Dienstag, 15. März 2011

Ermordet im Familienbett

Man möchte wahlweise heulen, schreien oder sich die Decke über den Kopf ziehen. Überlagert von Schlagzeilen zur unbegreiflichen Katastrophe in Japan geschah in Israel vergangenen Samstag ein Terroranschlag, so unmenschlich und grausam, das man dafür kaum Worte findet:

NABLUS (inn) - Kurz nach Mitternacht, am Samstag früh, wurde eine israelische Familie von einem oder mehreren Palästinensern ermordet. Der oder die Täter durchschnitten den Sicherheitszaun der Siedlung Itamar nahe Nablus, drangen in eines der Häuser ein und töteten mit Messerstichen die Eltern und drei ihrer Kinder im Alter von elf und drei Jahren sowie ein Neugeborenes. Zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren (...) überlebten.

Quelle: http://www.israelnetz.net

Die Familie wurde offenbar im Schlaf überrascht, der Vater hatte das Baby noch im Arm...

Wie schon ein Terroranschlag auf zwei Spaziergängerinnen Anfang des Jahres, bei dem eine der Frauen ermordet wurde, die andere nur knapp überlebte, zeigt uns die Tat von Itamar einen Feind, der selbst vor kaltblütigen Morden an wehrlosen Frauen und schlafenden Babies nicht zurückschreckt.

1 Kommentar:

  1. Da muß jemand die Siedler ziemlich entmenschlicht haben. Menschen tut man so etwas nicht an, jedenfalls nach westlicher Auffassung. Die Marsianer führen Krieg gegen Euch und Ihr habt es immer noch nicht kapiert, daß Marsianer völlig anders ticken. Für die seid ihr keine Marsianer.

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