Montag, 31. Mai 2010

Israel (mal wieder) am Pranger

Auch das ist Alltag. Bereits den ganzen Tag berichtet der israelische Rundfunk über den "Angriff" auf die "Solidaritätsflotte" vor dem Gazastreifen, die unerwarteter und bedauerlicherweise Todesopfer und (Schwer-)Verletzte auf beiden Seiten gefordert hatte.

Abseits der offiziellen Berichterstattung habe ich um mich herum Reaktionen gesammelt:
"Die Berichterstattung im Vorfeld war zu dünn. Man hätte der Weltöffentlichkeit die Gründe für den Stopp der Flotille schon im Vorfeld besser erklären müssen."

"Das hat uns gerade noch gefehlt."

"Die Armee hätte sich lieber nicht auf eine so riskante direkte Konfrontation einlassen sollen. Hätte man die Schiffe nicht anderweitig stoppen und abschleppen können?"

"Die israelischen Soldaten wurden von einem Lynchmob angegriffen - sollten sie sich etwa nicht wehren?"

"Hätte man nicht warten können, bis die Schiffe auf israelischen Hoheitsgewässern waren?"

"Was soll's, ist ja nichts Neues, dass Israel international schlecht dasteht."

Viel Resignation also, aber auch Wut über die Unvermeidlichkeit und die Hilfslosigkeit gegenüber der Propagandamaschinerie des radikalen Islam.

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