Freitag, 2. Juli 2010

Lieblingslied zum Wochenende (3)

Endlich Wochenende! Zeit für ein neues Lied, heute:

Idan Reichels Projekt, Im T'lech

Eines der ersten Lieder, die ich im Radio verstehen konnte. Vielleicht bin ich deswegen so sentimental wenn ich es höre :) (Textausschnitt unten)






Wenn du gehst
wer wird mich umarmen,
wer mir am Abend zuhören?

Wer wird mch beruhigen und trösten
so wie nur du es kannst?

Und wenn du gehst,
auf wen soll ich dann warten
dort am Fenster in meinem schönen Kleid?
Wer wird mich umarmen
so wie nur du es kannst?

Kommentare:

  1. Wie lange braucht man denn, um einigermaßen hebräisch zu lernen — also so, daß man zum Beispiel im Radio versteht, um was es geht? Mir fällt dazu immer Kishon ein, der ja ungefähr geschrieben hat, daß das Hebräische so leicht zu erlernen sei, daß der Einwanderer schon nach wenigen Jahren in der Lage sei, einen Passanten anzusprechen und ihn in fließendem Hebräisch zu bitten, ihm die Uhrzeit zu sagen — womöglich aber auf Englisch.

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  2. Die Aussage von Kishon ist ja lustig :)

    Ich finde mit ein bisschen Motivation (und Ulpan) kann man im Land ziemlich schnell ein ganz ordentliches Straßenhebräisch erwerben. Das Alter spielt natürlich auch eine gewisse Rolle, ältere Neueinwanderer haben es tendenziell schwerer als Studenten.
    Wirklich knifflig wird es beim Lesen: Mich frustriert es tierisch, dass ich nach Jahren immer noch vor einem Zeitungsartikel sitze wie ein Erstklässler und vermeide es wo ich kann.

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  3. Sind die Zeitungen denn vokalisiert?

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  4. Nein. Nur vereinzelte Fremdwörter und Eigennamen ;) Anstrengend.

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  5. Oh. …

    Na ja, meiner Meinung nach ist es dieses Gehirnjogging in Verbindung mit der Tatsache, daß die Juden durch den Torahunterricht schon zu Zeiten voll alphabetisiert waren, als die meisten Völker in Europa noch nicht mal wußten, wie man Alphabetisierung schreibt, der den Juden ihren Vorsprung an Patenten und Nobelpreisen eingebracht hat — wenn man sich denn mit natürlichen Erklärungsversuchen für dieses Phänomen begnügen will.

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  6. Ach ja, und ein herzliches unvokalisiertes שבת שלום nach Israel!

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