaus stirbt, weil die Ärzte ihm die Behandlung verweigern. Sein Vater konnte die Behandlungskosten nicht aufbringen: http://www.geiernotizen.de/zwei-meldungen

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  2. Wird vielleicht mal ein kleiner Jihadist, der sich nachts in ein Haus schleicht und eine schlafende Familie ermordet. Hitler war als Baby auch voll süss. Hätte man ihm den Hals umdrehen sollen oder eher nicht? Obwohl Hitler ja auch nur Produkt seiner Zeit war, nicht? Vielleicht hätte man eher den serbischen Attentäter, der den Erzherzog Ferdinand ... aber das würde zu weit führen.

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